Von Alexander Lehmann gibt es jetzt den Nachfolger von „Du bist Terrorist“: „Wir Lieben Überwachung“. Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt.…
In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.
Der größte Überwachungsskandal der Geschichte. Selbst Regierungen und ehemals mächtige Politiker sind Opfer der illegalen überwachenden Kompromatsammelmaschine. Doch wie kommt es dass nach Bekanntwerden nichts passiert?
Ganz einfach, wir alle lieben Überwachung. So sehr, dass wir statt Veränderung einzufordern jubelnd dem nächsten Geheimdienstausbau entgegenfiebern – oder ihn zumindest Schulterzuckend hinnehmen. Wir alle profitieren von Überwachung. Und wer noch anderer Meinung ist: Es gibt 7 sehr gute Gründe warum auch du Überwachung lieben solltest.
Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de.
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14 Kommentare zu „Neues Animationsvideo: Wir Lieben Überwachung“
Indie
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Überwachungsindustrie durchchecken wäre sehr interessant, oder?
Indie
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aber meint ihr, unser wertvollstes Gut (die Konsumenten) werden so unterdrückt? Ich denke ja, Fox News ähnliche Polemisierungen und marginalisierte Diskriminierung bestimmter Randgruppen sind eine wahrscheinlichere Zukunft. Zum Wohl der vielen.
Schönes Video, aber muss das im Kontext von Überwachung wirklich von Google (also YouTube) aus eingebunden werden? Gibt es da keine alternativen Hoster?
Es gibt übrigens (neuerdings?) auch die Möglichkeit die Videos über http://www.youtube-nocookie.com einzubinden, das erhöht die Privatsphäre (siehe Optionen bei „Teilen“ unter jedem YouTube-Video). Wobei man dann natürlich immer noch beim gleichen Anbieter ist…
justme2h
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Sehe ich auch so. Ein rießiges Problem ist nach wie vor, dass viele Menschen strikt zwischen staatlicher und industrieller Überwachung (z.B. durch Google) unterscheiden. Das Video redet auch nur von staatlicher Überwachung. Diese ist aber (meiner Meinung nach) in dem Ausmaß überhaupt nur möglich, weil die Unternehmen ihre Kunden sowieso schon überwachen und z.B. Geheimdienste sich da gut bedienen können.
Einen wichtigen Punkt hat der Kurzfilm in dem Zusammenhang dann auch „vergessen“:
Wir lieben Überwachung, weil wir es aus der Wirtschaft mittlerweile gewohnt sind, durch sie kostenlose Produkte zu bekommen. Private Daten, dafür kostenlos. Viele argumentieren, bei Firmen bekommen sie ja für ihre privaten Daten einen Gegenleistung, bei Geheimdiensten nicht. Da der Umgang mit Daten bei vielen Firmen aber genauso intransparent ist wie bei Geheimdiensten, halte ich das für ein sehr schwaches Argument.
Wozu? Google hängt sowieso überall mit drin. Vimeo bindet z.B. diverse Skripte über den Google-Server ein. Andere sicherlich Google-Analytics, weils so unkompliziert ist.
Das Video guckt eh keiner. Denn es ruft zum Handeln auf, aber dafür ist jeder zu faul. Besonders in der Vorweihnachtszeit, da will sich niemand die Laune mit so einem Depri-Zeugst verderben. Oder in der Nachweihnachtszeit. Oder kurz vor Karneval. Im Frühling auch her nicht, und schwupp ist schon Sommerferienzeit wo schonmal gar nix geht, und danch …
b
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„Wozu? Google hängt sowieso überall mit drin. Vimeo bindet z.B. diverse Skripte über den Google-Server ein. Andere sicherlich Google-Analytics, weils so unkompliziert ist.“
Ich hätte jetzt als Alternative auch eher an ein positives Beispiel gedacht und nicht an den worst-case ;)
Google-Analytics kann man ja zum Glück auch als User deaktivieren. YouTube-Videos leider nicht, also zumindest nicht, wenn man sie vielleicht sehen will.
Andreas
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Art.20 GG Satz 4. Gewalt.
Nur, damit das schon mal in meiner Akte steht.
Es ist wirklich schon etwas unheimlich, sowas zu posten.
[…] der auch für extra3 arbeitet, hat erst letztes Wochenende ein neues Video veröffentlicht: Wir ♥ Überwachung. In diesem Video erklärt er mit gutem Humor, was das Problem bei der totalen Überwachung aller […]
Dieser Artikel ist älter als 11 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.
Ergänzungen
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14 Kommentare zu „Neues Animationsvideo: Wir Lieben Überwachung“
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Überwachungsindustrie durchchecken wäre sehr interessant, oder?
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aber meint ihr, unser wertvollstes Gut (die Konsumenten) werden so unterdrückt? Ich denke ja, Fox News ähnliche Polemisierungen und marginalisierte Diskriminierung bestimmter Randgruppen sind eine wahrscheinlichere Zukunft. Zum Wohl der vielen.
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[…] (Direktlink, via Netzpolitik) […]
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Schönes Video, aber muss das im Kontext von Überwachung wirklich von Google (also YouTube) aus eingebunden werden? Gibt es da keine alternativen Hoster?
Es gibt übrigens (neuerdings?) auch die Möglichkeit die Videos über http://www.youtube-nocookie.com einzubinden, das erhöht die Privatsphäre (siehe Optionen bei „Teilen“ unter jedem YouTube-Video). Wobei man dann natürlich immer noch beim gleichen Anbieter ist…
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Sehe ich auch so. Ein rießiges Problem ist nach wie vor, dass viele Menschen strikt zwischen staatlicher und industrieller Überwachung (z.B. durch Google) unterscheiden. Das Video redet auch nur von staatlicher Überwachung. Diese ist aber (meiner Meinung nach) in dem Ausmaß überhaupt nur möglich, weil die Unternehmen ihre Kunden sowieso schon überwachen und z.B. Geheimdienste sich da gut bedienen können.
Einen wichtigen Punkt hat der Kurzfilm in dem Zusammenhang dann auch „vergessen“:
Wir lieben Überwachung, weil wir es aus der Wirtschaft mittlerweile gewohnt sind, durch sie kostenlose Produkte zu bekommen. Private Daten, dafür kostenlos. Viele argumentieren, bei Firmen bekommen sie ja für ihre privaten Daten einen Gegenleistung, bei Geheimdiensten nicht. Da der Umgang mit Daten bei vielen Firmen aber genauso intransparent ist wie bei Geheimdiensten, halte ich das für ein sehr schwaches Argument.
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[…] YouTube: Wir Lieben Überwachung (via Netzpolitik) […]
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[…] Quelle: NETZPOLITIK […]
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Wozu? Google hängt sowieso überall mit drin. Vimeo bindet z.B. diverse Skripte über den Google-Server ein. Andere sicherlich Google-Analytics, weils so unkompliziert ist.
Das Video guckt eh keiner. Denn es ruft zum Handeln auf, aber dafür ist jeder zu faul. Besonders in der Vorweihnachtszeit, da will sich niemand die Laune mit so einem Depri-Zeugst verderben. Oder in der Nachweihnachtszeit. Oder kurz vor Karneval. Im Frühling auch her nicht, und schwupp ist schon Sommerferienzeit wo schonmal gar nix geht, und danch …
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„Wozu? Google hängt sowieso überall mit drin. Vimeo bindet z.B. diverse Skripte über den Google-Server ein. Andere sicherlich Google-Analytics, weils so unkompliziert ist.“
Ich hätte jetzt als Alternative auch eher an ein positives Beispiel gedacht und nicht an den worst-case ;)
Google-Analytics kann man ja zum Glück auch als User deaktivieren. YouTube-Videos leider nicht, also zumindest nicht, wenn man sie vielleicht sehen will.
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Art.20 GG Satz 4. Gewalt.
Nur, damit das schon mal in meiner Akte steht.
Es ist wirklich schon etwas unheimlich, sowas zu posten.
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[…] via Netzpolitik […]
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[…] thx Netzpolitik […]
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[…] thx Netzpolitik […]
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[…] der auch für extra3 arbeitet, hat erst letztes Wochenende ein neues Video veröffentlicht: Wir ♥ Überwachung. In diesem Video erklärt er mit gutem Humor, was das Problem bei der totalen Überwachung aller […]
Dieser Artikel ist älter als 11 Jahre, daher sind die Ergänzungen geschlossen.