Datenschutz

  • : 27 Verbände gegen die Vorratsdatenspeicherung
    27 Verbände gegen die Vorratsdatenspeicherung

    Der Protest gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung wird immer grösser. Mittlerweile unterstützen 27 Verbände und Organisationen die gemeinsame Erklärung des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung:

    Ablehnung der Koalitionspläne zur Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten

    27 Verbände lehnen in einer heute veröffentlichten Gemeinsamen Erklärung einen Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries ab, dem zufolge künftig Daten über jede Nutzung von Telefon, Handy, E‑Mail und Internet auf Vorrat gesammelt werden sollen (sog. „Vorratsdatenspeicherung“), damit sie Polizei und Staatsanwaltschaften zur Verfügung stehen. Die Verbände bezeichnen es als „inakzeptabel“, dass ohne jeden Verdacht einer Straftat sensible Informationen über die sozialen Beziehungen, die Bewegungen und die individuelle Lebenssituation von über 80 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern gesammelt werden sollen. Getragen wird die Gemeinsame Erklärung von Bürgerrechts‑, Datenschutz- und Menschenrechtsverbänden, von Journalistenorganisationen und Medienverbänden, von der Internetwirtschaft und der Telefonseelsorge, von Anwalts- und Juristenverbänden sowie von der Verbraucherzentrale.

    Neben einer verbesserten Strafverfolgung begründet die Bundesregierung die geplante Vorratsdatenspeicherung damit, dass eine EG-Richtlinie vom März 2006 umgesetzt werden müsse. Diesem Argument erteilt der Jurist Patrick Breyer vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung eine Absage: „Die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung ist so offensichtlich rechtswidrig, dass Deutschland zu ihrer Umsetzung nicht verpflichtet ist.“ Die Gemeinsame Erklärung von heute erläutert: „Die Richtlinie verstößt gegen die im Europarecht verankerten Grundrechte und ist in vertragsverletzender Weise zustande gekommen.“ Seit Juli 2006 ist gegen die Richtlinie bei dem Europäischen Gerichtshof eine Nichtigkeitsklage anhängig. Die Verbände fordern, zumindest den Ausgang dieser Klage abzuwarten, bevor eine „derart weitreichende Registrierung des Verhaltens der Menschen in Deutschland“ beschlossen wird.

    Den angeblichen Nutzen einer Vorratsdatenspeicherung stellt eine ausführliche Analyse des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung vom Freitag in Frage. Danach fehlten den Strafverfolgern Kommunikationsdaten nur selten. Aus einer Studie des Bundeskriminalamts ergebe sich, dass eine Vorratsdatenspeicherung die durchschnittliche Aufklärungsquote „von derzeit 55% im besten Fall auf 55,006% erhöhen“ könne. Eine Vorratsdatenspeicherung hätte in Irland und anderen Staaten keinen ersichtlichen Einfluss auf die Kriminalitätsrate gehabt. „Somit ist nicht erkennbar, dass eine Vorratsdatenspeicherung die Sicherheit der Bevölkerung stärkt.“

    Stattdessen würde die Datenspeicherung „Millionen von Euro kosten, die Privatsphäre Unschuldiger gefährden, vertrauliche Kommunikation beeinträchtigen und den Weg in eine immer weiter reichende
    Massenansammlung von Informationen über die gesamte Bevölkerung ebnen.“ Müsse jeder die Aufzeichnung großer Teile seines Kommunikations‑, Bewegungs- und Internetnutzungsverhaltens bedenken, seien „Kommunikationsstörungen und Verhaltensanpassungen“ zu erwarten. Deshalb schade die Massendatenspeicherung der „freiheitlichen Gesellschaft insgesamt“, so die Stellungnahme des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung gegenüber dem Bundesjustizministerium.

    Die Gemeinsame Erklärung vom 22.01.2007 im Wortlaut:

    „Gemeinsame Erklärung zum Gesetzentwurf über die Vorratsdatenspeicherung

    Der Gesetzentwurf zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung sieht vor, Telekommunikationsunternehmen ab Herbst 2007 zu verpflichten, Daten über die Kommunikation ihrer Kunden auf Vorrat zu speichern. Zur verbesserten Strafverfolgung soll nachvollziehbar werden, wer mit wem in den letzten sechs Monaten per Telefon, Handy oder E‑Mail in Verbindung gestanden hat. Bei Handy-Telefonaten und SMS soll auch der jeweilige Standort des Benutzers festgehalten werden. Bis spätestens 2009 soll zudem die Nutzung des Internet nachvollziehbar werden.

    Eine derart weitreichende Registrierung des Verhaltens der Menschen in Deutschland halten wir für inakzeptabel. Ohne jeden Verdacht einer Straftat sollen sensible Informationen über die sozialen Beziehungen (einschließlich Geschäftsbeziehungen), die Bewegungen und die individuelle Lebenssituation (z.B. Kontakte mit Ärzten, Rechtsanwälten, Psychologen, Beratungsstellen) von über 80 Millionen Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern gesammelt werden. Damit höhlt eine Vorratsdatenspeicherung Anwalts‑, Arzt‑, Seelsorge‑, Beratungs- und andere Berufsgeheimnisse aus und begünstigt Wirtschaftsspionage. Sie untergräbt den Schutz journalistischer Quellen und beschädigt damit die Pressefreiheit im Kern. Die enormen Kosten einer Vorratsdatenspeicherung sind von den Telekommunikationsunternehmen zu tragen. Dies wird Preiserhöhungen nach sich ziehen, zur Einstellung von Angeboten führen und mittelbar auch die Verbraucher belasten.

    Untersuchungen zeigen, dass bereits die gegenwärtig verfügbaren Kommunikationsdaten ganz regelmäßig zur effektiven Aufklärung von Straftaten ausreichen. Es ist nicht nachgewiesen, dass eine Vorratsdatenspeicherung besser vor Kriminalität schützen würde. Dagegen würde sie Millionen von Euro kosten, die Privatsphäre Unschuldiger gefährden, vertrauliche Kommunikation beeinträchtigen und den Weg in eine immer weiter reichende Massenansammlung von Informationen über die gesamte Bevölkerung ebnen.

    Rechtsexperten erwarten, dass das Bundesverfassungsgericht eine Pflicht zur verdachtslosen Vorratsspeicherung von Kommunikationsdaten für verfassungswidrig erklären wird. Außerdem wird erwartet, dass die EG-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung vor dem Europäische Gerichtshof keinen Bestand haben wird. Die Richtlinie verstößt gegen die im Europarecht verankerten Grundrechte und ist in vertragsverletzender Weise zustande gekommen. Irland hat bereits Klage gegen die Richtlinie erhoben. Der Ausgang dieser Klage sollte zumindest abgewartet werden.

    Als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger, der Medien, der freien Berufe und der Wirtschaft lehnen wir das Vorhaben einer Vorratsdatenspeicherung geschlossen ab. Wir appellieren an die Politik, sich grundsätzlich von dem Vorhaben der umfassenden und verdachtsunabhängigen Speicherung von
    Daten zu distanzieren.“

    Unterzeichner:

    * Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung
    * Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger e.V. (BDZV)
    * Chaos Computer Club e.V. (CCC)
    * Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di
    * Deutsche Liga für Menschenrechte e.V.
    * Deutsche Vereinigung für Datenschutz (DVD) e.V.
    * Deutscher Journalisten-Verband (DJV)
    * Deutscher Presserat
    * eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V.
    * Evangelische Konferenz für Telefonseelsorge und Offene Tür e.V.
    * Förderverein für eine Freie Informationelle Infrastruktur e.V. (FFII Deutschland)
    * Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V. (FIfF)
    * Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherung e.V. (GDD)
    * Gustav Heinemann-Initiative (GHI)
    * Humanistische Union e.V.
    * Internationale Liga für Menschenrechte (ILMR)
    * Komitee für Grundrechte und Demokratie e.V.
    * Netzwerk Neue Medien e.V.
    * netzwerk recherche e.V.
    * Neue Richtervereinigung e.V. (NRV)
    * no abuse in internet e.V. (naiin)
    * Organisationsbüro der Strafverteidigervereinigungen
    * Repubikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (RAV)
    * STOP1984
    * Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ)
    * Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)
    * Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen e.V. (VDJ)

    Hier gibt es eine ausführliche Stellungnahme des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung.

    22. Januar 2007 3
  • : Bundesregierung: Hacker sind so gefährlich wie Bombenleger?
    Bundesregierung: Hacker sind so gefährlich wie Bombenleger?

    de.internet.com verwertet eine Pressemitteilung vom Focus: Schavan verteidigt Überwachungsforschungsprogramm. Wie so oft, erfolgt die Argumentation, dass mehr Überwachungstechnologien unsere Freiheit erhalten.

    Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) hat ein neues Programm der Bundesregierung zur Förderung der Entwicklung von Sicherheits- und Überwachungstechnik als Beitrag dazu verteidigt, „die Freiheit der Bürger durch Forschung zu sichern“. Im Nachrichtenmagazin ‚Focus’ (kommende Ausgabe) fügte Schavan hinzu: „Sicherheit hängt vom Vorsprung in Forschung und Wissenschaft und der Umsetzung in Organisation und Technologie ab.“ Gefragt seien „intelligente Antworten auf die Herausforderungen neuer Bedrohungen der zivilen Sicherheit“.

    Zitatwürdig ist auch ihr Staatssekretär:

    Schavans Parlamentarischer Staatssekretär Thomas Rachel (CDU) ergänzte: „Wichtige Infrastrukturen wie zum Beispiel die Telekommunikationsnetze hängen stark von Computertechnik ab. Deshalb müssen wir der Gefahr begegnen, dass ein Hacker genau so viel Schaden anrichten könnte wie ein Bombenleger.“

    Dazu passt übrigens auch der Telepolis-Artikel: „Oberstes Gericht in Spanien erweitert den Terrorismusbegriff“.

    Der Oberste Gerichtshof in Madrid hat nach dem Bruch der Waffenruhe der baskischen Untergrundorganisation ETA schnell drei Jugendorganisationen als „terroristisch“ definiert. Das Urteil hatten die Richter zuvor mehrfach aufgeschoben. 2005 hatte ein Madrider Sondergericht dieses Attribut noch verworfen, weil zur Definition des Terrorismus der Einsatz von „Waffen oder Sprengstoff“ notwendig sei. Mit dem Urteil wird der Begriff unendlich gedehnt, dessen Definition international bisher nicht gelingt. Die Organisationen standen zwar schon seit Jahren auf der EU-Liste terroristischer Organisationen arbeiten aber in Frankreich legal weiter.

    22. Januar 2007 1
  • : Code of conduct
    Code of conduct

    ars technica schreibt über die Debatten zwischen westlichen Technologie-Firmen und Nichtregierungsorganisationen, einen „Code of conduct“ zu schaffen. Das ist quasi eine Selbstverpflichtungserklärung, um Menschenrechte zu achten und ethisch in repressiven Staaten zu handeln: Tech companies, NGOs working on code of conduct.

    Google, Yahoo, Microsoft, and European communications company Vodafone are working in conjunction with a handful of nongovernmental organizations (NGOs) to create a code of conduct to govern the companies’ conduct when it comes to freedom of speech, user privacy, and other human rights issues. The discussion began late in 2006 and is being spearheaded by the Center for Democracy and Technology (CDT) in Washington DC, the Berkman Center for Internet & Society at Harvard Law School, and Business for Social Responsibility in San Francisco.

    Das war schon etwas früher bei Heise: Google, Yahoo und Microsoft beteiligen sich an Menschenrechtsinitiative.

    Eine Gruppe von US-amerikanischen Bürgerrechtlern, Unternehmen und anderen Organisationen hat sich darauf verständigt, gemeinsam nach Lösungen für Menschenrechts- und Datenschutzfragen bei internationalen Geschäften zu suchen.[…]Technologie-Unternehmen spielen nach Ansicht von CDT-Direktor Leslie Harris eine wichtige Rolle für demokratische Reformen in sich entwickelnden Ländern. Es gebe aber einige Regierungen, die Wege gefunden haben, Technologien gegen ihre Bürger einzusetzen, beispielsweise durch die Überwachung des Internets und durch Zensur. Die Initiative, an der sich auch Human Rights Watch, die UN und die Electronic Frontier Foundation beteiligen, wollen in diesem Jahr eine Reihe von Prinzipien festlegen, der sich die international tätigen Unternehmen verpflichten wollen.

    22. Januar 2007 1
  • : Europäischer Datenschutztag
    Europäischer Datenschutztag

    Das Virtuelle Datenschutzbüro informiert über den ersten „Europäischen Datenschutztag“.

    Auf die Initiative des Europarats hin wird europaweit im Jahr 2007 erstmalig der Europäische Datenschutztag ausgerichtet werden. Der Europarat will über den Europäischen Datenschutztag das Bewusstsein für den Datenschutz bei den Bürgerinnen und Bürgern in Europa erhöhen. Der Datenschutztag wird zukünftig jährlich regelmäßig am 28. Januar stattfinden, weil an diesem Datum die Unterzeichnung der Europaratskonvention 108 zum Datenschutz begonnen wurde. Mit der Konvention verpflichten sich die unterzeichnenden Staaten, für die Achtung der Rechte und Grundfreiheiten insbesondere des Persönlichkeitsbereichs bei der automatisierten Datenverarbeitung Sorge zu tragen. Alle mit dem Datenschutz befassten Stellen in Europa sind aufgerufen, sich durch eigene Aktionen an diesem Tag zu beteiligen.

    Passend dazu gibt es am 29. Januar ab 18:45 in Berlin in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt eine Diskussionsrunde, wo dem Datenschutz gehuldigt wird. Mit dabei sind auch wahre Freunde des Datenschutzes wie Wolfgang Schäuble und Dieter Wiefelspütz.

    * Bundesminister Dr. Wolfgang Schäuble,
    * Prof. Dr. Spiros Simitis,
    * Richterin am Bundesverfassungsgericht Christine Hohmann-Dennhardt,
    * Mitglied des Europaparlaments Alexander Alvaro,
    * Mitglied des Deutschen Bundestages Dr. Dieter Wiefelspütz und dem
    * Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Peter Schaar.

    18. Januar 2007 1
  • : Welche Provider speichern unnötig die Verbindungsdaten?
    Welche Provider speichern unnötig die Verbindungsdaten?

    Telepolis hat mal nachgefragt, wie die Flatrate-Anbieter das Darmstädter Urteil (Holger Voss vs. T‑Online) zum Datenschutz umgesetzt haben: Wer die Verbindungsdaten speichert.

    Folgende Provider haben eine Speicherung verneint:

    1&1, Avego, BetaPower, DSL-over-AIR, HeLiNET, Kabel BW, komro, Lycos, MAXXonair, Media‑N, mvox, Ost Tel Com, PowerKom, Strato, Teleos, Versatel

    Einige Provider wie HanseNet speichern wenige Tage. Der Grossteil antwortete nicht. Bis zu einer Antwort muss davon ausgegangen werden, dass diese die Verbindungsdaten speichern. Ansonsten speichern die Provider bis zu 80 Tage. Aus Verbrauchersicht ist dies nicht akzeptabel und es freut eigentlich nur die Sicherheitsbehörden und die Musikindustrie.

    18. Januar 2007 7
  • : Union kommentiert Telemediengesetz
    Union kommentiert Telemediengesetz

    Es ist ja immer wieder lustig, wenn Unions-Abgeordnete netzpolitisch-relevante Gesetzesgebungen kommentieren. Zum Telemediengesetz hat sich jetzt die Verbraucherschutzbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Julia Klöckner MdB, zu Wort gemeldet. Von Datenschutz ist in der Pressemeldung nichts zu lesen. Aber hey – das ist die Union. Dafür gibt es Erleuchtendes zum Thema Spam zu lesen und was man grandios geleistet hat:

    Mit der anstehenden Verabschiedung des Telemediengesetzes bringt die Große Koalition eine richtige Neuregelung und vor allem eine deutliche Vereinfachung des Internetrechts auf den Weg. Durch die Einstufung von so genannten Spam-Mails als Ordnungswidrigkeit wird auch den Verbrauchern Rechnung getragen und ein verbesserter Schutz vor irreführenden Angaben bei E‑Mail-Werbung angestrebt. Charakter und Herkunft einer E‑Mail-Werbung müssen sich künftig bereits aus Kopf- und Betreffzeile der Nachricht ergeben, damit die Empfänger frei entscheiden kann, wie sie mit der E‑Mail umgehen, ohne sie erst öffnen zu müssen. Absender, die bewusst irreführen, müssen zukünftig mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro rechnen. So werden viele Verbraucher von unseriöser E‑Mail-Werbung abgeschreckt.

    Nochmal langsam von vorne. Erstmal sieht die Union eine Vereinfachung des Internetrechts. Oder sehen sie es nur auf „dem Weg dahin?“ Unabhängige Stimmen, die das bestätigen, hab ich bisher noch nicht vernommen. Interessant ist ja auch, wie man mit Spambots umgehen möchte, die vermutlich am meisten Spam verursachen. Wenn Spammails mit gefälschten Adressen von Privatpersonen verschickt werden, müssen diese dann mit bis zu 50.000 Euro Bussgeld rechnen? Oder die Spammer in den USA oder China? Und das nur, um Verbraucher von unseriöser E‑Mailwerbung abzuschrecken? Als Verbraucher bin ich jetzt schon verschreckt. Irgendwie ist da der Wurm in der Pressemeldung.

    18. Januar 2007 6
  • : TMG: Spambekämpfung auf regionaler Ebene
    TMG: Spambekämpfung auf regionaler Ebene

    Bei tagesschau.de gibt es einen Artikel zum Telemediengesetz, indem ich auch zitiert werden. Die Überschrift gefällt mir: „Wenn der Landrat Spams verfolgt“.

    Neue Pflichten für Webseiten-Betreiber, ein neuer Anlauf im Kampf gegen Spams und mehr Rechte für Geheimdienste – heute berät der Bundestag über das Telemediengesetz, das wichtigste deutsche Internet-Gesetz. Datenschützer kritisieren, dass den Behörden das Daten-Sammeln zu einfach gemacht wird.

    Wenn der Bundestag heute in abschließender Lesung das neue Telemediengesetz debattiert, werden vor allem Datenschützer genau hinhören. Die neuen Regeln im wichtigsten deutschen Internet-Gesetz sehen vor, dass Internet-Provider und Webseiten-Betreiber auf Anordnung von Polizei, Verfassungsschutz und Bundesnachrichtendienst Daten ihrer Nutzer herausrücken müssen.

    18. Januar 2007
  • : Korea plant Realnamen-System für Internetnutzung
    Korea plant Realnamen-System für Internetnutzung

    Südkorea plante schon 2005 Vorschriften, nach denen sich User online mit Realnamen ausweisen müssen. Die Argumente waren die üblichen, die man hierzulande hört, genau wie die Kritik. Alternativ sollten die Netiquette gestärkt und die gemeinen User erzogen werden, wenn die Technik unzulänglich funktioniert und Mißbrauch möglich bleibt.

    Jetzt soll, wie AsiaMedia berichtet, das passende Gesetz veranschiedet werden:

    The internet real-name system, designed to prevent cyber crimes such as libel and privacy infringement, will be applied to Web portals and websites of public organizations with over 100,000 visitors per day.

    The system will require Web users to identify themselves with their real names when posting entries and commenting on others’ articles, the government said yesterday.

    A revision bill of „the law on promotion of information and communications network and protection of information,“ was passed by the National Assembly on Dec. 22. The bill will be promulgated this month, the Ministry of Information and Communication said.

    Es soll im Februar bereits Anhörungen geben, und das Gesetz könnte womöglich noch im Juli 2007 in Kraft treten. Widerstand von den Usern könnte schwach ausfallen: Online-Umfragen von 2005 liefern beunruhigend geringe Skepsis.

    17. Januar 2007 2
  • : Morgen: Bundestag stimmt über Telemediengesetz ab
    Morgen: Bundestag stimmt über Telemediengesetz ab

    Morgen soll im Bundestag das umstrittene Telemediengesetz verabschiedet werden. Die Bundesregierung legt bei der so genannten „Internet-Gesetzgebung“ einen rasanten Zeitplan vor, den man ja gewöhnt ist. Für Debatten und Verbesserungen bleibt da keine Zeit. Argumentiert wird mit der Umsetzung des Rundfunkstaatsvertrages zum 1.März 2007. Allerdings ist das eine schlechte Ausrede für ein lückenhaftes Telemediengesetz, was bereits bei der Verabschiedung überaltert ist. Die Kritik von zivilgesellschaftlicher Seite findet man in einem gemeinsamen Papier (PDF), was von verschiedneen Bürgerrechtsorganisationen veröffentlicht wurde. Viele Informationen zur aktuellen Debatte finden sich in diesem Blog unter dem Schlagwort „Telemediengesetz“.

    Der Datenschützer und Jurist Patrick Breyer erklärt im NetzpolitikTV-Interview die zivilgesellschaftliche Kritik am Telemediengesetz und warum diese Internet-Gesetzgebung alle Internetnutzer betrifft und gleichzeitig Bürger- und Verbraucherrechte befährdet:

    17. Januar 2007 5
  • : DRM und der Schutz von Geschäftsmodellen
    DRM und der Schutz von Geschäftsmodellen

    Ein lesenswerter Kommentar zu DRM findet sich bei Ars Technica: Privately, Hollywood admits DRM isn’t about piracy. Die Kurzzusammenfassung ist, dass es bei DRM nicht um den Schutz vor „Piraterie“ geht. Das ist nur die Werbeverpackung. Eigentlich geht es um den Schutz von alten Geschäftsmodellen in einer geänderten Medienrealität.

    As it turns out, five devices authorized for playback is too many, and the studios apparently believe that this is „just as bad“ as piracy. Hollywood believes that iTunes Store customers will add their buddies’ devices to their authorization list, and like evil communists, they’ll share what they have purchased. This makes little sense, because the way iTunes works, you can only issue so many device authorizations at a time. You could share with a friend, but then your friend would have to be authorized to play all of your purchased content, taking up an authorization. Inconvenient, huh? But is it a big problem?

    I can walk in to Best Buy right now, buy a DVD, and lend it to every person I know. Who hasn’t lent a DVD to a friend or colleague? This is perfectly legal behavior, but you can see that Hollywood hopes to stop this kind of thing via DRM. Thanks to the DMCA, once copyrighted contents have been encrypted, your rights fly right out the window.

    17. Januar 2007
  • : AP-Bericht über TOR
    AP-Bericht über TOR

    Die Nachrichtenagentur AP hat einen Beitrag zur Anonymisierungssoftware TOR, der jetzt vom Manager-Magazin verwendet wurde: Internet im Zwiebellook.

    Jeder Internetnutzer hinterlässt seine Spuren im Web – ob er will oder nicht. Das internationale Projekt „The Onion Router“ ermöglicht nun auch anonymes Surfen. Kritiker befürchten jedoch, dass die schichtweise Verschlüsselung von Daten auch für kriminelle Zwecke missbraucht werden könnte.

    17. Januar 2007 4
  • : 1.000 Protestbriefe gegen Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten
    1.000 Protestbriefe gegen Vorratsspeicherung von Telekommunikationsdaten

    Einen wachsenden Widerstand gegen die geplante Vorratsdatenspeicherung (verdachtsunabhängige Speicherung von Telekommunikationsdaten zur verbesserten Strafverfolgung) vermeldet der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung. Er zieht damit eine positive Zwischenbilanz seiner Aktion „Offene Briefe gegen die Vorratsdatenspeicherung“. Auf einem speziellen Internetportal (http://briefe.gegen.daten.speicherung.eu) können besorgte Bürger seit September 2006 offene Protestbriefe gegen die von Union und SPD geplante sechsmonatige Speicherung weiter Teile des Kommunikations‑, Bewegungs- und Internetnutzungsverhaltens der Bevölkerung schreiben. Die Briefe werden allen 448 Abgeordneten von Union und SPD per E‑Mail zugeleitet. Die über 1.000 individuell formulierten Briefe besorgter Bürger zeigten, dass von Politikverdrossenheit keine Rede sein könne, erklärte der Arbeitskreis heute. Sehr anschauliche Auszüge aus den Briefen der BürgerInnen finden sich in der Pressemitteilung.

    15. Januar 2007 6
  • : Vorratsdatenspeicherung im Überblick
    Vorratsdatenspeicherung im Überblick

    Eine schöne Übersicht über das Thema mit den Möglichkeiten zur Gegenwehr gibt es seit gestern bei Indymedia. Ein wirklich gelungener, nüchterner Text mit allen wichtigen Fakten, sehr zu empfehlen für „Einsteiger“.

    15. Januar 2007
  • : ZEIT-Dossier: Überwachung in UK
    ZEIT-Dossier: Überwachung in UK

    Die ZEIT hat ein grosses Dossier zum Thema „Big Brother ist wirklich ein Brite“. Dies gibt es jetzt auch online zum lesen. Die Printausgabe lohnt sich aber auch.

    Das Mutterland der Demokratie verwandelt sich in den rabiatesten Überwachungsstaat der westlichen Welt. Die Regierung Blair ist stolz darauf.

    [Danke für die vielen Hinweise]

    15. Januar 2007 2
  • : NSA, Vista und Sicherheit im Deutschlandradio
    NSA, Vista und Sicherheit im Deutschlandradio

    Das Deutschlandradio hat ein Interview mit Johan Bitzer vom ULD Schleswig Holstein zum Thema „Wie sicher ist das neue Betriebssystem von MIcrosoft Windows Vista?“. Dort geht es um Sicherheit und Unsicherheit in der Informationstechnologie im Allgemeinen, Verbraucher- und Datenschutz und was Geheimdienste und Sicherheitsbehörden wie die NSA mit proprietären Systemen anstellen könnten. Und natürlich, wie deutsche Innenpolitiker die „Innere Sicherheit“ mit „IT-Sicherheit“ verwechseln und die Sicherheit unserer IT-Infrastrukturen durch Bundestrojaner und Hausdurchsuchungen gefährden.

    Lustige Frage zwischendrin von der Moderatorin:

    „Apple und Linux arbeiten doch auch mit Sicherheitsbehörden zusammen?“

    Das Interview gibt es als MP3 und ist ca. 10 Minuten lang.

    Passend dazu ist auch dieser Artikel in der Welt: US-Geheimdienst kontrolliert Windows Vista.

    US-Beobachter glauben, dass die Konzerne mit ihren Eingeständnissen einen eigenen PR-Plan verfolgen: Die Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten soll ihre Software in der Öffentlichkeit als besonders sicher erscheinen lassen. Vor allem Microsoft will damit offenbar gegensteuern. Denn zuletzt gab es immer wieder Zweifel, dass Vista so sicher ist, wie es der Konzern behauptet hatte. Allerdings könnte sich Microsofts Vorstoß zumindest in Deutschland als Eigentor erweisen. Viele PC-Nutzer sind hier sensibel, wenn es um die Zusammenarbeit mit Geheimdiensten geht.

    12. Januar 2007 2
  • : Der Spion, der als IT-Consultant kam
    Der Spion, der als IT-Consultant kam

    Erich Moechl schreibt mal wieder ausführlich auf der Futurezone über SWIFT: Der Spion, der als IT-Consultant kam. In diesem Fall geht es um den neuen US-Geheimdienstkoordinator Mike McConnell, der zehn Jahre lang in der Geschäftsführung der US-Beraterfirma Booz Allen Hamilton sass. Davor war er Admiral in der NSA.

    Sehr interessant ist auch ein ausführliches Memo von der American Civil Liberties Union (ACLU) und Privacy International zu Booz Allen Hamilton und deren vielfältigen Verbindungen zu US-Geheimdiensten.

    Bookz Allen Hamilton kontrolliert übrigens als unabhängige Instanz für die EU, ob bei der Weitergabe der Finanztransaktionsdaten an die USA auch alles Datenschutzkonform verläuft. Irgendwie halt.

    8. Januar 2007
  • : Rasterfahndung bei Kreditkartenunternehmen
    Rasterfahndung bei Kreditkartenunternehmen

    Auf der Jagd nach Konsumenten von Kinderpornographie haben Staatsanwaltschaft und Beamte des Landeskriminalamtes Sachsen-Anhalt zu einer laut Spiegel-Online „bisher beispiellosen Maßnahme“ gegriffen: Die erste richtige Rasterfahndung deutscher Kreditkartenkunden.

    Offenbar ließen sie den Zahlungsverkehr aller deutschen Kreditkartenbesitzer daraufhin überprüfen, ob eine bestimmte Summe in einem festgelegten Zeitraum auf ein verdächtiges Konto im Ausland überwiesen worden ist. Sämtliche um Auskunft ersuchten Unternehmen der Kreditkartenwirtschaft kooperierten offenbar mit den Ermittlern und gaben die Daten ihrer verdächtigen Kunden preis. Die Überprüfung einzelner Kreditkartendaten ist beim Kampf gegen die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet Standard. „Dass die Kollegen jedoch bundesweit sämtliche Kreditkarten in die Ermittlungen einbezogen haben, ist ein Novum“, wie ein erfahrener Ermittler sagt.

    8. Januar 2007 7
  • : Myspace: (Some of) the kids are alright?
    Myspace: (Some of) the kids are alright?

    Justin Patchin von der the University of Wisconsin-Eau Claire und Sameer Hinduja von der Florida Atlantic University haben mal genauer untersucht, wie viel die MySpace-User wirklich über sich preisgeben. Leider ist unklar, wer die Studie finanziert hat und was genau drin steht. Ausser der Pressemitteilung, einem Audio-Interview und ein paar Medienberichten habe ich nichts finden können. Die US-Presse schreibt jedenfalls irgendwie erleichtert, „Teens are safe on MySpace“.

    Aus den zufällig ausgewählten 2423 Teenager-Seiten ergab sich, dass fast 40 Prozent als „privat“ geschaltet und damit nur für „Freunde“ sichtbar waren. Soweit ich das sehe, können damit Leute wie Madonna, Lonelygirl15 oder die Arctic Monkeys sehr viel über die Jugend von heute herausbekommen. MySpace verlangt von den Nutzern, dass sie mindestens 14 sein müssen, und bei allen bis 16 Jahren ist die Voreinstellung für die Profile ohnehin „privat“. Die beiden Forscher haben sich dann die 1500 Profile, die für alle einsehbar waren, mal genauer angesehen:

    • Almost 57 percent of the profiles included at least one photo of the teen, often of themselves with family, friends or people they met at a social gathering. Many others provided detailed descriptions of their personal appearance.
    • About 5 percent of the teens included photos of themselves in a swimsuit or underwear, and 15 percent included photos of friends in a swimsuit or underwear.
    • Almost 40 percent of the profiles included the youth’s first name, and about 9 percent included their full name.
    • About 81 percent of the youth included the name of the city in which they live, and another 28 percent named the school they attend.
    • About 4 percent included their instant messaging name, and 1 percent included their e‑mail address.
    • Less than 1 percent included their telephone number. But when extrapolated to all teens on MySpace, nearly 75,000 youth may be including this private information.
    • About 18 percent of the sites included evidence of alcohol use, 7 percent included evidence of tobacco use and 2 percent included evidence of marijuana use.
    • Nearly 20 percent of the profiles included profanity, and almost 33 percent of the sites included swear words in the posted comments.
    • „The results indicate that youth are posting personal and identifying information, but not to the extent that many believe,“ Patchin said.

    Sie empfehlen den Eltern, MySpace mit den Kindern gemeinsam zu nutzen, zum gegenseitigen Vorteil:

    „Teens can teach their parents about the technology and parents can talk to their kids about making responsible choices online. MySpace can be a way for parents to get closer to their kids.“

    Da die Kids allerdings ihre Eltern überwiegend hassen, wenn die ihnen beim Chatten und anderen Online-Aktivitäten über die Schulter schauen, versuchen manche Eltern, sich ihren Kindern eben online zu nähern, indem sie selber auf chattige Teenager machen. Das ist allerdings ethisch sehr fragwürdig und kann auch böse schief gehen. Irgendwo wurde kürzlich berichtet, dass sich auf dem Weg ein Teenager in seine eigene Mutter verliebt hatte. Weiss noch wer den Link?

    Update: Gerade ist auch eine Studie von Amanda Lenhart und Mary Madden vom PEW-Projekt „Internet & American Life“ erschienen: „Social Networking Websites and Teens: An Overview“

    6. Januar 2007 3
  • : Vollüberwachung für ProblemPolitiker
    Vollüberwachung für ProblemPolitiker

    Das wurde auf dem 23C3 vorgeschlagen:

    Politiker sollen Vorbild für den Bürger sein. Wenn sie dann also meinen, der Bürger habe de facto kein Recht auf private digitale Lebensgestaltung (siehe Vorratsdatenspeicherung), steht es dem Bürger wohl eindeutig zu, den Spiess umzudrehen. Es ist eindeutig im öffentlichen Interesse, volltransparente Politiker zu haben. Am besten wäre es natürlich, wenn die Politiker zu ihrem “Ich habe nichts zu verbergen.”-Credo offen und ehrlich stehen würden und der interessieren Öffentlichkeit Zugriff auf ihre Daten geben. Bis es soweit ist, müssten besorgte Bürger vielleicht hier und da ein bisschen nachhelfen.

    Die Idee ist natürlich, dass damit die politisch Verantwortlichen für den ganzen Überwachungswahn endlich mal am eigene Leib erfahren, was es bedeutet, ständig unter Beobachtung zu stehen. Sie haben doch bestimmt „nichts zu verbergen“ – oder?

    Für viele mag das nicht akzeptabel sein, analog zu dem alten Spruch „Bomben für den Frieden ist wie F*** für die Jungfräulichkeit“. Ich bin mir auch nicht sicher, ob man es unbedingt wirklich machen sollte. Als öffentliche Forderung, mit genügend Verve und Ernsthaftigkeit vorgetragen, dürfte es aber für einigen Wirbel sorgen. Die meisten Bundestagsabgeordneten haben ja ebenfalls noch nicht verstanden, dass auch ihre Telefonate und Emails im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung komplett protokolliert werden sollen.

    Frank bittet jedenfalls um Diskussionsbeiträge in seinem Blog. Ihr könnt natürlich gern auch hier diskutieren oder uns Trackbacks schicken.

    5. Januar 2007 6
  • : Atomkraftgegner klagen gegen Computer-Überwachung
    Atomkraftgegner klagen gegen Computer-Überwachung

    Wurde ja auch mal Zeit, dass die politischen Aktivisten jenseits der Netz- und Datenschützer-Szenen gegen die zunehmende Überwachung aktiv werden. Immerhin sind auch ihre Arbeitsgrundlagen davon betroffen. Im Münsterland haben es jetzt welche verstanden und sind gleich aktiv geworden:

    Anti-Atomkraft-Initiativen im Münsterland wollen Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht einlegen.Sie befürchten, dass der NRW-Verfassungsschutz durch das Ausspionieren von privaten Computern und E‑Mails in die private und berufliche Sphäre von Atomkraftgegnern eindringen könne. Das erklärte das „Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen“. Weil Betroffene über die Maßnahmen nicht informiert würden, könnten sie auch keine gerichtliche Überprüfung veranlassen. Die Anti-Atomkraft-Initiativen fordern die Aufhebung der Gesetzesänderung.

    Sehr schön.

    Ich hätte da so eine Idee: Wir helfen den AtomkraftgegnerInnen bei ihren weiteren Aktivitäten gegen die Überwachung, und dafür erzählen die uns, wie man politischen Widerstand großflächig und öffentlichkeitswirksam mobilisiert – das hat ja damals mit der Anti-Atomkraft-Bewegung recht gut geklappt.

    4. Januar 2007 3