Dieser Artikel ist mehr als 11 Jahre alt.

ACTA und EU-Zivilgesellschaft: A Case Study on Networked Advocacy

Über das Ende von ACTA gibt es viele Mythen und vereinfachte Darstellungen, die viele Faktoren übersehen. Im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Universtät Stockholm untersucht James Losey die Prozesse, die das umstrittene Handelsabkommen ACTA vor zwei Jahren zu Fall gebracht haben. In einem aktuellen Papier geht er auf die Rolle einer vernetzten europäischen Zivilgesellschaft ein,…

  • Markus Beckedahl

Über das Ende von ACTA gibt es viele Mythen und vereinfachte Darstellungen, die viele Faktoren übersehen. Im Rahmen seiner Doktorarbeit an der Universtät Stockholm untersucht James Losey die Prozesse, die das umstrittene Handelsabkommen ACTA vor zwei Jahren zu Fall gebracht haben. In einem aktuellen Papier geht er auf die Rolle einer vernetzten europäischen Zivilgesellschaft ein, die sich parallel zu den ACTA-Verhandlungen institutionalisiert und entwickelt hat.

Hier ist das Papier, das im Journal of Information Policy erschienen ist: „The Anti-Counterfeiting Trade Agreement and European Civil Society: A Case Study on Networked Advocacy“.

Why was the European Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA), initially expected to be easily approved, ultimately rejected? Losey examines the role of civil society organizations in influencing this outcome. He describes how a small core group of national and transnational civil society organizations, supported by a range of communications technologies, played critical roles at different times, often acting more as network nodes than as traditional leaders. They successfully disrupted the ACTA negotiation process, which was seen as an attempt to push previously rejected provisions into law through a different avenue. This article documents the advocacy process beyond the more visible uses of digital media by social movements, and analyzes the less visible networks of civil society organizations in information policy debates.

Kirsten Fiedler und ich sind im Rahmen seiner Forschungen als Experten interviewt worden.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Schlagwörter