Gerade habe ich noch von Farmsubsidy.org berichtet. Die gleiche Organisation (EUtransparency.org) unterhält auch Fishsubsidy.org, wo die Verteilung der EU-Fischerei-Subventionen aufbereitet wird. Für die grafische Darstellung der schlappen 3,4 Milliarden Euro zwischen 1994 und 2006 wurde dort nun ein interessantes Mapping-Tool vorgestellt.
„This new resource reveals where the money went, identifying which regions and ports benefited most from fisheries subsidies. The largest subsidy recipients were in Spain, where public money has fuelled greater and greater fishing capacity, exerting ever more pressure on already depleted fish stocks,” said Markus Knigge of the Pew Environment Group. “Rather than propping up a subsidies-addicted industry, the EU should invest in conserving valuable fish stocks and securing the future viability of vulnerable fisheries-dependent communities.“
Wieder mal ein schönes Beispiel dafür, warum solche Daten in offenen, maschinenlesbaren Formaten bereitgestellt werden sollten, statt auf komischen staatseigenen Plattformen: Die besseren Tools zur Auswertung und Visualisierung scheinen nahezu immer von interessierten und fähigen Bürgern zu kommen. Für diejenigen, die es noch besser können, gibt EUtransparency die bereinigten Daten gerne weiter – unter der Open Database License.
