Linkschleuder

Wikipedia als Handbuch für Außerirdische?

Eine der großen Fragen der Wissenschaft lautet seit langem: Gibt es andere intelligente Lebensformen im Universum? Seit über 10 Jahren kann sich jeder Mensch an der Suche nach außerirdischem Leben beteiligen, ohne dabei selbst den Himmel mit einem Teleskop absuchen zu müssen. Möglich gemacht wird das durch das Programm SETI@Home, welches freie Rechenkapazität des eigenen Computers nutzt um Radiosignale auf Nachrichten von Außerirdischen zu scannen.

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Nur auf Nachrichten zu lauschen geht dabei vielen aber nicht weit genug, die Forderung eigene Signale auszusenden steht schon lange im Raum. Immer wieder hängt sich die Debatte an den Inhalten solcher Funksprüche auf. Theresa Locker hat in einem Artikel für VICE Motherboard verschiedene Positionen gesammelt:

Der Physiker Paul Farber plädiert beispielsweise für eine eher zurückhaltende, bescheidene Anfrage: „Bitte kontaktiert uns ganz vorsichtig“—also vielleicht eher nicht mit dem überraschend angekündigten Bau einer hypergalaktischen Umgehungsstraße durch Planet Erde, wie Douglas Adams sie sich ​ausgemalt hatte.

Via Twitter kann man momentan auch eigene Vorschläge für interstellare Nachrichten unter dem Hashtag #msgtospace einbringen.

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6 Kommentare
  1. Sollten intelligente Außerirdische tätsächlich existieren, werden sie sicher unsere Erde meiden, wenn sie ihre Privatsphäre schützen wollen. :D

  2. Mir stellt sich eher die Frage, wenn uns außerirdische Intelligenz begegnen würde, würden wir sie überhaupt als solche erkennen? Ich habe da meine Zweifel.

    Forscher haben zB. erst vor kurzem herausgefunden, dass der „Tanz“ der Bienen eine Kommunikationsform darstellt. Wir kennen und beobachten Bienen schon seit Ewigkeiten — und ist nicht alles Leben auf der Erde irgendwie miteinander verwandt? Wie ist es da erst mit etwas völlig Fremden?

    Wird der menschliche Intellekt sowas erkennen? Wird der menschliche Hochmut eine Intelligenz, die ganz anders geartet ist, gar anerkennen können?

    Was ist Intelligenz überhaupt? — Nehmen wir vielleicht uns selbst zu sehr als Maßstab?
    Unseren Mitgeschöpfen auf diesem Planeten sprechen wir jedenfalls die Intelligenz allzugene ab.–

  3. Ich halte es da ja mit Bill Watterson:
    http://neophilia.de/onlinehome/calvin/intelligent_life.gif

    Warum dem so ist, sollte wohl offensichtlich sein:
    „Why does it have to be such a big deal? Why can’t it be like, like, human beings are a planetary disease? Like the Earth’s got German measles or facial herpes, right? And that’s why all of the other planets give us such a wide berth. It’s like, >>Oh, don’t go near Earth! It’s got human beings on it, they’re contagious!<<"
    Dave Lister (http://en.wikipedia.org/wiki/Red_Dwarf)

    Die Menschheit nimmt sich halt immernoch viel zu wichtig. Wir halten uns für die "Krone der Schöpfung", dabei sind wir der einzige Organismus auf diesem Planeten, der absolutu nichts zum Gelingen und zur Weiterentwicklung von unserer Welt beiträgt und den dieser Erdklumpen, auf dem wir leben, am eheste verzichten kann (und wird).

  4. ich bin mir nicht sicher ob es gut für uns wäre Kontakt mit Außerirdischen zu haben was zu großem Teil am überdenken des warum liegt, warum sollten sie den Kontakt zu uns denn suchen? Vielleicht um Information zu teilen, genauso oder eher wahrscheinlich sind unsere Resourcen, wie sich Leben entwickelt auf anderen Planeten kann man unmöglich wissen und Resourcen können durchaus der einzige gemeinsame Nenner sein…..

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