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Wen wählen? „Digital-O-Mat“ für Bayern und Hessen online

Vor den bevorstehenden Landtagswahlen in Bayern und Hessen lässt sich mit wenigen Klicks ermitteln, wie die jeweiligen Parteien zu wichtigen netzpolitischen Themen stehen. Der „Digital-O-Mat“ fragt dabei 14 (in Bayern) respektive zehn (in Hessen) Themenfelder ab und hilft so bei der Entscheidungsfindung. Beim Digital-O-Mat handelt es sich um ein Projekt der Koalition Freies Wissen, der…

  • Tomas Rudl
Der Digital-O-Mat hilft bei der Entscheidungsfindung (Symbolbild) CC-BY 2.0: Skyler King

Vor den bevorstehenden Landtagswahlen in Bayern und Hessen lässt sich mit wenigen Klicks ermitteln, wie die jeweiligen Parteien zu wichtigen netzpolitischen Themen stehen. Der „Digital-O-Mat“ fragt dabei 14 (in Bayern) respektive zehn (in Hessen) Themenfelder ab und hilft so bei der Entscheidungsfindung.

Beim Digital-O-Mat handelt es sich um ein Projekt der Koalition Freies Wissen, der Wikimedia Deutschland, der Chaos Computer Club, die Digitale Gesellschaft und viele weitere zivilgesellschaftliche Gruppen angehören. Zum Start der hessischen Variante erklärte die Initiative:

Digitale Themen gewinnen auch im Alltag der Wählerinnen und Wähler zunehmend an Bedeutung, kommen in der allgemeinen Wahlberichterstattung jedoch oft zu kurz. Der Digital-O-Mat gibt einen Überblick über die jeweiligen Parteipositionen zu netzpolitisch relevanten Themen und erleichtert auf dieser Grundlage die informierte Wahlentscheidung. Die netzpolitischen Standpunkte der Parteien zu den Themen Informationsfreiheitsgesetz, freier Zugang zu öffentlich finanzierten Inhalten, die Verwendung von Open-Source-Software in Bildung und öffentlicher Verwaltung, Gemeingutstatus von Kunst im digitalen Raum, automatisierte Überwachung sowie die Umsetzung der EU-Datenschutzgrundverordnung stehen dabei diesmal im Mittelpunkt.

Über die Autor:innen

  • Tomas Rudl
    Darja Preuss

    Tomas ist in Wien aufgewachsen, hat dort für diverse Provider gearbeitet und daneben Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c't und Heise Online schrieb.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky


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5 Kommentare zu „Wen wählen? „Digital-O-Mat“ für Bayern und Hessen online“


  1. cool, danke.
    erstaunlicherweise kommt bei gleichen fragen+antworten in bayern die fdp auf 1 linke auf 4, in hessen die linke auf 1, fdp auf 4 raus.?


  2. Nerdboy

    ,

    Aufpassen: Der Digital-O-Mat beantwortet mit Sicherheit nicht die Frage in der Überschrift „Wen wählen?“, da man das nicht nur mit der Digitalpolitik der Parteien beantworten kann und sollte. Sonst müsste ich Freie Wähler oder FDP wählen, aber das werde ich mit Sicherheit nicht, weil die mir in sehr vielen anderen Themenbereichen absolut nicht gefallen (FDP z.B. sind für radikalen Kapitalismus, pro CETA, etc.)

    Ich finde den Digital-O-Mat gut und danke euch dafür, aber die Überschrift dieses Artikels würde ich ändern.

    Viele Grüße
    Nerdboy


    1. Tomas Rudl

      ,

      Fair. Aber das sollte nun wirklich jedem klar sein.


  3. Rainer Datenschutz

    ,

    Bayern: 64% Grün, 54% jeweils bei allen anderen. Das ist praktisch wie Gleichstand.
    Hessen: CDU SPD weit ab, alle anderen nicht so profillosen bei 60–70% in etwa gleich. Auch das ist praktisch wie Gleichstand.

    Was mich wundert, gibt es nur so wenige zur Auswahl, also keine Außenseiter wie Piraten, oder unliebsame wie die AfD nur in Hessen? (Nur falls es einer weiß, ich habe mir das Kleingedruckte auf der Digitalomat-Seite nicht durchgelesen)


  4. HerBert

    ,

    Wenn ich bei allen Fragen „neutral“ angebe, habe ich höchste Übereinstimmung mit der FDP, dann CDU und SPD. Das kann doch logisch nur dann richtig sein, wenn diese Parteien zu den abgefragten Themen ihrerseits auch keine Meinung haben.

    Auf jeden Fall ist das Ergebnis politisch richtig: Diese Parteien haben nämlich zu allem jede mögliche Meinung, sind also inhaltlich bestenfalls „neutral“, ehrlicherweise „taktierend bis keine Ahnung“. Und deshalb werden sie auch in der Hessenwahl wieder abschmieren und zwar zu Recht. Das sage ich mit großem Bedauern.

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