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Die Medienstrategie der NPD

Die FAZ hat über die Medienstrategie der NPD geschrieben: „Weil alle anderen lügen“. Während verunsicherte Politiker angesichts der – gelegentlich – rechtsextremen Alltagskultur in Ostdeutschland in hektischen Aktionismus verfallen und teure Kampagnen gegen rechts fordern, arbeitet sich die NPD ganz im Kleinen allmählich in die Köpfe vieler Menschen vor – mit geringen Mitteln und mit…

  • Markus Beckedahl

Die FAZ hat über die Medienstrategie der NPD geschrieben: „Weil alle anderen lügen“.

Während verunsicherte Politiker angesichts der – gelegentlich – rechtsextremen Alltagskultur in Ostdeutschland in hektischen Aktionismus verfallen und teure Kampagnen gegen rechts fordern, arbeitet sich die NPD ganz im Kleinen allmählich in die Köpfe vieler Menschen vor – mit geringen Mitteln und mit den Methoden einer Bürgerbewegung. Unter dem Einfluss der Partei entsteht eine wilde Medienlandschaft, aus der eine „Gegenöffentlichkeit zu den Systemmedien“ erwachsen soll, wie die NPD meint. Getragen werden die Projekte von einzelnen jungen Aktivisten, die voller Agitationswut sind. Es ist wohl keine Lüge, wenn sich die NPD die „jüngste Partei Deutschlands“ nennt.

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Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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