Andre Meister
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: National Information Network: Iran startet die erste Phase des „sauberen“ und nationalen Internets
: National Information Network: Iran startet die erste Phase des „sauberen“ und nationalen Internets Der Iran baut ein nationales Computer-Netzwerk parallel zum Internet, dessen Inhalte „rein“ und „kompatibel mit religiösen und revolutionären Werten“ sind. Im September kündigte der Minister für Kommunikation und Technologie an, dass die erste Phase fast abgeschlossen ist. Beobachter befürchten nach der Fertigstellung ein Abklemmen des eigentlichen Internets.
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: Handel mit Sicherheitslücken und Exploits: Für den Profit von ein paar wenigen bleiben alle Verbraucher unsicher
Vupen Security bei der <a href="http://pwn2own.zerodayinitiative.com/">Pwn2Own</a> 2012. Bild: <a href="http://arstechnica.com/author/dan-goodin/">Dan Goodin</a>, Ars Technica. : Handel mit Sicherheitslücken und Exploits: Für den Profit von ein paar wenigen bleiben alle Verbraucher unsicher Am weltweiten Handel mit Sicherheitslücken und Exploits nehmen auch immer mehr staatliche Institutionen teil. Christopher Soghoian, Forscher und Aktivist, kritisiert diese Entwicklung in einem Podcast. Wenn nur wenige dieses Wissen exklusiv haben, wird auch der Hersteller von Software nicht über die Lücken informiert – somit bleiben alle unsicher.
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: Jugendmedienschutz-Staatsvertrag: Nächstes Jahr gibt es einen neuen Anlauf
: Jugendmedienschutz-Staatsvertrag: Nächstes Jahr gibt es einen neuen Anlauf Die Rundfunkkommission der Länder soll nächstes Jahr einen Entwurf für einen neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag vorlegen. Das haben die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf ihrer Jahreskonferenz Ende Oktober beschlossen, wie Patrik Breyer berichtet. Inhalte sind bisher noch keine bekannt.
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: Netz-Sperren in Australien: Provider sollen Webseiten mit Kinderpornografie sperren, nicht löschen
: Netz-Sperren in Australien: Provider sollen Webseiten mit Kinderpornografie sperren, nicht löschen Internet-Provider in Australien werden verpflichtet, Webseiten mit Kinderpornografie zu sperren. Das kündigte der Minister für Breitband, Kommunikation und digitale Ökonomie heute an. Die beiden größten Provider haben das schon vor zwei Jahren freiwillig gemacht, jetzt sollen auch die übrigen Provider dazu gebracht werden.
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: Stiftung Datenschutz gescheitert: Datenschutzbeauftragte und Oppositionsparteien boykottieren zahnlosen Tiger
: Stiftung Datenschutz gescheitert: Datenschutzbeauftragte und Oppositionsparteien boykottieren zahnlosen Tiger Die Datenschutzbeauftragten von Bund und Ländern haben gestern beschlossen, auf ihre Sitze im Beirat der geplanten Stiftung Datenschutz zu verzichten. Damit dürfte das einstige Datenschutz-Prestige-Projekt der Bundesregierung gescheitert sein. Auch SPD und Grüne schließen sich dem Boykott an.
Im Koalitionsvertrag vereinbarte die schwarz-gelbe Bundesregierung die Gründung einer „Stiftung Datenschutz“. -
: (Keine) personalisierte Werbung: Yahoo! kündigt an, „Do Not Track“ Header von Internet Explorer 10 zu ignorieren
: (Keine) personalisierte Werbung: Yahoo! kündigt an, „Do Not Track“ Header von Internet Explorer 10 zu ignorieren Mit dem „Do Not Track“ Standard kann man im Browser einstellen, dass Webseiten kein Personenprofil über einen erstellen sollen. Alle großen Browser haben die Option, im Internet Explorer 10 ist das sogar Standard. Die Werbeindustrie protestiert dagegen – und Yahoo! hat angekündigt, den Wunsch der User zu ignorieren.
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: „Die Polizei nutzt führende Systeme effektiv“ – Datenschutz bei staatlichen Datenbanken in Irland ist eher so mäßig
: „Die Polizei nutzt führende Systeme effektiv“ – Datenschutz bei staatlichen Datenbanken in Irland ist eher so mäßig Die irische Nationalpolizei Garda Síochána („Hüter des Friedens“) besitzt seit 1999 das Computer-System PULSE – Police Using Leading Systems Effectively. Deren Daten werden immer wieder zweckentfremdet genutzt.
Bereits im November 2010 berichtete der irische Datenschutzbeauftragte in seinem Jahresbericht von folgender Story:A police sergeant, working in the Garda intelligence division, had abused her position by accessing the phone records of her former boyfriend.
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Deep Packet Inspection: Der Unterschied zwischen Internet in Diktaturen und Deutschland ist nur eine Konfigurationsdatei
Deep Packet Inspection: Der Unterschied zwischen Internet in Diktaturen und Deutschland ist nur eine Konfigurationsdatei Weltweit nimmt der Einsatz von Deep Packet Inspection Technologien zu. In autoritären Staaten werden damit Internet-Seiten und Suchbegriffe zensiert sowie Benutzer überwacht. Doch die selbe Technik ist auch bei deutschen Providern im Einsatz, gegen Skype und Filesharing. Der Unterschied ist nur eine Konfigurationsdatei – die kann per Mausklick blitzschnell geändert werden.
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: Internet-Zensur in Russland: Auch Anonymisierungsdienste, Proxy-Server und VPNs werden verboten
: Internet-Zensur in Russland: Auch Anonymisierungsdienste, Proxy-Server und VPNs werden verboten In Russland soll die Umgehung der Internet-Zensur verboten werden. Das berichtet Reporter ohne Grenzen unter Berufung auf einen neues Gesetz in der Duma. Wer Anonymisierungsdienste, Proxy-Server oder Virtual Private Networks nutzt, muss mit dem Abklemmen des Internet-Anschlusses und hohen Geldstrafen rechnen.
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: Video: Netzpolitischer Abend auf der c‑base
: Video: Netzpolitischer Abend auf der c‑base Vom gestrigen netzpolitischen Abend des Digitalen Geselschaft e.V. auf der Berliner c‑base gibt es jetzt einen Video-Mitschnitt:
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: Welche Internet-Inhalte Russland zensiert: Zeugen Jehovas, Extremismus, Suizid-Anleitungen – und eine ganze Bücherei (Update)
: Welche Internet-Inhalte Russland zensiert: Zeugen Jehovas, Extremismus, Suizid-Anleitungen – und eine ganze Bücherei (Update) In Russland wurden allein im September mehr als ein ein Dutzend Webseiten zensiert. Das geht aus Recherchen der Plattform Agentura.Ru hervor. Eigentlich richtet sich das Gesetz nur gegen „schädliche Inhalte für Kinder“, gesperrt werden aber auch politische Extremisten und Gegner der Putin-Regierung.
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: Rasterfahndungen bei NSU-Ermittlungen: 13 Millionen Finanzdaten, 1 Million Autovermietungen, 300.000 Hotelübernachtungen
: Rasterfahndungen bei NSU-Ermittlungen: 13 Millionen Finanzdaten, 1 Million Autovermietungen, 300.000 Hotelübernachtungen Deutsche Behörden haben im Rahmen der Neonazi-Mordserie mindestens 80 Rasterfahndungen durchgeführt. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine schriftliche Frage hervor. Viele Millionen Datensätze von Unschuldigen wurden erhoben, gespeichert und zusammengeführt. Die Aufklärungsquote ist bekannt.
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Internet-Zensur in Russland: Es ist alles eingetreten, wovor wir immer gewarnt haben, sogar noch schlimmer
Internet-Zensur in Russland: Es ist alles eingetreten, wovor wir immer gewarnt haben, sogar noch schlimmer In Russland ist heute das Gesetz zur Internet-Zensur in Kraft getreten. Begründet wurde es mit Kinderschutz, trotzdem werden auch politische Webseiten von Oppositionellen zensiert. Umgesetzt wird das mit Deep Packet Inspection, womit neben der Zensur gleich noch Überwachung möglich ist – inklusive Anbindung an den Geheimdienst.
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: Clean IT: Auch der Verfassungsschutz sitzt am Tisch, deutsche Behörden wollen aber nicht verantwortlich gemacht werden
: Clean IT: Auch der Verfassungsschutz sitzt am Tisch, deutsche Behörden wollen aber nicht verantwortlich gemacht werden Am umstrittenen Clean IT Projekt haben neben den Innenministerium auch das Bundeskriminalamt und der Verfassungsschutz teilgenommen. Das antwortete uns das Innenministerium auf eine Informationsfreiheitsanfrage. Inzwischen ist ein neuer Entwurf veröffentlicht worden, der als Input für die Abschlusskonferenz nächste Woche dienen soll.
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: EU-Kommissarin Malmström: „Die Vorratsdatenspeicherung ist hier, um zu bleiben“
EU-Kommissarin Malmström gestern im Europaparlament : EU-Kommissarin Malmström: „Die Vorratsdatenspeicherung ist hier, um zu bleiben“ Die europäische Kommission hält an der Vorratsdatenspeicherung fest. Das sagte Innenkommissarin Malmström gestern bei einer Fragestunde im Europaparlament. Die Abgeordneten kritisierten die anlasslose Protokollierung jeglicher Telekommunikation. Die Kommission will die Richtlinie jedoch höchstens abschwächen.
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: Störerhaftung im WLAN: Linksfraktion reicht Gesetzentwurf des Digitale Gesellschaft e. V. im Bundestag ein
: Störerhaftung im WLAN: Linksfraktion reicht Gesetzentwurf des Digitale Gesellschaft e. V. im Bundestag ein Betreiber von öffentlichen WLANs sollen von der Störerhaftung ausgenommen werden. Das fordert die Linkspartei in einem Gesetzentwurf, der morgen im Bundestag behandelt wird. Die Linksfraktion übernimmt damit den Gesetzentwurf des Digitale Gesellschaft e. V., nur die Begründung wurde leicht verändert.
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: Homepageüberwachung in NRW: Innenministerium meldet drei weitere Fälle, verschweigt immer noch mindestens einen
: Homepageüberwachung in NRW: Innenministerium meldet drei weitere Fälle, verschweigt immer noch mindestens einen Polizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen haben in 22 statt 19 Fällen die Besucher ihrer Webseiten überwacht. Das bestätigte Innenminister Jäger und korrigierte damit seine eigene Auskunft, nachdem ein weiterer Fall bekannt wurde. Ob damit jetzt wirklich alle Homepageüberwachungen bekannt sind, darf bezweifelt werden, das Bundesinnenministerium meldet einen weiteren Fall.
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: UNO-Bericht: Der Kampf gegen Terroristen beginnt im Internet, mit Vorratsdatenspeicherung und Identifizierungspflicht
: UNO-Bericht: Der Kampf gegen Terroristen beginnt im Internet, mit Vorratsdatenspeicherung und Identifizierungspflicht Weil auch Terroristen das Internet benutzen, soll das Internet stärker überwacht werden. Das fordert das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung in einem Bericht über die Verwendung des Internets für terroristische Zwecke. Neben internationaler Kooperation und mehr Privatisierung der Rechtsdurchsetzung stehen Identifizierungspflicht und Vorratsdatenspeicherung auf der Wunschliste.
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: Homepageüberwachung bei NSU-Nagelbomben-Attentat: Polizei ermittelt Verdächtigen – den Verfassungsschutz
: Homepageüberwachung bei NSU-Nagelbomben-Attentat: Polizei ermittelt Verdächtigen – den Verfassungsschutz Auch bei den Ermittlungen zum Nagelbomben-Attentat in Köln hat die Kölner Polizei die so genannte Homepageüberwachung eingesetzt. Das berichtet der Kölner Stadt-Anzeiger unter Berufung auf den Unions-Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages, Clemens Binninger. Häufige Zugriffe auf das Täter-Video wurden untersucht – als erstes machte sich das Bundesamt für Verfassungsschutz verdächtig.