Dieser Artikel ist mehr als 20 Jahre alt.

Nagative-Campaigning-Tipps aus Österreich

In der österreichischen Steiermark finden demnächst Landtagswahlen statt. Die konservative ÖVP-Partei hatte ganz schlau ihren Helfern und Angestellten einen Wahlkampfleitfaden erstellt, mit so praktischen Tipps wie: … und gegen den politischen Gegner So heißt es etwa: Leserbriefe sind ein geeignetes Mittel, um Gerüchte zu streuen, die im Rahmen der offiziellen Medienarbeit nicht eingesetzt werden können.…

  • Markus Beckedahl

In der österreichischen Steiermark finden demnächst Landtagswahlen statt. Die konservative ÖVP-Partei hatte ganz schlau ihren Helfern und Angestellten einen Wahlkampfleitfaden erstellt, mit so praktischen Tipps wie:

… und gegen den politischen Gegner
So heißt es etwa: Leserbriefe sind ein geeignetes Mittel, um Gerüchte zu streuen, die im Rahmen der offiziellen Medienarbeit nicht eingesetzt werden können. Oder: Postings „bieten auch die Möglichkeit, sachlich unqualifizierte, aber für die Stimmung wichtige Einträge zu veröffentlichen“. Weiters wird den ÖVP-Mitarbeitern geraten, Landeshauptfrau Waltraud Klasnic und die Volkspartei lobend zu erwähnen, SPÖ-Chef Franz Voves könne hingegen durchaus „wieder einmal als Faulpelz und Verhinderer“ bezeichnet werden.

Mehr weiss der ORF zu berichten: Leitfaden für ÖVP-Mitarbeiter

[via Wahlblog]

Jetzt gibt es auch den passenden Telepolis-Artikel dazu: „Unsachlich und untergriffig“

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


Veröffentlicht

Kategorie

Schlagwörter