Aus der Reihe
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: Die Grillsaison ist eröffnet
: Die Grillsaison ist eröffnet Und ein Grill fühlt sich wahrscheinlich besonders gut, wenn man ihn zum Arbeiten auf eine Tux-Terrasse stellt:

Diese Terrasse findet sich in Hamburg. Und sieht gut aus.
[Danke Sven Übelacker – Bauanleitung kommt noch]
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: Einbindung von Links
: Einbindung von Links Keine Sorge: Die vielen Bookmarks via deli.icio.us kommen nur vorübergehend so viel, weil ich schlicht keine Zeit zum bloggen habe. Nächste Woche ist die re:publica, und die nimmt mir gerade alle Zeitressourcen. Danach ist wieder alles entspannter. Bis dahin gibts halt mehr Links, die ich kurz nebenbei managen kann.
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: Brauch ich jetzt eine Lizenz zum Rundfunken?
: Brauch ich jetzt eine Lizenz zum Rundfunken? Die Taz hat ein Interview mit dem NRW-Medienwächter Norbert Schneider: „Besorgt euch eine Lizenz!“ Und darin formuliert er interessante Fragestellungen:
Das Netz ist also künftig nicht mehr frei?
Wenn ich in Zukunft die Nutzungszahlen beispielsweise von Radio NRW nehme und feststelle, dass ein Internet-Radio nur knapp dahinter liegt, kann ich doch nicht Radio NRW lizenzieren und dem Medienrecht unterstellen, und der Internet-Anbieter sagt: April, April, ich bin im Netz – und bleibt damit unberührbar. Das Gleiche gilt natürlich für Internet-TV. Vor dem Gesetz sind nun einmal alle gleich.
[…]
Sie wollen im Internet durchgreifen?Wir sind keine Netzpolizei. Was wir überlegen, ist, ob wir nicht die Pionierphase im Netz, was die Verbreitung von Radio und Fernsehen angeht, für beendet erklären sollten. Ob wir nicht sagen sollen: Macht euch ehrlich und besorgt euch eine Lizenz! Das würde Klarheit bringen. Und den Betroffenen übrigens zeigen, dass Regulierung Schutz bedeutet und nicht Strangulierung.
Wa soll ich sagen? Nach bald zehn Jahren Beschäftigung mit Medienpolitik wundert mich nichts mehr. Mit dieser Meinung ist er auch nicht alleine, da gibt es noch viele andere (alte) Medienpolitiker, die mit dem klassischen Rundfunkdenken aus der Broadcast-Zeit aufgewachsen sind und in der Denkwelt hängengeblieben sind. Ist halt einfacher, das Netz zurück an die gute alte Zeit anzupassen, als umgekehrt alles neu zu denken mit dem ganzen p2p, Many-to-Many und sonstigem Buzzwords. Nur bleiben bei mir jetzt verschiedene Fragestellungen: Wo kann ich denn jetzt eine Lizenz für NetzpolitikTV kaufen? Und was ist mit meinen Podcasts? Wie teuer sind die und bekomme ich dafür auch meinen persönlichen Medienwächter? Gelten meine Creative Commons Lizenzen noch und muss ich Formulare ausfüllen und zurückfaxen?
Und vielleicht sollten wir den Herren noch kurzfristig zur re:publica einladen. Das könnte etwas Realitätscheck bringen.
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: RSS zum Anfassen
: RSS zum Anfassen Jörg Kantel, der Schockwellenreiter, hat ein Buch über „RSS und Atom“ bei o´reilly herausgebracht. Herzlichen Glückwunsch:
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: re:publica – Programm in schön
: re:publica – Programm in schön Das re:publica – Programm gibt es jetzt auch in schön im Pentabarf-System zum rumklicken. Das kennen viele wahrscheinlich schon vom Chaos Communication Congress. Alle weiteren Infos zur Konferenz finden sich im re:publica – Blog. Mittlerweile gibt es noch mehr Workshops und Vorträge. Insgesamt schon über 70 Veranstaltungen in drei Tagen.
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: Keine gute Idee
: Keine gute Idee Lustige Sache: Die Webmaster von John McCain, der sich in den USA als republikanischer Kandidat für die nächste US-Präsidentenwahl bewirbt, hatten sich für den obligatorischen Myspace-Auftritt ein Design von einer anderen Seite „ausgeliehen“. Dabei gingen sie so kreativ vor, dass sie noch nicht einmal die Bilder auf den eigenen Space holten, diese weiter vom „Original-Design“ zogen und dem Urheber kein Credit gaben. Das fand der Urheber nicht so lustig und änderte anscheinend einfach mal eine der Grafiken auf seinem Server. Nun kündigte John McCain auf seiner MySpace-Seite einen Sinneswandel an, dass er nun die Home-Ehe voll unterstützen wolle…
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: Der Musikmarkt beweist ungeahnte Web-Kompetenz
: Der Musikmarkt beweist ungeahnte Web-Kompetenz Der Musikmarkt beweist ungeahnte Web-Kompetenz: Sony BMG klagt gegen Web-Plattform Usenet.
München – Sony BMG verklagt das Web-Portal Usenet wegen illegaler Musik-Downloads von Silbermond. Das Sony-BMG-Label Ariola möchte einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ zufolge von der für Urheberrechtsstreitigkeiten zuständigen 7. Zivilkammer in München klären lassen, ob Anbieter von Newsservern für solche illegalen Downloads zur Verantwortung gezogen werden können.
Sie meinen wohl UseNeXt.Danke Olaf, sie meinen einen ISP, der News-Server betreibt.[Dank Olaf]
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: Wenn Dossiers leaken
: Wenn Dossiers leaken Die PR-Agentur von Microsoft, Waggener Edstrom, hat ein Dossier über den Wired-Autor Fred Vogelstein angelegt. Dieser recherchierte für die Wired über Microsoft und bekam auch einige Interviewpartner. Dumm nur, dass das Dossier irgendwie nach der Story bei Vogelstein landete und er es nun veröffentlichte.
Wired-Chefredakteur Chris Anderson schreibt über die Geschichte:
And so on. By the way, as far as I can tell, everything in the memo is accurate. I also think the executives were very well served by the document; they did indeed stick to their message and they got pretty much the story they wanted. This was also, as it happens, the story I wanted–or was it just the story I thought I wanted because I was so effectively spun by Microsoft’s PR machine? The mind reels…
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: Politik kann Spass machen
: Politik kann Spass machen Das ist zwar etwas Off-Topic, aber hat auch was mit Kultur und Politik zu tun:
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: re:publica – Programm entwickelt sich
: re:publica – Programm entwickelt sich Das Programm der „re:publica – Leben im Netz“-Konferenz entwickelt sich immer weiter. Das ist auch der Grund, weshalb ich gerade etwas weniger hier zum bloggen komme. Immerhin wollen mehr als 60 Einzelveranstaltungen wie Podiumsdiskussionen, Workshops, Vorträge und kulturelle Events in den drei Tagen vom 11.–13. April organisiert und vorbereitet werden. Das kostet mich ganz schön viel Zeit, macht aber auch Spass. Das derzeitige Programm hat schon viele Themen, die auch in diesem Blog behandelt werden. Und viele Einzelveranstaltungen sind noch nicht sichtbar, werden es aber in den nächsten Tagen sein. Ich bastel im Moment noch Themenstränge: So wird es z.B. mehrere Vorträge hintereinander zu verschiedenen Aspekten von „Games-Culture“ geben, ebenso gibt es mehrere Vorträge zu den Creative Commons Lizenzen und wie man sie anwendet.

Bisher gibt es schon mehr als 160 Anmeldungen, dazu weitere knapp 100 Vortragende und Helfer. Der reguläre Preis (alle drei Tage) beträgt 60 Euro. Blogger und Podcaster erhalten einen Rabatt von 20 Euro, wenn sie auf dem eigenen Blog ein re:publica-Banner einbauen, zahlen also nur 40 Euro. Unternehmen zahlen 100 Euro pro Person. Anmelden kann man sich hier. An der „Abendkasse“ wird es aber auch noch Karten geben. Wer sich das nicht leisten kann und aus Berlin kommt: Wir suchen noch Helfer, die für bestimmte Jobs dann kostenlos Eintritt bekommen. Z.B. das Mikrophon während der Diskussionen herumzutragen.
Bei einem Thema sind mir leider Referenten abhanden gekommen: „Anonym bloggen und anonym im Netz bewegen“. Wer dazu gerne einen Workshop machen möchte, kann mir eine Mail schreiben. Würde das Thema gerne dabei haben. Dafür steht schon ein Workshop fest, um kreative Ideen gegen die Vorratsdatenspeicherung zu diskutieren und zu überlegen.
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: Grosses Kino
: Grosses Kino Das will ich auch haben:
[via]
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: Michael Glos will das Internet entdecken
: Michael Glos will das Internet entdecken Die digitale Spaltung in Deutschland: Unser Wirtschafts- und Technologieminister Michael Glos in einem Video-Beitrag von Spiegel-Online:
“Das Handy bedienen, das ist schon viel. Äh, ich hab Gott sei Dank Leute, die für mich das Internet bedienen. Und ich hab sehr talentierte Kinder auf dem Gebiet, die werden mich da schon noch ein Stück einweisen”.
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: Schlechte PR mit Freier Software
: Schlechte PR mit Freier Software In der PR muss man sich vor allem zu CEBIT-Zeiten viele Gedanken machen, wie man denn einen Kunden in der Informationsflut platzieren kann. Das macht auch kreativ, wie ein aktuelles Beispiel zeigt, was mir eben aufgefallen ist. Bei OpenPR gibt es einen Artikel des Medienbüro.sohn aus Bonn mit dem Titel „Freie Software gegen den elektronischen Imperialismus: Neue Chancen für Microsoft-Konkurrenz“. Ist hier via Google-News mit dem Suchwort „Freie Software“ aufgeschlagen. In dem Beitrag wird erstmal ausführlich Joachim Jakobs, der Sprecher der Free Software Foundation Europe, zitiert. Leicht zu überlesen ist, dass Bezug auf ein Interview in der Süddeutschen genommen wird, wofür diese Zitate freigegeben wurden. Dann folgt ein ganzer Absatz Produktwerbung für die Firma „Systemhaus DIS Data Integration Services“, die ein Produkt auf Basis von „Open Source Software“ vertreibt. Um dann nach dem Absatz Werbung, bzw. PR-Platzierung wieder zurück zu Joachim Jakobs zu kommen, der nochmal ausführlich zitiert wird.
Ich hab dann mal bei dem Medienbüro.sohn angerufen und wollte eigentlich nur wissen, wie das mit den Zitaten zustande kam. Aber der zuständige Redaketur war nicht da und als ich mal kurz erwähnte, dass der Artikel etwas PR-lastig klingen würde, wurde das sofort verneint. Man sei ja keine PR-Agentur, sondern ein „Nachrichtendienst“. Dessen Beiträge übrigens von Faz.net aggregiert werden… Warum der Beitrag aber bei OpenPR (Und auch bei LivePR) eingestellt wurde und als Ort auch noch Potsdam genannt wird, wo die beworbene Firma sitzt, bleibt das Geheimnis der Firma. Warum man gerade diese Süddeutsche-Zitate genommen hat und mit der Produktwerbung zusammen gebastelt hat, bleibt auch ein Geheimnis von schlechter PR. Thematisch passt das nicht wirklich.
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: IBM will mehr Fördermittel
: IBM will mehr Fördermittel Geschehe nichts, werde Deutschland in der Informationstechnologie weiter zurückfallen, warnte Jetter. „Deutschland würde es doch gut zu Gesicht stehen, wenn wir aus unseren Reihen ein Google, eBay oder Second Life hervorgebracht hätten.“
Sagt der deutsche Chef des US-amerikanischen Unternehmens IBM und bittet um mehr Fördermittel…
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: Per Anhalter durchs Web 2.0
: Per Anhalter durchs Web 2.0 Das Web 2.0 bekommt man bei Spreeblick erklärt.
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: Gleich um 16 Uhr: Live-Chat bei Politik-Digital
: Gleich um 16 Uhr: Live-Chat bei Politik-Digital Politik-Digital hat mich für 16 Uhr im Rahmen der Blogsprechstunde zu einem einstündigen Live-Chat eingeladen. Also fahre ich gleich mal um die Ecke und schau mir alte Technologien an. Die Themen geben die Leser vor, bzw. der Moderator, wenn sich keine Leser einfinden. Mitmachen kann jeder, der Chat ist moderiert und eine IRC/Jabber-Anbindung ist technisch leider nicht vorgesehen.
Update – Das Transcript findet sich hier: „Ich halte Schäuble für gefährlich“.
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: Islamisten nutzen virtuos die Strukturen der Bloggerszene?
: Islamisten nutzen virtuos die Strukturen der Bloggerszene? Die Netzeitung berichtet über „Terroristen als Blogger“. Da gibt es dann massenweise Aussagen wie
Sie hinterlassen keine Spuren. Ihre Drohungen aber verbreiten sie weltweit im Netz. Islamisten nutzen virtuos die Strukturen der Bloggerszene.
Weil jemand in heutigen Zeiten ein Video auf eine Blog-Plattform gestellt hat, ist das schon „virtuos“? Was schreibt die Netzeitung denn, wenn die mal richtig das Netz nutzen? Den Artikel strotzt nur so vor inhaltlichen Fehlern… Erinnert etwas an Planetopia oder Panorama nur ohne bewegte Bilder.
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: Wir suchen EntwicklerInnen!
: Wir suchen EntwicklerInnen! Wir suchen ab sofort mindestens ein bis zwei EntwicklerInnen und einen SysAdmin bei newthinking communications. Wir nutzen ausschliesslich Freie Software und entwickeln in einem Geschäftszweig individuelle Kommunikationslösungen und ‑plattformen mit LAMP. Aber auch JAVA und exotischere Scriptsprachen werden gerne gesehen.
Besonders gesucht:
* Linux Vserver Host und Virtuals – sysadmin
* Exim und qmail MTA, Dovecot und Courier, ezmlm, vpop – sysadmin
* php5, object cache (zend, turck, eaccellerator,etc) – Entwickler
* J2EE (1.5 JDK, on ubuntu) – EntwicklerErfahrung mit:
* Apache mod_php, mod_jk, squid
* MySQL 4/5, postgres 7+, cdb, hypersonic
* J2EE (1.5 JDK, on ubuntu), tomcat, resin, XMMP servers, cocoon, etc
* PHP (4/5), Java, BASH(or KorZ), PERL, C, SQL.
* Drupal, Typo3, WordPress, DokuwikiEinsatzort kann Berlin sein, muss aber nicht. Einen Studienabschluss oder Ausbildung kann man haben, muss man aber nicht. Praktische Erfahrungen mit Freie Software Projekten setzen wir voraus. Arbeitssprachen können Deutsch oder Englisch sein. Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. Mehr Infos unter jobs at newthinking punkt de.
Wir bieten übrigens auch bezahlte Praktikantenplätze in verschiedenen Bereichen an, die wir mangels kompatibler Bewerber nur selten vergeben. Einen Einblick in unser Arbeitsspektrum bietet z.B. dieses Blog.
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: Spass mit der Süddeutschen
: Spass mit der Süddeutschen Sueddeutsche.de hat ein Internet-Wörterbuch, wo man mehr als 2100 „vor allem Internet-spezifische“ Begriffe mehr oder weniger kompetent erklärt bekommt. Zum Beispiel den Begriff „web log“:
Website (site) mit nicht kommerziellem Inhalt und personalisierter Information, die regelmäßig mit Informationen zu einem bestimmten Thema aktualisiert wird. Der Autor eines solchen Netztagebuchs wird häufig als Blogger (blog) bezeichnet. Im Allgemeinen repräsentieren Weblogs die persönlichen Interessen ihrer Autoren und sind einem bestimmten Thema und persönlichen Sichtweisen gewidmet. Der Name ist dabei Programm und kommt von den Logfiles (logfile), in denen ein Webserver (web server) Zugangsdaten (von Websites) mitschneidet
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