Überwachung

Bundeswehr nutzte NSA-PRISM in Afghanistan für Überwachungsmaßnahmen

Die Bild-Zeitung schreibt gerade hinter ihrer Paywall, dass sie ein Dokument erhalten hat, was 2011 vom vom Nato-Hauptquarties in Afghanistan auch an das „Regionalkommando Nord“ geschickt wurde, was unter Befehl der Bundeswehr stand. In dem Dokument ist, laut Bild, explizit die Rede von PRISM als Überwachungswerkzeug, was man nutzen soll:

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In dem Befehl werden alle Regionalkommandos angewiesen, wie sie vom 15. September 2011 an die Überwachung von Telefonverbindungen, E-Mails beantragen sollen. Dazu heißt es: „Alle Anträge (zur Überwachung) werden in PRISM eingegeben.“
Der Zugang zu dem Überwachungsprogramm PRISM, so geht es aus dem Dokument hervor, ist geregelt über das streng geheime Computernetzwerk der US-Geheimdienste mit dem Namen JWICS. […] Aus Unterlagen, die BILD vorliegen, geht hervor, dass auch der Bundesnachrichtendienst (BND) solche Telefonnummern an die Nato lieferte und so ins Überwachungssystem einspeiste.

Der Bundesnachrichtendienst möchte sich dazu anscheinend nicht äußern, weil ist ja geheim. Mal schauen, ob sich die Bundesregierung dazu äußert.

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12 Kommentare
    1. So langsam stellt sich bei mir die Frage ein, wer nicht davon gewusst hat. Dass unsere Geheimdienste blind und taub durch die Gegend laufen, überrascht ja nicht (mehr), dass das Kanzleramt alles aussitzen will auch nicht, aber wenn jetzt auch noch der De Maiziere (das zweite Mal) nichts mitbekommen haben will, dann wirft das doch ein sehr finsteres Licht auf unsere Regierung. Mal sehen, ob unsere Regierung das noch bis zur Wahl durch ziehen kann.

    1. Oo us propaganda ist das und blöde noch dazu…

      kannst auch ein statisk programm nutzen und schauen wo/wann was passiert ist, was soll an der roze neu sein?
      kann man die wahrscheinlichkeit wo/was passieren „könnte“, sogar heute belegt werden….

      was dann auch besagt, kann sein das was passiert, muss aber nicht…

      *minority report*, leute beschuldigen die würden ein verbrechen begehen, was sie selber nicht wissen, noch nicht getan haben und auch anders sein kann in der realität.

      am ende eine unterstellung, das sie was tun würden, was nicht stattgefunden hat…..

      aber braucht man immer noch personal vor ort, um das zu verhindern und rechtfertigt kein generalverdacht gegen allen und dokumentation.

      kann mal jemand den amis hirn schenken? danke!

      wtf

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