Mehr als 40 Aachener Überwachungskameras übermitteln ihr Bildsignal analog und unverschlüsselt an die Überwachungszentrale. Mit einem Funk-Scanner und geeigneter Software kann man das Schauen und Auswerten der Videos also quasi crowdsourcen, wie der Arbeitskreis gegen Überwachung der Presse demonstrierte:
«Plötzlich konnten wir einzelnen Drogenabhängigen auf unserem Computer beim Fixen und Dealen zuschauen», erklärt Felix Bosseler. Der Sprecher des Arbeitskreises, der Mitglied der Piratenpartei ist, betont, dass man nun gegen die Videoüberwachung des öffentlichen Raums und den unzulässigen Umgang mit Videodaten vorgehen will. Dies betreffe auch Firmen, die ihre Mitarbeiter via Video am Arbeitsplatz ausspionieren, und Privatleute, die etwa als Hausbesitzer mehr als die eigenen vier Wände aufzeichnen.
berichtet die Aachener Zeitung. Auf der Seite des AK Überwachung findet sich auch eine interaktive Kamera-Karte. Natürlich auf OpenStreetmap-Basis, wie es sich gehört. Interessantes Projekt & gute Arbeit!