Laut ABCnews hat die Operation Payback irgendwie aus SarahPAC.com Palins Kreditkartendaten „herausgehackt“ oder irgendwie „kaputt gemacht“, ebenso wie die Seite selbst.
Kein Wunder, dass andere zu Assange’s Eskapaden schweigen. Das passiert also, wenn man von seinem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch macht, und sich gegen seine (Assange’s) kranken, unamerikanischen Spionage-Bemühungen wendet.
kommentierte Palin. Ihr „technischer Gehilfe“ meinte beweisen zu können:
In unseren Server-Logs sahen wir, dass die Attacken zuerst von wikileaks.org kamen. Dann verteilten sie sich auf andere, die sich „Anonymous“ nannten.
Abschließend stellte eine weitere Assistentin, Rebecca Mansour, fest:
Als Palin ihre Meinung äußerste, wusste sie dass sie ich mit einer zwielichtigen, verrufenen Organisation ohne Respekt für Gesetze oder das menschliche Leben anlegen würde. So arbeiten sie eben. Die Welt sollte sich von ihnen nicht einschüchtern lassen.
Palin hatte auf Facebook über Assange geschrieben:
Er ist ein Anti-Amerikaner mit Blut an seinen Händen. […] Warum wurde er nicht mit der gleichen Dringlichkeit verfolgt, mit der wir Al-Kaida- und Taliban-Führer verfolgen?
…und hatte sich damit auf die Liste möglicher Ziele der Operation Payback gesetzt.
Die nun aufgetischte Geschichte klingt so unglaublich unglaubwürdig, dass es mir ziemlich schwer fällt, sie (vollständig) zu glauben. Sie könnte vielleicht sogar so verrückt sein, dass die amerikanische Öffentlichkeit sie nicht schluckt.
Immerhin ist sie aber die perfekte Mischung aus den Schlagwörtern Anonymous, Wikileaks, Credit Card und Anti-American.