November 2010
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: Peter Schaar antwortet auf Offenen Brief des AK-Vorrat
: Peter Schaar antwortet auf Offenen Brief des AK-Vorrat Unser Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar hat eine Antwort auf den Offenen Brief des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in seinem Forum gebloggt:
Ich denke, dass ein entsprechend ausgestaltetes Quick-Freeze Verfahren geeignet ist, das öffentliche Interesse an der Verfolgung von Straftaten einerseits und dem Schutz des Fernmeldegeheimnisses und des informationellen Selbstbestimmungsrechts andererseits auf einem für beide Seiten akzeptablen Niveau in Einklang zu bringen. -
: „Die Bilder der Anschläge im Kopf“ – Widerspruch zwischen Angst vor Terrorismus und Wirklichkeit
: „Die Bilder der Anschläge im Kopf“ – Widerspruch zwischen Angst vor Terrorismus und Wirklichkeit Nachdem Bundesinnenminister De Maizière pünktlich zur Innenministerkonferenz vor Terroranschlägen in Deutschland gewarnt hat, überschlagen sich aktuell erneut Politiker von SPD, CDU und CSU mit ihren Forderungen nach Überwachungsgesetzen, die vermeintlichen Schutz vor Terrorismus bieten sollen. Die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten, die einen tiefen Eingriff in die Grundrechte darstellt und vom Bundesverfassungsgericht erst im März diesen Jahres als unverhältnismäßig für verfassungswidrig und nichtig erklärt wurde, müsse umgehend wieder eingeführt werden.
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: Netzneutralität: Telekom will priorisierte Schnellstraßen im Netz
: Netzneutralität: Telekom will priorisierte Schnellstraßen im Netz Der Kommunikationsminister von Grossbritanien hat gestern erst angekündigt, Telekommunikationsunternehmen zu erlauben, die Netzneutralität aufzugeben und den Zugang zu priorisierten Schnellstraßen im Netz zu verkaufen. In einem Interview mit Zeit,.de wünscht sich Telekom-Chef Obermann jetzt dasselbe: „Wir sind keine Zensurbehörde!“.
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: Google Streetview ist in 20 Städten gestartet
: Google Streetview ist in 20 Städten gestartet Google Streetview ist heute in 20 Städten offiziell gestartet. Man gelangt zum Dienst über maps.google.de. Bei einer Adresse muss man dann das orangene Männchen von der Navigation auf der Karte positionieren. Mal schauen, wann die ersten Personen gefunden werden, die unverpixelt sind und weitere Geschichten, wie in Wohnungen/Häuser reinschauen können.
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: Will Grossbritanien die Netzneutralität aufheben?
: Will Grossbritanien die Netzneutralität aufheben? Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet mit Verweis auf die Financial Times über Pläne in Grossbritanien, mal eben einen wichtigen Aspekt der Netzneutralitätsdebatte beiseite zu wischen und Providern zu erlauben, dass bestimmte Inhalteanbieter und ihre Inhalte priorisiert / bevorzugt (= z.B. gegen Geldzahlungen) durch Netze geleitet werden können: U.
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: Vorverkauf für die re:publica 2011 (Update)
: Vorverkauf für die re:publica 2011 (Update) Der Vorverkauf für unsere re:publica – Konferenz 2011 ist gestartet. Die re:publica findet vom 13. – 15. April 2011 in Berlin statt, wieder in den bewährten Orten Friedrichstadtpalast, Kalkscheune und Quatsch Comedy Club. Die auf 300 Stück limitierten Blogger-Tickets kosten im Vorverkauf 55 Euro (Später 85 Euro), die erstmal auf 150 Stück limitierten „normalen Tickets“ kosten im Vorverkauf 80 Euro (später 110 Euro).
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: Scotland Yard lässt Website wegen Tips für Demo-Teilnehmer löschen
: Scotland Yard lässt Website wegen Tips für Demo-Teilnehmer löschen Am Donnerstag mündete eine große und friedliche Schüler- & Studenten-Demonstration gegen gestiegene Studiengebühren in London in einigen spontanen Aktionen des zivilen Ungehorsams. Dazu gehörte auch das Stürmen der Parteizentrale der konservativen Partei. Dies wiederum führte zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten, die mit dem Wurf eines Feuerlöschers vom Dach des Hauses einen unschönen Höhepunkt – Anklagepunkt: Versuchter Mord – fanden.
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: Körperscanner: Erste Nacktbilder von US-Gericht geleakt
: Körperscanner: Erste Nacktbilder von US-Gericht geleakt Das für Berichterstattung über die neusten Gadgets bekannte Blog Gizmodo hat eigenen Recherchen zufolge festgestellt, dass mehr als 35.000 Nacktbilder von Besuchern des FlughafensGerichts von Orlando (Florida) in den dortigen Computern der U.S.-Marshalls gespeichert sind – natürlich entgegen der Versprechen der Transportation Security Administration (TSA) und anderer Behörden vermutlich illegal:
Images from the scanners are „automatically deleted from the system after it is cleared by the remotely located security officer. -
: Prof. Dr. Susanne Baer über die Frage „Braucht das Grundgesetz ein Update?“
: Prof. Dr. Susanne Baer über die Frage „Braucht das Grundgesetz ein Update?“ Das Highlight auf dem netzpolitischen Kongress der Grünen am vergangenen Wochenende war eine Rede der neuen Richterin am Bundesverfassungsgericht, Prof. Dr. Susanne Baer, über die Frage „Braucht das Grundgesetz ein Update?“
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: Offener Brief des AK-Vorratsdatenspeicherung an Peter Schaar
: Offener Brief des AK-Vorratsdatenspeicherung an Peter Schaar Unser Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar setzt sich seit kurzem für eine „Vorratsdatenspeicherung light“ mit einer Laufzeitdauer von 14 Tagen ein, die er „Quick Freeze Plus“ nennt. Zu der Idee, die Schaar für die einzig realistische Alternative gegenüber den üblichen Laufzeiten von sechs Monaten hält, hat der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung einen Offenen Brief verfasst.
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: Facebook will unsere Konversationshistorie speichern
: Facebook will unsere Konversationshistorie speichern Facebook hat ein neues Feature angekündigt und zwar will man irgendwie die Kommunikation revolutionieren. Statt auf verschiedenen Kanälen per SMS, eMail oder Chat zu kommunizieren, soll das alles auf einmal passieren. Klingt etwas wie Google Buzz und eigentlich macht sowas ja auch technisch Sinn. Wenn man nicht im Walled-Garden von Facebook abhängen würde und gleichzeitig wüsste, dass dann der praktische Kommuikationsweg ein Leben lang bei Facebook gespeichert werden würde, quasi als Feature.
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: Tolle Fashion-Tips für die nächste Nacktscanner-Benutzung
: Tolle Fashion-Tips für die nächste Nacktscanner-Benutzung Wie verhält man sich am Besten bei der Nutzung eines Nacktscanners? Hier gibt es tolle Fashion-Tips:
Inhalt von YouTube anzeigen In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. -
: Nur an Hamburger Flughafen: Nacktscannen und trotzdem kontrollieren
: Nur an Hamburger Flughafen: Nacktscannen und trotzdem kontrollieren Die derzeit noch freiwilligen Nacktscanner am Flughafen in Hamburg haben ein tolles Zusatzfeature: Durchgehen dauert doppelt solange wie ohne Nacktscanner, weil bis zu 100% der Teilnehmer noch nachkontrolliert werden müssen. Dafür kann man seine tolle Figur dem Sicherheitspersonal präsentieren.
Wie die zuständige Bundespolizei auf Anfrage bestätigte, müssen derzeit bis zu 100 Prozent der Passagiere von Hand und mit Metalldetektoren nachkontrolliert werden, wenn sie die Körperscanner passiert haben. -
: Wir werden alle reich!
: Wir werden alle reich! Die Deustche Telekom hat angekündigt, 1,7 Millionen Euro an gemeinnützige Organisationen zu spenden, um ihr Image nach den Abhörskandalen der vergangenen Jahre wieder etwas rein zu waschen. Wohin das Geld konkret geht, ist noch etwas nebulös ausgedrückt:
Empfänger der Spende werden Institutionen sein, die sich für einen verbesserten Datenschutz engagieren, die Mitbestimmung und Bildung fördern und zu Zivilcourage ermutigen. -
: China: Man-in-the-middle-Angriff auf die ganze Welt?
: China: Man-in-the-middle-Angriff auf die ganze Welt? Es häufen sich Berichte, dass China am 8. April für ca. 18 Minuten 15% des gesamten Internet-Traffics der Welt „mitgelauscht“ hat.
Wie? Offensichtlich hat der Server des staatlich kontrollierten Internet-Anbieters anounced, dass er für so gut wie jedes verlangte Ziel-Subnetz die kürzeste und schnellste Route habe. -
: Die schönsten Streetview-Schnappschüsse
: Die schönsten Streetview-Schnappschüsse Seit dem ersten Launch gibt es Blogs, die sich auf die peinlichsten Streetview-Bilder spezialisiert haben. So gelangten der sich übergebende Brite und die urinierende Spanierin zu ungewolltem Ruhm. Jon Rafman konzentriert sich eher auf die Bilder, die auch noch so etwas wie ästhetischem, vielleicht sogar künstlerischem Anspruch Genüge tun, weil sie einfach gut fotografiert sind.
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: Meme: Axel E. Fischer fordert.…
: Meme: Axel E. Fischer fordert.… Nachdem der CDU-Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der Enquete-Kommission Internet & Digitale Gesellschaft Axel E. Fischer heute in einem Interview ein “Vermummungsverbot im Internet“ (aka Aufhebung der Anonymität) gefordert hat, entwickelte sich auf Twitter das Meme „Axel E. Fischer fordert.…“.
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: „Vermummungsverbot“ im Internet
: „Vermummungsverbot“ im Internet Nun, da der ePerso eingeführt worden ist, kann man also langsam beginnen, Tacheles zu reden: Axel Fischer (CDU natürlich) will nicht mehr, dass man sich im Internet unter selbstgewählten Pseudonymen äußern kann. Fischer ist übrigens der Vorsitzende der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft.
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: Service: Offener Brief an den Xing-Sprecher (2. Update: Problem gelöst)
Grund zur Sperrung: Die Interessen von Ulf J . Froitzheim : Service: Offener Brief an den Xing-Sprecher (2. Update: Problem gelöst) Update, 13 Uhr: Xing-Sprecher Marc-Sven Kopka hat sich zeitnah bei Ulf Froitzheim gemeldet und versprochen, das Problem gleich morgen früh in Angriff zu nehmen. Ich hoffe, dass sich das Missverständnis aus der Welt räumen lässt.
Update, 15.11.: Das Profil ist wieder erreichbar. Die fraglichen Interessen wurden hingegen gelöscht. -
: BGH: Links können Urheberrecht verletzen
: BGH: Links können Urheberrecht verletzen Pünktlich zum einem der vielen 20. Geburtstage des Word Wide Webs wurde jetzt ein Urteil des Bundesgerichtshof veröffentlicht, in dem festgestellt wird dass ein Link eine Urheberrechtsverletzung sein kann (Urteil, .pdf). In behandelten Rechtsstreit hatte der Kläger eine Website mit Stadtplänen betrieben, die so gestaltet war, dass man immer nur über ein Suchformular auf der Startseite zur gewünschten Unterseite kommen sollte.