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EU-Kommission verhängt Zwangsgeld in Höhe von 899 Mio. EUR gegen Microsoft

Die EU-Kommission verkündet in einer Pressemitteilung: Kartellrecht: Kommission verhängt Zwangsgeld in Höhe von 899 Mio. EUR gegen Microsoft wegen Nichteinhaltung ihrer Entscheidung vom März 2004.


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Die Europäische Kommission hat ein Zwangsgeld in Höhe von 899 Mio. EUR gegen Microsoft verhängt, weil das Unternehmen die in der Kommissionsentscheidung vom März 2004 festgelegten Auflagen (siehe IP/04/382) bis zum 22. Oktober 2007 nicht erfüllt hat. In der heutigen Entscheidung nach Artikel 24 Absatz 2 der Verordnung Nr. 1⁄2003 wird festgestellt, dass Microsoft vor dem 22. Oktober 2007 unangemessen hohe Preise für die Bereitstellung der Schnittstellenspezifikationen für Arbeitsgruppen-Server verlangt hat. In der 2004 gegen Microsoft erlassenen Entscheidung, die das Gericht erster Instanz 2007 bestätigte (siehe CJE/07/63 und MEMO/07/359), wurde der Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung durch Microsoft gemäß Artikel 82 EG-Vertrag festgestellt und angeordnet, dass Microsoft die Schnittstellenspezifikationen, die erforderlich sind, damit die Arbeitsgruppenserver von Microsoft-Konkurrenten problemlos mit Windows-PCs und -Servern „kommunizieren“ können, zu einem angemessenen Preis zur Verfügung stellen muss.

2 Kommentare
  1. […] EU-Kommission verhängt Zwangsgeld in Höhe von 899 Mio. EUR gegen Microsoft. […]

    Diese Info stimmt mich ziemlich baff, denn hätte die EU-Kommission eine wichtige Sache gewußt, ich glaube, die hätten eine Milliarde drangehängt.
    Wenn ich darf, würde ich gerne eine Mitteilung, die ich auf Grund dieser Presseinfo nunmehr an die EU-Kommission verfasse, hier reinkopieren und veröffentlichen, denn ich habe da Beweise für einen ungeheurlichen Zusammenhang.

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