monatliches Archiv:: Mai 2010

Jugendschutz.net: Jahresbericht 2009 veröffentlicht

Jugendschutz.net, ein privatrechtliches Unternehmen, das auf Grundlage von §18 des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags (JMStV) den für Rundfunk- und Internetregulierung zuständigen Landesmedienanstalten zuarbeitet, hat heute in Mainz seinen Jahresbericht für das Jahr 2009 (10MB, PDF) veröffentlicht.

Horst Köhler tritt zurück

Das gab es noch nie: Unser Bundespräsident Horst Köhler tritt zurück. Wahrscheinlich, weil er einmal die Wahrheit in Sachen Afghanistan verkündet hat. Wer wohl der/die Nachfolger/in wird?

Verbraucher-Studie zu Intelligenten Stromzähler

Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat eine forsa-Studie zum Thema Smart-Metering in Auftrag gegeben und heute die Ergebnisse publiziert: Intelligente Stromzähler: Kosten-Nutzen-Verhältnis überzeugt Verbraucher nicht. Im Moment wollen nur vier Prozent der Befragten Geld für Smart-Metering-Technik ausgeben.

SPD-Politikerin Barbara Kisseler gegen „freie Wildbahn im Internet“

Die Chefin der Berliner Senatskanzlei, die SPD-(nahe)Politikerin Barbara Kisseler hat der Zeitschrift Promedia ein Interview zum Urheberrecht gegeben, was Carta in Auszügen spiegelt. In dem Interview spricht sie in Neusprech von der „freien Wildbahn im Internet“ (Mal was ganz Neues) und fordert ein härteres Vorgehen gegen unerlaubtes Kopieren.

NPP089: Netzpolitische Wochenschau KW 20 + 21

Der Netzpolitik-Podcast Folge 089 ist die Netzpolitische Wochenschau auf die vergangenen beiden Kalenderwochen 20 und 21. Wie immer gibt es in der Wochenschau die Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse und Hintergründe zu den Geschichten der Woche.

Steve Jobs – der digitale Diktator

Schöner Beitrag von Mario Sixtus für das ZDF-Auslandsjournal vom 26.5.2010 über Apple: „Steve Jobs – der digitale Diktator“. Update: Danke an Moritz für den Link auf die 13-Minuten Langfassung in der ZDF-Mediathek.

Praktikum bei netzpolitik.org

Lust auf ein Praktikum bei uns? Ab Juli oder August bieten wir einen Praktikumsplatz an. Mindestlaufzeit sollten drei Monate sein, die Höchstdauer sind sechs Monate. An Vergütung können wir leider nur 200 Euro bieten, dafür haben wir viele spannende Projekte und bieten die Möglichkeit, Netzpolitik in Berlin mal ausführlich zu erleben, Erfahrungen zu sammeln und Kontakte zu knüpfen.

Flattr bei netzpolitik.org

Wir haben jetzt auch einen Flattr-Account. Das hat sich aus Urlaubsgründen etwas verzögert, aber nun ist der Flattr-Button erstmal in der rechten Spalte und wir werden ihn noch unter die Artikel setzen.

Adbusting-Spaß mit dem iPad

Zum Deutschlandstart des iPad plakatiert Apple gerade in Berlin. Eine humoristische Auseinandersetzung mit den Jugendschutzmaßnahmen von Apple bietet eine Adbusting-Aktion am Rosenthaler Platz, die zum Nachahmen an anderen Plakaten einlädt.

Frankreich: Sollen Blogger anonym bleiben?

Diese Woche berichtete das französische Magazin Numerama über einen Gesetzesvorschlag des Senators Jean-Louis Masson. Denn der Senator fordert, die Anonymität der Blogger aufzuheben: Personen, die nicht professionell über Kommunikationsdienste publizieren, sollen ihren Lesern Elemente zur Verfügung stellen, mit denen sie identifiziert werden können.

Tauss-Urteil: 15 Monate auf Bewährung, Verteidigung will Revision einlegen (5. Update)

Nach dem dritten Verhandlungstag am letzten Freitag sah es noch so aus, als ob die Entscheidung im Tauss-Prozess erst in der nächsten Woche fällt. Letztendlich mussten wir doch nicht so lange warten.

Netzsperren in Schleswig-Holstein: Dementi vs. Originalquelle (Update)

Der Bericht von Hendrik Wieduwilt bei Telemedicus, nach dem die schwarz-gelbe Reagierungskoalition in Schleswig-Holstein Internetsperren für Glücksspielseiten etablieren will, schlägt im Netz die ein oder andere Welle.

Experiment des AK Zensur: Webseiten nach dem JMStV bewerten

Die Frage mag evtl. etwas direkt sein, aber: Sind Intimrasuren eigentlich jugendschutzrelevant? Klar, Sexualität ist Bestandteil unseres Lebens, aber … geht das nicht ein bisschen zu weit?

Schleswig-Holstein will Netzsperren

Die Schwarz-Gelbe Koalition in Schleswig-Holstein plant Sperrverfügungen gegen Glücksspielseiten. Dies berichtet Telemedicus: „Eine entsprechende Regelung ist vorgesehen“, räumte Wolfgang Kubicki am Mittwoch auf einer Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung in Kiel auf Nachfrage ein.

Die Tauss-Verschwörung: Teil 1?

Ganz ehrlich? Ich mag schon die Überschrift da oben nicht. Das Thema ist einfach zu ernst. Schließlich geht es nicht um irgendwelche Illuminaten in goldenen Unterseebooten, sondern um die Existenz eines real existierenden Menschen.

Kurz nach 9: Apple, Google, Hacker & Killerspiele

Für die Einleitung zu unserer kleinen Medienschau möchte ich heute auf die weisen Worte eines Häkelschweins zurückgreifen:* Wir haben Glück, dass Saudi-Arabien uns nicht vorschreibt, nur Tugendhaftes aus ihrem Erdöl produzieren zu dürfen.

Zehn nach halb elf: Beliebers, Daten- und Jugendschutz

Zugegeben, ich habe von dem, was heute im Netz passiert ist, nicht wirklich viel mitbekommen. Vorhin musste ich sogar fragen, wer oder was dieser Justin Bieber ist, der ProSieben bei Twitter einen Shitstorm eingebracht hat, den selbst ein Sascha Lobo nicht ohne weiteres weggesteckt hätte.

Vorratsdatenspeicherung als Auskunftsbeschleuniger?

Ja, ich weiß, SpOn- bzw. Newsbashing generell ist schrecklich 2005. Aber manchmal wundere ich mich einfach. Zum Beispiel über Artikel wie die aus Agenturmeldungen kompilierte Meldung „Entführte Bankiersfrau – Ermittler gelangten nur mit Verzögerung an Telefondaten“ heute bei „Spiegel Online“.

Smile29.eu: Mit der KiPo-Keule gegen Google?

Auf den ersten Blick wirkt Smile29.eu wie viele andere Kampagnen-Webseiten. Links ein Bild mit großen Kinderaugen, weiter unter die Forderungen: STOP SEXUAL HARASSMENT STOP PAEDOPHILIA STOP CHILD PORNOGRAPHY Ruft man die in zahlreichen europäischen Sprachen verlinkten Hintergrundtexte ab, erfährt man, worum es geht.

Werbung für Nokia

Dieses Video ist kein Lobby-Video für das britische Parlament – dafür ist es zu gut gemacht. Die (fiktive) Firma Blackwell Briggs versucht in dem Video Parlamentarier zu überzeugen, dass alle Nutzung bestimmter mobiler Mustererkennungs- und Geopositions-Software nur besonderen Firmen vorbehalten sein darf.
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