Urheberrecht
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: Daily Rootkit: Noch mehr Freie Software geklaut
: Daily Rootkit: Noch mehr Freie Software geklaut Das SonyBMG Rootkit ist ständig für eine Überraschung gut. Diesmal wurde erneut geklaute Freie Software gefunden und zwar DRMS. Das ist eigentlich ein Tool, um bei iTunes das DRM zu hacken. Hier wird es aber dazu genutzt, Apples DRM zu implementieren. Mehr gibts bei Freedom to Tinker: Hidden Feature in Sony DRM Uses Open Source Code to Add Apple DRM.
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: Studie: Wird Fair Use überleben?
: Studie: Wird Fair Use überleben? Während es im kontinentaleuropäischen Urheberrecht sogenannte Schrankenregelungen gibt (wie z.B. das Recht auf Privatkopie), gibt es im im Copyright das sogenannte „Fair Use“. Passend dazu hat heute das „Free Expression Policy Project“ eine Studie mit dem Thema „Will Fair Use Survive?“ vorgestellt, wo man sich ausführlich über das Thema „Fair Use“ informieren kann.
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: UK: Indie-Musik für Podcasts lizenzieren
: UK: Indie-Musik für Podcasts lizenzieren Während die Verwertungsgesellschaften in Deutschland die neue Technologie Podcasting noch nicht wirklich kennen, hat die britische “ Association of Independent Music“ jetzt erste Lösungen vorgestellt: Indie music available to podcasts. Dort kann man Musik für Podcasts lizenzieren. Zu den Einschränkungen gehört wohl u.a., dass man bei den Songs am Anfang und am Ende Störgeräusche einsetzen soll. Ähnliches ist ja auch aus dem Radio bekannt, damit niemand die kompletten Songs mitschneiden kann. Zu den vertretenden Musikern gehören u.a. Franz Ferdinand, The Prodigy, The White Stripes und The Strokes. Mal schauen, wann in Deutschland mal die GEMA und die GVL aufwachen. Dauert sicherlich nur noch wenige Jahre, oder?
Bis dahin und darüber hinaus stehen allen Podcastern sehr viele Creative Commons lizenzierte Songs kostenfrei zur Verfügung. Und der Pool wächst täglich.
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: Audio-Interview mit Lawrence Lessig
: Audio-Interview mit Lawrence Lessig Die kalifornische Radiosendung „Digital Village“ hat ein 45-minütiges Telefon-Interview mit Lawrence Lessig online in zwei Teilen (1 / 2) zur Verfügung gestellt. In dem Interview geht es u.a. um Google Print, SonyBMG Rootkit und Creative Commons. Auf der Webseite gibt es auch noch einige andere interessante Audio-interviews zu finden.
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: IP auf dem WSIS
: IP auf dem WSIS Monika Ermert hat für IP-Watch einen Artikel zum Thema „Geistiges Eigentum“ auf dem WSIS geschrieben, indem ich auch zitiert werde: Intellectual Property Issues Kept Off WSIS Agenda.
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: Version 2.0 der Richtlinie zur Durchsetzung Geistigen Eigentums wurde zurückgezogen
: Version 2.0 der Richtlinie zur Durchsetzung Geistigen Eigentums wurde zurückgezogen Es gibt auch mal gute Nachrichten aus Europa: Die EU-Kommission hat die Version 2.0 der Richtlinie zur Duchsetzung Geistigen Eigentums (IPRed2) zurückgezogen. Ursache soll eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes sein, wonach strafrechtliche Angelegenheiten nicht allein vom EU-Rat in Absprache mit der Kommission beschlossen werden können. Dies berichtet Heise: Neustart bei EU-Gesetz zur Durchsetzung geistiger Eigentumsrechte. Allerdings bedeutet dies lediglich eine Verzögerung. Die Version 1.0 der Richtlinie aus dem Frühjahr 2004 wartet übrigens immer noch auf die nationale Umsetzung.
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: Grateful Dead Bootlegs nicht mehr in der Public Domain
: Grateful Dead Bootlegs nicht mehr in der Public Domain Die Reste der Grateful Dead haben alle bis dato als Public Domain geltenden Livemitschnitte aus dem Internet zurückgezogen, um sie fortan via i‑tunes, etc. zu verkaufen. Immerhin haben die damals auf ihren Konzerten extra Stellplätze für die Bootlegger freigehalten. Das galt als eines der Vorzeigemodelle, wie man auch durch Verzicht auf Copyright sehr viel Geld verdienen kann.
John Perry Barlow, der damals Songschreiber für die war, hat sehr erzürnt geantwortet.Update: Mehr als 5000 Fans stimmten die verbliebenen Bandmitglieder nach wenigen Stunden um. Archive.org darf nun wieder die Bootlegs von 1967–1995 als Live-Stream oder MP3 anbieten. Ausführlich dazu Spiegel Online. Danke an Doener für den Hinweis.
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: Die Zeit zum SonyBMG Rootkit
: Die Zeit zum SonyBMG Rootkit Die Zeit hat einen ausgesprochen interessanten Artikel über das SonyBMG Rootkit veröffentlicht: Sony-Piraten.
Vielleicht hat Sony aber nur Pech gehabt, indem es beim Hacken seiner Kunden ertappt worden ist. Etliche andere Musikfirmen erproben ähnlich trickreiche Methoden, um ihre CDs vor dem Kopieren oder dem Übertragen auf tragbare Geräte wie iPods zu schützen. Digital Restrictions Management (DRM) ist dafür das Fachwort, und eine Fülle (inkompatibler) Lösungen und Teil-Standards existiert dafür inzwischen. DRM ist längst Bestandteil von Computer-Betriebssytemen wie Windows, so dass Firmen wie Microsoft eine wesentliche Kontrolle über die Mediennutzung ihrer Kunden erhalten. Hardware-Hersteller wie IBM/Lenovo haben begonnen, „Sicherheitschips“ in neue Computer einzubauen, die auch im Dienste des Kopierschutzes verwendet werden können.
Besonders übel ist der Umstand, dass die meisten Programme spitzeln – sie informieren Sony oder Microsoft, wenn sich jemand eine bestimmte CD anhört. Ein anderes Problem besteht darin, dass viele DRM-Techniken legitime Nutzungen der Musik verbieten, wie etwa das Abspielen auf einem iPod.
[via freedom bits]
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: Raubkopierer sind Verbrecher goes Europe
: Raubkopierer sind Verbrecher goes Europe Die EU-Kommission erarbeitet gerade im Rahmen der Strategie „Film Online“ in Zusammenarbeit mit der Content-Industrie und grossen Internetprovidern einen Massnahmenkatalog zur Eindämmung der „Piraterie“ in Europa. Gemeint ist damit wohl auch explizit Filesharing und das private Kopieren von digitalen Werken. Ziel der Kooperation sei die Erarbeitung einer Aufklärungskampagne für Verbraucher und Politiker sowie eine bessere Zusammenarbeit mit den Providern beim Kampf gegen Raubkopierer, wie Heise berichtet: EU und Content-Industrie wollen Kampf gegen illegale Kopien verstärken. Klingt für mich, als ob „Raubkopierer sind Verbrecher“ nun europaweit laufen wird. vermutlich wegen des grossen Erfolges in Deutschland…?
Berechtigte Kritik kommt von BEUC, dem Verband der europäischen Verbraucherschutzzentralen. Der Verband ist nämlich mal wieder von den Leitungsgesprächen ausgeschlossen wurden. Das kommt häufiger vor, wenn es um das Thema Urheberrechte geht. Verbraucherrechte stören in der Debatte ja auch nur.
„Die Angelegenheiten, die in dieser Gruppe behandelt werden, sind von größter Bedeutung für den Verbraucherschutz in der digitalen Umwelt, auf Grund ihrer Auswirkungen sowohl auf das wirtschaftliche Interesse als auch auf die Privatsphäre“, hat sich BEUC-Direktor Jim Murray in einem besorgten Brief am gestrigen Donnerstag an Reding gewendet. Es könne nicht angehen, dass die als „Sherpa“-Einheit bezeichnete Führungsmannschaft bei „Film Online“ sich nur aus Vertretern der europäischen Musik- und der amerikanischen Filmindustrie sowie großer Provider rekrutiere. Repräsentanten öffentlicher Interessen würden damit komplett außen vor gehalten. Es sehe so aus, schreibt Murray weiter, dass die Kommission mit dieser Verfahrensweise gegen ihre Selbstverpflichtung verstoße, möglichst alle Interessensgruppen bei derart wichtigen Fragen einzubeziehen. Von den angekündigten besseren Konsultations- und Regulierungsversprechen bleibe so nichts mehr übrig.
Sehr empfehlenswert ist die Verbraucherschutzkampagne „Consumers Digital Rights“ von BEUC.
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: Wählt die schlimmste EU-Lobby
: Wählt die schlimmste EU-Lobby Lobbycontrol weist auf den ersten europäischen “Worst EU Lobbying Award” hin. Bei diesem Negativ-Preis stehen verschiedene Lobbygruppen zur Auswahl, die sich diesen Titel im Jahre 2005 auf europäischer Ebene verdient haben. Mein Favorit ist die Fake-Grasswurzel Lobby „Campaign for Creativity“, welche sich pro Softwarepatente positionierte. Dieses Foto (via WikiNews) ist vom Tag der Abstimmung über Softwarepatente im europäischen Parlament und signifikant für den „Grasswurzel“-Ansatz:

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: WSIS: Interview mit Richard Stallmann
: WSIS: Interview mit Richard Stallmann Jetzt ist das versprochene Interview mit Richard Stallmann fertig und kommt als Podcast (ogg, 16MB). Das Interview ist ca. 30 min lang und wurde morgens gegen 3:30h in einem dunklen Internetzimmer in unserem Hotel in Tunis aufgenommen. Die Themen des Interviews sind Stallmans Kritik am Begriff „Intellectual Property“, Softwarepatente, Copyright und ein Erfahrungsbericht, was Stallman auf dem WSIS wegen der Alufolie rund um sein RFID-Bagde alles so erlebt hat.
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: Hat sich Microsoft Wiener Erklärung zurecht gebastelt?
: Hat sich Microsoft Wiener Erklärung zurecht gebastelt? Interessante Geschichte: Im Sommer veranstaltete die österreichische Regierung im Rahmen des WSIS-Prozesses eine internationale Konferenz zum Thema „ICT + Creativity = Content“. Dort fand u.a. ein Panel/Arbeitsgruppe statt, welches von Ralf Bendrath (schreibt hier manchmal mit) koordiniert wurde und wo u.a. Georg Greve (Free Software Foundation Europe) und Johny Perry Barlow auf dem Podium sassen. Die einzelnen Podien waren thematisch nach unterschiedlichen Feldern ausgerichtet und alle Arbeitsgruppen sollten ihre Teile der Abschlusserklärung „Vienna Conclusions“ dabeisteuern. Als wir auf dem WSIS-Gipfel in Tunis dann zum ersten Mal das Ergebnis in Form der bunten Broschüre auf dem österreichischen Stand fanden, war Georg ganz überrascht. Denn da stand nicht der diskutierte und gemeinsam beschlossene Text und von Freier Software war überhaupt nichts mehr enthalten. Stattdessen wurden Digital Rights Management Systeme als notwendig und sinnvoll angesehen und der ganze Rest war erheblich abgeschwächt worden.
Hier seht Ihr die Unterschiede:
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: WIPO-Blogging aus Genf
: WIPO-Blogging aus Genf In Genf findet gerade das „Information Meeting on Educational Content and Copyright in the Digital Age“ der World Intellectual Property Organization (WIPO) statt. Gwen Hinze von der EFF ist vor Ort und bloggt eine ganze Menge von dem Treffen.
Today, the World Intellectual Property Organization, the UN’s copyright/patent/trademark body, hosted a „Information Meeting on Educational Content and Copyright in the Digital Age“ – a meeting where representatives of libraries, Creative Commons, publishers, and science organizations vied to convince representatives from WIPO’s 182 member national governments about the need for laws that balance the rights of creators and educational users of copyrighted works. Representatives from the governments of Chile and Canada gave inspirational presentations about the education-friendly copyright exception proposals currently being considered in their national legislatures.
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: Daily Rootkit: EFF hat Klage eingereicht
: Daily Rootkit: EFF hat Klage eingereicht Die Electronic Frontier Foundation hat heute eine Klage gegen SonyBMG wegen des Rootkits eingereicht. Darin wird SonyBMG vorgeworfen, mit 20 Millionen verkauften CDs, welche mit dem Rootkit ausgeliefert wurden, die Privatsphäre der Verbraucher verletzt und ihre Computer beschädigt zu haben.
„Sony BMG is to be commended for its acknowledgment of the serious security problems caused by its XCP software, but it needs to go further to regain the public’s trust,“ said Corynne McSherry, EFF Staff Attorney. „It is unconscionable for Sony BMG to refuse to respond to the privacy and other problems created by the over 20 million CDs containing the SunnComm software.“
…
„Music fans shouldn’t have to install potentially dangerous, privacy intrusive software on their computers just to listen to the music they’ve legitimately purchased,“ said EFF Legal Director Cindy Cohn. „Regular CDs have a proven track record – no one has been exposed to viruses or spyware by playing a regular audio CD on a computer. Why should legitimate customers be guinea pigs for Sony BMG’s experiments?“„Consumers have a right to listen to the music they have purchased in private, without record companies spying on their listening habits with surreptitiously-installed programs,“ added EFF Staff Attorney Kurt Opsahl, „Between the privacy invasions and computer security issues inherent in these technologies, companies should consider whether the damage done to consumer trust and their own public image is worth its scant protection.“
SonyBMG wird in der Anklageschrift weiter aufgefordert, ihre Lizenzbestimmungen (EULA) in umstrittenen Punkten zu ändern.
Update: Auch der Staat Texas hat wohl Klage, u.a. wegen Computerspionage, eingereicht.
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: WSIS: Netzeitungs-Interview
: WSIS: Netzeitungs-Interview Die Netzeitung hat ein längeres Interview mit mir zum WSIS gemacht, was jetzt online ist: UN-Gipfel: «Wichtig ist Zugang zu Informationen».
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: WSIS-Podcasting: WIPO-Panel mitgeschnitten
: WSIS-Podcasting: WIPO-Panel mitgeschnitten Gestern fand hier auf dem WSIS ein Panel zum Thema „The Role of WIPO and NGO’s to Balance Intellectual Property Rights“ statt. Ich wollte es eigentlich komplett mitschneiden, wurde aber durch das BBC-Interview aufgehalten. So fehlen die ersten 24min, was aber anscheinend nicht so dramatisch ist. Die restlichen 88min sind auf jeden Fall interessant. Über die Qualität der Aufnahme kann ich gerade nicht viel sagen, scheint aber hörbar zu sein. Hier ist das OGG mit 44MB Grösse, ein MP3 wird wohl später noch folgen.
Moderator: ROBIN GROSS, IP Justice Executive Director
Speakers:
~ PHILIPPE PETIT, World Intellectual Property Organization (WIPO) Deputy Director General
~ JAMES LOVE, Consumer Project on Technology (CPT) Director
~ ALEX BYRNE, International Federation of Library Associations and Institutions (IFLA) President
~ GEORG GREVE, Free Software Foundation Europe (FSFE) President -
: SonyBMG Rootkit – Rückrufaktion
: SonyBMG Rootkit – Rückrufaktion SonyBMG hat eine Rückruf-Aktion für CDs gestartet, welche mit dem sehr umstrittenen „Rootkit“-Kopierschutz versehen sind. Zuerst wurden Plattenläden informiert und anscheinend wird gerade an einer Rückruf-Aktion für Verbraucher vorbereitet, welche eine der 49 damit ausgestatteten CDs erworben haben. Laut Heise scheinen sich die Vermutungen bestätigt zu haben, dass SonyMBG mit dem Kopierschutz die LGPL verletzt hat.
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: WSIS: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“
: WSIS: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“ Am kommenden Donnerstag werde ich auf EInladung von IPJustice im Rahmen der WSIS-Parallel-Events an folgender Diskussion teilnehmen: „P2P File-Sharing, Digital Rights, and e‑Democracy“.
Die Diskussion findet von 17:00h – 19:00h im Salle SOUSSE auf dem WSIS-Gelände statt.
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: Auf dem Weg zur Authorship Society
: Auf dem Weg zur Authorship Society Der amerikanische Medienjournalist Douglas Rushkoff hat ein Wirtschaftsbuch namens „Get back in the box: Innovation from the Inside Out“ geschrieben. Offensichtlich wurde er immer wieder von Vertretern der Old Economy angesprochen, die sich den modernen Flair der vernetzten Community verleihen wollten, ohne jedoch irgendetwas von den Modellen und Methoden verstanden zu haben.
In seinem Weblog stellt Rushkoff jede Woche ein Kapitel seines Buches als „thought virus“ vor. Diesmal: Hackerkultur, Kollaboration und Open Source:
Here, I contextualize the open source ethos as part of a bigger renaissance: the emergence of an „authorship society.“ […]
This is the spirit of authorship presaged by the Internet and now extending to every area of our lives. The hacker mentality is all around us, evidenced in everything from the hubris to learn the entire genetic code and attempt human cloning to a growing stack of new translations of the Bible. […]
It is the real legacy of the open source movement—misunderstood even by many of its participants as solely a way to develop computer operating systems, and underestimated in its potential impact by even its staunchest opponents. As I’ve come to see it, the deeper cultural agenda is based on three far-reaching assumptions:
1. The systems by which we live are inventions and conventions.
2. The codes underlying those systems can be learned and rewritten.
3. This process best takes place collaboratively.It’s those same three stages of renaissance we’ve been looking at all along: moving from passivity to gaining a perspective and then to attaining the power of authorship. Finally, the desire to acquire and spend social currency fuels a spirit of collaboration. We play the game by the rules, we learn enough codes to cheat, and ultimately rewrite the game and share our creations with others.
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: Podcasting: Interview mit Jamie Love
: Podcasting: Interview mit Jamie Love
Gestern Abend machte ich ein Interview mit Jamie Love, dem Direktor des „Consumer Project on Technology (CPTech)“. CPTech beschäftigt sich schon lange mit Verbraucherrechten im digitalen Zeitalter. Der Schwerpunkt liegt hierbei beim sogenannten „Geistigen Eigentum“. In dem knapp 28 Minuten Interview erzählt er einiges über Lobbying in der WIPO, Open Innovation, dem Access to Knowledge – Treaty und die Arbeit von CPTech. Das Interview steht unter der Creative Commons Namensnennungs-Lizenz. Update: Hier ist die Ogg-Version des Interviews.