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Koma-Drama: Unterstützer-Daten verscherbelt

Der Tod von Terri Schiavo, der heute verstorbenen Koma-Patientin, hat für weltweites Aufsehen gesorgt. Viele wollten die Eltern in ihren Kampf für die Menschenwürde unterstützen. Wobei die Würde des Menschen von beiden Seiten als Begründung verwendet wurde.

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Und was machen die Eltern sofort nach dem Tod ihrer Tochter? Laut Yahoo haben sie die Daten der Unterstützer an eine Direktmarketing-Firma verscherbelt:

Terri Schiavo’s parents have agreed to sell their list of supporters to a direct-mailing firm, Local 6 News reported. The company, „Response Unlimited“ pays about $150 a month for 6,000 names and $500 a month for 6,000 e-mail addresses. A spokesperson for the Schindlers confirmed that they had agreed to sell the information, but won’t say for how much.

Und was ist mit der Würde der Menschen, deren Daten sich nun in Direktmarketing-Datenbanken befinden und die demnächst unerwünscht Spam erhalten? Unfassbar.

Update: bizarr mutet auch an, dass die Schiavos Eltern, als früher ihre eigenen Eltern im Sterben lagen, sich für eine würdige Beendigung des Lebens stark gemacht hatten: „Pulling the Plug: Rep. Tom DeLay and Terri Schiavo’s Dad Supported Their Own Parent’s Right to Die“. Das klingt immer mehr nach allzu heftiger Lobbyarbeit.

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