Saudi-Arabien will eine Registrierungspflicht für Blogger einführen. Techcrunch zitiert den Sprecher des saudi-arabischen Ministeriums für Information und Kultur, wonach alle Onlinemedien inklusive Blogs und Foren offiziell bei der Regierung registriert werden sollen. Natürlich will man damit nicht die Meinungsfreiheit beschneiden, sondern lediglich gegen Beleidigungen und Diffamierungen vorgehen. Mangels Kenntnisse in arabischer Sprache kann ich leider die Originalquelle nicht lesen.
Unklar ist auch, ob man seinen Twitter-Account anmelden muss.
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6 Kommentare zu „Registrierungspflicht für Blogger in Saudi-Arabien“
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na, daß das bloß Thomas de Stasière hierzulande nicht mitbekommt…
Wär doch super – eine Blogger-Lizenz, und wer keine hat und trotzdem bloggt, dem droht eine Abgestufte Erwiderung. Für nur 1000€ Lizenzgebühr im Jahr darf man dann nach Herzenslust bloggen, im Rahmen dessen was die Staatsorgane™ vorgeben.
Und wenn das nicht klappt versucht man’s über Europa…
Was, zu extrem? Absurde Zukunftsmusik? Nicht verhältnismäßig? Aber wie soll man denn sonst der Millionen von Kinderpornoraubkopierterroristen Herr werden? Haben Sie etwa keine Kinder??!!einself
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Was die Araber können, sollten wir auch können. Da bin ich gern obrigkeitsstaatlich.
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Das gibt es ja schon für lizenzierte Funkamateure, da kann man sich ja bestens die DVAFuG zum Vorbild nehmen. Einschließlich Akte beim Verfassungsschutz. Herzlichen Glückwunsch.
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[…] netzpolitik.org: “Saudi-Arabien will eine Registrierungspflicht für Blogger einführen.” […]
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davon träumt unsere greise berufspolitiker-kaste doch auch
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Demnächst auch in ihrer Demokratur…
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