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„Grundlagen der Sicherheit im Internet“
Crowdsourcing-Übersetzung

Nachdem wir hier gestern das Buch Basic Internet Security vorgestellt haben, wurde schnell der Ruf nach einer deutschen Version laut. Douwe Schmidt von Greenhost hat schnell reagiert, und das Booki-Projekt für die deutsche Übersetzung klar gemacht.

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Vergesst nicht: Die Autoren haben das Buch in 4-5 Tagen fertig gehabt. Wir müssen nur übersetzen – die meisten Grafiken sind ja schon drin.

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13 Kommentare
      1. War das jetzt Kritik an diesem schwachsinnigen Projekt oder an dem berechtigten Kommentar obiger Dame? Schon mal das Ergebnis von Crowdsourcing-Übersetzungen gesehen? Schau mal bei Facebook oder Twitter etwas genauer hin und zähle die Fehler. Kleiner Tipp: mit deinen 10 Fingern wirst du da nicht auskommen.

      2. Habe ich irgendetwas gegen Crowdsourcing gesagt?

        Ich habe nicht das mindeste gegen Crowdsourcing, wenn es kompetent durchgeführt wird. Eben daran aber kranken Crowdsourcing-Projekte, vor allem wenn die Gemeinschaftsarbeit als billige Schnellschußlösung gedacht ist. Und genau das läßt der Satz „Wir müssen nur übersetzen“ vermuten.

        Das Schreiben eines Sachbuchs geht immer schneller als die Übersetzung. Der Autor steckt in seinem Thema drin, er weiß, was er sagen möchte, warum es sagen möchte und wie er es sagen möchte. Der Übersetzer muß sich in diese Welt erst hineindenken. Er muß alles recherchieren, was der Autor recherchiert hat, aber in zwei Sprachen. Er muß nicht nur übersetzen, sondern auch lokalisieren. In einem IT-Sachbuch muß er eventuell Code und Screenshots lokalisieren.

        Beim Crowdsourcing muß darüber hinaus die Arbeit der Übersetzer koordiniert werden. Die Qualität ihrer Arbeit muß geprüft werden. Nicht jeder, der mitwirken will, verfügt über die notwendigen Fach-, Fremd- und Muttersprachenkenntnise oder die Fähigkeit, zu übersetzen und zu schreiben. Wer nicht geeignet ist, muß herausgefiltert werden. Die Einheitlichkeit der Übersetzung in Sprache, Terminologie, Stil und Format muß sichergestellt werden. Das Korrekturlesen muß organisiert werden. Und und und.

        Wer glaubt, daß das schneller geht als das Schreiben des Buchs, hat keine Ahnung, wovon er redet.

    1. Anderenorts nannte man sowas Knicksätze. ;-)

      @Linus: Gerade bei der angenommenen Zielgruppe sollte man auch sämtliche Screenshots „übersetzen“, sowie auch im Text die in der lokalisierten Software verwendeten Begriffe.

      Das Problem sehe ich weniger in Rächtschreibfehlern als in gebrochenem Sprachstil und vorallem inkonsistenter (wenn nicht falscher) Terminologie. (Das schafft übrigens schon ein einzelner mit Google Translates „Hilfe“.)

  1. Interessant wäre zu wissen, wie die Qualitätskontrolle stattfindet. Wer mal Sachtexte übersetzt hat, der weiß (siehe Anmerkungen G. Zöttl), was alles zu beachten ist. Ich fürchte eher, dass der „yeah, alle können mitmachen“-Enthusiasmus dann Fehler mit sich bringen wird. „Nur übersetzen“ ist im Endeffekt eine Formulierung, die nach „nehmt euch ein Dictionary oder Google-Translate und fertig“ klingt. Übersetzen ist aber weitaus mehr als nur Worte von einer Sprache in die andere zu übertragen. Ich habe mal vor Jahren ein paar Leute gebeten, eine pgp-Anleitung ins Deutsche zu übersetzen – am Schluss blickte niemand mehr durch, was da ausgesagt wurde.

    1. Nun sonderlich Komplex sind die einzelnen Blöcke nicht.

      Wenn man im Thema ist, sehe ich nicht, wieso die kurze Zeit gegen Qualität sprechen soll?

      Soweit gesehen, war es ganz brauchbar.

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