Ein Stoppschild im Vordergrund. Im Hintergrund eine Fahrbahn mit zwei Schranken.
Überwachung

Trilog zu AlterskontrollenWarnung vor „Ausweispflicht für weite Teile des Internets“

Sowohl der Rat als auch das EU-Parlament haben Nein gesagt zur verpflichtenden Chatkontrolle. Aber die umstrittene Verordnung birgt weitere Risiken für digitale Grundrechte – und zwar flächendeckende Alterskontrollen. Worüber Kommission, Parlament und Rat jetzt verhandeln.

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Ein Screenshot der Kopfzeile von Pornhub. Eine Uno-Reverse-Karte in Orange.
Öffentlichkeit

Kehrtwende in UKPornhub widersetzt sich britischen Alterskontrollen

Ein halbes Jahr lang hat sich Pornhub den britischen Alterskontrollen gebeugt und massenhaft Nutzer*innen überprüft. Jetzt macht der Konzern eine Kehrtwende und kündigt seinen Rückzug aus dem Vereinigten Königreich an. Dahinter steckt ein geschickter PR-Stunt. Die Analyse.

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Jugendliche mit Smartphone in der Hand
Überwachung

Aufwachsen im Internet„Die Verantwortung für alles, was auf dem Kinderhandy passiert, liegt bei den Eltern”

Kinder wachsen in einer digitalen Umgebung auf, die sie oft überfordert und gefährdet, sagt der Digitaltrainer Julian Bühler. Schärfere Gesetze und Verbote alleine würden das Problem allerdings nicht lösen. Ein Gespräch über Klassenchats, Alterskontrollen im Netz und die Frage, was wirklich helfen kann.

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Eine ältere Frau am Laptop und Smartphone. Ein Betreten-verboten-Schild.
Überwachung

EU-KonzeptSo sollen die Alterskontrollen im Netz ablaufen

Geht es nach der EU, sollen alle im Netz bald häufiger ihr Alter kontrollieren lassen. Dafür soll eine neue App den Pass und eventuell auch das Gesicht scannen. Das bringt anonyme Internet-Nutzung in Gefahr. Fachleute äußern ernste Bedenken. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

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In einer Türspalte ist ein verpixelter nackter Körper
Datenschutz

Online-AlterskontrollenBanken oder Krankenversicherungen sollen Alter bestätigen

Das Bundesfamilienministerium will mit einem Konzept für eine „datensparsame Altersverifikation“ in den Debatten um den Jugendschutz punkten und hat dazu ein System beauftragt. Fachleute kritisieren die Pläne als kurzsichtig und technisch nicht machbar.

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Ein großes Zutritt-verboten-Schild. Zwei Marmor-Statuen mit entblößten Brüsten.
Öffentlichkeit

Die nackte PanikEine Welle von Overblocking rollt heran

Das Nippel-Verbot auf Instagram war nur der Anfang. Im Namen des Jugendschutzes filtern Plattformen und Behörden das Internet nach Spuren von Nacktheit. Sogar altersgerechte Aufklärungs-Angebote und anatomische Darstellungen fallen dem neuen Prüdismus zum Opfer – und niemanden scheint das zu kümmern.

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Das Youtube-Logo
Kultur

Eingeschränkter ModusYoutube-Filter für Schulen und Bibliotheken blockiert queere Inhalte

Der „eingeschränkte Modus“ soll auf Youtube automatisch Inhalte herausfiltern, die „potenziell nicht jugendfrei“ sind. Ins Visier des Filters geraten aber auch seriöse Videos über Sexualität und Geschlechtsidentität sowie politischer Journalismus. Jüngst hat es offenbar auch Uploads des Youtubers Julian Bam getroffen.

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Illustration im Bauhaus-Stil. Kind mit Smartphone.
Öffentlichkeit

Interview„Jugendliche brauchen Angebote für sexuelle Bildung“

Jugendliche wollen sich über Sex informieren und landen dabei auf Pornoseiten. Mit Sperren und Verboten lässt sich das nicht lösen, erklärt Jessica Euler, Geschäftsführerin des Vereins „Aktion Kinder- und Jugendschutz“, im Interview – und empfiehlt konkrete Angebote.

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