Generell

Allgemeine Berichte aus der Welt, in der wir leben, der Politik und der Kultur Deutschlands und des Internets.

  • : Frankreich: Freie Software für Schüler
    Frankreich: Freie Software für Schüler

    Eine vorbildliche Initiative plant derzeit die französische Region Auvergne und versteht sich damit als Vorreiter eines neuen Zeitalters. Ab dem nächsten Monat sollen Schüler zwischen 15 und 19 Jahren von den Schulen zwei CDs mit Freier Software bekommen. Die eine ist voller Freier Software für Windows und die andere besteht aus der französischen Knoppix-Variante Kaella. 64000 Pakete werden insgesamt ausgeliefert. Später soll es noch Trainingsprogramme und Schulungen geben.

    Mehr Informationen haben Pro-Linux und ZDNet UK.

    Und wann sehen wir in Deutschland mal eine solche Initiative?

    12. August 2005
  • : Internet Society will offenes Internet erhalten
    Internet Society will offenes Internet erhalten

    Die Internet Society (ISOC) hat in einem Grundsatzpapier ein offenes Internet gefordert: Internet Society: Das Netz muss weltweit offen bleiben.

    Heise beschreibt detailiiert die Forderungen:

    12. August 2005
  • : Videoüberwachung in 3D
    Videoüberwachung in 3D

    Über CCTV in 3D berichtet die BBC Technology-Seite: CCTV video mixes maps and images

    The system automatically tracks and stitches 3D images with CCTV video, maps and other real-time information. It automatically alerts operators to intruders, unusual behaviour, left objects or anything it is told to spot. The UK’s former defence research agency, QinetiQ, plans to bring the US system, called Praetorian, to the UK. It is currently in operation at airports in the US and other high security environments there.

    12. August 2005
  • : The Guardian über Wikipedia
    The Guardian über Wikipedia

    Einen Rückblick auf die Wikimania bietet The Guardian: Worldwide Wikimania

    „Books like the Encyclopedia Britannica are nothing else than simple knowledge compendiums without any political soul,“ says Jean-Baptiste Soufron, a legal adviser to the Wikimedia Foundation. „I am convinced that Wikipedia is the only real encyclopedia of our days because it’s the only one that relies on a real political goal: to pursue freedom over content and information.“

    12. August 2005
  • : Schüler mit Notebooks ausstatten?
    Schüler mit Notebooks ausstatten?

    Was passiert, wenn man Schüler mit Notebooks ausstattet und komplett hirnrissige Gesetze gegen Computerspionage erlässt, zeigt sich gerade in Philadelphia. Dort waren einige Schüler etwas kreativ, zeigten Medienkompetenz und werden jetzt eines Verbrechens angeklagt. Wieso? Sie haben das Admin-Passwort, welches auf der Rückseite des Notebooks angebracht war, genutzt um sich eigene Software zu installieren. Damit chatteten sie dann miteinander im Unterricht und surften. Was Schüler halt so tun, wenn der Unterreicht langweilig ist und sie nicht gefordert werden. Mit solchen Massnahmen kann man prima Jugendliche nachhaltig von einem funktionierenden „Rechtssystem“ überzeugen. Total plemplem!

    The Register brachte die Story vor zwei Tagen mit der reisserischen Überschrift „US schoolkids run amok on internet“. Und heute ist der Spiegel dran: „Verhafte mich – ich kenne das Passwort!“

    12. August 2005
  • : Ping-Probleme mit WordPress
    Ping-Probleme mit WordPress

    Seit einiger Zeit pingt dieses WordPress-Blog leider nicht mehr an Technorati und Blogstats. Was mich verwundert, da dieselben Einstellungen in anderen Blogs problemlos funktionieren. Mittlerweile bin ich mit meinem Latein am Ende. Vielleicht kann mir ja jemand mitteilen, was ich falsch mache?

    In den Optionen sind folgende Pings eingerichtet:

    http://xmlrpc.blogg.de/
    http://rpc.technorati.com/rpc/ping
    http://ping.blo.gs/
    http://api.my.yahoo.com/RPC2
    http://rpc.blogrolling.com/pinger/
    http://ping.rootblog.com/rpc.php
    http://rcs.datashed.net/RPC2

    12. August 2005 1
  • : Thought Thieve$ sucht deutsche Übersetzer
    Thought Thieve$ sucht deutsche Übersetzer

    Die Organisatoren des Thought Thieve$-Filmwettbewerbes haben mich wegen weiterer Übersetzungen vom englischen ins deutsche angefragt. Da meine Zeitressourcen derzeit äusserst knapp sind, kann ich dies leider nicht machen. Aber vielleicht findet sich unter den Lesern jemand, der/die Lust und Zeit dafür hat?

    Freiwillige melden sich bitte direkt bei Sasha Costanza-Chock, schock ADD riseup PUNKT net

    12. August 2005 2
  • : Ein Jahr netzpolitik.org
    Ein Jahr netzpolitik.org

    Heute vor einem Jahr und zwei Tagen habe ich mit einem Eintrag dieses Blog begonnen, einer Pressemitteilung, welche wir über die Freie Software Presseagentur zum Thema Softwarepatente veröffentlicht hatten. Was die Wenigsten wissen ist, dass unter dieser Domain schonmal ein Blog aktiv war, nur im Jahre 2003.Damals nutzte ich noch Nucleus als Software und berichtete „Tagebuch-ähnlich“ von meinen Reisen zu UN-Konferenzen im Rahmen des ersten World Summit on the Information Society und zum Lobbying gegen Softwarepatente in Strassburg, kurz vor der ersten Abstimmung im Europaparlament. Es trug den Untertitel „Backpacking to World Politics“ und ich schilderte meine Erfahrungen und Erlebnisse als junger Mensch in Genf und Strassburg – „bewaffnet“ mit meinem Notebook, Schlafsack und Isomatte. (Hab gerade tatsächlich noch einen Teil im Google-Cache gefunden) Grosse Reisen konnte ich mir nicht leisten und glücklicherweise bekam ich wenigstens die Fahrtkosten mit der Bahn finanziert, 14h Zugfahren, bis ich endlich in Genf ankam. Hotelkosten zahlte mir leider niemand und so nächtigte ich mit dem Schlafsack in Hotelzimmern von Freunden. Die Erlebnisse waren für mich damals sehr beeindruckend, endlich mal viele Menschen persönlich zu treffen, von denen ich immer nur gelesen hatte, bzw. nur virtuell kannte. Danach konzentrierte ich mich erstmal auf andere Dinge, wie den Aufbau meiner Firma und politischem Engagement.

    Bis mich letztes Jahr wieder das Bloggen packte. Eigentlich hatte ich das Konzept für dieses Blog schon seit Jahren im Kopf. Damals noch als Portal gedacht wollte ich mit vielen anderen darüber berichten, was im Bereich Netzpolitik passiert. Leider gab es nie konkrete Zusagen, dies gemeinschaftlich zu machen. Und auch die Technik war noch nicht so ausgereift. Im Endeffekt war der Overhead auch immer zu hoch, Texte zu schreiben und sich dann noch um HTML-Formatierungen zu kümmern. Bis sich Blogs durchsetzten. Und mit ihnen easy-to-use publishing Möglichkeiten. Ich liebe dieses Medium, den HTML-Overhead vergessend, kann ich einfach drauf los schreiben, Informationen remixen und neu zusammenstellen, Wissen teilen und Bewusstsein für die Themen der digitalen Welt von morgen schaffen, die leider immer noch zu wenig Beachtung finden. Und neben all den Erfahrungen, die ich dabei sammeln kann, macht es eine Menge Spass.

    Im letzten Jahr ist viel passiert, hier in diesem Blog, um Netz und in der realen Welt.

    Erste grössere Aufmerksamkeit kam mit dem Livebericht unseres kleinen Hacks der MSN-Promotour im Februar: Microsoft auf Promo-Tour bei uns im Büro. Ganz verwundert war ich über die Nominierung bei den Freedom Blog Awards von Reporter ohne Grenzen in der Kategorie „Internationales“. Als einziges deutschsprachiges Blog unter lauter englischsprachigen Blogs in einem internationalen Wettbewerb fühlte ich mich geehrt, machte mir aber keine Hoffnungen auf den Gewinn. Um so verwunderter war ich über die Pressemitteilung, die mich zum Gewinner erklärte. Ich musste sie zweimal lesen und mir das Ergebnis nochmal von Freunden bestätigen lassen. Danke nochmal an alle, die für mich gestimmt haben. Seitdem steigen die Zugriffszahlen konstant und pendeln sich gerade im Sommerloch bei ca. 2500 verschiedenen Besuchern am Tag ein. Als ich anfing, hätte ich nie geglaubt, dass sowas mal möglich sein würde.

    Mittlerweile bekomme ich auch immer mehr Hinweise per Mail, für die ich danken will. Ebenso Andreas und Carsten, die mir mit der Technik etwas den Rücken freihalten. Dazu noch Bea, meiner „Assistentin“, die unter „Blu“ öfters schöne Texte hier reinstellt, die bei uns im Büro entstanden sind, sowie Philipp und Wetter, die partiell auch Artikel dazu liefern. Vor allem, wenn ich wieder mal zu lange unterwegs bin. Und meiner Freundin, der ich manchmal weniger Aufmerksamkeit schenken kann, als sie verdient, wenn ich Abends noch vorm Notebook sitzend schnell etwas schreiben will. Mal schauen, wie es sich weiter entwickelt. Ich will eigentlich noch viel mehr Interviews mit interessanten Menschen aus dem Netzpolitik-Kontext machen. Und vielleicht finden sich noch mehr Mitschreiber. Was auch noch auf der To-Do Liste steht, ist ein richtiges Logo für netzpolitik.org. Vielelicht findet sich ja mal jemand, der mir eines macht, was mir dann auch gefällt.

    Abschliessend kann ich nur sagen: Uns gehört das Netz!

    12. August 2005 3
  • : iRights: US-Lehrbücher mit Verfallsdatum
    iRights: US-Lehrbücher mit Verfallsdatum

    Vor drei Tagen geisterte die Meldung über ermässigte wissenschaftliche DRM-Textbooks durch zumeist US-amerikanische Medien und Blogs. Ich wollte dazu auch was schreiben (Danke auch an Stefan für die Mail) , hatte aber leider nicht die gewünschte Zeit. Also nutze ich jetzt mal das Potential der Creative Commons Lizenzen und nehme einen schönen Text von Matthias Spielkamp, den dieser für das Verbraucherportal iRights.info geschrieben hat:

    US-Lehrbücher mit Verfallsdatum

    Der US-Buchgroßhändler MBS Textbook Exchange plant gemeinsam mit fünf großen Verlagen Lehrbücher für Universitäten als E‑Books anzubieten. Die digitalen Ausgaben sollen ein Drittel weniger kosten als ihre gedruckten Pendants, können jedoch durch den Einsatz von digitalem Rechtekontroll-Management (DRM) nur auf einem Computer gespeichert werden und laufen nach fünf Monaten ab.

    „Universal Digital Textbooks“ nennt MBS das Programm, an dem die Verlage McGraw-Hill Higher Education, Houghton Mifflin Company, John Wiley & Sons, Thomson Learning und SAGE Publications teilnehmen. In einem ersten Schritt sollen die E‑Books in Buchläden an zehn US-Universitäten verkauft werden. Die E‑Books im Adobe-PDF-Format werden mit einem DRM-System versehen, das kontrolliert, dass die Bücher nur auf einen Computer geladen werden können. Nach fünf Monaten – einem US-Semester – sind die Dateien nicht mehr lesbar. Außerdem können die E‑Books nicht weiter verkauft werden.

    12. August 2005
  • : Microsoft schmeisst Party im Abgeordnetenhaus
    Microsoft schmeisst Party im Abgeordnetenhaus

    Hallo? In Berlin wundert mich gar nichts mehr:

    Where do you want to go today? Der Software-Multi Microsoft wird seinen Werbeslogan am 18. August so beantworten: Ab ins Abgeordnetenhaus! Der wegen seiner Geschäftspraktiken umstrittene Großkonzern lädt an diesem Datum alle Berliner Parlamentarier zu einer Werbeveranstaltung samt Buffet – in den Festsaal des Abgeordnetenhauses, direkt im Anschluss an eine Plenarsitzung. Als Vertreter des rot-roten Senats hat sich Ehrhart Körting (SPD) angekündigt. Der Innensenator wird auf dem Termin eine Rede halten.

    … berichtet die TAZ heute, und zitiert dann u.a. noch die Microsoft-Sprecherin:

    „Unser Engagement wurde politisch nicht als Problem empfunden. Warum sollten wir dann übersensibel sein?“, fragt Microsoft-Sprecherin Inger Paus. Schließlich hat die Lösung Festsaal handfeste Vorteile: Angesichts der Zeitnot der Parlamentarier, so Paus, wolle man ihnen die Teilnahme so einfach wie möglich machen.

    Auch Parlamentspräsident Walter Momper hat keine Problem damit: „Ich halte es für richtig, wenn Firmen und Institutionen die Gelegenheit erhalten, Abgeordneten Informationen zu vermitteln – auch hier an Ort und Stelle“.

    Offensichtlich gibt es aber doch ein politisches Problem damit, das Abgeordnetenhaus für eine Lobby-Party zu nutzen. Protest kommt von den Grünen, wie neben der TAZ auch Heise berichtet:

    Generell stößt der Grünen sauer auf, dass sich das Parlament zwar bereits wiederholt dafür ausgesprochen habe, die Vormacht Microsofts in den Computerinfrastrukturen des Landes zu brechen und Alternativen mit Open Source zu testen, „der rot-rote Senat es aber immer genau anders macht“.

    Vielleicht liegt es daran, dass der ehemalige CDU Wirtschaftssenator Wolfgang Branoner mittlerweile Chef-Lobbyist bei Microsoft für den Bereich „Public Sector“ ist und seine ehemaligen Kollegen einlädt?

    Auch für die Berliner Zeitung ist das ein Thema: Zu Gast bei Bill Gates

    So steht es in der Einladung der Microsoft Deutschland GmbH, die die Abgeordneten jetzt erreichte, unterschrieben übrigens vom Ex-Senator und Ex-Abgeordneten der CDU, Wolfgang Branoner, derzeit wichtiger PR-Mann der Firma. Natürlich ist die Teilnahme an jenem Beisammensein freiwillig. Doch ist es schön zu wissen, dass ausgerechnet im Hause des demokratischen Souveräns ein paar abhängig Beschäftigte des reichsten Mannes der Welt, Bill Gates, zum Büfett laden? Noch dazu am Tag einer Plenarsitzung, am 18. August, wenn die Abgeordneten ihrer höchsten Pflicht genügen und den parlamentarischen Wettstreit austragen? Zwar beginnt die Veranstaltung laut Einladung nach Abschluss der Debatten – aber wird hier nicht doch auf eine etwas arg plumpe Art Lobbyismus betrieben?

    de.internet.com berichtet noch über den wahren Grund: Microsoft versucht Berliner Senat mit edlem Empfang zu kaufen

    Der Software-Konzern Microsoft hat alle 141 Abgeordneten des Berliner Senats am 18. August zu einem „Parlamentarischen Abend“ im Festsaal des Berliner Landesparlaments eingeladen. Was offiziell als Vorstellung „Microsoft Initiativen für Bildung und Innovation“ beim Land Berlin deklariert wird, ist eine Lobbyveranstaltung, bei der es um Updates für die rund 65.000 Desktops in den Berliner Landes- und Bezirksverwaltungen geht. In den Berliner Verwaltungen läuft weitestgehend noch Windows 2000 mit MS Office 97.

    11. August 2005 1
  • : EFF verkündet die Blog-a-thon – Gewinner
    EFF verkündet die Blog-a-thon – Gewinner

    Die Electronic Frontier Foundation hat die Gewinner ihres Blog-a-thon – Wettbewerbes verkündet:

    Most Inspirational
    IO Error, In Defense of Freedom: „As I said in an Independence Day posting a few weeks ago, the fight for liberty is not only conducted by the armed forces, it is conducted every day by ordinary citizens like you and me. We cannot protect freedom by curtailing it. Enemies of freedom, both foreign and domestic, threaten us every day, and we must be prepared to stand up to anyone who would take away the liberty which has made this country unique among nations.“

    Most Humorous
    Memoirs of a Guardian Vampire, Fair use … what use is it? (Harry Potter Woke Up Goth): „ ‚Moribund is the core of my consciousness. Half-Heartedly I crawl through the strange forest until insecurities strip me of my fears. Suicide, Suicide, Suicide. Thou art my obsession.’ Thus were the thoughts that greeted Harry Potter as he woke that morning.“

    Best Overall
    The ramblings of Laura Crossett, The Medium is Not the Message: „As I read news reports now, five years later, about bloggers getting in trouble for their writing, I’m reminded of that moment in the basement of Jessup and of the inability, or unwillingness, of the woman at the end of the hall to see electronic communication as equal to oral communication. The attempts to say that bloggers don’t have the same rights as journalists stem, in part, from a belief that electronic print is not equal to hard copy print. “

    11. August 2005
  • : Netzeitung: Windows macht Google unglücklich
    Netzeitung: Windows macht Google unglücklich

    Die Netzeitung berichtet über die Gründe von Google, auf Linux anstatt auf Windows zu setzen. Diese hatte Chris DiBona, Open-Source-Manager bei Google, auf einer Linux-Konferenz in San Francisco ausführlich beschrieben:

    Setze man beispielsweise Windows oder ein anderes Betriebssystem ein, das nicht Open Source sei, müsse man erst den Hersteller fragen, bevor Änderungen am Programmcode vorgenommen werden können. «Warum sollten wir die Kontrolle über unsere Software einer anderen Firma übertragen?», wird DiBona in der Online-Ausgabe der Zeitschrift «Computer Business Review» zitiert.

    11. August 2005
  • : Heise über Vorratsdatenspeicherung und EDRi
    Heise über Vorratsdatenspeicherung und EDRi

    Monika Ermert hat das aktuelle EDRi-gram gelesen und berichtet auf Heise über die Vorratsdatenspeicherungs-Kampagne und die General Assembly der European Digital Rights Initiative letztes Wochenende hier in Berlin: Petition gegen Vorratsspeicherung von TK-Verbindungsdaten findet Unterstützung. Bisher liegt Deutschland bei den Unterschriften auf Platz 3, was uns etwas verwundert. Mehr Unterstützer haben bisher die Finnen und die Niederländer gesammelt. Helft uns, die Kampagne bekannter zu machen und stellt Banner auf Eure Webseite. Natürlich können wir auch noch bessere Banner gebrauchen. Für die Kampagne gibt es auch ein Wiki, welches aber demnächst eine eigene Subdomain bei dataretentionisnosolution.com bekommt.

    Die Schwerpunkte unserer Arbeit für das nächste Jahr werden bei Heise auch vorgestellt:

    Die Vorratsdatenspeicherung wird nach einem Beschluss der inzwischen 21 EDRI-Mitgliedsorganisationen in 14 Ländern bei ihrer Sitzung am vergangenen Wochenende in Berlin zu den wichtigsten Aktionsfeldern gehören. Daneben will man sich auf die Biometrie und das Nachfolgedokument zur Durchsetzungsrichtlinie für geistiges Eigentum konzentrieren. Außerdem will man die Entwicklungen bei RFID und beim anstehenden Weltgipfel der Informationsgesellschaft verfolgen.

    11. August 2005
  • : USA: RIAA Strassenkampagne für stärkeres Urheberrecht
    USA: RIAA Strassenkampagne für stärkeres Urheberrecht

    In den USA macht die „Music United Coalition“ (RIAA) eine Posteraktion mit dem Slogan „Füttert die Musiker durch legale Downloads“ (Feed a musician, download legally) und will sich für ein stärkeres Urheberrecht einsetzen. Verwundert frage ich mich, was denn da noch stärker werden kann? Meine Antwort: „Respektiert die Nutzer und verzichtet auf DRM!“.

    [via BoingBoing]

    11. August 2005 1
  • : TP: Onlinewahlkampf in der Bundestagswahl 2005, Teil1
    TP: Onlinewahlkampf in der Bundestagswahl 2005, Teil1

    Falk Lüke hat wieder für Telepolis über den Online-Wahlkampf geschrieben: Die Mehrheit ist drin

    Der Onlinewahlkampf in der Bundesrepublik ist bereits in vollem Gange. Doch wen können, wen wollen die Parteien über die Onlinekommunikation erreichen? Wo liegen die Vorzüge des e‑Campaignings gegenüber der klassischen politischen Kommunikation? Die Antwort liegt nicht zuletzt daran, wer überhaupt online ist. Der Artikel ist der erste Teil einer vierteiligen Serie über Onlinewahlkampf in der Bundestagswahl 2005.

    11. August 2005
  • : Politikerblog-Thementag in deutschen Medien
    Politikerblog-Thementag in deutschen Medien

    Es gibt zwei neue Artikel über Politiker-Weblogs im Bundestagwahlkampf:

    Das Handelsblatt (bzw. dpa) schreibt über „neue Wege im Wahlkampf“: Politiker entdecken Weblogs

    Politikwissenschaftler Kleinsteuber meint, wenn man im Wahlkampf schon auf Blogs setze, sollten sie auch Teil des Wahlkampfkonzepts werden. „Man könnte zum Beispiel die Adressen auf Wahlplakaten veröffentlichen.“ Mit Weblogs könnten internetaffine, jüngere Wähler erreicht werden. Derzeit seien Blogs aber kaum in die Wahlkampfstrategien der Parteien eingebunden und das merke man auch an der Qualität der Angebote.

    Für die Deutsche Welle kommentiert Nico Lumma den aktuellen Stand im Netz: Politiker-Blogs: Noch keine Bereicherung der Blogosphäre

    Blogs spielen in diesem Wahlkampf eine Rolle, aber anders, als sich die Parteien es vorstellen. Denn die Politiker-Blogs werden eher mit Schmunzeln oder Kopfschütteln zur Kenntnis genommen, nicht aber als wirkliche Bereicherung der Blogosphäre. Im Gegensatz dazu ziehen die Blogs von Unterstützern oder die Gruppenblogs zur Wahl viele User an sich und stellen sich der Diskussion. Die Diskussionen verlaufen teilweise auf hohem Niveau, teilweise ist ein Niveau nicht zu erkennen. Blogs spiegeln in diesem Sinne das wieder, was Politiker bei Diskussionen am Infostand auch erleben können. Man sollte sich der Diskussion stellen und gut mitlesen.

    Update: Hab ich einen Politikerblog-Thementag in deutschen Medien verpasst?

    Jetzt berichtet der Spiegel: Wenn Politiker-Blogs zu Bumerangs werden

    Realitäts-Check für Volksvertreter
    Was als direkter Draht zum Bürger gedacht war, entpuppt sich in Wahrheit zum Blitzableiter des Frusts der Bürger. Teilweise seitenlange Konvolute werden den Politikern ins Webtagebuch geschrieben – ein so wohl kaum beabsichtigter Realitäts-Check für die Volksvertreter. Geklagt wird über Hartz IV, arrogante Ossis, korrupte Berufspolitiker und die Sozis, die sieben Jahren nichts auf die Reihe gekriegt haben.

    Falk Lüke hat sich jetzt für die Netzeitung die Blogs angesehen: Politiker suchen mit Blogs den «direkten Draht», und weiss vom neuen Weblog der Grünen Partei:

    Die Grünen starten am heutigen Freitag ein Blog mit ihren neun Spitzenpolitikern. Neben dem Spitzenkandidaten und Außenminister Joschka Fischer bloggen dort auch Renate Künast und Jürgen Trittin sowie die Partei- und Fraktionsspitzen. Die Grünen-Pressespecherin Sigrid Wolff «Mit dem Blog wollen wir zum Dialog über grüne Politik einladen, sowie live und authentisch aus dem grünen Wahlkampf berichten. Damit sind Bündnis 90/Die Grünen die erste Partei in diesem Wahlkampf mit einem eigenen Web-Blog, in dem alle SpitzenpolitikerInnen zusammen bloggen werden.»

    Und auch die Tagesschau berichtet: Was Politiker so bloggen (lassen)

    Eine persönliche Website gehört inzwischen zur Grundausstattung für Politiker. Das Kandidaten-Weblog dagegen ist noch relativ jung. Im Wahlkampf 2005 spielen die aufgebohrten Online-Tagebücher trotzdem eine Rolle. Ein Streifzug durch Politikerblogs.

    11. August 2005
  • : Ubuntu-Lite für ältere Rechner
    Ubuntu-Lite für ältere Rechner

    Gerade bin ich über Ubuntu-Lite gestolpert. Das ist eine Extraversion meiner derzeitigen Lieblingsdistribution für ältere Rechner. Die neuen Linux-Distributionen sind ja eher auf aktuelle Rechnerarchitekturen ausgerichtet. Ältere Rechner der Pentium I und II – Generation kommen allerdings normalerweise nicht mehr mit den neuesten Desktop-Oberflächen klar, zu hoch sind die Anforderungen an Hauptspeicher und andere Dinge. Ubuntu-Lite soll jetzt das Problem lösen. Mehr INformationen hat Distrowatch und das Ubuntu-Lite-Wiki. Ich in gespannt.

    [via Linuxlog]

    11. August 2005
  • : Die Zeit über Wikipedia
    Die Zeit über Wikipedia

    Die Zeit schreibt heute in einer Glosse über Wikipedia: Wiki heißt schnell

    Das Internet bringt Menschen zusammen, zu guten und zu bösen Zwecken. Es ist insbesondere ein Medium, das Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten kombiniert, und da nichts so sehr den Geist beflügelt wie die unausgesetzte Kombination und Rekombination von Ideen, ist das Internet die Sphäre des Geistes in der heutigen Welt geworden.

    Wer ihn im Netz sucht, verliert schnell die Übersicht. Bis er auf Wikipedia stößt, die gemeinnützige, aus Spenden finanzierte Online-Enzyklopädie, an der jeder mitschreiben darf; in Deutschland sind es rund 10.000 Freiwillige.

    [via WiP]

    11. August 2005
  • : Erste Alpha-Version von KDE 3.5 erschienen
    Erste Alpha-Version von KDE 3.5 erschienen

    Die erste Alpha-Version des populären freien Desktopmanagers KDE ist in der Version 3.5 erschienen. Golem und Heise haben weitere News. Den Feature-Plan gibt es hier. Das KDE Developers Journal ist auch interessant. Ich freue mich auf das Erscheinen der stabilen Version.

    11. August 2005
  • : 22C3: Private Investigations
    22C3: Private Investigations

    Der 22. Chaos Communication Congress findet vom 27. bis 30. Dezember 2005 wieder in Berlin statt. Neu in diesem jahr ist der lang ersehnte vierte Tag. Bis zum 1.10. läuft ein Call for Paper für Beiträge. Trotz eines weiteren Tages wird es aber nicht mehr Vorträge und Workshops geben, in denletzten Jahren war das einfach zu viel auf einmal, so dass das Programm diesmal etwas entzerrt wird.

    11. August 2005 1