Informationstechnologie

  • : Feinstaub in Druckern
    Feinstaub in Druckern

    Ein Artikel von tagesschau.de geht der Frage nach, ob Laserdrucker krank machen: „Druckerstaub findet sich in allen Organen“.

    Feinstaub – dieses Thema hat die Öffentlichkeit vor allem im Zusammenhang mit Dieselautos beschäftigt. Doch es gibt viele andere Feinstaub-Schleudern – zum Beispiel Laserdrucker, die offenbar in riesigen Mengen feinste Teilchen ausspucken. Mit möglicherweise gesundheitlichen Folgen.

    1. August 2007
  • : NetzpolitikTV: Roger Dingledine über das TOR-Projekt
    NetzpolitikTV: Roger Dingledine über das TOR-Projekt

    Einige ältere Videointerviews können endlich mal bearbeitet werden. Und passend zur neuen Version des freien Anonymisierungsdienstes TOR-Onion-Router gibt es ein Interview mit dem Projektkoordinator Roger Dingledine. Das Interview ist auf dem 23c3 entstanden und behandelt verschiedene Themen, wie

    * Was ist TOR?

    * Welche Vorteile bringt anonyme Kommunikation in repressiven Regimen und der westlichen Welt?

    * Wie kann man dem Tor-Projekt helfen?

    * Wie gross ist das Tor-Projekt?

    * Gefährdet eine Vorratsdatenspeicherung anonyme Kommunikation?

    In der Mitte bei 6:40 Min gibt es eine erste Verabschiedung. Uns fielen aber noch ein paar Fragen ein, die wir dann noch besprochen haben. Also nicht wundern, wie ich es gerade tat.

    Das Video gibt es als OGG Theora (25MB / ca. 10 Minuten), FLV und MP3.

    Oder bei Google-Video:

    Hier klicken, um den Inhalt von video.google.com anzuzeigen.

    Bei Chaosradio gibt es die Aufzeichnung von Rogers Session auf dem 23c3: Tor and China – Design of a blocking-resistant anonymity system. (MP3)

    Heise: Neue Tor-Version: sicherer und anonymer.

    25. Juli 2007 8
  • : Copyright vs Community in the Age of Computer Networks
    Copyright vs Community in the Age of Computer Networks

    Hier gibts einen aktuelle Vortrag von Richard Stallman von der Free Software Foundation zum Thema „Copyright vs Community in the Age of Computer Networks“.

    Copyright developed in the age of the printing press, and was designed to fit with the system of centralized copying imposed by the printing press. But the copyright system does not fit well with computer networks, and only draconian punishments can enforce it.

    The global corporations that profit from copyright are lobbying for draconian punishments, and to increase their copyright powers, while suppressing public access to technology. But if we seriously hope to serve the only legitimate purpose of copyright – to promote progress, for the benefit of the public – then we must make changes in the other direction.

    This talk by Richard M. Stallman is broken into two parts: the main talk and the question and answer sessions following the talk. Both are available in only OGG/Theora format in keeping with Stallman’s wishes. They are available under the Creative Commons NoDerivs 1.0 license.

    Talk (OGG/Theora), Q&A (OGG/Theora),

    20. Juli 2007
  • : Wikis – Diskurse, Theorien und Anwendungen
    Wikis – Diskurse, Theorien und Anwendungen

    Die zweite Sonderausgabe von Kommunikation@Gesellschaft ist jetzt als Open-Journal mit dem Titel “Wikis – Diskurse, Theorien und Anwendungen” erschienen. Die Herausgeber sind Christian Stegbauer, Jan Schmidt und Klaus Schönberger. Es gibt einige wissenschaftliche Texte zu Wikis in Unternehmen, Bildung und Organisationen, sowie Praxisberichte.

    Interessant aus Sicht dieses Blogs sind die folgenden beiden Beiträge:

    Till Westermayer (Freiburg): Politische Wiki-Nutzung zwischen Groupware und Text-Event – diskutiert an Fallbeispielen aus dem Umfeld von Bündnis 90/Die Grünen

    Guido Brombach (Essen): Wikimethodix – Einsatz von Wikis in der (politischen) Erwachsenenbildung

    Einige interessante Beiträge sind dabei. Gestern war ich in München, um eine grosse Organisation beim Einsatz von Wikis zu beraten. Das wird noch ein spannendes Projekt werden, was im Herbst startet. Erstmal mussten Ängste abgebaut werden und die Möglichkeiten gezeigt werden.

    18. Juli 2007
  • : Free the Iphone
    Free the Iphone

    Die US-NGO FreePress hat die Kampagne „Free the Iphone“ gestartet, die sich für mehr Wahlfreiheit einsetzt.

    We need to unlock the potential of these devices and open the public airwaves to real competition. At FreetheIphone.org, the campaign for Wireless Freedom is a fight for:

    * The freedom to use whatever device we want on any network
    * The freedom to choose among providers in a competitive wholesale marketplace
    * The freedom to access any content or services we want through our devices

    16. Juli 2007 3
  • : Bundestag beschliesst Lex Microsoft in Sachen Offener Standards
    Bundestag beschliesst Lex Microsoft in Sachen Offener Standards

    Wie angekündigt, hat die grosse Koalition eine Lex Microsoft in Sachen Offener Standards heute beschlossen. Heise berichtet darüber: Bundestag verabschiedet Empfehlung für „offene Standards“

    Der Bundestag hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag mit den Stimmen der großen Koalition erwartungsgemäß einen heftig umstrittenen Antrag für „mehr Wettbewerb durch offene Dokumentenstandards“ verabschiedet, der Kritikern zufolge voll nach hinten los geht. Die Linken und die Grünen stimmten gegen das Papier, die FDP enthielt sich. Stein des Anstoßes: Gemäß der verabschiedeten Fassung soll die „Ausgestaltung der Nutzungsbedingungen“ offener IT-Standards „den Vorgaben der internationalen Standardisierungsorganisationen entsprechen“. Gegner dieser Umschreibung wie der Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur (FFII), die Initiative patentfrei.de, der Linux-Verband oder die Free Software Foundation Europe (FSFE) monieren, dass damit letztlich eine so genannte „RAND“-Lizenzierung (Reasonable And Non-Discriminatory) nahegelegt werde. Laut diesen Bedingungen müssen Nutzer eines Standards üblicherweise dafür Geld bezahlen oder sonstige Leistungen erbringen. Solche Konditionen sind nach Ansicht der Gegner der eigenwilligen Definition der Koalition mit freier Software, wie sie der Bundestag etwa für seine Server einsetzt, nicht vereinbar.

    6. Juli 2007 3
  • : NetzpolitikTV: Jan-Oliver Wagner über Freie Geodaten
    NetzpolitikTV: Jan-Oliver Wagner über Freie Geodaten

    jan.pngIn data-epi-spacing diesem data-epi-spacing Interview data-epi-spacing mit data-epi-spacing Jan-Oliver data-epi-spacing Wagner data-epi-spacing geht data-epi-spacing es data-epi-spacing um data-epi-spacing (freie) data-epi-spacing Geodaten, data-epi-spacing was data-epi-spacing man data-epi-spacing damit data-epi-spacing alles data-epi-spacing sinnvolles data-epi-spacing machen data-epi-spacing könnte, data-epi-spacing warum data-epi-spacing es data-epi-spacing diese data-epi-spacing in data-epi-spacing den data-epi-spacing USA data-epi-spacing gibt, data-epi-spacing aber data-epi-spacing nicht data-epi-spacing hier data-epi-spacing und data-epi-spacing was data-epi-spacing für data-epi-spacing politische data-epi-spacing Schritte data-epi-spacing notwendig data-epi-spacing wären, data-epi-spacing um data-epi-spacing offene data-epi-spacing Innovationsprozesse data-epi-spacing rund data-epi-spacing um data-epi-spacing Geodaten data-epi-spacing zu data-epi-spacing fördern. data-epi-spacing Jan data-epi-spacing ist data-epi-spacing Gesellschafter data-epi-spacing und data-epi-spacing Geschäftsführer data-epi-spacing von data-epi-spacing Intevation data-epi-spacing (Osnabrück), data-epi-spacing einem data-epi-spacing Unternehmen, data-epi-spacing das data-epi-spacing auf data-epi-spacing Freie data-epi-spacing Software data-epi-spacing und data-epi-spacing Freie data-epi-spacing Geodaten data-epi-spacing spezialisiert data-epi-spacing ist.

    Das data-epi-spacing Interview data-epi-spacing vermittelt data-epi-spacing technischen data-epi-spacing und data-epi-spacing politischen data-epi-spacing Hintergrund data-epi-spacing zum data-epi-spacing Themenkomplex data-epi-spacing rund data-epi-spacing um data-epi-spacing Freie data-epi-spacing Geodaten. data-epi-spacing Jan data-epi-spacing erwähnt data-epi-spacing zwischendurch data-epi-spacing auch data-epi-spacing das data-epi-spacing OpenStreetMap-Projekt. data-epi-spacing Dazu data-epi-spacing gibt data-epi-spacing es data-epi-spacing später data-epi-spacing noch data-epi-spacing ein data-epi-spacing eigenständiges data-epi-spacing Interview, data-epi-spacing das data-epi-spacing ich data-epi-spacing ebenfalls data-epi-spacing auf data-epi-spacing dem data-epi-spacing LinuxTag data-epi-spacing gemacht data-epi-spacing habe. data-epi-spacing

    Hier klicken, um den Inhalt von de.sevenload.com anzuzeigen.


    Link: data-epi-spacing sevenload.com

    Es data-epi-spacing gibt data-epi-spacing das data-epi-spacing OGG data-epi-spacing Theora-Video, data-epi-spacing eine data-epi-spacing Flash-version data-epi-spacing zum data-epi-spacing selber data-epi-spacing einbinden, data-epi-spacing eine data-epi-spacing MP3 data-epi-spacing und data-epi-spacing eine data-epi-spacing Audio-OGG.

    6. Juli 2007 4
  • : Brand im Bundestag – IT fällt aus
    Brand im Bundestag – IT fällt aus

    Wie ich gerade per Telefon mitgeteilt bekommen habe, gab es im Bundestag wohl einen Brand. Die IT-Infrastruktur ist demnach ausgefallen. Keine eMails sind mehr möglich und die Büros haben keinen Zugriff mehr auf Inter- und Intranet. Mehr kommt demnächst.

    Ich hab gerade erstmal bei der Bundestags-Pressestelle angerufen. Die verweist aber lediglich auf eine kurze Pressemeldung zum Vorfall: Schmorendes Kabel führt zur Abschaltung des Rechenzentrums des Bundestages.

    Ein durchgeschmortes Kabel im Zwischenboden des Rechenzentrums des Deutschen Bundestages hat dazu geführt, dass die im Zwischenboden befindliche Sprinkleranlage ausgelöst worden ist. Dadurch ist Wasser in den Zwischenboden gekommen. Auf Grund der dadurch entstandenen hohen Feuchtigkeit im Raum wurden die Rechner vorsorglich abgestellt. Die Rechner sind nicht beschädigt worden. In der Bundestagsverwaltung funktionieren dadurch das Intranet und das E‑Mail-System nicht. Der Internet-Server des Bundestages ist davon nicht betroffen. Die Bundestagsverwaltung bemüht sich, das Rechenzentrum so schnell wie möglich trocken zu legen und wieder in Betrieb zu nehmen.

    Es ist bishe runklar, wann wieder alles läuft.

    5. Juli 2007 5
  • : Holtzbrinck kauft Golem.de
    Holtzbrinck kauft Golem.de

    Bei Golem zu finden: Holtzbrinck eLab übernimmt Golem.de und NetDoktor.de.

    Holtzbrinck eLab kauft Golem.de sowie den Betreiber des deutschen Gesundheitsportals NetDoktor.de von der Deutschen Zeitungsholding. Die Übernahme steht allerdings noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch das Kartellamt.

    4. Juli 2007
  • : Linksfraktion gegen Wahlcomputer
    Linksfraktion gegen Wahlcomputer

    Die Ablehnung von Wahlcomputern ist jetzt auch bei der Linksfraktion angekommen. In einem Bundestags-Antrag fordern sie: „Wahlmanipulationen wirksam verhindern“ (PDF). Bisher hatte sich der grüne Bundesparteitag gegen Wahlcomputer ausgesprochen.

    2. Juli 2007 2
  • : The Hacker Crackdown, Teil 002
    The Hacker Crackdown, Teil 002

    Cory Doctorow hat den zweiten Teil von „The Hacker Crackdown“ als Podcast eingesprochen. Hier ist die MP3.

    2. Juli 2007
  • : Neuer Greenpeace Guide to Greener Electronics
    Neuer Greenpeace Guide to Greener Electronics

    Greenpeace International hat die Ausgabe des „Greenpeace Guide to Greener Electronics“ veröffentlicht. Apple konnte sich durch das Versprechen etwas nach vorne arbeiten, zukünftig auf PVC und andere Chemikalien verzichten zu wollen. Aber toll ist die Leistung immer noch nicht. Nokia führt die Liste an, weil hier nach Versprechungen schon Taten folgten. Mehr Informationen bietet die verlinkte Webseite.

    4th-ranking-meter.jpeg

    The electronics ranking guide has been our answer to getting the electronics industry to face up to the problem of e‑waste. We want manufacturers to take responsibility for the unprotected child labourers who scavenge the mountains of cast-off gadgets created by our gizmo-loving ways. We’ve been happily surprised at how quickly many corporations have risen to the competitive challenge. It’s especially rewarding to see more than a few CEOs openly vying for the top green spot, and challenging their competitors to adopt industry-wide policies to reduce the problem of e‑waste.

    27. Juni 2007
  • : Sechs Fragen an die nationalen Standardisierungsgremien
    Sechs Fragen an die nationalen Standardisierungsgremien

    Die Free Software Foundation Europe hat ein Dokument mit sechs Fragen online gestellt, welche sich an nationale Standardisierungsgremien wendet: Six questions to national standardisation bodies. Hintergrund ist der Versuch von Microsoft, das eigene Format MS-OOXML als offenen Standard bei der ISO-Behörde durchegsetzt zu bekommen.

    Das sind die Themenbereiche:

    1. Application independence?
    2. Supporting pre-existing Open Standards?
    3. Backward compatibility for all vendors?
    4. Proprietary extensions?
    5. Dual standards?
    6. Legally safe?

    All these questions should have answers that should be provided by the national standardisation bodies through independent counsel and experts, and in particular not by Microsoft or its business partners, which have a direct conflict of interest on this issue. If there is no good answer to any one of them, a national body should vote no in ISO/IEC.

    Der FFII fährt momentan noch die OOXML-Kampagne mit einer Petition.

    26. Juni 2007 1
  • : „The Hacker Crackdown“ als Podcast
    „The Hacker Crackdown“ als Podcast

    Cory Doctorow liest als Podcast das 1992 erschiene Buch „The Hacker Crackdown – Law and Disorder on the Electronic Frontier“ von Bruce Sterling:

    This book changed my life — and the lives of countless others. It inspired me politically, artistically and socially. Last week, I saw Bruce at his home in Serbia and asked him if he minded my reading this aloud for the next 20 weeks or so. He gave me his blessing — so here it is.

    Teil 1 ist als 20MB grosses MP3 erschienen.

    24. Juni 2007 1
  • : J!Cast 35: Entgeltregulierung im Mobilfunk
    J!Cast 35: Entgeltregulierung im Mobilfunk

    Der J!Cast 35 handelt diesmal von der „Entgeltregulierung im Mobilfunk“:

    Wenn man vom Handy aus in ein anderes Netz telefoniert, ist dies deutlich teurer als etwa ein Anruf in das Festnetz. Das liegt daran, dass bei der Zusammenschaltung mit einem anderen Mobilfunknetz ein so genanntes Terminierungsentgelt anfällt. Diese Terminierungsentgelte reguliert derzeit die Bundesnetzagentur so, dass die Preise erst nach vorheriger Genehmigung wirksam werden. Damit können sie nicht nach Gusto der Mobilfunkunternehmen in astronomische Höhen steigen.

    Genau hierüber wird aber derzeit vor dem Bundesverwaltungsgesetz gestritten. Worum genau es in dieser Entscheidung geht, wann sie zu erwarten ist und vor allem: was in der Zwischenzeit so alles passieren kann, erläutert Dr. Marc Schütze, Rechtsanwalt bei Juconomy und Lehrbeauftragter an der Uni Düsseldorf

    Die MP3 ist 13 Minuten lang.

    21. Juni 2007
  • : Wie grün wird das iPhone sein?
    Wie grün wird das iPhone sein?

    Gute Frage von Greenpeace: How green is that iPhone?

    Like everyone else we don’t know what’s in the iPhone yet. It debuts June 29th. But we already know how green a phone can be. Nokia, Sony Ericsson, and Motorola have both removed some of the worst chemicals from their phones and identified extra toxic chemicals they intend to remove in the future – even beyond the minimal legal requirements.

    Nokia and Sony Ericsson have a global take-back policy for their phones and accept their responsibility to reuse and recycle the phones they manufacture. That saves resources and helps prevent old phones ending up as e‑waste dumped in Asia. Due to our successful Green my Apple campaign Steve claimed: „Apple is ahead of, or will soon be ahead of, most of its competitors“ on environmental issues. This is Apple’s chance to prove it.

    To be only as good as Nokia and Sony Ericsson, Apple should:

    * Not use toxic chemicals like brominated flame retardants and Polyvinyl Chloride in the iPhone.
    * Offer for free worldwide take-back for the iPhone.

    15. Juni 2007 1
  • : re:publica – Dokumentation: Identität im Netz
    re:publica – Dokumentation: Identität im Netz

    Das Bearbeiten der re:publica – Videos hat etwas länger gedauert. Aber die ersten Videos sind nun online. Interessant für dieses Blog ist z.B. das Panel zu „Identität im Netz“. Stephan Baumann und Ralf Bendrath wurden moderiert von Andreas Schepers.

    Hier sind das MP4-Flash, Ogg Theora und eine MP3 zum anhören.

    Hier klicken, um den Inhalt von video.google.com anzuzeigen.

    11. Juni 2007 7
  • : Wahlcomputer sind nicht sicher
    Wahlcomputer sind nicht sicher

    Wahlcomputer sind unsicher. Das wurde im letzten Jahr regelmässig vom Chaos Computer Club und vielen anderen kommuniziert. Allerdings bestritten das Innenministerium und die Herstellerfirma NEDAP diese Aussage. Der Chaos Computer Club legt jetzt nach und präsentiert ein ausführliches Gutachten für das Bundesverfassungsgericht, um eine Entscheidungsfindung zu unterstützen, Wahlcomputer in Deutschland aus dem Verkehr zu ziehen.

    In diesem 60 Sekunden Clip (MP4) wird gezeigt, wie einfach es ist, einen Wahlcomputer zu manipulieren.

    In diesem Fenster soll ein YouTube-Video wiedergegeben werden. Hierbei fließen personenbezogene Daten von Dir an YouTube. Wir verhindern mit dem WordPress-Plugin „Embed Privacy“ einen Datenabfluss an YouTube solange, bis ein aktiver Klick auf diesen Hinweis erfolgt. Technisch gesehen wird das Video von YouTube erst nach dem Klick eingebunden. YouTube betrachtet Deinen Klick als Einwilligung, dass das Unternehmen auf dem von Dir verwendeten Endgerät Cookies setzt und andere Tracking-Technologien anwendet, die auch einer Analyse des Nutzungsverhaltens zu Marktforschungs- und Marketing-Zwecken dienen.

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    Aus der Pressemitteilung: Wahlcomputer sind nicht sicher.

    Die Analyse des CCC in Kooperation mit der niederländischen Stiftung „Wir vertrauen Wahlcomputern nicht“ zeigt, dass die auf dem Wahlcomputer verwendete Software zum Zählen der Wählerstimmen problemlos manipulierbar ist. Auch die Konfigurations- und Auswertungssoftware, mit der die Wahlen vorbereitet und die Stimmen aus den Wahllokalen aufsummiert werden, kann in der Praxis in einfacher Weise angegriffen werden. Verborgene Manipulationen an der Hardware mit dem Ziel einer Wahlfälschung sind ebenso einfach durchführbar. Durch Beobachtungen bei deutschen Wahlen in den letzten acht Monaten wurden die Ergebnisse der technischen Untersuchung in der Praxis überprüft. Auch für die Bundestagswahl 2005 lassen sich eventuelle Manipulationen nicht mit Sicherheit ausschließen. Es gibt in der Praxis keinen effektiven Schutz gegen eine Manipulation der Stimmen bei Computer-Wahlen.

    Weder die Zulassungs- und Prüfverfahren der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt noch die bei den Wahlen durchgeführten Testprozeduren erlauben es, die gezeigten Manipulationen aufzudecken. NEDAP-Wahlcomputer genügen damit den gesetzlichen Anforderungen in Deutschland in keiner Weise.

    Die Untersuchung macht insgesamt klar, dass die prinzipiellen Schwierigkeiten bei der Verwendung von Wahlcomputern, unabhängig von Hersteller und Bauart, gravierend sind. Keine der Manipulationsmöglichkeiten kann auf technischem Wege mit ausreichender Zuverlässigkeit verhindert werden. Im Gegensatz zum traditionellen Wahlverfahren sind computerisierte Wahlen für den Wähler weder nachvollziehbar noch überprüfbar.

    „Wenn Deutschland seiner Vorbildrolle für junge Demokratien gerecht werden und sich nicht international zum Gespött machen will, gibt es keine Alternative zum sofortigen Ausstieg aus der Wahlcomputer-Technologie“, fasst Andy Müller-Maguhn, Sprecher des CCC, die Situation zusammen.

    Stellt man den geringen Nutzen und die erheblichen Risiken objektiv gegenüber, erscheint es notwendig, von der Verwendung der unsicheren und manipulierbaren Computersysteme zukünftig abzusehen und beim nachvollziehbaren und bewährten Wahlverfahren mit Papier und Stift zu bleiben.

    9. Juni 2007 10
  • : Google hält mich für einen Spammer
    Google hält mich für einen Spammer

    Da fragt man sich schon, wie gut die Google-Algorhitmen wirklich sind. Ich wollte gerade mal wieder was in meinem persönlichen Blog schreiben, das bei dem vor einer Weile von Google gekauften Blogger.com läuft. Da erhalte ich folgende Meldung:

    Ihr Blog ist gesperrt. Mithilfe der Blogger-Roboterprogramme zur Spamvermeidung wurde festgestellt, dass Ihr Blog Merkmale eines Spam-Blogs besitzt.

    Weia. Jetzt muss ich zwei Tage warten, bis irgendein Mensch dort die Güte hat, meine Anfrage zu bearbeiten und das Blog zu entsperren.

    4. Juni 2007 9
  • : Cyber-War in Estland?
    Cyber-War in Estland?

    Heise berichtet: „In Estland wurde der Cyber-Krieg getestet“.

    Der estnische Ministerpräsident Andrus Ansip hat gegenüber dem Berliner Tagesspiegel Vorwürfe erneuert, wonach Russland für die wochenlange Blockade von Webseiten der Regierungsbehörden in Estland verantwortlich sei. „In Estland wurde das Modell eines neuen Cyber-Krieges getestet“, sagte Ansip dem Tagesspiegel (Mittwochs-Ausgabe). Zum ersten Mal überhaupt sei ein unabhängiger Staat solchen Internet-Angriffen ausgesetzt gewesen. Estland ist eines der am stärksten auf das Internet setzenden Länder der EU und Vorreiter beim E‑Government.

    Der Tagesspiegel-Artikel ist erst später online. Vermutlich dient dieser Artikel der New York Times als Vorlage: War Fears Turn Digital After Data Siege in Estonia.

    They also knew from experience that “if there are fights on the street, there are going to be fights on the Internet,” said Hillar Aarelaid, the director of Estonia’s Computer Emergency Response Team. After all, for people here the Internet is almost as vital as running water; it is used routinely to vote, file their taxes, and, with their cellphones, to shop or pay for parking.

    What followed was what some here describe as the first war in cyberspace, a monthlong campaign that has forced Estonian authorities to defend their pint-size Baltic nation from a data flood that they say was set off by orders from Russia or ethnic Russian sources in retaliation for the removal of the statue.

    (Mittlerweile muss man wohl bezahlen)

    29. Mai 2007 4