Generell

Gratis-Bild: Den Springer-Verlag effektiv zurücktrollen

Am 23. Juni möchte der Springer-Verlag bekanntermaßen alles Haushalte in Deutschland mit einer Gratis-Bild-Zeitung versorgen. Schon seit einigen Monaten existiert dazu die Kampagne von Campact, mit der man der Zustellung widersprechen, und gegen Spende einen kleinen Aufkleber für den Briefkasten bekommen kann.

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Vor einigen Tagen wurde dann bekannt, dass der Springer-Verlag allen Widersprechern am Stichtag „eine adressierte, großformatige Infopostsendung in einem auffälligen roten Umschlag“ zukommen lassen wollte. Zeit für einen erneuten Widerspruch.

Um eine eingehende Bearbeitung meines Schreibens sicherzustellen, versah ich es außerdem mit allen Forderungen, die das Bundesdatenschutzgesetz hergibt. Ein Eingehen auf diese Forderungen ist für den Verlag nicht optional, das heißt, die Datenschutzabteilung muss die Daten prüfen und nach Vorgabe löschen, sowie darüber Rückmeldung geben.

Um sicherzugehen, dass mein Schreiben auch ankommt, sendete ich es per Email an Hamburg@bild.de, Berlin@bild.de, redaktion@bild.de, leserbriefe@bild.de, service@axelspringer.de, ir@axelspringer.de, info@axelspringer.de und information@axelspringer.de (sicher ist sicher). Zeitaufwand: ca. 1 Minute.

Heute kam dann ein korrekt frankiertes und eigenhändig unterschriebenes 2-seitiges Schreiben der Datenschutzabteilung des Springer-Verlages:

Durch die Aufnahme in die Robinson-Liste habe ich nun Gewissheit (und nach meinem Widerspruch auch einen rechtlichen Anspruch darauf) vom Springer-Verlag nicht belästigt zu werden.

Da die Gratisbild in 3 Tagen geliefert werden soll, halte ich den heutigen Tag für einen besonders günstigen, um einen vergessenen Widerspruch nachzuholen, oder einem bereits erfolgten Widerspruch Nachdruck zu verleihen.

Hier der Text:

Hiermit untersage ich der Axel Springer AG, Tochtergesellschaften, eventuellen Auftragsnehmern und anderen Vertragspartnern ausdrücklich, mir an die oben genannte Anschrift am 23.06.2012 oder an einem anderen Tag ohne meine vorherige schriftliche Einwilligung die BILD-Zeitung oder andere Erzeugnisse,insbesondere eine adressierte, großformatige Infopostsendung in einem auffälligen roten Umschlag, der Axel-Springer AG oder ihrer Tochtergesellschaften zuzustellen oder in den Briefkasten einzulegen oder durch Dritte zustellen oder in den Briefkasten einlegen zu lassen.

Gemäß Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) fordere ich Sie auf:

1. Sie haben mir gegenüber unverzüglich offenzulegen, welche Daten außer
den oben aufgeführten Adressen Sie über meine durch diesen Namen/diese
Adressen identifizierte Person gespeichert haben, und aus welchen
Quellen sämtliche mich betreffenden Daten stammen.
§ 6 Abs. 2, § 28 Abs. 4, § 34 Abs. 1-3 BDSG

2. Sie haben den Verwendungszweck sämtlicher mich betreffenden Daten ebenfalls 
unverzüglich mir gegenüber offenzulegen.
§ 34 Abs. 1, § 43 Abs. 3 BDSG

3. Sie haben sämtliche meine Person/meine Adressen betreffenden Daten
unverzüglich zu sperren und mir diese Sperrung zu bestätigen.
§ 28 Abs. 4, § 30 Abs. 3, § 43 Abs. 3, ferner § 4 Abs. 1 BDSG

4. Ich untersage Ihnen jedwede zukünftige Speicherung meine Person bzw.
meine Adressen betreffenden Daten ohne meine vorherige ausdrückliche
schriftliche Genehmigung.
§ 28 Abs. 4, § 4 Abs. 1,2 BDSG

5. Ich untersage Ihnen die übermittlung dieser Daten an Dritte. Für
bereits an Dritte übermittelte Daten fordere ich eine unverzügliche
Sperrung.
§ 6 Abs. 2, § 28 Abs. 4 BDSG

6. Ich setze Ihnen zur Erfüllung dieser Forderung eine Frist von zwei
Wochen beginnend mit dem Datum dieses Schreibens.

7. Für die aus diesem Schreiben resultierende, selbstverständlich
ausdrücklich erwünschte Kommunikation benutzen Sie bitte ausschließlich
meine Adresse.

Bitte haben Sie Verständnis dafür daß ich, sollten Sie dieses Schreiben
ignorieren, mich gezwungen sehe, den zuständigen
Landesdatenschutzbeauftragten zu informieren. Weitere rechtliche Schritte 
behalte ich mir vor.
§38 Abs. 4, § 43 Abs. 3

 

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168 Kommentare
  1. Der adressierte, rote Umschlag wird nicht eingeworfen. Er ist nur das Zeichen für den Briefträger, dass dieser Empfänger das Schmutzblatt nicht erhalten möchte.

  2. Wer sagt denn, dass dieser rote Umschlag auch wirklich zugestellt wird? Dieser rote Umschlag ist IMHO nur eine Verteilhilfe für den Postboten. Post für den jeweiligen Briefkasten zusammenstellen -> roter Umschlag dabei? -> Nein? Dann ‚Bild‘-‚Zeitung‘ dazustecken, Ja? Keine ‚Bild‘ dazu und roten Umschlag in einem anderen Fach wieder in die Tasche zurück.
    Die roten Umschläge werden dann am Nachmittag wieder in der Poststelle eingesammelt. Alles andere wäre ja Quatsch.

    1. Es heißt „Alle Widersprecher erhalten am Aktionstag eine adressierte, großformatige Infopostsendung in einem auffälligen roten Umschlag.“ Wenn die W. den Umschlag erhalten, heißt das, er wird ihnen zugestellt.

    2. Adressierte und frankierte Post *muss* ordnungsgemäß zugestellt werden, da gibt es keinen Spielraum.

      Ich frage mich aber schon, wie genau die Bild verhindern will, dass Widersprecher eine Gratis-BILD eingeworfen bekommen.

      Spannend, spannend. Nette PR-Aktion der BILD. Ich denke, auch BILD-kritische Menschen sind versucht, dann dort mal „reinzuschauen“. Und dann beginnt der Brainwash ja schon.

      1. Ganz einfach: Der Zusteller bekommt eine Liste, auf der steht, wer die Gratis-Bild nicht kriegen soll.

        Ich hab früher als WErbeverteiler gearbeitet, da lief das so. Es gab Leute, die hatten einen Aufkleber am Briefkasten, dass sie keine Werbung wollten. Und dazu gab es einen Haushalt im ganzen Verteilgebiet, der hatte meinem Arbeitgeber gegenüber direkt widersprochen – und erschien damit (als einziger) auf meiner Opt-Out-Liste.

  3. Vielen Dank, Linus! Gerade per Mail an alle von Dir angegebenen Adressen plus datenschutz@ geschickt, drei kamen sofort als unzustellbar zurück. :-)

  4. Recipient address: info@axelspringer.de
    Reason: Remote SMTP server has rejected address

    Fehler bei der Nachrichtenzustellung an folgende Empfänger oder Gruppen:

    daniela.zegenhagen@bild.de
    Das Postfach des Empfängers ist voll und kann zurzeit keine Nachrichten annehmen. Versuchen Sie, die Nachricht später erneut zu senden, oder wenden Sie sich direkt an den Empfänger.

    Recipient:
    Reason: 5.0.0 … User unknown

  5. Das Postfach des Empfängers ist voll und kann zurzeit keine Nachrichten annehmen. Versuchen Sie, die Nachricht später erneut zu senden, oder wenden Sie sich direkt an den Empfänger.

  6. Gegen Springer, vor allem die BILD, zu protestieren ist ja richtig, aber dieser Anlass und dieser Weg falsch. Wer, glaubt Ihr, bearbeitet die ganzen Widersprüche per Mail, Post, Fax etc? Genau, die Mitarbeiter in den Kundencentern, die überwiegend über Zeitarbeit eingestellt sind und genau solche Arbeit sowieso immer machen, nun kommt diese Protestwelle für diese Mitarbeiter noch dazu (siehe „Axel-Springer-24h-Service“ und den „leser- und Aboservice“ der BILD“).
    Keine Rechtsabteilung, kein Manager, kein Chefredakteur interessiert sich für Euren Protest und hätte jetzt mehr Arbeit.

    Das ganze Jahr über Springer-Seiten verlinken, über Artikel aufregen und jetzt solch ein Pseudoprotest, der die falschen trifft. Danke für nichts .

    1. Was wäre denn ein richtiger Protest? Wenn es genug Leute machen und die Kosten der Aktion für Springer in die Höhe schnellen, trifft es sehr wohl Manager – nämlich die, die sich Gedanken machen, ob so eine Aktion wiederholt werden kann, und auch die, die sich für diese Idee verantworten müssen.

    2. Maria:

      Wer organisiert die Armee von Zeitarbeitern?
      Wer muss für die Fehler der Zeitarbeiter öffentlich gerade stehen‘?
      Wer muss sich denn mit den rechtlichen Implikationen dieser Aktion auseinandersetzen?
      Wer muss die Öffentlichkeitsarbeit wegen dieser Aktion klar kriegen?
      Wer muss sich Lösungen für die Widersprecher einfallen lassen?

      Wer bezahlt das alles mit Geld und Zeit?

      Der Axel-Springer Verlag.

    3. Wer bezahlt denn den Mehraufwand in den Kundencentern? Irgend ein Verantwortlicher wird seinen Kopf schon dafür hinhalten müssen.
      Das kommt dann soweit, den Erfolg der gesamten Aktion in Frage zu stellen.

    4. Naja,was willst du von Kriminellen erwarten?
      Meinst du beckedahl geht es um Datenschutz,oder schutz der Bürger`?

      Ganz Bestimmt,lass mal Holger Apfel bei Netzpolitik anrufen,
      die werden bestimmt ohne weiteres Helfen,weil es ihnen einfach um Datenschutz und Meinungsfreiheit geht!

      Man hört ja auch den Aufschrei,wenn leuet e-mail konten knacken.
      Jaja.

  7. Fehler bei der Nachrichtenzustellung an folgende Empfänger oder Gruppen

    Das Postfach des Empfängers ist voll und kann zurzeit keine Nachrichten annehmen. Versuchen Sie, die Nachricht später erneut zu senden, oder wenden Sie sich direkt an den Empfänger.

    Da hat jemand anscheinend zuviele anti-gratis-bild-mails bekommen ^^

  8. Vielleicht! Viellicht gibt Daniela Zegenhagen auch gar nicht. Bei Suchmaschine war nichts. Aber das Kontaktformular ist schön…da kann man so schön leicht an Daten kommen und mal sichern. Man weiß ja nie was kommt.

  9. Das scheint wohl zu funktionieren. bei „postmaster@bild.de“ kommt folgende Rückmail:

    „Fehler bei der Nachrichtenzustellung an folgende Empfänger oder Gruppen:

    daniela.zegenhagen@bild.de
    Das Postfach des Empfängers ist voll und kann zurzeit keine Nachrichten annehmen. Versuchen Sie, die Nachricht später erneut zu senden, oder wenden Sie sich direkt an den Empfänger.

    ;)

  10. Ich habe der Aufforderung noch folgende Zeile vorangestellt:

    „Sehr geehrte Damen und Herren,

    Folgende Aufforderungen gemäß Bundesdatenschutzgesetz betreffen sämtliche über meine Person gespeicherten Daten, die Sie anhand dieser Adressen identifizieren können:

    Nachname Vorname
    Strasse Hausnummer
    PLZ Wohnort“

  11. Erstmal Danke für deine Mühen und die Tatsache dass du es mit uns allen teilst…

    Habs grad übers Infoformular rausgejagt, mal schauen was passiert.

    Friede sei mit uns! ;-)

  12. Ich werfe die Infopost einfach in den nächsten Briefkasten mit dem Hinweis „Zurück an Empfänger“ – soll die Deutsche Post doch dran ersticken.

  13. Ich machs mir diesbezüglich einfach: Ich klebe Donnerstag Abend ein „keine BILD, roten Umschläge oder irgendwelche Erzeugnisse der Axel Springer AG“ auf meinen Briefkasten.
    Spart man sich das Daten herausgeben und wenn die Axel AG ein paar Tonnen Papiermüll als Annahme verweigert bekommt, hilft das mehr.

  14. Eine der E-Mails konnte nicht zugestellt werden, weil ..

    Das Postfach des Empfängers ist voll und kann zurzeit keine Nachrichten annehmen. Versuchen Sie, die Nachricht später erneut zu senden, oder wenden Sie sich direkt an den Empfänger.

    Hehe .. :)

  15. „info@axelspringer.de“ funktioniert nicht, habe für die Adresse gerade eine „delivery status notification (failure)“-Mail zurück bekommen.

      1. Nix für ungut, aber dieser Sticker ist nicht ungültig. Es geht bei dem Sticker doch nicht darum, die Bild zu imitieren, sondern einfach um den Schriftzug „bitte keine Bild einwerfen“ – bei dem ist das Bild-Logo garnicht notwendig. Der Rest ist bloß dekorativer Natur.

      2. Wovon genau willst du Ahnung haben!? Jetzt pass mal auf, IngoMG. Du kommst hier an mit Sprüchen wie „ich bin da sowas von involviert“, aber lieferst dahingehend nichts Konkretes, und verbreitest Behauptungen teilweise einfach nur um des Behauptens willen, wie’s scheint. Wenn du wirklich so viel Ahnung hättest, wie du selber zu glauben scheinst, dann wüsstest du, dass die Postboten folgende Anweisung haben: den Aufklebern, die das Einwerfen von Gratiszeitungen im Allgemeinen oder der Bildzeitung im Speziellen untersagen zu entsprechen und auch im Zweifel das Zustellen desselbigen Schundblattes zu unterlassen. Andernfalls würde sich der Springerverlag nämlich juristisch angreifbar machen. Deswegen sind die Gratisaufkleber von Innup völlig in Ordnung und benötigen keine weitere Absegnung deinerseits.

      3. Hm, ich seh gerade, dass ich IngoMG und IngoMP durcheinandergeworfen habe, das tut mir Leid. Am Besten, ihr fühlt euch beide angeprochen, wobei IngoMP deutlich mehr Unfug zu verbreiten scheint. Da haben wir’s wohl wieder mal mi einem Troll zu tun…

  16. AN ALLE – es reicht, wenn auf dem Briefkasten steht:

    KEINE ZEITUNG EINWERFEN!

    Die Post muss und wird sich daran halten!
    KEINE WERBUNG reicht in dem Fall nicht aus.

    1. hast du das Konzept.
      Es geht nicht darum, die Zeitung nicht zu bekommen, sondern sich gegen diese bescheuerte Maßnahme zur Wehr zu setzen, möglicherweise wegen Verstoßes gegen das BDSG Beschwerden einzuleiten.
      Aber schon klar, dass so viel Humor nicht jeder mitbringt.

      1. …. mhhh … ich sach mal so – ich bin in dieser Sache mal sowas von involviert – und wenn ich hier schreibe, „keine Zeitung“ einwerfen reicht gegen den Erhalt der BILD … dann darfst du mir das glauben.
        Wenn dein Zeitungsbote (der in der Regel ja sehr sehr früh am Kasten ist) diesen Zettel auf sich bezieht, stimmt mit ihm was nicht – vor allem wenn der Zettel nur einen Tag hängt. Nach der Aktion kannst du den Zettel ja wieder entfernen – oder schreib halt direkt drauf „keine Bildzeitung“…. muss man dir das Essen auch vorkauen oder kannst du das wenigstens alleine?

      2. Also diese Argumentation überzeugt.

        Wenn dein Zeitungsbote diesen Zettel auf sich bezieht, stimmt mit ihm was nicht

        Klar, nur weil da „KEINE ZEITUNG“ steht, muss er das ja nicht auf sich und seine… äh… Zeitungen beziehen.

        – vor allem wenn der Zettel nur einen Tag hängt.

        …und dass der Zettel da am nächsten Tag nicht mehr hängt, WEISS der Zeitungsbote ja, er ist schließlich von der Zeitung.

    2. Leute, INGA!

      Er macht doch recht deutlich das er in irgendeiner Form mit der Aktion zu tun hat.
      Warum glaubt Ihr ihm denn nicht?

      Zumal er Recht hat:

      Es reicht nicht nur einen Aufkleber „keine Werbung“ zu kleben.
      Eine Zeitung hat einen redaktionellen Inhalt und ist somit, qua Definition, keine Werbung.

      Desweg muss der Zusatz auf Zeitungen am Briefkasten stehen.
      Egal obs nur darum geht die Bild nicht zu bekommen, oder Springer zu trollen.

      Und auch das sehe ich wie Ingo:
      Wenn Ihr eine Zeitung abonniert habt, und der Austräger die wegen dem Aufkleber nicht einwirft, ist mit dem was komisch.
      Zudem man auch schreiben kann „keine kostenlosen Zeitungen“. Und Euer Zusteller wird wissen, dass Ihr für Eure Zeitung bezahlt… das ist nämlich die Grundvoraussetzung dafür, dass er überhaupt vorbei kommt.

      Manchmal hilft Informieren vor Verarschen.
      Dann steht man am Ende nicht wie ein Idiot da.

      1. Wenn man schon einen Zettel schreibt, dann kann man auch „Keine BILD-Zeitung“ draufschreiben. Dann erübrigt sich auch das Rätselraten für andere Zeitungsboten.

  17. Huh?

    IANAL, aber im Widerspruch steht doch folgendes:

    „Erzeugnisse der Axel-Springer AG oder ihrer Tochtergesellschaften zuzustellen“ sazu sollte „eine adressierte, großformatige Infopostsendung“ ja wohl ebenfalls gehören.

    Gruss

    Sven

  18. Das Schreiben ist ja superpfiffig, Linus. Du mußt Dich schon entscheiden, ob Du die Löschung Deiner Daten oder ein dauerhaftes Zustellverbot willst. Geht ja nur eins davon. Und im Zweifel kommen Deine Daten mit diesem tollen Brief überhaupt das erste Mal bei Springer an.

  19. @Linus
    Aufpassen, dass du nicht vom BKA wegen dem DDOS hochgenommen wirst. Vorsorglich vielleicht schonmal mit Udo kontakt aufnehmen ;) Der „GEMA-Hack“ lief ja so ähnlich :)

  20. Ich machs exakt so wie LennStar: Ich klebe einen großen, eindeutigen Zettel an den Briefkasten. Soweit ich weiß, dürfen die mir dann nichts zustellen.
    Wieso soll ich denen freiwillig meine Daten zukommen lassen?

    1. Weil du ihnen gleichzeitig verbietest, sie zu irgendwie zu nutzen, zu verarbeiten, oder zu speichern und sie trotzdem zwingst, dir zu antworten und sich mit dir zu beschäftigen.
      Das ist die Schönheit an der Geschichte!

      1. > Weil du ihnen gleichzeitig verbietest, sie zu speichern
        Und wie funktioniert das mit der Robinsonliste, wenn sie die Adresse nicht speichern?

      1. Allerdings ist sie mit 55ct + mindestens 5 Minuten Arbeit für die Datenschutz-Abteilung pro Beschwerde recht teuer sein.

        Und ich denke die Aktion kann nicht genug Aufmerksamkeit in Ihrem Bescheuertsein bekommen, die Menge an Papier, die Menge an Müll, die Menge an CO2, die Menge an Druckerschwärze etc., die dieser Unsinn kostet, ist durch NICHTS zu rechtfertigen.

  21. IngaMP – was bist du eigentlich für eine Klugscheisserin?
    Reklame in „..“ – bedeutet – die Wertigkeit für die Post ist in dem Fall wie Werbung oder heute: INFOPOST – das landet in der Tonne und geht nicht an den Absender zurück. Was muss ich dir noch erklären – frag ruhig.

    1. Du könntest zum Beispiel mal erklären, warum deiner Meinung die Gratis-BILD Infopost/Reklame/Werbung sein soll, wenn gleichzeitig der Aufkleber „Bitte keine Werbung“ nicht ausreicht, um der Zustellung zu widersprechen… Das wirds wohl gewesen sein, worauf IngaMP hinaus wollte.

      1. okay – für dich nochmal – eigentlich steht es ja darüber.
        Bildzeitung wird wie eine Wurfsendung an sämtliche Haushalte behandelt. „Sämtlich“ bedeutet – an ALLE Haushalte – also auch an Werbeverweigerer. Diese Sendungsform gibt es für Sachen wie zB. … Wahlkarten und „wichtige Hinweise“ von zB.: Energieversorgern. Also alles was nicht eindeutig Werbung im Sinne ist. Wenn aber jetzt diese Protestwelle gegen die Blödzeitung läuft, geht die Post hin und sagt zu den Zustellern, wenn irgendwo ein Aufkleber ala „Bild einwerfen verboten“ klebt – ist der zu beachten. Sie weitet das aber noch aus und akzeptiert in diesem Fall auch ein einfaches „kostenlose Zeitungen einwerfen verboten“ – die ja oft gegen diese Sonntagsblättchen aufgeklebt werden.
        Zusammenfassend: Werbung verboten wird zugestellt , Zeitungen verboten wird nicht zugestellt – dort ist ein roter Umschlag nicht nötig.
        Zu IngoMP … sie hatte mich oben schon angegriffen – und nichts begriffen.

      2. eine wurfsendung ist grundsätzlich werbung.
        davon gibt es ausnahmen z. B. abholkarten für telefonbücher oder abfuhrkalender (müll).
        der axel-springerverlag hat, ich glaube sogar gerichtlich, feststellen lassen, dass die sendung um die es hier geht ein presseerzeugnis ist.
        daher ist diese sendung auch an werbeverweigerer zuzustellen.
        ausnahmen sind sogenannte anzeigenblattverweigerer auf deren briefkästen z. B. bitte keine kostenlosen zeitungen steht.
        in diese briefkästen darf keine bildzeitung eingeworfen werden.
        die beiden anderen sind: der zustellung der bild wiedersprechen (roter umschlag) oder einen aufkleber bzw. schriftsatz: bitte keine bild einwerfen

      3. Danke für deine Ausführung, IngoMG, aber mir gings nicht um die Abgrenzung der verschiedenen Aufkleber untereinander sondern vielmehr um die juristische Stellung der Gratis-BILD bezüglich der Frage „Werbung oder Presseerzeugnis“, so wie ‚ein anderer‘ es schön erklärt hat. Du hattest weiter oben nämlich behauptet, die Gratisausgabe sei Werbung, IngoMG, weswegen man sie nicht zurück an den Absender schicken könne. Aufgrund ihres redaktionellen Inhaltes ist sie das ja nicht, Werbung. Könnte man die Sendung also doch an den Absender zurückschicken?

  22. Lassen wir die juristischen und datenschutzrechtlichen Finessen mal aussen vor: Naechste Woche werden vorallem in Grossstaedten sicher einige Briefkaesten sehr voll sein, weil Leute aus Protest die BILD dort einwerfen. Die anderen 75% die partout keine BILD wollen schmeissen sie ins Altpapier und gut is‘.

  23. „Das Postfach des Empfängers ist voll und kann zurzeit keine Nachrichten annehmen. Versuchen Sie, die Nachricht später erneut zu senden, oder wenden Sie sich direkt an den Empfänger.“

    Das kleb‘ ich mir am 23. einfach an den Briefkasten, glaub ich. :D

  24. Währe die Sache mit dem roten Brief nicht gekommen, hätte ich bei der Aktion nicht mit gemacht. Bei mir im Hausflur steht direkt neben dem Briefkasten die blaue Tonne. Aber der rote Brief hat mich jetzt heiß gemacht. Den will ich haben. Hoffentlich kommt der auch an. Vielleicht ist da ja eine Gratis-BILD drin. Oder vielleicht Geld oder Gold. Vielleicht wird auch unter den empfängern des roten Briefes eine Villa verlost. Ich jedenfalls bin schon richtig gespannt, was da wohl drin sein mag.

    Beste Grüße

  25. Wirklich effektiv zurückgetrollt wäre es, die Firmen, die in der BILD Werbung machen, zu boykottieren. im Gegensatz zu Springer ist es DENEN nämlich nicht scheißegal, was ihre Kunden denken ;)

    1. Das wär ja nicht getrollt, sondern ne subtile Abstimmung mit dem Geldbeutel. Wenn mich in Läden ne BILD-Werbekampagne anspringt (Volks-Irgendwas), verzieh ich demonstrativ deutlich das Gesicht und komm frühestens nen Monat später wieder. Ebenso mit gewissen Klamottenläden, die mit Grinsebacke Bohlen werben, und wer sich für die „unentgeltliche und ehrliche Meinung“-Kampagne von BILD breitschlagen lässt, von dem kaufe ich auch keine Bücher mehr. So einfach ist das.

      1. das kann ich mir nicht vorstellen.
        woher soll ein zusteller, der nicht jeden tag den bezirk, den er samstag fährt, wissen wieviele leute in dem haushalt, der den roten umschlag bekommt, wohnen?

    1. Ich glaube einmal pro Haushalt reicht, wegen der Formulierung: „Hiermit untersage ich der Axel Springer AG, […] die BILD-Zeitung […] in den Briefkasten einzulegen oder […] einlegen zu lassen.“ Das heißt ja eigendlich, dass an deinen Briefkasten an sich nicht zugestellt werden darf. Damit wäre deine Frau ja dann auch ausgeschlossen.

  26. Meine Lösung:
    Gratis-BLÖD kommt in einen Umschlag (die Ausgabe ist mir das wert :-) )
    Umschlag wird an BLÖD beschriftet und kommt mit der Bemerkung „Unfrei“ in den nächsten Briefkasten.
    Vorteile: BLÖD kriegt meine Adresse nicht, BLÖD bezahlt Porto :-)

    Trolllevel: TEUER

    1. Tatsächlich so viele?
      Ich habe das mal mit dem Rechner für Tageszeitungen ausgerechnet: Gehen wir von 20 Seiten pro Ausgabe aus…sind das 36674 kg, mit Umschlag ca. 40348kg. Bei einem Tonnengewicht von ca. 80EUR, sind das ja um die 3200EUR. Die Entsorgungsunternehmen freuen sich bestimmt ganz doll.
      Natürlich könnte man die ganzen Zeitungen mit etwas Leim verkleben und daraus tolle Möbel machen. Aber 40t kann ich leider nicht lagern. Ich werde aus meiner Zeitung einfach Pulpe machen und mir mal ein neues Untergestell für meinen Rechner basteln. Wäre doch schade um die Rohstoffe! Und so muss ich wenigstens meine Daten nicht kostenfrei in die Datenbank der Bild-Zeitung eingeben.

  27. Ich betrachte die Gratis Bild als kostenloses Brennmaterial das ich mir für den Winter aufhebe um dann damit zu heizen, für was anderes wird die wohl kaum zu gebrauchen sein !

  28. Und bitte nicht vergessen: Im Anschreiben ist eine zweiwöchige Frist gesetzt!
    Falls sich also Frau Daniela Zegenhagen (Oder sonst irgend jemand von diesen Verein) sich bis dahin nicht gemeldet hat, lohnt bestimmt ein Erinnerungsschreiben.

  29. Es ist mir unbegreiflich, wie man so viel Energie für so eine unwichtige Sache verschwenden kann. Ich kriege jede Woche eine kostenlose Gratiszeitung in meinen Briefkasten gesteckt. Die interessiert mich auch nicht, also wandert sie in den Müll. Das gleiche kann doch jeder mit der Gratis-Bild machen. Diese ganze Energie, die ihr für die Protestaktionen oder Widersprüche aufwendet, steckt doch lieber in soziale Projekte – da wäre sie weitaus besser aufgehoben.

    By the way: Es heißt schon seit ca. 10 Jahre nicht mehr „Springer-Verlag“, sondern „Axel Springer AG“. Wenn man sich schon derart wichtig tut, dann doch bitte korrekt.

    1. by the way: wen interessierts? Ich sag auch „Die Bahn“ und nicht „Deutsche Bahn AG“ und ich sag auch „Ich geh zu Aldi“ und nicht “ Ich geh zu Aldi Einkauf GmbH & Co. oHG“ … so what?

    2. Für mich liegt der Unterschied zwischen den normalen Gratiszeitungen und der Bild-Ausgabe in den Methoden der Bild. Diese sind nämlich reißerisch, unmenschlich, volksverhetzend, teilweise schlichtweg verbrecherisch und oft genug meilenweit von der Wahrheit entfernt (siehe zB BILDblog.de), was besonders deswegen so schlimm ist, weil die Bild so eine große Reichweite hat und das Vertrauen einer breiten Öffentlichkeit genießt. Und diese Gratisausgabe ermöglicht den Werbepartnern der Bild, ein weit größeres Publikum zu erreichen. Es geht bei dieser Aktion hier also um den zugegebenermaßen wenig ehrhaften Versuch, dem Springerverlag möglichst großen finanziellen Schaden zuzufügen.

  30. Meine Güte, ist das wirklich diesen Aufwand wert? So weit ich weiss, wird auch die Bild auf einem gut brennbaren Papier gedruckt. Am Wochenende mache ich den Ofen an, um mal wieder so richtig lang warm duschen zu können. Und da die Bild ja bekanntermaßen eine Brandschrift ist, wird sie mir beim heizen sicher besonders dienlich sein.

    Sollte der Springerverlag irgendwann zu diesen umweltschädlichen Hochglanzprospekten übergehen, werde ich das mit der Robinsonliste noch mal überdenken. Bis dahin behalte ich meine Daten für mich.

  31. … ich rufe mal auf zu einer netten Aktion.
    Jeder kann Seine Gratis-Ausgabe ja auf Seine Art&Weise aus
    der Realität entfernen.
    Verbrennen, Auflösen oder Zierschnitzeln wären Grundsätzliche Verfahren. Das alles auf Video dokumentieren.
    Sollte jeweils nicht länger als 60 Sekunden sein.
    Das dann unter dem Tag „Gratis-BILD“ bei U-Tube einstellen.

    Tolle Aktion, oder?

    1. Grundsätzlich eine nette Idee. Sozusagen Flashmobartig einen Witz draus machen. Problem: Youtube vergisst so schnell Nix. Da feht dem Flashmod der Flash :)

      Vielleicht mache ich so ein Video und stelle es bei mir für 1-2 Tage ins Blog. Danach kann ich es ja wieder löschen. So einen Blödsinn soltle man nicht unbedingt ein Stein meisseln :)

      Andererseits: Ist mir das den Aufwand wirklich wert? Ich glaube, ich lege lieber die Füße hoch und nehme ein kühles Blondes zu mir.

  32. Das Gezeter vor ab ist doch eine riesen PR für die Bild.
    Sogar hier bei Netzpolitik lese ich also von der Bild.
    Das gute für die Bild ist, die sind der maßen in den Medien, das Sie von Werbekunden noch mehr Kohle verlangen können.

    Das beste ist, wie bei jeder anderen **** Werbung, nicht lesen, nicht beachten und sofort wegschmeißen.
    In den meisten Mietshäusern die ich kenne ist mittlerweile direkt neben den Briefkästen die Papiertonne.

  33. Wow….dieses Portal schreibt über Acta, Waffenlieferungen aus Deutschland, illegale Überwachungen im Internet und sonstwo, Datenschutzverletzungen und und und….aber die derzeit meisten Antworten hat ein Beitrag über eine Aktion, wie man gegen das Gratisangebot einer Zeitung protestiert….

    Ich will mich jetzt nicht über den Sinn oder Unsinn dieser Aktion auslassen.

    Aber ich hoffe einfach mal, wer die Zeit hat sich so kreativ mit dem Protest gegen eine Zeitung auseinanderzusetzen, findet auch die Zeit eine eMail an die Verantwortlichen der oben genannten Themen zu schreiben (Hilfe dazu findet ihr hier genug)….

  34. Das ist ja GENIAL!
    Ich danke Dir für diese tolle Vorlage. Da werd ich doch gleich mal Gebrauch davon machen und Dir in Gedanken ganz liebe Grüsse für diese Mühe senden.

  35. In Wikipimmelpedia heisst es ja
    „Der Querulant soll starrsinnig und unbeeinflussbar durch maßgebende Belehrung versuchen, sein vermeintliches oder tatsächliches Recht zu erreichen. Sein Verhalten stehe dabei in keinem angemessenen Verhältnis zur Situation.“

    Was hab ich nicht schon alles über die Gratisbild gelesen, die ich wie jede andere ungebetene Sendung einfach in den neben dem Briefkasten befindlichen Altpapierbehälter einzulegen gedenke.

  36. also ich hab mir dann mal 2000 „diese hausegemeinschaft will keine bild“ zettel ausgedruckt! samstag wird ne lange nacht…

    bild ist ja wohl mal gemein gefährlich…meine nachbarschaft gehört geschützt!

  37. Als ich in der letzten Zeit mal kurz , oder mal mit etwas mehr Aufmerksamkeit, aber doch meist mit eher widerwollendem Ehrgeiz der Tatsache in Auge schaute, dass bald ein Häufchen Papier in meinem Briefkasten landen würde , auf dem ein sog.Springerverlag mit grossen Buchstaben und mit viel breitginsendem Schrott meiner sensibel ausgerichteten Alltagstwelt begegnen würde, hielt ich es nicht für möglich , dass ebendiese Aktion soviel Echo, soviel , hohe fucking hohe Wellen schlagen würde. Im Gegenteil. Ich dachte nur., schön das wir direkt neben den Briefkästen, einen kleinen Korb für Altpapier stehen haben. Da schmeißt man dann immer die blöden Prospekte, die Billigzeitungen und die doofe Werbung rein. Aber ne. da gibts dann leute, die haben ja Internet und PC , oder Mac oder wie oder watt, und Tastatur und so…da kann man schnell mal Artikel, Kommentare und co. per klick an die digitalen nachbarn schicken und sich darüber aufregen. über bild und co. über diese ganze scheiße. und soviel heiße Luft wird plötzlich unbenannt in so etwas wie Meinung. Und diese Meinung, so klar sie auch formuliert scheint, ist doch nur dazu da, sich in einer virtuellen, furchtbar schlecht gekleideten Form, so als modisches Exempel mit rebellischem Anstrich irgendwie wahrhaftig zu fühlen.ja. dann geht die Zeit ins Land, wie es immer schon so war. Und der Tag kommt an dem der Springerverlag dann meinen Briefkasten zukotzt. Aber was bleibt…außer total viel Aufregung und geheuchelter Widerstand? Ein blöd bedrucktes Papierstück, dass ich einfach so , ohne viel Nachdenken in die Tonne schmeißen darf, Das find ich so schön. Könnte ruhig öfter passieren.

  38. Ich kann jeden gut verstehen, der sich an der Widerspruchsaktion nicht beteiligt, weil er den Produzenten des schäbigsten Hetz- und Lügenblatts im deutschsprachigen Raum keine persönlichen Daten über sich zukommen lassen möchte.
    Und ich muss dazu auch zugeben, dass ich mich schon sehr darauf freue, dieses Machwerk von vorne bis hinten durchzublättern – nicht, um es zu lesen, sondern um zu erfahren welche Firmen schmerzfrei genug sind, eben dieses Schmierenblatt mit ihrer Werbung zu finanzieren, um daraufhin für immer deren Produkte und/oder Dienstleistungen meiden zu können.
    Danach kann man den Mist immer noch wegwerfen – oder per Freiumschlag zB den ähnlich veranlagten Jammergestalten der GEZ zukommen lassen (es muss ja nicht immer nur ne Scheibe Brot sein)…

  39. Ich erhielt heute gleich beides, den roten Umschlag UND die gratis BILD. Die geht dann mal direkt postwendend zurück, mit einem ordentlichen Begleitschreiben.

  40. Ich habe auch trotz Widerspruch einen roten Umschlag bekommen. Der geht gleich mit der festgeklebten Bild meines Mitbewohners und der Aufschrift „Annahme verweigert – zurück an den Absender“ in den nächsten Briefkasten.

    1. Nö, lies Dir das Schreiben mal durch: Darin bestätigt Springer, daß Deine Daten entsprechend Deiner Aufforderung gelöscht werden. Das ist keine Werbung und keine Infopost, sondern ein „richtiger Brief“. Du kannst nicht jemanden abmahnen, der Dir bestätigt, worum Du gebeten hast.

  41. Ja Ben, das hätte Sinn gemacht, wenn der Brief Werbung gewesen wäre. Ist er aber nicht. Wir haben von Springer eine Datenschutzerklärung verlangt und die haben sie abgegeben. Dem kann man nicht widersprechen.

  42. Ich habe dem Einwurf der „Sonder-BILD“ zum heutigen 23. Juni widersprochen (bereits vor einiger Zeit), ebenso dem Einwurf der roten „Infopost“. Und was liegt heute in Meinem Briefkasten? BEIDES!!!

    1. Dito. Ich hatte heute auch beides im Briefkasten. Ein Witz. In dem Brief bestätigen sie mir, dass sichergestellt wird, dass ich kein Exemplar erhalte – dann liegt aber drüber doch ein Jubiläumsexemplar…

    2. fehler des/der Zusteller/in … wenn ihr euch beschwert gibt das richtig Ärger. Wurden alle Zusteller doch auf den roten Umschlag geimpft.
      Deppen gibt es überall.

  43. Hm,
    ich habe nun einen Roten Umschlag und die Bild erhalten.

    Kann ich da irgendwie irgendwem, bevorzugt dem Springer Haus, nen Strick draus drehen?

    Anfang des Jahres war mal von „kostenpflichtigen Abmahnungen“ in so einem Falle die Rede. Dazu ergibt eine Recherche mit der Suchmaschiene meines Vertrauens aber nichts.

    Zu Hilfe?!

  44. Was für ein Gegenaufwand wegen dieser Werbeaktion betrieben wird ist unglaublich. Finde ich noch weit, weit unsympathischer als den Springer-Verlag selbst. Und mein „Keine Zeitungen“-Aufkleber, den ich seit JAHREN wegen Werbezeitungen am Briefkasten habe, hat bestens funktioniert. Up yours!

    1. so richtig – wurde hier auch von mir einige mal publiziert.

      Sollte jemand wirklich beides im Kasten gehabt haben – dann war das klares Versagen des Zustellers. Diese wurden nämlich die letzten Tage darauf mantramäßig geimpft – dies auf keinen Fall zu tun.
      Naja – Deppen gibt es in jedem Beruf … der Springer Verlag ist da mehr oder minder schuldlos. Was kann man tun … ein Prozess gegen die Post führen? …Dann sollte man aber sicher sein, dass man selber alles richtig gemacht hat. Das bedeutet: Die Briefkastenbeschriftung muss klar und deutlich sein – und wenn zB: ein Doppelname am Kasten steht, sollte der rote Brief auch beide Namen getragen haben … weil A nicht B ist … verstanden? ;O)

  45. Weshalb wollen hier viele ihren Müll mit dem Schmierenblatt versauen? Hierfür ist der Briefkasten der gelben Post doch besser geeignet. Mir ist allerdings nicht bekannt, ob die Sortieranlagen dieses selbstverständlich ohne einen Umschlag eingeworfene Blatt verarbeiten kann ;-)

  46. Hallo, danke für den Tip, ich habe am 21. das schreiben per Mail abgeschickt, dennoch die ungewollte Bild bekommen. Was kann ich nun tun, da die Frist zur Umsetzung ja auf 2 Wochen gesetzt war, kann ich da wohl nichts machen, oder sehe ich das falsch?

  47. Jau, hatte auch einen roten Umschlag im Kasten und eben erhalte ich diese E-Mail.

    Sehr geehrter Herr B.,

    wir haben Ihre datenschutzrechtliche Anfrage und alle weiteren gleichlautenden Anfragen, die uns aufgrund des Blogs „Gratis-BILD: Den Springer-Verlag effektiv zurücktrollen“ erreicht haben, zum Anlass genommen, uns mit der Berliner Datenschutzbehörde abzustimmen.

    Da uns die entsprechenden Schreiben entsprechend der Aufforderung von Herrn Neumann auf acht unterschiedlichen E-Mail-Adressen gleichzeitig erreicht haben, ist offensichtlich, dass es den Petenten nicht auf die datenschutzrechtliche Anfrage, sondern darauf ankam, unsere Kommunikationseinrichtungen zu blockieren. Das sog. „E-Mail-Bombing“ stellt einen rechtswidrigen Eingriff in unseren eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb dar und erfüllt außerdem den Tatbestand der Computersabotage gem. § 303 b StGB.

    Vor diesem Hintergrund bitten wir um Mitteilung, ob Sie Ihre datenschutzrechtlichen Anfragen aufrechterhalten wollen. Falls dies so ist, fügen Sie Ihrem Schreiben bzw. Ihrer E-Mail bitte eine Kopie der Vorder- und Rückseite Ihres Personalausweises bei. Wir haben im Verlauf der Aktion „Gratis-BILD für alle“ eine Vielzahl von E-Mails mit unzutreffenden Absenderangaben erhalten, so dass wir uns vor der Erteilung der Auskünfte über die Identität des Petenten versichern müssen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Axel Springer AG
    Axel-Springer-Str. 65
    10888 Berlin

  48. Es geht weiter:

    Sehr geehrter Herr XXX,
     
    wir haben Ihre datenschutzrechtliche Anfrage und alle weiteren gleichlautenden Anfragen, die uns aufgrund des Blogs „Gratis-BILD: Den Springer-Verlag effektiv zurücktrollen“ erreicht haben, zum Anlass genommen, uns mit der Berliner Datenschutzbehörde abzustimmen.
     
    Da uns die entsprechenden Schreiben entsprechend der Aufforderung von Herrn Neumann auf acht unterschiedlichen E-Mail-Adressen gleichzeitig erreicht haben, ist offensichtlich, dass es den Petenten nicht auf die datenschutzrechtliche Anfrage, sondern darauf ankam, unsere Kommunikationseinrichtungen zu blockieren. Das sog. „E-Mail-Bombing“ stellt einen rechtswidrigen Eingriff in unseren eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb dar und erfüllt außerdem den Tatbestand der Computersabotage gem. § 303 b StGB.
     
    Vor diesem Hintergrund bitten wir um Mitteilung, ob Sie Ihre datenschutzrechtlichen Anfragen aufrechterhalten wollen. Falls dies so ist, fügen Sie Ihrem Schreiben bzw. Ihrer E-Mail bitte eine Kopie der Vorder- und Rückseite Ihres Personalausweises bei. Wir haben im Verlauf der Aktion „Gratis-BILD für alle“ eine Vielzahl von E-Mails mit unzutreffenden Absenderangaben erhalten, so dass wir uns vor der Erteilung der Auskünfte über die Identität des Petenten versichern müssen.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    Axel Springer AG
    Axel-Springer-Str. 65
    10888 Berlin
     
    Axel Springer AG, Sitz Berlin, Amtsgericht Charlottenburg, HRB 4998 Vorsitzender des Aufsichtsrats: Dr. Giuseppe Vita Vorstand: Dr. Mathias Döpfner (Vorsitzender) Jan Bayer, Ralph Büchi, Lothar Lanz, Dr. Andreas Wiele

  49. Heute hatte ich diese “ Drohmail“ im Postfach:

    Sehr geehrter Herr [],

    wir haben Ihre datenschutzrechtliche Anfrage und alle weiteren gleichlautenden Anfragen, die uns aufgrund des Blogs „Gratis-BILD: Den Springer-Verlag effektiv zurücktrollen“ erreicht haben, zum Anlass genommen, uns mit der Berliner Datenschutzbehörde abzustimmen.

    Da uns die entsprechenden Schreiben entsprechend der Aufforderung von Herrn Neumann auf acht unterschiedlichen E-Mail-Adressen gleichzeitig erreicht haben, ist offensichtlich, dass es den Petenten nicht auf die datenschutzrechtliche Anfrage, sondern darauf ankam, unsere Kommunikationseinrichtungen zu blockieren. Das sog. „E-Mail-Bombing“ stellt einen rechtswidrigen Eingriff in unseren eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb dar und erfüllt außerdem den Tatbestand der Computersabotage gem. § 303 b StGB.

    Vor diesem Hintergrund bitten wir um Mitteilung, ob Sie Ihre datenschutzrechtlichen Anfragen aufrechterhalten wollen. Falls dies so ist, fügen Sie Ihrem Schreiben bzw. Ihrer E-Mail bitte eine Kopie der Vorder- und Rückseite Ihres Personalausweises bei. Wir haben im Verlauf der Aktion „Gratis-BILD für alle“ eine Vielzahl von E-Mails mit unzutreffenden Absenderangaben erhalten, so dass wir uns vor der Erteilung der Auskünfte über die Identität des Petenten versichern müssen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Axel Springer AG

    Axel-Springer-Str. 65

    10888 Berlin

    Mal abgesehen davon dass 6 Mails an unterschiedliche Postfächer wohl kaum als Computersabotage eingestuft werden können:ich schick denen doch keine Ausweiskopie

      1. Ich würde den Absender der Email zuerst mal auffordern, dass er sich selbst verlässlich ausweist, zb mit einer digitalen Signatur, bevor ich eine Kopie meines Ausweises verschicke….

  50. Kann man jetzt zurück klagen, da selbst acht Email nicht ausreichten meine Aufforderung fristgerecht umzusetzten ? Ich hatte immerhin den roten Umschlag im Briefkasten….

  51. Ich hab den Widerspruch nur an die „Datenschutz“ email gesendet … und auch nen roten umschlag bekommen also ob 8 mal oder einmal genützt hat es leider nichts die bild soll sich mal nicht so einpissen…

  52. @netzpolitik.org: Die Robinson-Liste ist keinesfalls rechtlich bindend. Bitte korrekt recherchieren, bevor Sie Unwahrheiten veröffentlichen.

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