Digitales Archiv der Sinti und Roma kündigt Start im Oktober an

Die Projekt-Initiatorinnen Isabel Raabe und Franziska Sauerbrey. Alle Rechte vorbehalten RomArchive

RomArchive ist ein internationales Projekt über Künste und Kulturen von Sinti und Roma, das von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird. Das digitale Archiv soll ab Oktober online gehen und will mit von Sinti und Roma selbst erzählten Gegengeschichten eine im Internet international zugängliche, verlässliche Wissensquelle schaffen, die Stereotypen und Vorurteilen mit Fakten begegnet.

Inhaltlich definieren 14 Kuratorinnen und Kuratoren die Darstellung und wählen künstlerische Beiträge für die Archivbereiche Bildende Kunst, Film, Literatur, Musik, Tanz, Theater und Drama und den interdisziplinären Bereich Flamenco aus. Darüber hinaus gibt es auch Material zur Bilderpolitik, Selbstzeugnisse im Zusammenhang mit der Verfolgung der Sinti und Roma im Nationalsozialismus sowie wissenschaftliches Material zur Bürgerrechtsbewegung.

Am Projekt sind insgesamt etwa 150 Personen aus 15 Ländern beteiligt. Über den Stand informiert schon jetzt ein Blog. Zahlreiche Projektpartner unterstützen das Vorhaben, das langfristig angelegt ist.

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