Google Glass
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: „Ai Weiwei lebt in unserer Zukunft“
Ai Weiwei : „Ai Weiwei lebt in unserer Zukunft“ Hans de Zwart ist der Direktor von „Bits of Freedeom“, einer niederländischen Organisation für digitale Bürgerrechte. Bei Medium schrieb er über Ai Weiwei’s Leben unter permanenter Überwachung und welche Bedeutung das für unserer Zukunft hat. Wir haben seinen Beitrag „Ai Weiwei is living in our future“, den er ursprünglich für eine Rede an der Universität in Utrecht formulierte, auf deutsch übersetzt.
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: Gesichtserkennung mit Google Glass: Nach ersten Apps jetzt auch die Polizei in Dubai
Foto: Tim.Reckmann Lizenz: <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">CC BY-SA 3.0</a> : Gesichtserkennung mit Google Glass: Nach ersten Apps jetzt auch die Polizei in Dubai Google untersagt zwar „derzeit“ eine Gesichtserkennungsfunktion in Apps auf der umstrittenen Datenbrille Google Glass. Vermutlich will Google damit den Datenschutzdiskussionen etwas Wind aus den Segeln nehmen. Aber nur weil Google solche Apps untersagt und (voerst) nicht in seinen Markt aufnehmen wird, hält sich der Rest der Welt nicht an das Verbot.
Bisher vor allem Machbarkeitsstudien und Previews
Eine der ersten Apps die Gesichtserkennung einsetzt heisst Medref und entstand bei einem Medical Hackathon: Die App richtet sich an medizinisches Personal und soll dafür sorgen, dass diese die Patienten immer mit ihrem Namen ansprechen können. Dazu werden Informationen aus der Krankenakte und ein Referenzfoto eingeblendet – das Ganze funktioniert auch mit vorlesen des Patientennamens. Die Gesichtserkennung wird dabei Online über den Dienst Betaface abgewickelt.
Ganz ohne Gesichtserkennung kann Insight Menschen erkennen. Das von Google mitfinanzierte Projekt erkennt Personen anhand von Kleidung, Brillen und sonstige Accessoires – in ersten Tests mit einer Erkennungsrate von 93 Prozent.
Die Firma FacialNetwork.com geht mit ihrer App NameTag deutlich weiter und hofft auf eine Lockerung der Regelungen seitens Google. Die App greift auf eine Datenbank mit zwei Millionen Bildern zu – bisher vor allem Stars und Sternchen. In einem Testvideo wird auf die Datenbank mit verurteilten Sexualstraftätern zurückgegriffen. In Zukunft sollen Bilder aus sozialen Netzwerken wie Facebook in die Datenbank eingepflegt werden und mit Partnerbörsen kooperiert werden. Wer nicht in der Datenbank sein möchte kann nachträglich widersprechen.
Dubais Polizei plant Einsatz von Google Glass zur Fahndung
Dubai möchte die dortige Polizei mit Google Glass ausrüsten. Auf diesen soll eine von der Dubaier Polizei entwickelte Software zum Einsatz kommen, mit deren Hilfe die Polizei ihr Sichtfeld mit der Datenbank gesuchter Personen abgleichen können soll. Zu Beginn soll die Brille zur Bekämpfung von Verkehrsdelikten und zur Fahrzeug-Fahndung eingesetzt werden. Später sollen auch Kriminalbeamte mit den Brillen ausgestattet werden.
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: Google Glass: Kongress fragt nach Privacy-Einstellungen
: Google Glass: Kongress fragt nach Privacy-Einstellungen Der parteiübergreifende Privacy-Ausschuss des Kongresses der Vereinigten Staaten veröffentlichte gestern einen Brief an Google CEO Larry Page und fragte darin, ob und wie die Privatsphäre des „durchschnittlichen Amerikaners“ mit Google Glass verletzt wird. In acht Fragen, die Google bis zum 14. Juni beantworten soll, fragt der Ausschuss mit Hinweis auf die rechtswidrige Sammlung von WLAN-Daten bei Google Street View wie das Unternehmen es vermeiden wolle, dass bei Glass unbeabsichtigt Daten von (Nicht-)Nutzern gesammelt werden. Weiterhin Fragen nach den Datenschutzeinstellungen, ob es die Möglichkeit einer Gesichtserkennung gibt, ob und welche Daten Google bei Glass-Nutzern sammelt, ob gewisse Datenschutzrichtlinien an die App-Entwicklung für Glass gebunden werden und wo die Daten gespeichert werden.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick – KW 11
<a href="http://oops-i-made-you-smile.tumblr.com/post/45279668739" >oops.i-made-you-smile</a> : Netzpolitischer Wochenrückblick – KW 11 Was ist diese Woche passiert? Unser Netzpolitischer Wochenrückblick gibt einen kompakten Überblick:
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Leistungsbeschreibung: Wie das Bundeskriminalamt versucht, die Quellen-TKÜ gesetzeskonform zu machen
Die deutschen Behörden versuchen, die so genannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung mit verfassungsrechtlichen und gesetzlichen Vorgaben in Einklang zu bringen. Dazu wurde unter Federführung des Bundeskriminalamts eine “Standardisierende Leistungsbeschreibung” erarbeitet, die wir an dieser Stelle veröffentlichen. Darin wird versucht, einige Fehler des bisher enttarnten Staatstrojaners zu beheben, die Grundprobleme bleiben jedoch bestehen.
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