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DRM in Mac OS X

Dear People from Apple Computer, Inc.,


netzpolitik.org - unabhängig & kritisch dank Euch.

I bought a DVD, saw a great scene and wanted a still of it. For my personal archive or setting it up as my background image or whatever. I just started „Grab“, the tool of your operating system for making screenshots. It told me:

It acts without ever knowing neither the copyright-owner of the DVD content – that can be me as well – nor the purpose for which I will use the still. All in all it will be firstly a private copy. I’m the one who is responsible for my acting – not the technic I use. A friend of mine said at first „Presumable that’s what’s called DRM.“

Why do you implement such a routine?

Dear other reader of this public letter,

I’m looking for a solution provided by Apple, not for tools solving the capture problem while bypassing Apples „Grab“.

Thank you,
Matthias , Berlin

6 Kommentare
  1. könnte genauso gut sein das grab das Bild einfach nicht grabben kann. Unter Linux gibts da auch Probleme wenn man die falsche Ausgabe im MPlayer wählt, Afaik ist es bei Windows und Media Player genauso, das man nur ein blaues Feld im Screenshot hat.

  2. Wenn ich mich richtig erinnern kann ist das verhindern der screenshot-funktion während der DVD wiedergabe eine Auflage der MPAA wenn man legal einen DVD-decoder auf seiner plattform anbieten will…
    Genauso wie die Teile einer DVD, die man nicht überspringen können darf…
    und die untertitel die man nicht abschalten können darf…

    *google*

    Da isses ja – lt. CSS-lizenabkommen absatz 6.2.5.2 zusammen mit 6.2.7
    „Not carry unscrambled compressed CSS Video Data on a user accessible bus, [such as PCI, PCMCIA, or Cardbus]“
    – soweit ich weiss geht der graphikdatenstrom noch unverschlüsselt auf die graphikkarte, da muss man also im Einklang mit der Lizenz den Nutzer „frustrieren“ (6.2.4.1)…

    Apple wird diese Funktionalität also nicht bieten können, wenn die ihre CSS-lizenz behalten wollen.

  3. Man müsste noch ermitteln, ob z.B. diese Screenshotunterdrückung auch greift, wenn man eigene DVDs abspielt – „eigene“ verstanden als „direkt aus der Kamera“ oder vom eigenen DVD-Rekorder. Der Einwand hat seine Berechtigung.

    Ich denke an die Massen von privaten Heimvideos, die fleißige Leute daheim digitalisieren und dann auf DVD brennen und ihre Verwandten damit beglücken. Oder die DV-Kamerabesitzer, wo eine Mini-DVD als Aufnahmemedium dient und sofort nach Aufnahmeende angeschaut werden kann – muss CSS auch diese Heimanwender dieserart frustrieren?

  4. @cra: Da diese medien meist nicht CSS verschlüsselt sind würd ich sagen „nein“.
    Da aber der DVD-Player selber css implementiert (auch wenn css in diesem Fall nicht aktiv ist) würd ich sagen „ja“
    – schliesslich ist der Umfang des „frustrierens“ in dem Document ziemlich weit abgesteckt.

    Auf jeden Fall ein Musterbeispiel, warum unlizensierte software wie zB der videoLAN client dem normalnutzer so viel attraktiver (und sinnvoller) erscheinen.

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