Urheberrecht

  • : Open Source Jahrbuch 2006 Prelaunch
    Open Source Jahrbuch 2006 Prelaunch

    Das Open Source Jahrbuch 2006 wird am 15. März auf der Cebit präsentiert. Die meisten Texte stehen jetzt schon als PDF-Versionen auf der Webseite zum Download bereit. Auch dieses Jahr ist umfasst das Open Source Jahrbuch wieder eine interessante Auswahl an Themen.

    Hier eine kleine Auswahl:

    Lawrence Lessig: »Eine freie/befreite Kultur für den Remix«

    Oliver Passek: Open oder Close Access?

    Alastair Otter: Digitale Möglichkeiten für Afrika

    Armin Medosch: Auf freien Wellenlängen: Funknetze als techno-soziale Entwürfe

    Bernd Lutterbeck: Die Zukunft der Wissensgesellschaft

    1. März 2006 4
  • : Copyright Criminals Remix Contest
    Copyright Criminals Remix Contest

    CNet schreibt über den „Copyright Criminals Remix Contest“ und Creative Commons: ‚Copyright criminals’ look to remix the noise–legally.

    „I think that all the people…focused on in this documentary get the idea of using or reusing other people’s work as being something beneficial to the cultural conversation, and the cultural world,“ said Eric Steuer, creative director at Creative Commons. „We knew that all those people would be receptive to the idea, and every single one of them are people that use samples in their work. (So) they’re very open to being sampled and reused.“

    [via CC-Blog]

    28. Februar 2006
  • : Yahoo: Verkauft Musik ohne DRM
    Yahoo: Verkauft Musik ohne DRM

    Auf dem 4th Annual Digital Music Summit Music 2.0 forderte der Yahoo Music Chef Dave Goldberg die Musikindustrie auf, ihren Glauben an Kopierschutzmechanismen aufzugeben. CNet fasst seinen Ausspruch sinngemäß zusammen: Record labels should try selling music online without copy protection.

    Eine Sprecherin von Yahoo besänftigt daraufhin die Gemüter: Goldberg habe nur eine Diskussion über Erfahrungen der Benutzer anregen wollen. Na hoffentlich hat der Goldberg selbst was anderes gemeint …

    26. Februar 2006 2
  • : Filesharingdebatte in Frankreich: Runder Tisch online
    Filesharingdebatte in Frankreich: Runder Tisch online

    Die Musikwoche berichtet über einen jüngst seitens des französischen Kultur- und Kommunikationsministeriums eingerichteten „Runden Tisches“, an dem ein Austausch zwischen KünstlerInnen, BranchenkennerInnen, FilesharerInnen und PiratInnen stattfinden soll. Diesem Schritt ging eine sehr interessante politische Entwicklung über den Umgang mit Filesharern voraus.

    Zu finden ist der runde Tisch unter lestelecharements.com (übersetzt etwa „diedownloads.com“). Bislang zeichnet sich dieser Austausch recht einseitig ab: Reportagen erzählen vom Ursprung der Kreativität und der Dialog wird in Form eines Blogs mit minikurzen Fragen á la „Was haltet Ihr von einer globalen Lizenz?“ oder „Nutzt Ihr legale Angebote?“ sehr platt eingeleitet und je mit hunderten Kommentaren nicht sehr strukturiert weitergeführt.

    Aber vielleicht seh ich das auch grad nur zu negativ. Eh ich darüber urteile, ob das Geld für diese Plattform besser in via iTunes gekaufte Songs angelegt sei; Mag jemand mit fundierteren Französischkenntnissen da mal seine Nase etwas tiefer reinstecken und berichten?

    Die Kosten der WordPressinstallation in Höhe von 180.000 Euro übernimmt das Kulturministerium sowie das Ministerium für Wirtschaft, Finanzen und Industrie in Zusammenarbeit mit den Organisationen SACEM und SACD.

    24. Februar 2006 4
  • : The end (of anti-piracy measures) is near!
    The end (of anti-piracy measures) is near!

    Gervase Markham schreibt in Timesonline über einen sehr bizarren Fall von Anti-Piracy Stupidity. Offenbar ist die Vorstellung, dass man FOSS auch verkaufen kann (wenn es jemanden gibt, der dafür Geld bezahlen möchte), nicht nur unverständlich. Nein, es ist auch das Ende jeder Art von Gegenmaßnahmen.

    „If Mozilla permit the sale of copied versions of its software, it makes it virtually impossible for us, from a practical point of view, to enforce UK anti-piracy legislation, as it is difficult for us to give general advice to businesses over what is/is not permitted.“

    Wie einfach man doch solche Systeme in die Knie zwingen kann…

    23. Februar 2006 1
  • : Kultureller Umweltschutz
    Kultureller Umweltschutz

    Lesenswert: James Boyle’s Kolumne in der Financial Times: Cultural environmentalism?

    But I see grounds for optimism. The existence of forums like this one shows a recognition that these are issues which deserve a public airing, and about which reasonable people can disagree. There are now a host of civil society, scientific, and civil rights groups that deal with these issues – not just the trade associations who have long held sway. We have our equivalents of Greenpeace, but also the National Trust, or the Conservation Societies.

    21. Februar 2006
  • : Inforadio: Urheberrecht für Köche?
    Inforadio: Urheberrecht für Köche?

    Das Inforadio hat sich mit der Frage beschäftigt, ob es ein Copyright auf Kochrezepte geben sollte: Urheberrecht für Köche?.

    Aber nicht jeder Koch hält das für eine durchsetzungsfähige Idee:

    Michael Hoffmann: Die Idee finde ich eigentlich sehr gut, aber ich glaube, das wird nicht funktionieren. Ich bin da auch schon ein bisschen tiefer in die Materie gegangen. Ich habe ja ein eingetragenes Markenzeichen und bin da ständig im Kontakt mit meinem Patentanwalt und habe auch diesen mal gefragt, was ist eigentlich, wenn ich ein bestimmtes Gericht schützen lassen will. Und der sagt mir, oftmals ist das im Grundsatz auch möglich, nur wird sich kein Mensch daran halten. Wenn da drin steht „drei Gramm Salz“, dann nimmt der andere vier Gramm und schon hat er nicht mehr das Original benutzt. Das macht also keinen Sinn.

    Neben einem Transcript der Sendung findet sich auf der Inforadio-Seite auch noch der Mitschnitt als MP3-Datei.

    19. Februar 2006
  • : Das Softwarepatente Spiel
    Das Softwarepatente Spiel

    Das Bild ist hier in voller Grösse zu finden.

    [via]

    19. Februar 2006
  • : Lessig plädiert für Read/Write Internet
    Lessig plädiert für Read/Write Internet

    Auf Internetnews.com gibt es einen Artikel über eine Rede von Lawrence Lessig auf der Open Source Business Conference in San Francisco: Lessig Makes Plea For Read/Write Internet.

    There are laws governing so-called „fair use“ of content for satirical and other uses such as news reporting. „Fair use is important but it’s not enough,“ said Lessig. In the next five years we have the opportunity to make it continue, but right now fair use is the right to hire a lawyer. In 10 years [if current trends hold] … unless you’re a hacker, you won’t have the opportunity to fair-use access.
    […]
    „All the innovation is being done by kids and non-Americans,“ he said to laughs and applause from the audience. „Innovation is at the edge of the network.“

    17. Februar 2006
  • : CRE017: GNU General Public License
    CRE017: GNU General Public License

    Es gibt einen neuen Chaosradio Express Podcast zum Thema „GNU General Public License – Über die Anwendung GPL, das GPL Violations Project und GPLv3″.

    Die siebzehnte Auflage des Chaosradio Express beschäftigt sich eingehend mit der GNU General Public License. Harald Welte ist einer der Entwickler des Linux Netfilter Projektes und Gründer des GPL Violations Projects. Er berichtet über seine Arbeit und Erfahrungen im Rahmen des Projektes, das sich der juristischen Durchsetzung der GPL gewidmet hat. Im zweiten Teil des Gesprächs geht es um die derzeit in Diskussion befindliche dritte Version der GPL.

    Und hier ist die Datei zum herunterladen und anhören.

    17. Februar 2006
  • : Der grosse HDTV-Schwindel
    Der grosse HDTV-Schwindel

    Drüben im Bootsektor gibts eine schön lesbare Zusammenfassung darüber, was HDTV den Konsumenten bringen wird: Der grosse HDTV-Schwindel.

    15. Februar 2006 2
  • : Lessons from the Sony CD DRM Episode
    Lessons from the Sony CD DRM Episode

    Edward W. Felten und J. Alex Halderman haben auf Freedom to Tinker ein 27-seitiges Papier zum Sony Rootkit veröffentlicht: Lessons from the Sony CD DRM Episode.

    14. Februar 2006
  • : Kritik an Google Video DRM
    Kritik an Google Video DRM

    Sehr lesenswert ist Cory Doctorow’s Kritik am Google Video DRM: Why is Hollywood more important than users?

    With the introduction of its new copy-restriction video service, Google has diverged from its corporate ethos. For the first time in the company’s history, it has released a product that is designed to fill the needs of someone other than Google’s users.
    […]
    There’s no way Google can win the DRM wars. The end-game for the entertainment companies is to use the sweet lure of content to turn Google from an unmanageable giant into a biddable servant, dependent on long-term good relations with its licensors to preserve its customers’ investment in its video.

    The only way Google can win this game is not to play at all. The only way Google can win is to return to its customer-comes-first ethic and refuse any business-arrangement that subverts its customers’ interests to serve some other industry’s wishes.

    14. Februar 2006
  • : DRM in Mac OS X
    DRM in Mac OS X

    Dear People from Apple Computer, Inc.,

    I bought a DVD, saw a great scene and wanted a still of it. For my personal archive or setting it up as my background image or whatever. I just started „Grab“, the tool of your operating system for making screenshots. It told me:

    It acts without ever knowing neither the copyright-owner of the DVD content – that can be me as well – nor the purpose for which I will use the still. All in all it will be firstly a private copy. I’m the one who is responsible for my acting – not the technic I use. A friend of mine said at first „Presumable that’s what’s called DRM.“

    Why do you implement such a routine?

    Dear other reader of this public letter,

    I’m looking for a solution provided by Apple, not for tools solving the capture problem while bypassing Apples „Grab“.

    Thank you,
    Matthias , Berlin

    13. Februar 2006 6
  • : VZBV: Wo bleibt Seehofer?
    VZBV: Wo bleibt Seehofer?

    Der Verbraucherzentrale Bundesverband hat sich mit einer neuen Pressemitteilung wieder zur Urheberrechtsreform geäussert. In dieser wird der Verbraucherminister Seehofer von vzbv-Chefin Edda Müller aufgefordert, seine Aufgaben auch im Urheberrecht wahrzunehmen: „Es gilt als selbstverständlich, dass der Kulturstaatsminister im Streit über das Urheberrecht die Interessen der Film- und Musikbranche vertritt – aber wo bleibt in dieser Diskussion der Minister, der für die Interessen der Nutzer verantwortlich ist?“

    Kulturstaatsminister Neumann hatte sich bei seinem Antritt sofort bei der Verwerterlobby beliebt gemacht und die Bagatellklausel im aktuellen Urheberrechtsentwurf kritisiert. Diese Bagatellklausel soll verhindern, dass die Staatsanwaltschaften durch eine „Kriminalisierung der Schulhöfe“ überlastet werden, weil ohne eine Bagatellklausel für das private Kopieren von Musik bis zu drei Jahre Gefängnis verhängt werden können. Edda Müller findet hierfür auch treffende Worte: „Mit solchen Maßnahmen wird die von der Politik immer wieder propagierte Wissensgesellschaft behindert.“

    Digital Rights Management wird zu Recht als Innovationsbremse bezeichnet:

    „Digital Rights Management trifft ausschließlich harmlose Privatnutzer – gewerbliche Raubkopierer wissen genau, wie sich DRM-Systeme ausschalten lassen,“ so Edda Müller. Der vzbv befürchtet durch die DRM-Systeme eine Einschränkung des Zugangs breiter Bevölkerungsschichten zu Informationen und Kultur. Wenn für jeden Informationsabruf, das Hören eines Musikstückes oder das Sehen eines Dokumentarfilms Geld verlangt werden kann, ohne dass eine Aufzeichnung gestattet wird, besteht die Gefahr einer Verknappung und Verteuerung von Informationen, Kulturwerken und Beiträgen der Wissenschaft. Dies kann nicht im Interesse des Allgemeinwohls liegen.

    Jetzt bin ich mal gespannt, ob Seehofer sich auch für andere Themen als VDK, Rente und Agrarwirtschaft interessiert und seiner Aufgabe nachkommt, als Minister die Interessen der Verbraucher in der Urheberrechtsdebatte zu vertreten.

    13. Februar 2006 3
  • : Gefüllte iPods bei eBay?
    Gefüllte iPods bei eBay?

    In den USA ist jetzt die Frage aufgekommen, ob es rechtlich legal ist, wenn man einen gebrauchten iPod samt käuflich erworbener Musik darauf, die nicht weiterkopiert wurde, rechtens ist oder nicht. eBay sagt ja, die RIAA sagt nein, und zwar hat sich der RIAA-Chef Cary Sherman persönlich zu Wort gemeldet:

    Für ihn stellen beide Szenarien einen Rechtsverstoß dar, es handelt sich lediglich um unterschiedliche Deliktformen. Für Sherman steht fest, dass nur die Verwalter der Urheberrechte dazu legitimiert sind, Musikstücke zu distribuieren. Der Verkauf bei eBay sowie der Verkauf der „geladenen“ Abspielgeräte sind aber seiner Meinung nach als illegale Distribution zu bewerten, gegen die sein Verband vorgehen wird.

    Viel Spass mit digitaler Musik. Im Gegensatz zu einer CD erwirbt man in den tollen neuen Online-Shops keine Musik, die man wie bei der CD weiterverkaufen kann. Man erwirbt nur ein Nutzungsrecht und begibt sich in die Abhängigkeit von den Rechteinhabern, die selbstverständlich zu jedem Zeitpunkt das Nutzungsrecht entziehen können. Ein Weiterverkauf von „gebrauchter“ Musik, wie bei alten CDs ist nicht vorgesehen. Dafür erscheint mir der Preis von einem Euro immer noch viel zu hoch, abgesehen von dem DRM-Schrott, welcher meist mitgeliefert wird. Mal schauen, wie lange man noch die Tonträger „CD“ auf eBay verkaufen darf. Nach derselben Argumentation müsste dies für die RIAA eigentlich auch illegal sein.

    13. Februar 2006 4
  • : iRights: „Piratenjäger“ unter Verdacht
    iRights: „Piratenjäger“ unter Verdacht

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    „Piratenjäger“ unter Verdacht

    Die GVU, die sich selbst gern als „kleines Bundeskriminalamt (BKA) für Urheberrechtsverletzungen“ bezeichnet, soll bei der illegalen Verbreitung von Filmen und Software geholfen und damit Urheberrechtsverletzungen begangen oder zumindest begünstigt haben.

    Nach Recherchen von Heise-Online, onlinekosten.de und dem Computermagazin c’t soll die GVU Informanten aus der Raubkopier-Szene bezahlt, illegale Server finanziert und dafür gesorgt haben, dass Raubkopien den Weg ins Netz finden.

    Die GVU wird von den Rechteinhabern der Unterhaltungsindustrie finanziert, um Verletzungen von Urheberrechten zu ermitteln und die Staatsanwaltschaft bei den Ermittlungen zu unterstützen. Auch Geld der öffentlichen Hand fließt in den Betrieb der „privaten Ermittlungsbehörde“. So soll die Filmförderungsanstalt nach Angaben von Heise-Online im vergangenen Jahr 600.000 Euro an die GVU gezahlt haben.

    Schon vor zwei Wochen wurde nun bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Ellwangen am 24. Januar eine groß angelegte, bundesweite Razzia durchgeführt hat. Hierbei wurden an mehr als 200 Orten in Deutschland Räume von Personen durchsucht, die im Verdacht stehen, zur internationalen Raubkopier-Szene zu gehören. Bei den im Vorfeld der Aktion durchgeführten Ermittlungen half – wie in vielen anderen Fällen auch – die GVU. Wie der Heise-Verlag und onlinekosten.de berichten, wurden an diesem Tag allerdings auch die Räume der GVU durchsucht und Akten beschlagnahmt.

    Anscheinend besteht der Verdacht, dass die GVU rechtliche Grenzen überschritten hat, um an Informationen zu kommen. Im aktuellen Heft der c’t wurden Indizien veröffentlicht (unter anderem E‑Mails, Kontoauszüge und Logfiles), die den Verdacht nahe legen, dass die „Piratenjäger“ Informanten aus der Raubkopier-Szene finanziell unterstützt haben, damit diese illegale Server betreiben konnten. Damit nicht genug: Die Informanten sollen sogar mit aktuellen Filmen und Musik versorgt worden sein, die dann über deren so genannte Release-Server rechtswidrig zum Download angeboten wurden.

    Recherchen von c’t und onlinekosten.de bei Unternehmen der Entertainment-Branche haben ergeben, dass für derlei Handlungen jedenfalls zum Teil keine Zustimmung der Rechteinhaber vorgelegen hat. So schlossen etwa die Filmverleiher Tobis Film und Pandora Film kategorisch aus, der GVU oder sonst jemanden erlaubt zu haben, ihre Filme im Internet zu vertreiben.

    Sollten sich die Verdachtsmomente bestätigen, hätte sich die GVU (oder besser: deren Mitarbeiter) Urheberrechtsverletzungen zuschulden kommen lassen oder zumindest Beihilfe dazu geleistet und sich damit strafbar gemacht. Eine Stellungnahme der GVU liegt bisher nicht vor. Auch die mittlerweile zuständige Staatsanwaltschaft wollte nicht angeben, ob die GVU dort als Zeuge oder Beschuldigter geführt wird.

    Montag, 06.02.06, Till Kreutzer

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    7. Februar 2006 3
  • : Neues Rootkit für DVDs
    Neues Rootkit für DVDs

    Die koreanische Firma Settec liefert den Kopiersschutz Alpha-DVD, welcher erstmals auf der DVD „Mr. & Mrs. Smith“ eingesetzt wird. Heise berichtet über Unregelmässigkeiten, welche an das Sony Rootkit erinnern. Der Anwender muss nach dem Einlegen der DVD in einen Computer einer EULA zustimmen, danach wird der Kopierschutz auf dem Rechner installiert. Natürlich läuft hier nicht alles mit rechten Dingen ab und viele Anwender berichten über fehlerhafte Computer nach dem Installieren. Es gibt zwar einen Uninstaller, aber was bringt der schon, wenn man sich die Original DVD gekauft hat? Ausserdem ist es gar nicht so einfach, den Uninstaller zu benutzen, laut Heise behindert Settac „den Zugang jedoch nach Kräften“.

    Der Kopierschutz ist übrigens, abgesehen von den Schadroutinen, welche die ehrlichen Käufer nur behindern, eher wertlos:

    Die Alpha-DVD-EULA behauptet zwar, „Der auf dieser DVD enthaltene Film ist auf dem Computer nicht ohne weiteres abspielbar.“ Dies trifft allerdings nicht zu. Schaltet der Anwender die Autostart-Funktion des Laufwerks ab oder drückt nach Einlegen des Mediums die Umschalt-Taste, bleibt die DRM-Anwendung still und die DVD lässt sich ganz normal wiedergeben. Eine andere Möglichkeit zur Wiedergabe besteht darin, den EULA-Dialog zu ignorieren und einen DVD-Software-Player parallel zu starten.

    Gängige Kopiersoftware soll die DVD auch problemlos kopieren. Was bleibt ist das Gefühl, dass man jetzt wohl auch nicht mehr ohne Hintergedanken an DRM-Schadsoftware so einfach Original DVDs kaufen kann. Vom Kauf der „Mr. & Mrs. Smith“-DVD ist aber jetzt schon abzuraten. Abgesehen davon ist der Film auch nicht besonders gut.

    6. Februar 2006 2
  • : Du darfst.…
    Du darfst.…

    Die Arbeitsgruppe Piraterie des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels hat eine Aufklärungs-CD zum Urheberrecht veröffentlicht:

    Du darfst auf mich […] auch fremde Werke brennen […], wenn es nicht kopiergeschützt ist […und…] Du nicht vorhast mich danach zu verschenken, […] oder mich gegen eine andere CD zu tauschen […]

    Ein lustige und lesenswerte Story dazu findet sich bei Quendor. Und hier gibt es das Bild nochmal in grösserer Auflösung.

    3. Februar 2006 6
  • : Offline online filesharen?
    Offline online filesharen?

    Ist das jetzt bewusste Strategie oder einfach nur dumm gelaufen: Die RIAA hat in den USA (mal wieder) eine Frau wegen Filesharings verklagt, die noch nie in ihrem Leben einen Computer benutzt haben will. Mehr gibts im „Recording Industry vs People“-Blog.

    3. Februar 2006 1