Der AK Vorrat hat eine Sammlung begonnen, wie man die Vorratsdatenspeicherung umgehen kann, wenn sie am 1. Januar in Kraft treten sollte. Es geht hier nicht nur um die üblichen Anleitungen für TOR oder anonyme Email, sondern auch um Tipps für Provider und Telefonierer. Das Spektrum reicht von
Briefe schreiben
bis
„Ich richte als Internetdienstleister keine Postfächer mehr ein, sondern stelle meinen KundInnen eigene virtuelle Mailserver (entweder mit eigener Domain oder mit eigener Subdomain) zur Verfügung. Die KundInnen unterliegen nicht der Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung, da sie ihre Mailserver nur für sich selbst (oder im engsten Familien-/Bekanntenkreis) nutzen. Ich unterliege nicht der E‑Mail-Vorratsdatenspeicherung, da ich keine Dienste der elektronischen Post für die Öffentlichkeit anbiete.“
Bitte macht mit, ergänzt die Sammlung und prüft die Informationen.
Ergänzungen
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12 Kommentare zu „Sammlung: Vorratsdatenspeicherung umgehen“
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[…] netzpolitik.org: » Sammlung: Vorratsdatenspeicherung umgehen » Als Lesezeichen hinzufügen? Hide Sites […]
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[…] die einem hilft die VDS mit mehr oder weniger aufwändigen Tricks und Techniken zu umgehen. via netzpolitik Kommentare (0) Trackbacks (0) Tags für diesen Artikel: chat, freies wissen, kreativ, mail, tor, […]
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gilt diese Nicht-Speicher-Pflicht auch für normale 08/15 share-Webhosting-Pakete, bei denen man keinen eigenen (v)Server hat, sondern nur dessen Dienste mit eigener Domain nutzen kann?
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[…] Netzpolitik.org: Sammlung: Vorratsdatenspeicherung umgehen […]
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[…] Das Pushen alternativer Kommunikationskanäle ist in mehrfacher Weise sinnvoll – zum einen verbreiten sich damit die Alternativen, was eine lückenlose Überwachung schwierig bis unmöglich macht. Das Wissen innerhalb der Gesellschaft um Verschlüsselungs- und Verschleierungsmethoden nimmt zu – man ist dem Abhörwahn nicht mehr hilflos ausgeliefert. Und zu guter Letzt: Das Gestammel der Zierckes und Schäubles, wenn sie in künftigen Diskussionsrunden mit Fragen konfrontiert werden, wie Ingame-Chats auf einem privaten Q3-Server, Teamspeak via VPN oder ZFone-Telefonie belauscht werden sollen und ob sie davon ausgehen, dass Terroristen von diesen Möglichkeiten nichts wissen, dürfte unbezahlbar sein. (via) […]
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Wie kann man die Vorratsdatenspeicherung umgehen?…
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung hat in seiner Wiki eine Anleitung gepostet, um die Vorratsdatenspeicherung zu umgehen.
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Kai: Genau das ist die Idee. Die Speicherpflicht gilt nur für Anbieter, die ihre Dienste öffentlich anbieten, das sagt der neue §113a TKG:
„Wer öffentlich zugängliche Telekommunikationsdienste
für Endnutzer erbringt, ist verpflichtet,
von ihm bei der Nutzung seines Dienstes erzeugte
oder verarbeitete Verkehrsdaten nach Maßgabe
der Absätze 2 bis 5 sechs Monate im Inland
oder in einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen
Union zu speichern. (…)“
Der gesamte Gesetzestext ist hier.
Webhosting ist ohnehin von der Speicherung nicht betroffen, im Gegenteil, siehe http://www.wirspeichernnicht.de
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[…] sondern weiterhin einen wirksamen Punkt gegen diese rücksichtslose Vorgehensweise zu setzen. Via netzpolitik.org bin ich heute auf eine Sammlung zum umgehen der Vorratsdatenspeicherung gestoßen. Neben […]
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[…] netzpolitik.org: » Vorratsdatenspeicherung umgehen Eine Sammlung von Tipps für Endanwender und Provider. (tags: Vorratsdatenspeicherung, Stasi2.0) Keine Kommentare bis jetzt Einen Kommentar hinterlassen RSS Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack URI Einen Kommentar hinterlassen Zeilen- und Absatzumbrüche automatisch, E‑Mail-Adresse wird nicht angezeigt, HTML-Tags zulässig: <a href=““ title=““> <abbr title=““> <acronym title=““> <b> <blockquote cite=““> <cite> <code> <del datetime=““> <em> <i> <q cite=““> <strike> <strong> […]
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[…] mir einen Gegenwert zu bringen – und da zähle ich die vage Aussicht auf einen Gewinn (auch einen vermeintlichen an Sicherheit) nicht dazu – da reagiere ich […]
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[…] Schlussendlich muss man halt wieder mal selbst Hand anlegen. (via netzpolitik) […]
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[…] Der AK Vorrat hat eine Sammlung begonnen, wie man die Vorratsdatenspeicherung umgehen kann, wenn sie am 1. Januar in Kraft treten sollte. Es geht hier nicht nur um die üblichen Anleitungen für TOR oder anonyme Email, sondern auch um Tipps für Provider und Telefonierer. […]
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