Autor: Anna Biselli
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: AGB-Ănderung bei mitfahrgelegenheit.de
: AGB-Ănderung bei mitfahrgelegenheit.de Mitfahrgelegenheit.de, die bisher gröĂte Plattform fĂŒr die Suche nach Fahrern und Mitfahrern, hatte im April dieses Jahres viele seiner Nutzer verprellt, da plötzlich Fahrten ĂŒber 100km 11% Provision pro vermitteltem Mitfahrer kosteten. Zum 20. November werden sich die AGB wieder Ă€ndern. Neben dem Wegfall der 100km-Grenze fĂŒr provisionspflichtige Fahrten hat sich aber auch fĂŒr die persönlichen Daten der Nutzer eine interessante Ănderung ergeben:
Mit dem Einstellen von Informationen im Rahmen von Mitfahrgelegenheiten rĂ€umt der Nutzer carpooling [der Betreiberfirma] ein auf die Verwendung im Zusammenhang mit der Mitfahrplattform und den Vertragszweck beschrĂ€nktes, widerrufliches und ĂŒbertragbares Nutzungsrecht an den jeweiligen Informationen [in der kommentierten Fassung: Daten, die er beim Suchen und Anbieten von Mitfahrgelegenheiten auf der Mitfahrplattform hinterlĂ€sst] ein. -
: DRM â jetzt auch fĂŒr Autobatterien
: DRM â jetzt auch fĂŒr Autobatterien DRMS [Digital-Rights-Management-Systeme] stellen eine technische SicherheitsmaĂnahme dar, um einem Rechteinhaber von InformationsgĂŒtern die Möglichkeit zu geben, die Art der Nutzung seines Eigentums durch Nutzer auf Basis einer zuvor getroffenen Nutzungsvereinbarung technisch zu erzwingen.
So beschreibt uns Wikipedia, was man unter der âweitumfassenden Definitionâ von digitalem Rechtemanagement versteht. -
: PEN-Studie zur Selbstzensur durch MassenĂŒberwachung
: PEN-Studie zur Selbstzensur durch MassenĂŒberwachung Der amerikanische Zweig der Schriftstellervereinigung PEN hat eine Umfrage veröffentlicht, in der 520 amerikanische Autoren befragt wurden, ob sie seit Aufkommen des Ăberwachungsskandals Selbstzensur betrieben hĂ€tten.
96 bzw. 97 % gaben an, besorgt bis sehr besorgt darĂŒber zu sein, dass die Regierung von Journalisten verlangt, ihre Quellen aufzudecken und dass die Rede- und Pressefreiheit in Nicht-US-LĂ€ndern eingeschrĂ€nkt wird. -
: Kunden, die diesen Kohlrabi kauften, kauften auch diese MohrrĂŒben âŠ
CC-BY-SA 2.0 via Flickr/adamgreenfield : Kunden, die diesen Kohlrabi kauften, kauften auch diese MohrrĂŒben ⊠Dass wir bei OnlinehĂ€ndlern wie Amazon in Konsumentenschubladen gesteckt werden und man uns Produkte empfiehlt, die Menschen mit der gleichen SchuhgröĂe, Religionszugehörigkeit, Lieblingsfarbe, Blutgruppe, ⊠auch schon gekauft haben, kennen wir.
Bisher blieb dem Offline-Markt diese Marketingstrategie weitestgehend verwehrt. -
: âWaking Shark IIâ â Londons Finanzsektor spielt den Hackerangriff
CC BY 2.0 via Flickr/steve.garner32 : âWaking Shark IIâ â Londons Finanzsektor spielt den Hackerangriff Jeder kann sich vermutlich an den ein oder anderen Ăbungs-Feueralarm oder andere KatastrophenĂŒbungen erinnern. Aber wie ĂŒbt man die Bedrohung im Ernstfall aus dem Internet?
Laut Reuters und Financial Times steht genau das heute im Londoner Finanzviertel auf dem Plan. In einer Simulation namens âWaking Shark IIâ soll geprĂŒft werden wie gut Banken, Börse und Finanzbehörden auf Hackerangriffe reagieren. -
: Freiwillige vor: Die NSA und ihre Suche nach Nachwuchs
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: Chefs der britischen Geheimdienste im Londoner Parlament
: Chefs der britischen Geheimdienste im Londoner Parlament Heute ab 15:00 Uhr MEZ findet eine 90minĂŒtige Befragung der Chefs von MI5, MI6 und GCHQ vor dem Parlamentarischen Kontrollgremium im Londoner Parlament statt, aus der wir live berichten werden. Das Programm wird vom Parlaments-TV beinahe live ĂŒbertragen werden. Die Verzögerung ergibt sich, um eventuell Inhalte, die kritisch fĂŒr die nationale Sicherheit sind, kurzfristig entfernen zu können.
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: NiederlÀnder verklagen ihre Regierung wegen NSA-Kooperation
: NiederlĂ€nder verklagen ihre Regierung wegen NSA-Kooperation Gestern hat ein BĂŒndnis aus niederlĂ€ndischen Aktivisten und NGOs Klage gegen ihren Innenminister Ronald Plasterk eingereicht â darunter unter anderem der Journalist Brenno de Winter, der Hacker und ehemalige Wikileaks-Mitarbeiter Rop Gonggrijp der niederlĂ€ndische Strafverteidiger- und Journalistenverband, die Privacy First Foundation und der niederlĂ€ndische Zweig des ISOC.
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: 18:30 Uhr bei Wikileaks
: 18:30 Uhr bei Wikileaks Seit heute morgen wurde mehrmals angekĂŒndigt, dass Wikileaks um 18:30 Uhr eine wichtige Bekanntmachung veröffentlichen wollen:
We will release an important statement about the #Snowden affair at 5.30pm GMT / 18.30 CET today (Wednesday) #germany #nsa #berlin
â WikiLeaks (@wikileaks) November 6, 2013
Jetzt wissen wir endlich, was so geheimnisvoll war: Die Wikileaks-Journalistin Sarah Harrison, die Snowden seit Hongkong begleitet hatte und die letzten vier Monate bei ihm war, ruft dazu auf, den Kampf gegen staatliche Ăberwachung und fĂŒr die Transparenz innerhalb der Regierungen weiterzukĂ€mpfen. -
: China: Smog gefÀhrdet die nationale Sicherheit
CC BY 2.0 via Flickr/NASA Goddard Photo and Video : China: Smog gefĂ€hrdet die nationale Sicherheit Letzte Woche gingen Bilder aus der chinesischen Stadt Harbin durch die Nachrichten. Dort war die Smogbelastung so hoch, dass Schulen geschlossen, Autobahnen gesperrt und FlĂŒge abgesagt wurden. Der LuftqualitĂ€tsindex lag bei 500, dem schlechtesten Wert, den die Skala bietet.
Klingt erst mal eher nach einem Gesundheitsproblem. -
: Der SpaĂ mit der Maut â jetzt gleich doppelt (Update: Jetzt doch nicht)
: Der SpaĂ mit der Maut â jetzt gleich doppelt (Update: Jetzt doch nicht) Es drĂ€ngt sich der Verdacht auf, dass unsere Politiker die Aufregung um NSA und Co. dazu nutzen, uns ihre ĂberwachungsplĂ€ne unterzuschieben. Denn die klingen ja im Vergleich mit der MassenĂŒberwachung dann gar nicht mehr so dramatisch.
Und so fĂŒgt sich auch ein Vorschlag zum Umgang mit den Informationen aus dem Toll-Collect-System in diese Taktik ein. -
: Routerzwang: CCC, FSFE und Konsumentenbund veröffentlichen Stellungsnahmen
CC BY-NC-SA 2.0 via Flickr/Brenderous : Routerzwang: CCC, FSFE und Konsumentenbund veröffentlichen Stellungsnahmen Die Bundesnetzagentur hatte am 20. September eine Mitteilung veröffentlicht, in der sie verschiedene Modelle fĂŒr Netzzugangsschnittstellen vorgestellt hat und zu einer Diskussion aufrief. Es geht vor allem um die Frage, wo das Netz fĂŒr den Zugangsprovider und damit seine âHoheitâ ĂŒber die Infrastruktur endet â vereinfacht: gehört ein Router zum Netz des Providers und kann somit von diesem vorgegeben werden?
Heute, am 6. -
: Ăberraschung? Auch Briten haben Spionagetechnik in Berlin
CC BY-NC-ND 2.0 via Flickr/Jordi TorĂ : Ăberraschung? Auch Briten haben Spionagetechnik in Berlin In der letzten Woche haben wir erfahren, dass es in der amerikanischen Botschaft in Berlin offenbar ein âSpionagenestâ gibt. WĂ€rmebildkameras hatten das Vorhandensein von Abhör-Equipment auf dem Dach nahegelegt. Kein Wunder, erleichtert zumindest das Abhören von Kanzlerin Merkel und ihrer Regierungsriege.
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: Ja was denn nun? Doch kein Asyl fĂŒr Snowden und neuer Kuschelkurs mit den USA
: Ja was denn nun? Doch kein Asyl fĂŒr Snowden und neuer Kuschelkurs mit den USA Und alles wieder zurĂŒck auf Null. In der vergangenen Woche hatten wir ĂŒber aufkeimende Hoffnung in der Causa âAsyl fĂŒr Snowdenâ berichtet. Nun bestĂ€tigen sich die BefĂŒrchtungen, dass Innenminister Friedrich mit der Aussage, man werde einen Weg finden, Snowden anzuhören, kein Asyl impliziert hat. Man fĂ€hrt im Zweifel besser selbst nach Moskau, anstatt die Beziehung zu den USA zu gefĂ€hrden.
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: Rezension: âArbeitsfrei. Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen werdenâ
: Rezension: âArbeitsfrei. Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen werdenâ Arbeitsfrei, was bedeutet das eigentlich? Ein Euphemismus fĂŒr arbeitslos? Das ist eines der ersten Dinge, die einem zu dem Titel des neuen Buchs von Frank Rieger und Constanze Kurz in den Kopf kommen. Vor allem, wenn man dann noch den Untertitel âEine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzenâ hinzunimmt.
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: Zensur in Russland: Fluchen verboten
: Zensur in Russland: Fluchen verboten Russland hat seine Medien gut im Griff, das ist keine groĂe Neuigkeit. Es befindet sich in einer Rangliste der Pressefreiheit auf Platz 148 von 179. Anfang Oktober hatte die Organisation Reporter ohne Grenzen den Bericht âDer Kreml auf allen KanĂ€lenâ ĂŒber die Kontrolle des russischen Fernsehen durch den Staat veröffentlicht.
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: palava.tv â Alternative zu Hangout, Skype und Co.?
: palava.tv â Alternative zu Hangout, Skype und Co.? Das Problem an Diensten wie Google Hangout und Skype ist, dass jeder weiĂ, wie sehr man sich durch deren Nutzung der Datensammlung von groĂen amerikanischen Unternehmen und Geheimdiensten aussetzt. Aber: Sie funktionieren in der Regel gut und jeder kann sie benutzen. Es fehlt an Alternativen, die nutzerfreundlich und zuverlĂ€ssig sind.
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: Offener Brief an UK-Premier Cameron veröffentlicht
: Offener Brief an UK-Premier Cameron veröffentlicht Mehr als 70 bedeutende BĂŒrgerrechtsorganisationen haben einen offenen Brief an David Cameron, den britischen Premierminister, veröffentlicht, in dem sie den Umgang der Regierung mit den NSA-EnthĂŒllungen kritisieren. Dazu zĂ€hlt insbesondere die massive AusĂŒbung von Druck auf die Medien, wie die Forderung von Festplattenlöschungen bei The Guardian.
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: Neun Augen sehen besser als fĂŒnf, aber Deutschland darf nicht mitspielen
CC BY-NC-ND 2.0 vie Flickr/Thomas Shahan : Neun Augen sehen besser als fĂŒnf, aber Deutschland darf nicht mitspielen GroĂbritannien, Kanada, Australien und Neuseeland gehören zu den Five Eyes, das heiĂt den Staaten, die in besonders enger Zusammenarbeit mit der NSA stehen. Dass Schweden zu den nicht-englischsprachigen LĂ€ndern gehört, die in engerer Zusammenarbeit stehen â darĂŒber hatten wir Anfang September berichtet.
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: FISA Improvement Act macht alles nur noch schlimmer
CC-BY-SA 2.0 via Flickr/DonkeyHotey : FISA Improvement Act macht alles nur noch schlimmer Zu frĂŒh gefreut: Anfang der Woche haben wir noch darĂŒber berichtet, dass Dianne Feinstein ĂŒberraschenderweise die Abhörpraktiken der NSA kritisiert und uns gefragt, ob das ernst gemeint oder nur besĂ€nftigendes Theater war. Dass letzteres zutrifft, wissen wir jetzt immerhin mit Sicherheit. Feinsteins FISA Improvement Act wurde gestern im Geheimdienstausschuss des Senats mit einer Mehrheit von elf gegenĂŒber vier Stimmen in geheimer Abstimmung bestĂ€tigt.
