Tom Cruise predigt Scientology

Hier gibts Tom Cruise zu sehen, wie er zehn Minuten lang über Scientology predigt. Sollte man sich anschauen.

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19 Kommentare
  1. Vor allem erscheint es mir ziemlich wirr und langweilig, was er da so redet. Nach 5min wurde es mir zu blöde und ich habe nicht weiter geguckt. Er hat halt Wahnvorstellungen und hält sich bzw. die Scientologen für den Messias. Ob er mit dem Video wirklich Werbung für Scientology macht ist IMHO sehr fraglich…

  2. Brrrr – wenn ich solche Videos sehe, weiß ich, warum meine größte Sorge religiösen Fanatikern gilt. Denn dabei spielt es keine Rolle, was sie anbeten oder für den/das Tollste halten, das Resultat ist immer das Gleiche:
    – Unterdrückung jeglicher Kritik
    – Unterdrückung diverser Minderheiten
    – Anfeindung jeder rationalen Auseinandersetzung (auch der Wissenschaft)

    Oder, um es anders zu sagen: am meiten Sorgen bereiten mir nicht isalmisch geprägte Fundamentalisten außerhalb der Landesgrenzen, sondern die Christen (oder ähnlichen wie Scientology, Mormonen, etc.) innerhalb. Bei den islamischen Fundamentalisten sehe ich „nur“ die Möglichkeit vereinzelte rAnschläge, was fies ist, aber außer Angst nicht viel mehr macht. Aber bei Kräften von Innen sehe ich die Möglichkeit, dass diese unsere Gesellschaft nachträglich verändern können, weil sie Teil der Gesellschaft sind.

    Muss ich noch erwähnen, dass mir bei Ansprachen von Mike Huckabee schlecht wird?

  3. Brrr, wie kann man Christen mit Scientology vergleichen? Und wovor hast Du Angst? Ich wäre froh, wenn die Christen die Gesellschaft verändern würden – zum Guten. Nimm zum Beispiel die 10 Gebote. Wenn sich da jeder „nur“ dran orientieren würde – wie sähe es dann hier aus? Besser oder schlechter. Beantworte das jeder für sich

  4. @3: Wie man kann ? Christen glauben an einen Zombie – das ist IMHO ähnlich abwegig wie Raumschiffe, die vor Urzeiten schon so aussahen wie eine DC-8 (nur ohne Triebwerke). Und genrell sind mir Menschen, die mit imaginären Freunden sprechen, suspekt.

    Entweder hält man sich an wissenschaftliche Prinzipien oder nicht. Und wenn man es lässt, dann verstehe ich nicht, warum verschiedene Religionen verschiedene Grade an Lächerlichkeit nach sich ziehen könnten.

    Moral kann durchaus ohne Zurückgreifen auf die heiligen Schriften des unsichtbaren rosa Einhorns (o.Ä.) bestehen.

  5. Wenn man nicht gewusst hätte, dass er über Scientology redet, hätte man auch annehmen können, dass er über Drogen und dessen Wirkung redet und wie toll es ist sich jeden Tag mit LSD und Hanf zuzudröhnen.

  6. ich werde mir den Tom Cruise Film über Stauffenberg auf jeden Fall nicht anschauen.
    der Sohn von Stauffenberg hat den Film eh nicht autorisiert.

    dafür werde ich die neue Tom Cruise Biografie kaufen.
    das ist besser investiertes Geld

  7. Die Weltwoche hatte vor kurzem ausnahmsweise einen guten Artikel der Scientology und die christliche Kirche verglich. Letztere mag aus Gewohnheit vielleicht weniger abstrus erscheinen. Wenn man sein Bewusstsein aber wieder schärft ist es dasselbe Prinzip.
    Was ist so schlimm an Scientology?

    Man muss leider ein Abo haben um den vollständigen Text lesen zu können, deshalb hier ein kurzer Ausschnitt. Der Abschnitt bezieht sich auf die vorher vorgestellten Glaubensgrundsätze der Scientologen:

    Kurios? Christen glauben, ihr Gott habe seinen Sohn auf die Welt gesandt, um die Erbsünde, die keiner persönlich begangen hat, zu tilgen. Ein Muslim wiederum zweifelt nicht, dass Mohammed auf einem Pferd in den Himmel flog. Bisher hat noch jeder Messias auf diesem Planeten für neue Schwierigkeiten gesorgt. Hubbard, die aufgepimpte Neuauflage, darf man wenigstens als Karikatur zeichnen, ohne vor einem Selbstmordkommando Angst haben zu müssen.
    Wie hören sich denn die christlichen Mythen für den Ungläubigen an? Da gibt es einen Gott, dessen Sohn an ein Holzkreuz genagelt wird und stirbt. Nach drei Tagen fliegt der Sohn in den Himmel. Später wird seine Mutter, die ihn hervorgebracht hat, ohne Sex gehabt zu haben, ebenfalls weggebeamt. Bevor man sich über Absurditäten wie die Xenu-Mythologie lustig macht, sollte man über einen Gott nachdenken, der von Abraham verlangte, seinen Sohn Isaak zu schlachten.

    Rassistisch, zynisch, grausam sind die Geschichten der Bibel. Etwa die, in welcher der Pöbel von Abrahams Neffen Lot verlangt, die beiden Engel, denen er Gastrecht gewährte, zwecks Vergewaltigung herauszurücken. Lot hat eine perverse Lösung parat: «Siehe, ich habe zwei Töchter, die wissen noch von keinem Manne; die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt.»

    Wir sollten einsehen, dass alle «Kirchen» für Kinder problematisch sind. Und in allen Kirchen findet man leider Exegeten, die dem Absurden eine tiefere Moral zuschreiben.

  8. @4: Du erwähnst die Wissenschaft und das sich Religionen lächerlich machen.Ich frage mich, was lächerlicher ist: An einen von Gott kommenden Urknall zu glauben oder an einen aus dem Nichts kommenden Urknall aus dem sich solche komplexen Dinge wie der Mensch entwickelt haben.

    Ich habe eine paar interessante Vorträge zu dem Thema gefunden: http://www.ced24.com/tv/hovind.php
    Ein cooler Satz aus dem 1. Seminar:“Der Urknall der Kreationisten und der Urknall der Evolutionisten sind beide ‚Religion‘. Denn man kann sie Beide nicht beweisen.“

  9. @10: Ich erwähnte wissenschaftliche Prinzipien – mit einem Glauben an einen (wie auch immer gearteten) Urknall haben diese sehr wenig zu tun. Der Urknall ist eine Theorie, für die es Indizien (z.B. Hintergrundstrahlung) und in sich konsistente mathematische Modelle gibt. Die aktuell verwendeten Gleichungen zeigen nunmal eine Singularität zu Beginn auf.

    Ein guter Wissenschaftler hat allerdings keine Probleme damit, eine Theorie zu modifizieren oder zu verwerfen, sollten neue Erkenntnisse ihr widersprechen – man denke nur an das Michelson-Morley-Experiment [1], dass den Äther nachweisen sollte, jedoch die klassische Ätherhypothese direkt widerlegte.

    Die hier aufgezeigte Falsifizierbarkeit ist ein Merkmal einer wissenschaftlichen Hypothese. Behauptungen über den Zustand der Welt, die nicht durch Experimente überprüfbar sind, sind irrelevant. Es geht nicht um unumstößliche Beweise, wie die erwähnte Aussage zur Urknallhypothese in irreführender Weise nahe legt.

    Im Gegensatz zu wissenschaftlich orientierten Personen bieten zumindest die religösen Menschen, die ich getroffen habe, keine falsifizierbaren Thesen an – viele geben sogar offen zu, dass nichts sie von ihrem Glauben abbringen könnte.

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    Mein Interesse, meine Freiheit als Anwender von Software zu bewahren, ist größer als mein Interesse, die erwähnte Vortragsreihe zu sehen.

    [1] http://de.wikipedia.org/wiki/Michelson-Morley-Experiment

  10. Glaube ist Glaube und Wissen ist Wissen. Und Glauben kann man ebensowenig mit Wissen aushebeln, wie man Wissen mit Glauben aushebeln kann. Die Frage ob Scientology eine Gefahr ist oder nicht, lässt sich so nicht beantworten und der Vergleich Scientology und Christentum von Stadler ist einfach falsch. Es geht nicht um die Frage ob jemand der glaubt irrsinnig ist, sondern darum wie eine Gemeinschaft – welcher Art auch immer – mit ihren Mitgliedern umgeht. Die Strukturen (insbesondere die Seaorg) sind geheimdienstlich und diktatorisch. Hier ist ein Vergleich angezeigt mit den Zeugen Jehovas zum Beispiel. Ob ich glaube oder nicht geht niemanden etwas an, wenn ich aber für die Menschenrechte eintrete, muss ich sie auch verwirklichen. Mag Scientoloy dafür eintreten, sie sind aber mit ihr größter Feind, da sie intern genau dagegen handeln!

  11. Hab mir 20 minuten meiner Zeit um die ohren gehauen um mir bisl was von dem Zeugs anzuschauen, was dieser Dr. Kent Hovind erzählt.
    Das einzige was mir dazu einfällt ist:
    Wer sowas glaubt ist dumm.
    Mal davon abgesehen, dass er eher plump versucht die gesamte Wissenschaft ins lächerliche zu ziehen, (was schon fast parallelen zu Methoden der Scientologen in anderen Gebieten aufweist), sind seine Beweise und Tatsachen schlichtweg FALSCH
    Meiner Meinung nach ist Religion einfach nur Mist (früher u.a. dazu benutzt sich die Menschen Untertan zu machen bzw. zu halten) und dient höchstens für psychisch bedürftige Menschen, einen Lebensgrund und die Hoffnung auf ein weiterführen auch nach dem Tod zu erschaffen…
    wie gesagt, meine Meinung

  12. @12: Menschenrechte fallen in „Moral“ und nicht in „Aussagen über den Zustand der Welt“. Moral kann durchaus auch ohne Religion existieren.

  13. Salve

    Die Sache hat zwei Seiten… einerseits den nicht tolerierbaren Aufruf von Cruise zur Veränderung der Welt (auch wenn die Welt das nicht will) und auf der anderen Seite unsere Ideale pro Meinungsfreiheit. Was uns wichtiger ist? Ganz einfach… verteidigen wir unsere Meinungsfreiheit gegen die Scientologen.

    Christian

  14. Im Rahmen deines 2008er Rückblicks hab ich mal gucken wollen, ob ich das Video schon kenne, oder nicht. Auf der verlinkten Seite sehe ich statt eines Videos nur eine weiße, rechteckige Fläche. Ist das mein Browser oder ist das Video down?

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