Kultur

Jung & Naiv – Folge 47: „Wettbewerbsfähigkeit“ & Lösung der Eurokrise

Mit Harald Schumann (Tagesspiegel; Autor Arte-Doku „Staatsgeheimnis Bankenrettung“) geht es um die Situation in der Eurozone. Nachdem ich mit Harald zuvor über die Profiteure der Bankenrettungen (Folge 38) und Deutschlands Wirtschaftsnationalismus (Folge 41) gesprochen habe, wundere ich mich diesmal, was eigentlich der Begriff „Wettbewerbsfähigkeit“ bedeutet, der ständig in den Medien herumschwirrt. Außerdem erklärt er mir, wie die Eurokrise mithilfe zwei großer Schritte zu lösen ist.


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6 Kommentare
      1. Ist (im Artikel oben) immer noch nicht geändert…
        Egal, zur Internet-Kompetenz gehört ja schließlich, dass man zu Artikeln auch die Kommentare liest.

  1. Was redet der da?
    Wenn Wettbewerb nur über den Preis stattfinden würde, gäbe es keine deutsche Exportindustrie.
    Der Turboproduzent, der die besseren Turbos baut kann wettbewerbsfähiger sein, oder der, der pünktlich liefert, oder der, der flexibel liefert, oder der, der kleinere Turbos bauen kann, usw.

    Und natürlich kann eine Volkswirtschaft weniger wettbewerbsfähig sein, zB. dann, wenn Infrastruktur, Ausbildung und rechtliche Rahmenbedingungen schlecht sind, wen die staatliche Bürokratie besonders stark korrupt ist, wenn Steuern hoch sind, wenn bürokratische Prozesse langwierig und kompliziert sind.

    1. Wenn A Geld an B verleiht, dann hat A ein Guthaben bei B, und B Schulden bei A. Es gibt kein Guthaben ohne Schulden, es gibt keine Schulden ohne Guthaben. Die Summe aller Schulden und Guthaben ist Null. Jeder Geldschein ist die positive, anonyme, übertragbare Hälfte eines Guthaben/Schulden-Paares.
      Deswegen gehört Geld zur mathematischen Klasse der sog. „Nullsummenspiele“.

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