Der Juli ist rum und Flattr zeigt wieder die Monatseinnahmen für den vergangenen Monat an. Gegenüber dem ersten Monat Juni mit 576,53 Euro konnten wir die Einnahmen leicht auf 642,78 Euro steigern. Danke dafür an alle, die mitgemacht haben. Die leichte Steigerung verwundert mich etwas, weil Sommerloch ist, dadurch wenig relevantes passiert und nur wenige einzelne Artikel etwas mehr geflattrt wurden. Gegenüber dem Juni-Wert, wo Artikel hier 2256x geflattrt wurden, gab es im Juli nur 2137 Klicks auf den grünen Button. Das bedeutet aber eine höhere Klickrate von rund 30 Cent, was evtl damit zu tun hat, dass viele ihren monatlichen Flattr-Einsatz erhöht haben.
Am meisten wurde (394x) unser Flattr-Button für das ganze Blog geklickt, der rechts etwas versteckt im Seitenmenü liegt und den man einmal im Monat anklicken kann. Danach folgt unser Artikel über die Flattr-Einnahmen im Juni, und auf den weiteren Plätzen die Sache mit C++ und dem Terroristenexperten, der t®ollen Idee des BDK, einen Reset-Button fürs Netz im Kanzleramt aufzubauen und die Junge Union Berlin mit ihrem Sommerloch-Hit eines Pornographieverbotes. Man merkt also, was gerne geflattrt wird: Anscheinend muss was mit Spaß und Kurzweil dabei sein, ein klar artikulierter „Gegner“ ist auch äußerst praktisch, sei es ein selbsternannter Terrorismusjäger, der BDK oder die Junge Union. Keiner der Artikel hat übrigens wirklich Arbeit und Recherche gekostet. Das Prinzip kennt man aber auch schon bei Verlinkungen durch andere Blogs: Da kann man stundenlang an einem Hintergrundartikel schreiben und dieser interessiert später kaum jemanden, weil es kaum Feedback in Form von Kommentaren oder Verlinkungen gibt. Und dann erzählt Wolfgang Schäuble irgendwas was über das Internet und das eine Zitat verlinken alle. Aber wie Flattr-Gründer Peter Sunde im Netzpolitik-Podcast dazu über Finanzierung von Inhalten sagte: „In the end stupid stuff funds good stuff.“