2018
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: Immer mehr Menschen wollen wissen, was die Polizei über sie speichert
Unbeschriebenes Blatt? Eine Auskunftsanfrage an Polizeien kann diese Frage klären. : Immer mehr Menschen wollen wissen, was die Polizei über sie speichert Welche Daten liegen wirklich über einen selbst bei den Behörden? Eigentlich muss innerhalb von drei Monaten Auskunft erteilt werden, doch einige Anfragen bleiben bis zu einem halben Jahr unbeantwortet. Ulla Jelpke fordert mehr Transparenz, damit die Betroffenen nicht erst selbst aktiv werden müssen.
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: Bürgerrechtler warnen vor stärkerer Überwachung der Palästinenser im Netz
Palästinensische Flagge auf einem Graffiti in Bethlehem : Bürgerrechtler warnen vor stärkerer Überwachung der Palästinenser im Netz Neuer Bericht kritisiert hunderte Fälle von Festnahmen wegen Facebook-Einträgen und zeigt sich besorgt über verstärktes Vorgehen der Sicherheitskräfte auf Basis von Algorithmen.
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: Bundesbehörden spähen immer öfter Mobiltelefone aus
Spion in der Hosentasche: Von der Ortung ihres Mobiltelefons bekommen die Betroffenen nichts mit. : Bundesbehörden spähen immer öfter Mobiltelefone aus Die Nutzung von Telefonen als Ortungswanzen nimmt abermals stark zu. Dies betrifft Einsätze von IMSI-Catchern, „stillen SMS“ und Funkzellenauswertungen. Zu den jeweiligen Techniken zeichnet sich eine Aufgabenteilung unter BKA, BfV und Bundespolizei ab. Wichtige Angaben zur Spitzelei des Zolls oder Bundesnachrichtendienst bleiben indes geheim.
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: Visualisiert: Mit diesen 600 Firmen teilt Paypal deine Daten
Wer soll da den Überblick behalten? : Visualisiert: Mit diesen 600 Firmen teilt Paypal deine Daten Seit dem 1. Januar 2018 gewährt der Online-Zahlungsdienst PayPal Einblick in die Liste der Firmen, mit denen er „möglicherweise“ persönliche Informationen seiner Nutzer teilt. Rebecca Ricks hat die sage und schreibe 600 Firmen visualisiert. Achtung: Die Darstellung ist nicht für die mobile Nutzung ausgelegt.
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: CSUnet: NetzDG verstößt gegen die Verfassung
Für die konservative CSU-Politikerin Dorothee Bär verstößt das NetzDG gegen die Verfassung. : CSUnet: NetzDG verstößt gegen die Verfassung Gut drei Wochen nach dem Start des Hate-Speech-Gesetzes fordert die CSU seine grundlegende Überarbeitung. Die Plattformbetreiber sollen dabei jedoch nicht aus der Verantwortung genommen werden, sondern selbst einschlägige Inhalte anzeigen.
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: Studie: Nur 81 Prozent der Deutschen nutzen das Internet
: Studie: Nur 81 Prozent der Deutschen nutzen das Internet Erstmals nutzen mehr als 80 Prozent der Deutschen das Internet, dennoch steht immer noch ein Viertel der Bundesbürger digital im Abseits. 94 Prozent dieser Menschen sind über 50 Jahre alt. Das geht aus dem heute veröffentlichten D21-Digital-Index hervor (PDF). Beim Einsatz von so genannten „intelligenten Geräten“ wie der Assistenzwanze Alexa sind die Deutschen noch skeptisch. […]
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: Wenn der Spitzel nach links wischt: Schwere Sicherheitslücke bei Dating-Plattform Tinder
: Wenn der Spitzel nach links wischt: Schwere Sicherheitslücke bei Dating-Plattform Tinder Schwere Sicherheitsmängel bei der Dating-Plattform Tinder erlauben es nach Angaben einer israelischen Sicherheitsfirma, alle von Nutzern im gleichen WLAN-Netzwerk angesehenen Fotos auszuspionieren. Bei den über die App geteilten Bildern fehle es selbst an grundlegender Verschlüsselung durch den HTTPS-Standard, schreibt das Technologiemagazin Wired: Am Dienstag zeigten Experten der auf Apps spezialisierten Sicherheitsfirma Checkmarx aus Tel Aviv […]
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: Richard Gutjahr lässt Domain von rechtsradikalem Magazin Compact pfänden
Eine Domainpfändung tut weh und löst beim Gegner in jedem Fall eine Reaktion aus. : Richard Gutjahr lässt Domain von rechtsradikalem Magazin Compact pfänden Der Journalist Richard Gutjahr wehrt sich gegen Hate Speech und Verschwörungsideologien mit juristischen Mitteln aller Art. Weil Compact ehrenrührige Verdächtigungen in Umlauf brachte und eine Gebühr nicht bezahlte, musste die rechtsradikale Postille jetzt um ihre Internetadresse bangen.
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: Fox-News-Eigentümer Rupert Murdoch will für seine Inhalte Geld von Facebook
Medienmogul Rupert Murdoch : Fox-News-Eigentümer Rupert Murdoch will für seine Inhalte Geld von Facebook Der Medienunternehmer Rupert Murdoch fordert Facebook dazu auf, künftig für journalistische Inhalte auf seiner Plattform zu bezahlen. Der Gründer von Fox News und Eigentümer des Medienkonzerns News Corp reagierte in einer am Montag veröffentlichten Erklärung auf die Ankündigung von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, künftig die Nutzer selbst die Glaubwürdigkeit von Medien beurteilen zu lassen, um der […]
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: New York City plant Arbeitsgruppe zur Überprüfung von städtischen Algorithmen
Technik in der Verwaltung (Symbolbild). : New York City plant Arbeitsgruppe zur Überprüfung von städtischen Algorithmen Als erste US-amerikanische Stadt plant New York City zum Verwaltungshandeln eingesetzte Algorithmen auf den Prüfstand zu stellen: Experten und Wohltätigkeitsorganisationen sollen Regeln für die Klassifizierung unterschiedlicher Algorithmen entwickeln und Vorschläge machen, wie Bürgerinnen und Bürger Transparenz einfordern können. Dabei gibt es auch Hürden.
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: Wie Kambodschas Regime Facebook zur Waffe gegen die Opposition macht
Illustration von Buzzfeed mit Bild des kambodschanischen Premierministers Hun Sen. : Wie Kambodschas Regime Facebook zur Waffe gegen die Opposition macht Wohl um bei den Parlamentswahlen im Juli keine nennenswerten Gegner fürchten zu müssen, erwirkte die kambodschanische Regierung Ende 2017 die Auflösung der größten Oppositionspartei und geht seither hart gegen Oppositionelle und kritische Medien vor. Ein wesentliches Hilfsmittel ist für das Regime von Langzeit-Regierungschef Hun Sen dabei Facebook, schreibt das US-Medium Buzzfeed: Als Facebook zuerst in […]
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: Digitale Gesellschaft kritisiert Netzpolitik der kommenden Koalition
Vage Allgemeinplätze und insgesamt enttäuschend: Die Digitale Gesellschaft fordert eine bessere Digitalpolitik der kommenden Koalition. : Digitale Gesellschaft kritisiert Netzpolitik der kommenden Koalition Die Digitale Gesellschaft hat das Ergebnis der Sondierungen von Union und SPD in Sachen Netzpolitik als enttäuschend kritisiert – und fordert etliche Nachbesserungen. In einer Pressemitteilung des Vereins heißt es: In zentralen Fragen bei den Themen Datenschutz, IT-Sicherheit, Netzneutralität, Urheberrecht, digitale Bildung und automatisierte Entscheidungsfindung konnten sich die Verhandelnden bislang gerade einmal auf vage formulierte […]
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: Netzneutralität: Chaos Computer Club schießt scharf gegen „Vodafone Pass“
Vodafone wehrt sich gegen Massenüberwachungsanordnungen. : Netzneutralität: Chaos Computer Club schießt scharf gegen „Vodafone Pass“ Die Bundesnetzagentur prüft das Angebot „Vodafone Pass“ und hat dazu um Stellungnahmen gebeten. Der Chaos Computer Club hat heute seine Bewertung zum umstrittenen Zero-Rating-Angebot veröffentlicht. Er sieht seine eigenen Inhaltsangebote, aber auch Bildungseinrichtungen und ausländische Anbieter klar benachteiligt.
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: VW überwacht mit „Schutzranzen“ Grundschulkinder
Werbegrafik des Projekts : VW überwacht mit „Schutzranzen“ Grundschulkinder Das Projekt „Schutzranzen“ schürt bei Eltern Ängste um die Sicherheit ihrer Kinder im Verkehr und bietet eine fragwürdige Lösung: Kinder sollen per GPS überwacht und ihre Position an Autofahrer geschickt werden, um ein Warnsystem aufzubauen. Der Verein Digitalcourage fordert in einem offenen Brief das Ende des Projekts.
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: „Spracherkennung muss jedem dienen, unabhängig von seiner Wirtschaftskraft!“
Nicht nur für "weiß, männlich, Mittelschicht": Mozillas Deep Speech soll auch bisher unterrepräsentierten Gruppen Spracherkennung bieten. : „Spracherkennung muss jedem dienen, unabhängig von seiner Wirtschaftskraft!“ „Spracherkennungstechnologie revolutioniert die Art und Weise, wie wir mit Maschinen interagieren – und sie wird gerade allgegenwärtig. Allerdings kontrollieren nur eine handvoll Unternehmen den Zugang zu jeglicher Spracherkennung.“ Kelly Davis von Mozilla spricht im Interview über Deep Speech und Common Voice.
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: Perspektiven auf die Blockchain: „Menschliche Beziehungen spielen keine Rolle mehr“
Wohin steuert eine Gesellschaft, die mehr und mehr von datengetriebenen Steuerungsinstrumenten geprägt ist? : Perspektiven auf die Blockchain: „Menschliche Beziehungen spielen keine Rolle mehr“ Im zweiten Teil der Interview-Serie zu Blockchains spricht der Verwaltungswissenschaftler Klaus Lenk über die Grenzen von Smart Contracts, zunehmende Mittel der Verhaltenskontrolle und neue Herrschaftsformen durch informationstechnische Systeme. In der Blockchain sieht er ein Instrument, das uns bei unbedachter Nutzung die Bewegungsfreiheit nehmen und die Menschenwürde verletzen kann.
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: Mon Dieu: Pariser Kirche nimmt nun auch kontaktlos Spenden entgegen
Süßer die Kassen nie klingeln: Katholiken dürfen nun statt Hartgeld auch GodCoin springen lassen : Mon Dieu: Pariser Kirche nimmt nun auch kontaktlos Spenden entgegen Die katholische Kirche öffnet sich der bargeldlosen Kollekte. Ab zwei Euro kann man elektronisch Gott näher kommen.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 3: Es gibt auch gute Nachrichten!
Einfach mal entspannen: Schönes Wochenende allen! : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 3: Es gibt auch gute Nachrichten! Während das EU-Parlament Überwachungsexporte einschränken will, fliegen über dem Mittelmeer zunehmend Spähdrohnen und ‑flugzeuge. Dafür gibt es endlich wieder Geheimdienstkontrolleure im Bundestag. Und eine genossenschaftliche Taxi-App und ein Etappensieg für die Informationsfreiheit machen Hoffnung.
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: Wenn Raketenalarm ist, will niemand Pornos schauen. Danach umso mehr.
In dieser Woche wurde Hawaii durch einen Fehlalarm in Schrecken versetzt. : Wenn Raketenalarm ist, will niemand Pornos schauen. Danach umso mehr. Die Pornographie-Plattform Pornhub hat ein Händchen für amüsante PR-Aktionen und kämpft schonmal mit für die Netzneutralität. Sie veröffentlichte nun Statistiken zum Pornokonsum auf Hawaii während des falschen Raketenalarms diese Woche. Das Ergebnis: Kurz nachdem die Bewohner der Inselkette die Benachrichtigung „Bedrohung durch ballistische Rakete Richtung Hawaii. Sofort Schutzraum aufsuchen. Dies ist keine Übung.“ auf ihrem […]
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: Ein Selbstversuch: Instagram-Influencer in vier Wochen
Kostenlose Stockfotos von Essen gibt es viele - sie helfen bei der Instagram-Karriere : Ein Selbstversuch: Instagram-Influencer in vier Wochen In einem Selbstversuch haben ein 1Live-Reporter und eine WDR-Autorin herausgefunden, wie schnell man auf Instagram zum Influencer werden kann. Von 700 auf 23.000 Follower in vier Wochen – mit ein paar Bots zum Beschleunigen und einem Großteil frei verfügbarer Stockfotos. Das Experiment bescherte den frischgebackenen Influencern nicht nur Follower, sondern auch Geschäftsangebote: 40 Unternehmen hatte […]