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medienpolitik

BpB-Dossier über Grundlagen und Entwicklungen der Medienpolitik

Die Bundeszentrale für politsiche Bildung hat ein neues Dossier über Grundlagen und Entwicklungen der Medienpolitik veröffentlicht. Aus dem Editorial: Die neuen technischen und inhaltlichen Entwicklungen der digitalen Medien sind eine Herausforderung für Medienmacher, Publikum und Politik.

Grundversorgung in einer konvergenten Medienwelt

Am Freitag findet in Lüneburg die spannende Konferenz „Grundversorgung in einer konvergenten Medienwelt“ statt, die vom Forschungsprojekt Grundversorgung 2.0 am Zentrum Digitale Kulturen (CDC)der Leuphana Universität Lüneburg ausgerichtet wird.

Mazedonien: Widerstand gegen geplantes Mediengesetz formiert sich

Seit Anfang des Jahres existiert ein Entwurf zu einem neuen Mediengesetz in Mazedonien, welches die Kontrolle des Staates über die mazedonischen Medien ausweiten würde. Beobachter und Experten sehen durch den Gesetzesentwurf die freie Meinungsäußerung in Gefahr und befürchten eine Zensur der Medien.

Netzpolitik ist nicht Medienpolitik

Bernd Holznagel und Pascal Schumacher haben in einem Text für verschiedene netzpolitische Konfliktfelder wie Urheberrecht, Datenschutz und Netzneutralität beschrieben, welche Konfliktlinien sich dort ergeben, welche Akteure sich mit welchen Interessen gegenüberstehen und warum die traditionelle Herangehensweise der Medienpolitik dafür nicht wirklich geeignet ist.

Neue CDU-Idee: „B“ für Blogs

Der Medienpolitische Expertenkreises der CDU Deutschlands hat in einem Positionspapier Eckpunkte für eine Novelle des Jugendmedienschutzstaatsvertrag definiert. Positiv ist die Forderung, bei einem neuen Staatsvertrag „auf die Möglichkeit von Sperrverfügungen“ zu verzichten, da diese bisher eh nicht eingesetzt wurden und „da das Verfahren zu aufwendig und die technische Wirksamkeit zu gering“ sei.

ARD, ZDF und die Verleger: Das Gebührenwucherphantom

Stefan Niggemeier hat sich den aktuellen Propaganda-Feldzug der Verleger gegen die Öffentlich-Rechtlichen näher angeschaut: Das Gebührenwucherphantom. Es ist schwer, darin einen Skandal zu sehen. Natürlich kann man der Meinung sein, dass die öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland ohnehin schon über viel zu viel Geld verfügen und in Zukunft deutlich schrumpfen sollten.

Twitter-Kanal als Rundfunk anmelden

Spannende Aktion: Die Isarrunde, eine „Video-Gesprächsrunde Münchner Medienschaffender über den Einfluss digitaler Entwicklungen auf unser tägliches Leben“, hat bei der bayrischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) ihren Twitterkanal als Rundfunkangebot im Internet angemeldet.

Zeitungen müssen Prüfungsthema in den Schulen werden

Im Bundeskanzleramt fand gestern die zweite Jahrestagung der Nationalen Initiative Printmedien statt, die unser Kulturstaatsminister Bernd Neumann organisiert. Wie bei der Gründung gab es wohl wieder ausreichend Realsatire, aber leider keinen Livestream.

Die obskure Debatte um ARD und ZDF im Netz

Die Debatte um die Zukunft der Öffentlich-Rechtlichen Sender nimmt immer weiter obskure Züge an. Heute gibt es dazu zwei interessante Beiträge zu lesen: Stefan Niggemeier schaut sich ausführlich „Das Elend der Debatte um ARD und ZDF“ an und der Evangelische Pressedienst (epd) schreibt über „Kalter Medienkrieg – Wie der Drei-Stufen-Test instrumentalisiert wird„.

Medienrechts-Ausblick 2010

Adrian Schneider hat auf Telemedicus einen Ausblick mit den wichtigsten anstehenden Entscheidungen im Medienrecht für 2010 zusammengetragen. Das BVerfG-Urteil zur Vorratsdatenspeicherung ist dabei, die Zukunft des Netzsperren-Gesetzes, aber auch die Leistungsschutzrecht-Forderung der Verlage.

Politiker des Tages: Wolfgang Börnsen

Der Spruch des Tages kommt von CDU-Medienpolitiker Wolfgang Börnsen, der in der Bild-Zeitung die Smartphone-Pläne der ARD kommentierte: „ARD und ZDF gefährden die Medienvielfalt, weil sie dabei sind, ein marktbeherrschendes Kartell zu werden!“ So, und nun überlegen wir noch mal, worum es geht: Die ARD hat Pläne für eine iPhone-/Smartphone-Applikation angekündigt.

Brender muss gehen – Neues ZDF-Logo

Es gibt neue ZDF-Logos: [von] [von]

Offener Brief an den Verwaltungsrat des ZDF

Auf Initiative von Telemedicus wurde ein offener Brief im Fall Brender formuliert und von einigen Personen erstgezeichnet. Diese Brief steht jetzt hier, auf Telemedicus und auf carta online und kann bei Telemedicus in den Kommentaren mitgezeichnet werden.

Digitalisierungsbericht 2009

Die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) der Landesmedienanstalten hat einen „Digitalisierungsbericht 2009“ herausgegeben. Den gibt es mit dem Untertitel „Auf dem Weg in die digitale Welt“ als PDF und nochmal als PDF mit dem Anhang „Daten und Fakten“.

Mitmachen: Drei-Stufen-Test bei ARD und ZDF

Der Rundfunkänderungsstaatsvertrag ist ein kompliziertes Gebilde, was die Öffentlich-Rechtlichen Anstalten mehr oder weniger aus dem digitalen Zeitalter raus halten soll. Wer sich immer wunderte, warum die ARD oder das ZDF nicht mehr im Netz machen, die Videos in der Regel nur sieben Tage online stehen und ältere MP3s bei Radiosender nicht mehr verfügbar sind, hat beim Rundfunkänderungsstaatsvertrag die Lösung gefunden.

LfM-NRW: Workshop zu „Call-In Gewinnspiele“

Simon Möller war bei der Landesanstalt für Medien NRW auf einem Workshop zu „Call-In Gewinnspiele“ und hat darüber einen Bericht für Telemedicus geschrieben: Außer Spesen nichts gewesen: Workshop zu Call-in-Shows Für all diejenigen, die auf dem Workshop ein klares Bekenntnis der Aufsichtsbehörden zu ihrer Verantwortung erwartet hatten, war es ein enttäuschender Vormittag.

Bundestag debattiert über das Internet

Der Bundestag hat heute über den „Medien- und Kommunikationsbericht der Bundesregierung 2008“, über die Wikipedia und Soziale Netzwerke debattiert. Die Vorab-Veröffentlichung des Plenarprotokolls ist jetzt schon online.

Öffentlich-rechtlicher Rundfunk

Die aktuelle Ausgabe von „Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 9-10/2009)“ hat den Schwerpunkt „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk“ Seit 25 Jahren ist das bundesdeutsche Rundfunksystem „dual“: Neben den öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten gibt es seit Anfang 1984 auch privatwirtschaftlich-kommerzielle Sender.

Neues aus der Rundfunkanstalt

Die Bayrische Landesmedienanstalt sieht bekanntermassen Live-Streaming im Internet mit über 500 gleichzeitigen Zugriffsmöglichkeiten als genehmigungspflichtig an und ab 10.000 potenziellen gleichzeitigen Nutzern soll das dann regulativ wie ein Kabelsender behandelt werden.

Europa und der deutsche Rundfunk

Der J!Cast 69 Podcast behandelt diesmal das Thema „Europa und der deutsche Rundfunk„: Der 12. Rundfunkänderungsstaatsvertrag ist das Ergebnis einer Umsetzung europäischer Vorgaben – doch welche sind das genau?
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