Kultur

Happy birthday: 25 Jahre The Simpsons

yjbreaHDie wahrscheinlich beste Comic-Serie der Welt feiert 25 Jahre Geburtstag: The Simpsons! Keine andere Serie hat so unterhaltsam in 561 Folgen Gesellschaftskritik subversiv auch einem jungen Publikum verpackt. Und nicht erst 25 Jahre später sind die Simpsons im Feuilleton angelangt.

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Hier sind einige Einordnungen und Rückblicke:

Tagesschau.de: Ein Vierteljahrhundert in Gelb.

Der Humor der Simpsons reicht von Klamauk bis Satire – und die Dialoge sind gespickt mit Anspielungen auf Popkultur und Politik. Gerade in den ersten Jahren werden die Simpsons deshalb auch immer wieder heftig kritisiert: Von den amerikanischen Konservativen, von Frauenverbänden und religiösen Gruppen.

Zeit.de: Sisyphos in Springfield.

Die Simpsons behandelt die Tragödie des Menschen in seinem selbst gewählten Gefängnis namens Kapitalismus. Und wie es mit Tragödien ist, man kann sie nicht in eine Form von Dafür- oder Dagegen-Sein bringen. Sie ist weder Kritik noch Affirmation.

FAZ: Eine ganz normale Familie.

Aber wer brauchte schon die „Tagesschau“? Es gibt kein gesellschaftliches Problemfeld, das in 561 Episoden der „Simpsons“ nicht behandelt worden wäre: die Macht großer Konzerne, Religion vs. Atheismus, Umweltschutz, die Waffenlobby, die Homo-Ehe, Scheidung der Eltern, Lesbischsein, das amerikanische Bildungssystem, Atomkraft, moderne Kunst, der Segen einer Krankenversicherung, Gewalt in den Medien, Freundschaft und was eine Familie ausmacht, um nur ein paar zu nennen.

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4 Kommentare
  1. Die Simpsons haben zumindest auch immer wieder mal etwas Netzpolitik im Programm, und letztlich bieten sie die Möglichkeit und Plattform für eine Menge Sozialkritik und sind durchaus nicht unpolitisch. Ein Wunder, dass die Drehbuchautoren nicht längst inhaftiert wurden, aber wir wissen ja inzwischen aus eigener Erfahrung, dass die Meinungsfreiheit durchaus noch groß geschrieben wird, wenn sich daraus keine oder kaum Konsequenzen ergeben.
    Frei nach dem Motto:
    „Sollen sie doch plärren oder demonstrieren, es hört ihnen ja doch niemand zu.“

  2. Die Sendung wird nicht umsonst bei Fox gesendet… Wie kriegt man Menschen die fähig sind zu denken (genau auf diesen Personenkreis zielt die Sendung innerhalb des Fox-Publikums, welches natürlich nicht aus einer einheitlichen dummen Masse besteht) dazu nicht mehr wählen zu gehen? Man muss ihnen beibringen „das es eh nichts bringt“. Und dazu wurde diese Sendung ins Programm genommen.

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