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Auf den Punkt1&1 Versatel hat geheime Informationen ungeschützt ins Netz gestellt.

  • Martin Schwarzbeck

Liebe Leser*innen,

gestern habe ich den sechsten Text über die 17-jährige Lina veröffentlicht. So viel Aufmerksamkeit bekam bislang nicht mal die Bundesinnenministerin von mir. Lina ist eben ein faszinierendes Phänomen. Immer wieder gräbt sie Infos aus, die ich für absolut berichtenswert halte. Diesmal geht es darum, dass der Internetprovider 1&1 Versatel die geheime Liste der Seiten, die in Deutschland wegen Urheberrechtsverletzungen gesperrt werden, ungeschützt ins Netz gestellt hatte. Es ist ein ziemlich peinlicher IT-Fail.

Lina hat die Liste gefunden und damit der CUII, der privatwirtschaftlichen Institution, die für die Sperren verantwortlich ist, vielfältiges Fehlverhalten nachgewiesen. So waren zum Beispiel Seiten länger gesperrt als erlaubt oder wurden gesperrt, obwohl dort überhaupt keine Urheberrechtsverletzung mehr stattfand. Die Seite mit der Liste ist für Unbefugte nun nicht mehr zugänglich, deshalb durfte ich endlich darüber berichten. Ich bin sehr gespannt, welchen Coup Lina als Nächstes entdeckt.

Bleibt neugierig!

Martin

Update, 17.7.2025, 8.35 Uhr: Wir haben den Namen und die Pronomen von Lina im Artikel aktualisiert.

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Mit dem Staatstrojaner NSO Pegasus wurden 2019 mindestens 1.223 WhatsApp-Nutzer in 51 Ländern angegriffen. Das geht aus einem nun veröffentlichten Gerichtsdokument hervor. Die meisten Opfer waren in Mexiko (456 Personen), Indien (100) und Bahrain (82).

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Ticker-News von FragDenStaat vom 11. 04. 2025

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Ticker-News von GFF vom 11. 04. 2025

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte legt gegen Meta, TikTok, LinkedIn und Google Beschwerden wegen Verstößen gegen das Gesetz über digitale Dienste ein. Die Unternehmen würden Accounts sperren und Beiträge löschen, ohne dies ausreichend zu begründen.

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Über die Autor:innen

  • Martin Schwarzbeck
    Darja Preuss

    Martin ist seit 2024 Redakteur bei netzpolitik.org. Er hat Soziologie studiert, als Journalist für zahlreiche Medien gearbeitet, von ARD bis taz, und war lange Redakteur bei Berliner Stadtmagazinen, wo er oft Digitalthemen aufgegriffen hat. Martin interessiert sich für Machtstrukturen und die Beziehungen zwischen Menschen und Staaten und Menschen und Konzernen. Ein Fokus dabei sind Techniken und Systeme der Überwachung.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Mastodon, Signal: yoshi.42042


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