Kultur

Interview: Die Anfangsphase des alternativen sozialen Netzwerks Mastodon ist vorüber

Über Mastodon wurde vor einigen Wochen viel geschrieben. Es ist ein werbefreies, dezentrales soziales Netzwerk, kompatibel mit anderen Alternativen wie GNUSocial. Wir wollten in einem Interview mit Tobias Kunze herausfinden, wie sich Mastodon bisher entwickelt hat und wie man selbst eine Instanz betreibt.

Mastodon-Nutzer auf einer Weltkarte abgebildet. Gemeinfrei Mastodon Network Overview

Neben den kommerziellen sozialen Netzwerken existieren dezentrale, sich selbst organisierende Alternativen. Denn sich auf einer Werbeplattform wie Facebook umzutun, ist wegen des Geschäftsmodells und der Datenpolitik des Konzerns nicht jedermanns Sache. Wer sich für werbefreie Gegenentwürfe und selbst-gehostete Lösungen interessiert, hat es vor ein paar Wochen sicher mitbekommen: Im April erlebte Mastodon, eine von Eugen Rochko entworfene dezentrale Open-Source-Alternative zu Twitter, einen plötzlichen Aufschwung und fand viele neue Nutzer. Die Anzahl der Instanzen wuchs erheblich: Denn dezentral bedeutet, dass viele von Freiwilligen betriebene Server untereinander Informationen austauschen.


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Wir haben in einem Interview mit einem dieser Freiwilligen gesprochen. Wir wollten mehr über das Innenleben von Mastodon und über den Alltag nach dem Hype erfahren wollen. Daher sprachen wir mit Tobias Kunze (rixx). Er ist Software-Entwickler in Stuttgart und betreibt die Mastodon-Instanz chaos.social.

Alternative zu Twitter?

fediverse
Die einhundert größten Mastodon-Instanzen (nach Nutzerzahlen), via Radar-Projekt.

netzpolitik.org: Was machst Du bei Mastodon und warum engagierst Du Dich?

Tobias Kunze: Ich benutze Mastodon letztlich als Twitter-Ersatz und habe dafür mit einer Freundin eine Instanz aufgesetzt. Ich engagiere mich dafür, weil ich es wichtig finde, offene und dezentrale Software soweit praktikabel voranzubringen – und Mastodon hat dazu die Gelegenheit gegeben.

netzpolitik.org: Beschreib doch mal in drei Sätzen, was Mastodon ist.

Tobias Kunze: Mastodon ist ein soziales Netzwerk. Es ist eine neue Alternative zu Twitter – ein quelloffenes, verteiltes System, das schick aussieht und sich sehr gut benutzen lässt. Die verteilten Instanzen haben alle ihren eigenen Charme und machen das Ganze sehr wohnlich.

netzpolitik.org: Was sind aus Deiner Sicht Vorteile der förderierten Netzwerke („Federation“), wenn man mal vom nicht-kommerziellen Ansatz und der Werbe- und Trackingfreiheit absieht?

Tobias Kunze: Also abgesehen vom Wichtigsten? An verteilten Netzwerken ist einfach die Selbstbestimmung cool: Ich kann mir aussuchen, wem ich meine Daten und damit mein Vertrauen gebe, oder ob ich mir lieber selber ein System aufsetzen will – für mich allein oder für meine Freunde oder Familie. Die Gestaltungsfreiheit, die damit kommt, ist nicht leicht zu übertreffen.

Neue Instanzen im Minutentakt

netzpolitik.org: Es gab ja vor ein paar Wochen einen regelrechten Hype um Mastodon. Wie hast Du das wahrgenommen und was hat sich in der Zeit und danach geändert?

Tobias Kunze: In der Zeit kam ein Haufen neuer Leute auf alle möglichen Mastodon-Instanzen, und neue Instanzen kamen quasi im Minutentakt online. Das war einerseits spannend, weil sich niemand so richtig sicher war, was die Instanzen miteinander und ineinander für eine Dynamik entwickeln. Da wurde viel und verspielt erforscht, beispielsweise mit stark themengebundenen Instanzen. Andererseits war zu dem Zeitpunkt auch ein Großteil der Kommunikation direkt auf Mastodon fokussiert – also Meta-Gespräche über das Netzwerk selbst. Das tut so einem Netzwerk gar nicht gut. Wir haben dann ganz bewusst versucht, nicht nur über das Netzwerk zu diskutieren, sondern es mit Inhalt zu füllen.

Foto: Mastodon-Logo
Maskottchen der Instanz von Tobias (nur echt mit „Fairydust“). Via chaos.social.

netzpolitik.org: Wie technisch anspruchsvoll ist es, eine eigene Instanz aufzusetzen? Was sollte man können oder lernen wollen, wenn man selber eine betreiben möchte?

Tobias Kunze: Man sollte schon mal irgendwo einen Server betrieben haben und sich gründlich über die Prinzipien von Sicherheit im Netz informieren, damit man die Infrastruktur an sich gut „abdichtet“ und sicher macht. Man passt als Betreiber schließlich auf Nutzerdaten auf. Abgesehen davon ist die Dokumentation ziemlich gut; bestimmte Fähigkeiten in Programmiersprachen und dergleichen braucht es nicht. So eine Instanz verwendet auch nicht große Mengen an Ressourcen, das ist sozusagen sehr Admin-freundlich. Insgesamt ist es beispielsweise deutlich leichter, eine Mastodon-Instanz als einen Mailserver zu betreiben.

netzpolitik.org: Kannst Du Zahlen nennen, wieviel Instanzen heute betrieben werden und mit wievielen Nutzern?

Tobias Kunze: Da das System ja verteilt ist, ist es schwer, an übergreifende Zahlen zu kommen, aber das Radar-Projekt gibt einen Überblick. Es sieht derzeit nach 2.300 Instanzen mit etwa 800.000 Nutzern aus.

Der Unterschied zu kommerziellen Netzwerken

netzpolitik.org: Du hast gesagt, es ist Dein Twitter-Ersatz. Verknüpfst Du Deinen Mastodon-Account mit Twitter?

Tobias Kunze: Es gibt eine Website, auf der man sich mit Mastodon und Twitter einloggen kann, um seine Twitter-Kontakte – sofern sie dasselbe getan haben – auf Mastodon zu finden. Das ist das Höchste, was ich persönlich an Verknüpfung betreibe. Manche leute spiegeln ihre Tweets auch nach Mastodon, aber das funktioniert nur solange, wie keine Mentions oder Unterhaltungen involviert sind. Wenn mir etwas ganz wichtig ist, dann schicke ich es noch zusätzlich über Twitter. Da das Zeichenlimit auf Mastodon höher liegt, ist das gar nicht immer so einfach.

netzpolitik.org: Ich habe beobachtet, dass sich die inhaltlichen Themen bei GNUsocial unterscheiden von den typischen kommerziellen Netzwerken, mal abgesehen von den Meta-Gesprächen über das Netzwerk selbst. Ist das Deiner Beobachtung nach bei Mastodon auch so?

Tobias Kunze: Würde ich bejahen. Gefühlt finden mehr inhaltliche Gespräche statt, die auch weniger dazu neigen, aus dem Ruder zu laufen. Vielleicht liegt das auch daran, dass man etwas mehr Raum hat, um freundlich zu formulieren. Es gibt einfach weniger Rumgefrotzel, es fühlt sich insgesamt mehr nach einer Gemeinschaft an. Das wird aus meiner Sicht an der Nutzermenge und -zusammensetzung liegen.

netzpolitik.org: Du hast derzeit etwa 800.000 Nutzer geschätzt. Wo konzentrieren sich geographisch die Instanzen? Was ist die dominierenden Sprachen?

Tobias Kunze: Mastodon hat sich vor allem in Japan und Frankreich durchgesetzt. Das ist jetzt weniger stark ausgeprägt als in den Anfangstagen, aber immer noch merklich. In den Vereinigten Staaten ist es sehr wenig vertreten, in Europa aber in einigen Ländern. Die dominierende Sprache hängt natürlich von der Instanz ab. Mittlerweile ist aber Englisch sehr präsent, auch wenn Mastodon immer noch sehr multilingual ist. In einer der letzten Versionen kam die Möglichkeit, Timelines nach Sprachen zu filtern, das hat geholfen.
 

Foto: admin-Interface mastodon
Admin-Interface von Mastodon. Quelle: rixx.

 
netzpolitik.org: Wieviele Leute treiben sich denn auf Deiner eigenen Instanz rum? Und wie ist die Account-Aktivnutzer-Quote?

Tobias Kunze: Wir sind aktuell 657 Leute. Über Aktiven-Zahlen kann ich nicht viel aussagen, aber es sind natürlich längst nicht alle aktiv. Durch die Instanz gehen etwa hundertfünfzig Toots/Statusmeldungen am Tag …

netzpolitik.org: … Toot heißt bei Mastodon, was bei Twitter ein Tweet ist.

Tobias Kunze: Genau. Das bedeutet, man kann auf unserer Instanz etwa siebzig aktiv Schreibende und eine Reihe aktiv Lesender schätzen. Sagen wir großzügig einhundert insgesamt.

Zum Vergleich: Wir sind damit an Platz 100 in Sachen User-Anzahl, also insgesamt eine eher kleine Instanz. Die fünf oder sechs großen Instanzen haben alle fünf- bis sechsstellige Nutzerzahlen.

netzpolitik.org: Wie wird Mastodon mobil genutzt?

Tobias Kunze: Gerade am Anfang haben sich viele mit den gut funktionierenden Apps amaroq und Tusky locken lassen – und auch damit, dass sich in Open-Source-Apps natürlich nach Belieben Features einbauen lassen.

netzpolitik.org: Wohin entwickelt sich Mastodon insgesamt, was denkst Du?

Tobias Kunze: Das ist natürlich schwierig zu sagen. Die Nutzerzahlen gehen gerade nur langsam aufwärts, etwa weltweit einhundert Nutzer pro Stunde. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass die Plattform einschläft. Dass Mastodon Twitter nicht ersetzen wird, war natürlich von Anfang an klar, aber ich hoffe und beobachte gerade auch, dass sich einige Gruppen etablieren. Mastodon ist super für ernsthafte Gespräche und das normale Statusgeblubbel sozialer Netzwerke. Es funktioniert über das föderierte System ganz gut, Gruppen beieinander zu halten, ohne ausgrenzend zu wirken.

netzpolitik.org: Wieviel Zeit investierst Du pro Woche für die Instanz? Wirkst Du auch an der Fortentwicklung von Mastodon mit?

Tobias Kunze: In die Administration stecke ich vermutlich ein bis vier Stunden pro Woche, je nachdem, ob ein Update ansteht. Ohne ein Update reicht eine Stunde, um mal in die Meldungen zu gucken und gegebenenfalls ein Statistik-Update zu posten. Da ich mich in Rails noch nicht eingearbeitet habe, trage ich zu Mastodon durch das Erstellen oder Kommentieren von technischen Issues mit möglichst genauen und reproduzierbaren Fehlermeldungen bei.

netzpolitik.org: Du bist auch im Stuttgarter shackspace aktiv. Hilft der Hackerspace beim Betreiben der Instanz?

Tobias Kunze: Meine Mit-Administratorin habe ich über den shackspace kennengelernt. Ich denke, über die Jahre im shackspace habe ich sicher einiges gelernt, das beim Betreiben der Instanz nützlich ist. Direkt mit dem shackspace verbandelt ist die Instanz aber nicht.

netzpolitik.org: Wenn Du die gesamte Federation betrachtet, wie wichtig ist Mastodon darin geworden?

Tobias Kunze: Das ist natürlich schwierig abzuschätzen. Mastodon hat gerade durch seinen Schwung an Bedeutung gewonnen, denke ich. Das ist in jedem Fall auch zum Vorteil der restlichen Federation. Ich kenne aber niemanden, der beispielsweise von GNUSocial nach Mastodon abgewandert wäre – wozu auch, es besteht ja Kompatibilität. Aber es gibt einige, die erst durch Mastodon die Federation kennengelernt haben und sich lieber für einen GNUSocial-Account entschieden haben.

Foto: Tobias Kunze
Tobias Kunze.

netzpolitik.org: Gibt es Nachteile als Mastodon-Nutzer? Was würdest Du am ehesten verbessern wollen?

Tobias Kunze: Wie bei allen sozialen Netzwerken ist in der Anfangsphase natürlich die kleine Nutzerbasis gewöhnungsbedürftig – mehr aktive Nutzer wären also immer cool. An Features vermisse ich am ehesten eingebettete Statusnachrichten und Quote Retweet, aber das ist mit einem entsprechenden GitHub-Issue auch schon in der Diskussion. Als Admin muss ich sagen: Ich bin mit Mastodon voll glücklich. :)

netzpolitik.org: Wenn einer unserer Leser auch gern eine Instanz aufsetzen möchte, was würdest Du vor allem raten?

Tobias Kunze: Man sollte sich zunächst sicher sein, dass man die Fähigkeiten in Sachen IT-Sicherheit hat. Ansonsten sollte man sich überlegen, ob man die Instanz nicht besser allein nutzen will. Wenn man sich mit IT-Sicherheitsfragen gut auskennt, sollte man sich vorab überlegen, wo die restlichen Nutzer herkommen sollen und ob es einen thematischen oder lokalen Schwerpunkt geben soll. Was man im Sinne der Mitnutzer immer überdenken sollte: Ist man wirklich bereit, die Instanz auch in einem Jahr noch zu betreiben. Denn sobald andere Menschen die Instanz nutzen, hat man eine Verantwortung.

netzpolitik.org: Vielen Dank für das Interview!

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5 Kommentare
  1. Besten Dank für den Artikel!

    Habe gleich mal bissl‘ quer gelesen, im Netz. Was mir nämlich sofort aufgefallen ist: Der Nutzer macht sich offenbar derzeit immer noch abhängig: Von einer Instanz. Fällt sie aus, gibt es die Nutzeraccounts nicht mehr. Das ist für mich also noch kein verteiltes System, sondern eher auf dem Stand von Jabber.

    Mir fällt in so einem Zusammenhang immer die verteilte Suchmaschine Yacy ein: Hier kooperieren die Instanzen nicht nur Suchanfragen und Antworten, sondern die Datenbanken werden derart untereinander ausgetauscht, dass der Ausfall eines Knotens nicht sämtliche von ihm gehostete Information aus dem dezentralen System entfernt. Das Konzept dahinter ist aufwändig. Keine Frage.

    Bei Nutzeraccounts kommt dann noch dazu, dass ein Account ja vor allem Privatinformationen enthält, für die der Eigner ja dauerhaft die Verwendungshoheit behalten muss. Für ein tatsächlich dezentralisiertes System müssen also ganze geschützte Accounts so verteilt werden, dass der Schutz bestehen bleibt. Das kann vermutlich kein einzelner Entwickler allein stemmen.

    Meiner Meinung nach ist das aber entscheidend, wenn Mastodon aus der Nische aufsteigen sollte und Publikum außerhalb der Nerd-Szene erreichen soll. „Nerd“ meint hier nicht ausschließlich IT-Nerd.

    Wie sieht es eigentlich mit Hubzilla aus? Ich kann im ersten Anlauf noch nicht genau erkennen, ob dort das Problem der vollständigen Dezentralisierung/Trennung der Accounts von Hosts inzwischen gelöst wurde. Jedenfalls scheinen die Macher von Hubzilla keine große Lust auf PR-Arbeit zu haben, liest man.

    Siehe dazu hier: https://www.digitalesecho.de/aus-red-matrix-wird-hubzilla/

    Zumindest zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels gab es keine „verteilten Accounts“. Da gab es aber die Lösung, mit seinem Account umziehen zu können.

    Ich gehe davon aus, dass sich im Social-Bereich noch einiges ändern wird. Im positiven Sinne.

  2. Ein zweiter Punkt zum Thema: Wir erleben derzeit, wie Regierungen die Betreiber von Plattformen zunehmend dazu zwingen wollen, Inhalte von Nutzern zu „dirigieren“. Also auf Inhalte überwachen und eingreifen.

    Sollte das durchkommen, stehen Mastodon-Hoster, deren Nutzerzahlensignifikant werden sollten (wofür sie nicht unbedingt etwas können), in der Pflicht, neuen Gesetzen zu folgen. Sie müssten aus Aufwandsgründen geschlossen werden. Zumindest die Zahl der Nutzer müsste begrenzt sein, wenn das Gesetzt so eine Schranke vorgeben sollte (wie derzeit diskutiert).

    Genau an der Stelle wäre der Dezentralisierungsansatz wichtig: Dann gäbe es keine Nutzer auf einem Host, sondern der Nutzer existiert nur noch im Netz sämtlicher Hoster. Und da sowieso alles verschlüsselt ablaufen sollte, wäre weder ein Account einem Hoster zuordenbar, noch der einzelne Hoster als „Medienanbieter“ tätig. Denn er hortet nur Datenpakete, die erst im Netzverbund die Information zusammen fügen.

    Wir werden vermutlich auf Dauer das Internet nur noch als quasi „Betriebssystem“ verwenden können und Information dezentral darin verteilen, um sie verteilt wieder abzurufen. – Halt Wettrüsten der freien Meinungsäußerung gegenüber konservativen Gesetzeserfindern. Zumindest könnte damit verhindert werden, dass die Ressourcenanbieter (Hoster) in immer neue Zwangslagen geführt werden.

    Vielleicht ein Hinweis am Ende: Die Suchmaschine Yacy ist in dieser Richtung aufgebaut. Da könnte man sich einiges abgucken. (http://yacy.de/de/)

  3. Und warum kann man dann den Artikel noch nicht über chaos.social weitersagen und unterstützen? Weshalb fehlen die Buttons dafür? ;)

    Habe Euch natürlich auch gleich bei chaos.social hinzugefügt.

  4. Ich bin immer Fan von so Experimenten und Alternativen. Wer aktiv mitmacht lernt viel dabei.

    Realitisch betrachtet bleibt es für mich aber eine Spielerei. In meinem Umfeld nehmen soziale Netzwerke immer mehr die Rolle der Mail ein: keiner mag es so richtig, aber naja einen Account braucht und hat jeder irgendwie. Die meisten lesen auch nur noch mit und posten sehr sehr selten. In dem Kontext braucht es dann auch keine weitere Twitter/Facebook-Alternative mehr.

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