Dieser Artikel ist mehr als 11 Jahre alt.

Wie Avaaz und Change.org den Online-Aktivismus prägen

Johannes Kuhn hat für sz.de die beiden Petitionsplattformen Avaaz und Change.org portraitiert und schließt mit der richtigen Frage: Beiden Plattformen ist gemein, dass sie im Zeitalter der viralen Link-Verbreitung weiter wachsen, aber in den Regeln der Aufmerksamkeitsökonomie gefangen zu sein scheinen: Je plakativer die Botschaft und je größer die Konsensmasse, desto mehr Unterstützer finden die…

  • Markus Beckedahl

Johannes Kuhn hat für sz.de die beiden Petitionsplattformen Avaaz und Change.org portraitiert und schließt mit der richtigen Frage:

Beiden Plattformen ist gemein, dass sie im Zeitalter der viralen Link-Verbreitung weiter wachsen, aber in den Regeln der Aufmerksamkeitsökonomie gefangen zu sein scheinen: Je plakativer die Botschaft und je größer die Konsensmasse, desto mehr Unterstützer finden die Forderungen. Weil das Ziel ist, Druck aufzubauen, bleibt für Nuancen und Diskurs wenig Platz. Dabei sehen sowohl Patel, als auch Rattray in zivilgesellschaftlichen Debatten die Zukunft des Online-Aktivismus. Die Frage aber bleibt, ob Change.org und Avaaz die richtigen Orte dafür sein werden.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie