Andre Meister
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: Funkzellenabfrage: Zahlen aus Schleswig-Holstein deuten auf 13 Handy-Rasterfahndungen in Deutschland – jeden Tag
Bei einer Funkzellenabfrage werden sämtliche Handy-Verbindungen innerhalb einer oder mehrerer dieser Funkzellen an die Polizei gegeben. : Funkzellenabfrage: Zahlen aus Schleswig-Holstein deuten auf 13 Handy-Rasterfahndungen in Deutschland – jeden Tag Auch in Schleswig-Holstein werden fast täglich Handy-Verbindungen von Millionen Menschen an Polizeibehörden übermittelt und gerastert. Das geht aus einer Antwort der rot-grün-blauen Landesregierung hervor. Bei einer Hochrechnung der bekannten Funkzellenabfragen ergibt sich, dass in Deutschland jeden Tag rund 13 Mal Handy-Rasterfahndungen durchgeführt werden.
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: Elizabeth Stark: SOPA, NSA und die neue Internet-Lobby
: Elizabeth Stark: SOPA, NSA und die neue Internet-Lobby Auf dem neunten Geburtstag von netzpolitik.org, den wir in der c‑base gefeiert haben, hatten wir Elizabeth Stark zu Gast, die die Arbeit der Netz-Öffentlichkeit in den USA einordnete:
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Rückblick auf Zensursula: Twitter kann politischen Druck ausüben, aber Massenmedien bleiben Schlüssel zum Erfolg
Rückblick auf Zensursula: Twitter kann politischen Druck ausüben, aber Massenmedien bleiben Schlüssel zum Erfolg In der Auseinandersetzung um Netz-Sperren vor vier Jahren haben 50.000 Twitter-Accounts öffentlichen Druck auf die als „Zensursula“ verunglimpfte Familienministerin von der Leyen ausgeübt. Das ist das Ergebnis einer Master-Arbeit, die untersucht, ob die Ministerin die Kritik vermeiden wollte. Dennoch war die Rolle der Massenmedien auch damals nicht zu unterschätzen.
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: Vorratsdatenspeicherung: Regierungs-finanzierte Studie produziert Vorschläge zur weniger schlimmen Massenüberwachung
: Vorratsdatenspeicherung: Regierungs-finanzierte Studie produziert Vorschläge zur weniger schlimmen Massenüberwachung Die Vorratsdatenspeicherung soll auf zwei oder drei Monate verkürzt werden und diesmal wirklich nur für schwere Straftaten mit Richtervorbehalt verwendet werden. Das fordert eine vom Bildungsministerium finanzierte Studie mit dem Titel „Interessenausgleich im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung“. Am Grundproblem ändert das leider nichts: Die massenhafte anlasslose Überwachung ist ein Paradigmenwechsel und gehört abgeschafft.
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: Bericht: Haben die Snowden-Enthüllungen CISPA und die Cyber-Verteidigung durch die NSA gestoppt?
: Bericht: Haben die Snowden-Enthüllungen CISPA und die Cyber-Verteidigung durch die NSA gestoppt? Amerikanische Pläne, der NSA neue Befugnisse zur Überwachung von Internet-Verkehr zur Abwehr von Cyber-Bedrohungen zu geben, sind wohl derzeit vom Tisch. Das berichtet die New York Times unter Berufung auf leitende Beamte der NSA. Die Enthüllungen von Edward Snowden könnten damit CISPA verhindert haben, gegen das wir seit langem kämpfen.
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: XKeyscore: Die Entwicklung des DPI-Tools, das sich „zu Grundrechten verhält wie ein Tyrannosaurus Rex auf Ecstasy“
: XKeyscore: Die Entwicklung des DPI-Tools, das sich „zu Grundrechten verhält wie ein Tyrannosaurus Rex auf Ecstasy“ Sean Gallagher erklärt auf Ars Technica die Entwicklung von XKeyscore, seit den Ursprüngen von Carnivore und Narus:
XKeyscore takes the data brought in by the packet capture systems connected to the NSA’s taps and processes it with arrays of Linux machines. The Linux processing nodes can run a collection of „plugin“ analysis engines that look for content in captured network sessions; there are specialized plugins for mining packets for phone numbers, e‑mail addresses, webmail and chat activity, and the full content of users’ Web browser sessions.
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E-Mail made in Germany: Deutsche Telekom, Web.de und GMX machen SSL an und verkaufen das als „sicher“
E-Mail made in Germany: Deutsche Telekom, Web.de und GMX machen SSL an und verkaufen das als „sicher“ Die Deutsche Telekom, WEB.DE und GMX wollen sich mit dem Label „E‑Mail made in Germany“ als „sichere“ E‑Mail-Anbieter verkaufen. An den Grundproblemen unsicherer E‑Mails ändern sie jedoch überhaupt nichts, sondern schließen lediglich zwei existierende Sicherheitslücken. Die Initiative kann als reine Marketing-Aktion abgetan werden, wirkliche Sicherheit wird nicht gewährleistet.
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: Eleanor Saitta auf der OHM2013: „Unpolitisches Hacken gibt es nicht. Wer unpolitisch ist, hilft dem Feind.“
: Eleanor Saitta auf der OHM2013: „Unpolitisches Hacken gibt es nicht. Wer unpolitisch ist, hilft dem Feind.“ Die Hacker-Kultur ist spätestens seit Snowden an einem Scheideweg: Entweder arbeitet man für die freie Entfaltung aller Individuen und nach der Hacker-Ethik – oder man hilft Überwachungsinstitutionen. Diesen Gegensatz macht Eleanor Saitta in einer Keynote-Rede auf dem Hacker-Camp OHM2013 auf. Ihre These: Unpolitisches Hacken gibt es nicht.
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: Ehemaliger NSA-Chef Hayden: Überwachungs-Kritiker sind „Nihilisten, Anarchisten, Aktivisten, Lulzsec, Anonymous“
Michael Hayden, früherer Direktor von NSA und CIA : Ehemaliger NSA-Chef Hayden: Überwachungs-Kritiker sind „Nihilisten, Anarchisten, Aktivisten, Lulzsec, Anonymous“ Michael Hayden, ehemaliger Direktor der NSA, reiht sich ein in den Reigen an Politikern mit Durchblick in der Überwachungs-Affäre:
„If and when our government grabs Edward Snowden, and brings him back here to the United States for trial, what does this group do?“ said retired air force general Michael Hayden, who from 1999 to 2009 ran the NSA and then the CIA, referring to „nihilists, anarchists, activists, Lulzsec, Anonymous, twentysomethings who haven’t talked to the opposite sex in five or six years“.
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: NPP121: Rabble über die politischen und aktivistischen Ursprünge von Twitter
: NPP121: Rabble über die politischen und aktivistischen Ursprünge von Twitter Die ursprünglichen Entwickler von Twitter entwickelten den Dienst mit der Erfahrung von technischen Tools zur Unterstützung politischer Protestbewegungen. Das erzählt rabble, leitender Entwickler der ursprünglichen Firma hinter Twitter, im Netzpolitik-Podcast. Viele Entscheidungen der Marketing- und Business-Abteilung der heutigen Firma kritisiert er – und kündigt weitere Enthüllungen an.
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: Staatstrojaner FinFisher: Vertrag bleibt geheim, Informationszugang würde die öffentliche Sicherheit gefährden
: Staatstrojaner FinFisher: Vertrag bleibt geheim, Informationszugang würde die öffentliche Sicherheit gefährden Wenn bekannt wird, wie das Bundeskriminalamt den international berüchtigten Staatstrojaner einsetzt, wird die Funktionsfähigkeit der Sicherheitsbehörden beeinträchtigt und damit die öffentliche Sicherheit gefährdet. Mit dieser Begründung werden unsere Informationsfreiheits-Anfragen nach dem Dokument abgelehnt. Würde man sensible Informationen schwärzen, blieben „keine nennenswerten Informationen m
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: Sascha Lobo über die Heuchelei der SPD: „Prism ist die direkte Verlängerung der Vorratsdatenspeicherung“
: Sascha Lobo über die Heuchelei der SPD: „Prism ist die direkte Verlängerung der Vorratsdatenspeicherung“ Sascha Lobos wöchentliche Kolumne auf Spiegel Online nimmt diesmal die Partei ins Visier, in deren Online-Beirat er mal war, auch wenn er nie ein Parteibuch hatte:
Verdachtslose Überwachung – ja oder nein?
Denn exakt diese und nur diese digitale Gretchenfrage entscheidet darüber, ob es um das ständige Ausspionieren von Millionen Bürgern geht (schlimm) oder um die Überwachung von Verdächtigen (notwendig). -
: Überwachungsprogramm PRISM: US-Botschaft ignoriert Fragen der Bundesregierung und antwortet einfach nicht
: Überwachungsprogramm PRISM: US-Botschaft ignoriert Fragen der Bundesregierung und antwortet einfach nicht Vor sechs Wochen hat das Innenministerium der US-Botschaft einen Brief geschickt, in dem sie um Antworten über das Überwachungsprogramm PRISM bitten. Eine Antwort hat das Ministerium bis heute nicht erhalten. Das teilt uns das Ministerium auf unsere Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz mit:
Auf das Schreiben des BMI vom 11.
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NSA-Whistleblower William Binney: BND erhielt von NSA Quellcode des Abhör- und Analyseprogramms ThinThread
William Binney. Bild: <a href="https://secure.flickr.com/photos/ioerror/">Jacob Appelbaum</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">BY-SA 2.0</a>. NSA-Whistleblower William Binney: BND erhielt von NSA Quellcode des Abhör- und Analyseprogramms ThinThread Der Bundesnachrichtendienst hat 1999 von der NSA den Quellcode zum damals entwickelten Abhör- und Analyseprogramm „ThinThread“ erhalten. Das berichtet der langjährige NSA-Mitarbeiter William Binney im stern. ThinThread kam in den USA nie zum Einsatz, noch mächtigere Nachfolgeprojekte ohne Datenschutz-Maßnahmen jedoch schon.
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: Wahlkampf-Aktion gegen Überwachung: Kanzlerin und FDP-Ministerien wollen UN-Zivilpakt erweitern
: Wahlkampf-Aktion gegen Überwachung: Kanzlerin und FDP-Ministerien wollen UN-Zivilpakt erweitern Nach dem Willen der Bundesregierung soll das Recht auf Privatsphäre im Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte gestärkt werden. Nach einer Ankündigung der Kanzlerin schickten Außen- und Justizministerium einen entsprechenden Brief an die Minister der EU-Staaten. Falls eine Umsetzung überhaupt möglich ist, würde die viele Jahre dauern – also eher eine Wahlkampfaktion.
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: Zahlungsstreik: Protest gegen neuen Rundfunkbeitrag und für ein öffentlich-rechtliches Modell jenseits der Sender
Rundfunkapparat, moderner als die Rundfunkgebühr. Bild: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Hihiman">Dirk Becker</a>. Lizenz: Creative Commons <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en">BY-SA 3.0</a>. : Zahlungsstreik: Protest gegen neuen Rundfunkbeitrag und für ein öffentlich-rechtliches Modell jenseits der Sender Die öffentlich-rechtlichen Sender sind quotenfixiert, unzugänglich, undemokratisch, kunstfeindlich und unsozial. Vor dem Hintergrund dieser Kritik organisiert die Gruppe Remote Control einen Zahlungsstreik des ab diesem Jahr verpflichtenden Rundfunkbeitrags. Sie unterbrechen die Zahlungen, um zu verhandeln, wie eine moderne mediale Grundversorgung organisiert werden kann.
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: Jetzt wird die Bundesregierung aber reagieren: Geheimdienste überwachen auch Faxe und Telex!
E-Mails statt Fax - sicherer werden Bestandsdatenabfragen dadurch nicht - <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/deed.en">CC BY-SA 2.0</a> via <a href="https://secure.flickr.com/photos/vokabre/">Mikhail (Vokabre) Shcherbakov</a> : Jetzt wird die Bundesregierung aber reagieren: Geheimdienste überwachen auch Faxe und Telex! Der deutsche Bundesnachrichtendienst überwacht tausende „Fernmeldeverkehrsvorgänge“ pro Tag. Darunter sind neben Telefongesprächen, SMS und E‑Mails auch Telexe und Faxe. Letztere werden nach Informationen von netzpolitik.org per Texterkennungs-Software analysiert und wie jede andere Kommunikation nach Schlüsselbegriffen gerastert.
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: Brief an Merkel und EU-Kommission: Datenschutzkonferenz fordert Aussetzung des Safe-Harbor-Abkommens
: Brief an Merkel und EU-Kommission: Datenschutzkonferenz fordert Aussetzung des Safe-Harbor-Abkommens Die EU-Kommission soll das Safe-Harbor-Abkommen zur Übermittlung personenbezogener Daten in die USA suspendieren. Das fordert die Konferenz der Datenschutzbeauftragten als Konsequenz der „umfassenden und anlasslosen Überwachungsmaßnahmen ausländischer Geheimdienste“. Bis die Bundesregierung nachweist, dass die Überwachung effektiv begrenzt wird, wollen sie keine neuen Datenübermittlungen erlauben.
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: Contract with FBI and Department of Justice: How Telekom and T‑Mobile USA Commit to Electronic Surveillance
: Contract with FBI and Department of Justice: How Telekom and T‑Mobile USA Commit to Electronic Surveillance German telecommunications company Deutsche Telekom and its subsidiary company T‑Mobile USA committed themselves to make communication data and contents available to American authorities. This agreement is part of a contract with the FBI and Department of Justice from 2001, which we hereby publish. Telekom comments that it of course cooperates with security services – also in other countries.