Datenschutz
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: Innenausschuss des EU-Parlaments stimmt am 21.Oktober über Datenschutzverordnung ab
: Innenausschuss des EU-Parlaments stimmt am 21.Oktober über Datenschutzverordnung ab Der Innenausschuss des Europäischen Parlaments (LIBE) wird voraussichtlich am 21. Oktober über die Datenschutzgrundverordnung abstimmen. Das sagte der zuständige Berichterstatter Jan Philipp Albrecht (Grüne) gestern im Rahmen einer Datenschutzkonferenz in Brüssel.
Der LIBE-Ausschuss ist federführend bei dem Dossier, das heißt hier legt das Europäische Parlament seine Position zur Datenschutzverordnung fest, mit der der Berichterstatter in die Dreiecksverhandlungen mit dem Ministerrat und der EU-Kommission geht.
Warum ist das wichtig? Die Datenschutzverordnung regelt den europäischen Datenschutz der nächsten Jahrzehnte! Ausführlicher habe ich das zum Beispiel hier beschrieben. Und vor allem: EU-Parlamentarier sind – im Gegensatz zu EU-Beamten und nationalen Ministerien – erfahrungsgemäß am offensten für Input von Euch da draußen (siehe ACTA). Dieser Termin ist also eine letzte Chance, noch einmal Einfluss auf das Parlament zu nehmen, bevor es in die undurchsichtigen Verhandlungen zwischen den Institutionen geht.
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: Apples iPhone 5S: Leichteres Spiel für die Polizei dank Fingerabdruck
: Apples iPhone 5S: Leichteres Spiel für die Polizei dank Fingerabdruck Das wohl am heftigsten diskutierte Feature des neuen Apple iPhone 5S ist der integrierte Fingerabdruck-Scanner. Apple bewirbt Touch ID als revolutionären Schritt, um die Daten auf dem iPhone besser zu schützen. Die Rhetorik ist dabei recht simpel und eingängig: Biometrische Daten, wie unser Fingerabdruck, sind gleichzeitig ‚geheim’, einfach zu benutzen (da man sie nicht vergisst und immer bei sich hat) und ’sicher’ da einzigartig und schwer zu fälschen. So sagt auch Dan Riccio, Senior Vice President Hardware Design Apple, im Werbespot, dass der Fingerabdruck eines der besten Passwörter sei.
Your fingerprint is one of the best passwords in the world. It’s always with you and no two are exactly alike.
Allerdings wurden nun Stimmen laut, dass die Verwendung des Fingerabdrucks einige Gefahren mit sich bringt: Da Apple mit der NSA kooperiert gibt es Bedenken, dass man biometrische Daten an den Staat weitergibt. Im Gegensatz zu einem Passwort kann die Polizei nach dem Fingerabdruck verlangen, um Zugriff auf das Gerät zu erhalten. Fingerabdrücke sind bestechend einfach zu fälschen. Und Nutzung des Fingerabdrucks zum simplen Sperren des Telefons könnte den leichtsinnigen Umgang mit biometrischen Daten fördern. Im Folgenden wollen wir die verschiedenen Aspekte näher beleuchten.
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: Wahlkampf mit Google: Lobby-Team verleiht Google Glasses an Netzpolitiker im Bundestag
Bild: <a href="http://www.tobiaskoch.net/">Tobias Koch</a> : Wahlkampf mit Google: Lobby-Team verleiht Google Glasses an Netzpolitiker im Bundestag Nach dem Wochenende der Freiheit statt Angst Demonstration haben sich Netzpolitiker von SPD und CDU mit dem Google-Lobbyisten Max Senges getroffen, wie Google Deutschland schreibt:
Lars Klingbeil (SPD) und Peter Tauber (CDU) treffen sich mit Max Senges von Google, um Prototypen von Google Glass einem ersten “netzpolitischen Härtetest” zu unterziehen. Sie informierten sich dabei vor allem über den Entwicklungsstand der neuen Technologie, natürlich kam dabei aber auch der Spaß nicht zu kurz. Die beiden Abgeordneten probierten aus, wie man mit Google Glass schnell etwas online sucht, Navigationshilfe erhält, Nachrichten vorgelesen bekommt und natürlich auch Fotos oder Videos aufnimmt. Beide Politiker waren sich danach mit Max Senges einig, dass die Möglichkeiten der neuen Technologie erst ansatzweise erschlossen sind.
Lorenz Matzat bezeichnete die tragbaren Miniaturcomputer an dieser Stelle als herumlaufende Überwachungskameras.
In Zeiten der Komplettüberwachung unserer digitalen Kommunikation verteilt der Internet-Riese Spielzeuge an Abgeordnete, die damit cool wirken wollen. Auch ein Statement im sonst netzpolitisch eher lauen Wahlkampf.
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: Vodafone Deutschland gehackt: Bestandsdaten von zwei Millionen Kunden erbeutet
: Vodafone Deutschland gehackt: Bestandsdaten von zwei Millionen Kunden erbeutet Vodafone Deutschland ist gehackt worden:
Vodafone Deutschland ist kürzlich Ziel eines kriminellen Datenangriffs auf einen seiner Server geworden. Dieser Angriff war nur mit hoher krimineller Energie sowie Insiderwissen möglich und fand tief versteckt in der IT-Infrastruktur des Unternehmens statt. Dabei erlangte der Täter Zugang zu Stammdaten von 2 Millionen Personen. Er entwendete Angaben zu Name, Adresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Bankleitzahl und Kontonummer.
Auf einer eigenen Seite kann man überprüfen, ob man betroffen ist. Leider muss man dafür seine Konto-Verbindung eingeben – und das HTTPS geht nicht ohne die anscheinend gebrochene Stromverschlüsselung RC4.
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: Facebook: Änderung der Nutzungsbedingungen macht Nutzer endgültig zu Werbeträgern
: Facebook: Änderung der Nutzungsbedingungen macht Nutzer endgültig zu Werbeträgern Facebook hat wieder einmal seine „Datenverwendungsrichtlinien“ und seine “Erklärung der Rechte und Pflichten“ aktualisiert. Wenig überraschend gehen die Änderung zu Lasten der Nutzer und dass in teils drastischer Art und Weise. So möchte Facebook die Daten der Nutzer weiter kommerzialisieren, indem sie für die Schaltung von Werbung genutzt werden dürfen.
Die entscheidende Änderung findet sich in Ziffer 10 der überarbeiteten “Erklärung der Rechte und Pflichten“:
10. Über Werbung und andere kommerzielle Inhalte, die von Facebook zur Verfügung gestellt oder aufgewertet werden
Unser Ziel ist es, Werbeanzeigen und sonstige kommerzielle bzw. gesponserte Inhalte, die für unsere Nutzer und Werbetreibenden wertvoll sind, zur Verfügung zu stellen. Um uns dabei zu helfen, erklärst du dich mit Folgendem einverstanden:- Du erteilst uns deine Erlaubnis zur Nutzung deines Namens, Profilbilds, deiner Inhalte und Informationen im Zusammenhang mit kommerziellen, gesponserten oder verwandten Inhalten (z. B. eine Marke, die dir gefällt), die von uns zur Verfügung gestellt oder aufgewertet werden. Dies bedeutet beispielsweise, dass du einem Unternehmen bzw. einer sonstigen Organisation die Erlaubnis erteilst, uns dafür zu bezahlen, deinen Namen und/oder dein Profilbild zusammen mit deinen Inhalten oder Informationen ohne irgendeine Entlohnung für dich zu veröffentlichen. Wenn du eine bestimmte Zielgruppe für deine Inhalte oder Informationen ausgewählt hast, werden wir deine Auswahl bei deren Nutzung respektieren. Solltest du jünger als achtzehn (18) Jahre alt sein bzw. gemäß einer anderen gesetzlichen Altersgrenze als minderjährig gelten, versicherst du, dass mindestens ein Elternteil bzw. Erziehungsberechtigter den Bedingungen dieses Abschnitts (sowie der Verwendung deines Namens, Profilbilds, deiner Inhalte und Informationen) in deinem Namen zugestimmt hat.
- Wir geben deine Inhalte und Informationen nicht ohne deine Zustimmung an Werbetreibende weiter.
- Du verstehst, dass wir bezahlte Dienstleistungen und Kommunikationen möglicherweise nicht immer als solche kennzeichnen.
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: Willst du einen Kredit? Aber nur, wenn uns deine Facebook-Freunde passen und du uns in deinen PayPal Account lässt
: Willst du einen Kredit? Aber nur, wenn uns deine Facebook-Freunde passen und du uns in deinen PayPal Account lässt
Vor einem Jahr machten Berichte die Runde, wonach die Wirtschaftsauskunftei Schufa Facebook-Daten sammeln will. Nach einem Aufschrei wurde das Projekt „angesichts mancher Missverständnisse in der Öffentlichkeit“ gestoppt. Doch längst haben andere Firmen das aufgenommen und fortgeführt, was die Schufa damals angekündigt hat.Katie Lobosco berichtet auf CNN Money: Facebook Freunde könnten deine Kreditwürdigkeit verändern.
One such company, Lenddo, determines if you’re friends on Facebook with someone who was late paying back a loan to Lenddo. If so, that’s bad news for you. It’s even worse news if the delinquent friend is someone you frequently interact with.
Auch eine Firma aus Hamburg ist dabei: Kreditech wertet bis zu 8.000 Daten aus, auf der Webseite gleich als „alles das online gefunden werden kann“ beschrieben:
In addition to data from Facebook, eBay or Amazon accounts. Kreditech also gathers information from the manner in which a customer fills out the online application. For example, your chances of getting a loan improve if you spend time reading information about the loan on Kreditech’s website. If you fill out the application typing in all-caps (or with no caps), you’re knocked down a couple pegs in Kreditech’s eyes.
Kreditech can determines your location and considers creditworthiness based upon whether your computer is located where you said you live or work.
Den dritten beschriebenen Dienst muss man in seine Online-Bezahl-Accounts einloggen lassen:
Borrowers grant Kabbage access to their PayPal, eBay and other online payment accounts, disclosing real-time sales and delivery information. The company says it can determine a business’ creditworthiness and put money into its account in just seven minutes.
Schöne neue Datenwelt.
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: Basisleser weiterhin kritische Schwachstelle des elektronischen / neuen Personalausweises
: Basisleser weiterhin kritische Schwachstelle des elektronischen / neuen Personalausweises Report München der ARD wird heute Abend (21:45) einen Beitrag zur bekannten Sicherheitslücke des neuen bzw. elektronischen Personalausweises senden. Die grundsätzliche Strategie wurde 2011 von Jan Schejbal vorgestellt und basiert darauf, dass ein Keylogger die PIN während der Eingabe durch den Benutzer auslesen kann. Dies ist möglich, wenn der PC des Nutzers zum einen kompromittiert wurde (ein Keylogger muss installiert sein) und wenn zum anderen durch den Benutzer lediglich der ‚Basisleser’ eingesetzt wird – dieser Kartenleser, der standardmäßig und kostenlos verteilt wird, hat keine eigene Tastatur zur Eingabe der PIN.
Volker Birk des CCC hat in einem Test für Report München die Bildschirmtastatur des Benutzers mittels des Keyloggers ausgelesen und konnte danach – ohne Besitz des Ausweises – sensible Daten auslesen und hätte sogar ein Bankkonto unter dem Namen des Benutzers eröffnen können. Den verwendeten Keylogger hat der Chaos Computer Club Winterthur hier samt Quellcode veröffentlicht.
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: Freedom not Fear, 27. – 30.9. in Brüssel (inkl. Werbematerial)
: Freedom not Fear, 27. – 30.9. in Brüssel (inkl. Werbematerial) Vom 27. bis 30. September findet dieses Jahr wieder die „Freedom not Fear“ in Brüssel statt, wo sich Datenschutzaktivisten aus ganz Europa treffen.
Am Freitagabend startet die Veranstaltung mit einer Keynote von Datenschutzaktivist Caspar Bowden, der kürzlich eine lesenswerte Europarlaments-Studie zur US-Cloud-Überwachung veröffentlichte. Sein Vortrag wird die Frage behandeln, was wir seit den Snowden-Leaks gelernt haben und was dies für den Datenschutz in Europa bedeutet.
Am Samstagnachmittag kann man sich körperlich betätigen und an einem Feldtrip teilnehmen, um die natürlichen Lebensräume der NSA in Brüssel zu erforschen (dies ist *keine* Demo!). Am Samstag und Sonntag findet zudem ein Barcamp statt, mit verschiedenen Workshops und Talks zu netzpolitischen Themen. Für Montag sind Treffen mit EU-Abgeordneten und Kommissionsbeamten geplant. Der Fahrplan wird hier regelmäßig aktualisiert.
Das Ganze findet im mundo‑b, Rue d’Edimbourgh 26, 1050 Brüssel statt. Die Teilnahme ist wie immer frei. Jedoch kann man dem Projekt bei betterplace etwas Geld spenden, damit wird zum Beispiel die Miete im mundo‑b bezahlt. Wer kommen will, kann sich auch drüben bei der digitalcourage ein Ticket klicken.
Hier das versprochene Werbematerial:
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: Nicht viel Hoffnung für europäische Untersuchungen des NSA-Skandals
: Nicht viel Hoffnung für europäische Untersuchungen des NSA-Skandals Anfang der Woche verbloggten wir hier Briefe der EU-Kommission an US-Justizminister Holder, in denen Fragen zu Prism und den Aktivitäten der NSA gestellt wurden. Auch die Einrichtung einer transatlantischen Expertengruppe zur Aufklärung des Skandals sollte in Angriff genommen werden.
EU-Justizkommissarin Viviane Reding bat die USA am 10. Juni um Antworten. Als wir Antrag auf Zugang zu diesen Dokumenten stellten, konnte uns noch nicht mitgeteilt werden, ob auch die Antwortschreiben der USA übermittelt werden dürfen. Nun haben die USA zwei Dokumente frei gegeben. Erst am 1. und am 3. Juli antwortete Eric Holder (pdf – pdf). Er behandelt mit keinem einzigen Wort Reding’s Fragenkatalog und scheint die Expertengruppe so ineffektiv wie möglich machen zu wollen.
Es wurde bereits mehrfach bezweifelt, ob diese transatlantische Expertengruppe wirklich sinnvoll zur Aufklärung der Aktivitäten der Geheimdienste beitragen kann. Die European Voice berichtet beispielsweise, dass sich das Format und die Zusammensetzung mittlerweile geändert haben. Es sollte, wie auch Holder’s Brief zu entnehmen, zunächst eine „High Level Group“ geben. Nun ist sie nur noch eine „ad-hoc Arbeitsgruppe“, wie der Bericht der litauischen Ratspräsidentschaft zeigt. Vom ersten Treffen der EU-US Arbeitsgruppe, das am 8. Juli stattfand, ist nicht viel bekannt. Aus der Aussage der Ratspräsidentschaft kann man auch mit guten Willen keine brauchbaren Informationen herausfiltern. Das zweite Treffen ist für Mitte September in Washington, DC angesetzt.
Ob man sich viel von der Expertengruppe erhoffen darf, bleibt also fraglich – von den USA ist gewiss nicht viel Kooperation zu erwarten. Dies scheint auch die Meinung der Artikel-29-Datenschutzgrupppe zu sein, denn sie hat entschieden, nun eine unabhängige Untersuchung einzuleiten. In einem Brief (pdf), der am 19. August veröffentlicht wurde, erklärt die Datenschutzgruppe, dass viel mehr Fragen gestellt werden müssen – unter anderem welche Daten (Metadaten oder auch Inhalte) unter dem PATRIOT Act, FISA Amendment Act und dem Executive Order 12333 von den USA gesammelt werden und wie das FISA-Geheimgericht genau funktioniert.
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: EU-Datenschutz: Justizministerin verspricht Unterstützung, Digitale Gesellschaft fordert die konkret ein
Statistik guter und schlechter Änderungsanträge der Liberalen im EU-Parlament. : EU-Datenschutz: Justizministerin verspricht Unterstützung, Digitale Gesellschaft fordert die konkret ein Die Liberale Fraktion im Europäischen Parlament muss die Interessen der Nutzer/innen in der Datenschutz-Novelle endlich ernst nehmen. Das fordert der Verein Digitale Gesellschaft in einem offenen Brief an Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger. Diese hatte nach einer Petition ihre Unterstützung zugesagt – aber ihre Abgeordneten machen teilweise das Gegenteil.
Anfang Juni haben fünf Organisationen zusammen mit Campact eine Petition zur Stärkung des europäischen Datenschutzes gestartet. Bis heute haben mehr als 100.000 Menschen unterzeichnet. Daraufhin hat Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger den Bündnispartnern geantwortet und bekundet, dass sie sich „auch ganz persönlich“ für „hohe Standards“ einsetzt. Leider scheinen das nicht alle EU-Abgeordneten ihrer Partei so zu sehen, wie unter anderem LobbyPlag zeigt.
Der Digitale Gesellschaft e. V. hat sich diese Diskrepanz zum Anlass genommen, der Ministerin in einem offenem Brief zu antworten. Darin heißt es:
Wir stimmen Ihnen zu: Für einen funktionierenden Markt ist es heute – mehr als jemals zuvor – unabdinglich, dass NutzerInnen den Unternehmen beim Datenschutz vertrauen. Sie müssen wieder wissen welche Daten wann, wo, von wem und zu welchem Zweck gespeichert werden. Die Datenschutzgrundverordnung bietet die Chance dazu.
Leider weisen viele Änderungsanträge der FDP im Europäischen Parlament jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Sie scheinen den Aussagen Ihres Schreibens gar zu widersprechen. In der Summe würden die Änderungsanträge Ihrer Partei zu weniger Datenschutz führen. Vor allem in Anbetracht der Enthüllungen rund um die grundrechtsverletzenden Aktivitäten der Geheimdienste, die dabei Unterstützung von den großen IT-Unternehmen erfahren, bitten wir Sie und Ihre Partei, die im Folgenden aufgeführten Änderungsanträge zurückzuziehen.
Die detaillierte Kritik an sechs ausgewählten Änderungsanträgen gibt’s im Brief nachzulesen.
Wir lassen uns doch nicht verarschen.
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: Rechenzentrum für Apotheken handelt mit unzureichend anonymisierten Patientendaten
: Rechenzentrum für Apotheken handelt mit unzureichend anonymisierten Patientendaten Nach Informationen des Nachrichtenmagazins Spiegel werden in Deutschland „Millionen Ärzte und Patienten ausgespäht“. Dem Spiegel liegen vertrauliche Dokumente vor, die belegen, dass das Apothekenrechenzentrum VSA Patientendaten ohne ausreichende Verschlüsselung weiterverkauft hat. Durch die unzureichende Verschlüsselung ist es demnach möglich, die tatsächliche Versichertennummern zu errechnen. Abnehmer solcher Datensätze sind nach Angaben des Spiegel Unternehmen aus der Pharmaindustrie, welche diese Daten zu Zwecken der Marktforschung nutzen.
Im Fokus des Berichts stehen das bayerische Apothekenrechenzentrum VSA und der US-Konzern IMS Health. IMS Health rühmt sich selbst damit, die Krankheiten von weltweit rund 300 Millionen Patienten verfolgen zu können – „darunter auch ’42 Millionen verschiedene gesetzlich Versicherte’ in Deutschland“, wie der Spiegel schreibt. Grundsätzlich ist der Handel mit Patientendaten nicht verboten. Es muss jedoch Streng darauf geachtet werden, dass die Daten anonymisiert verkauft und verwendet werden. Doch genau das ist nach Informationen des Spiegel nicht der Fall.
Bei der Lieferung von Rezeptdaten an IMS wird die Identität der Patienten lediglich durch einen 64-stelligen Code verschleiert, der sich leicht auf die tatsächliche Versichertennummer zurückrechnen lässt, […]. Zusätzlich werden auch Alter und Geschlecht der Patienten an die Marktforscher weitergegeben. Für jeden Rezeptdatensatz eines deutschen Versicherten muss der amerikanische IMS-Konzern teils weniger als 1,5 Cent an Apothekenrechenzentren bezahlen.
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: Mehr Transparenz für die transatlantische Expertengruppe zum Überwachungsskandal?
: Mehr Transparenz für die transatlantische Expertengruppe zum Überwachungsskandal? Im Juni verkündete die EU-Kommission, dass die EU und die USA eine transatlantische Expertengruppe einrichten werden, um den NSA-Überwachungsskandal aufzuklären. Dies wurde am 14. Juni in Dublin in einem Treffen mit US-Justizminister Eric Holder beschlossen. Wie wir bereits berichteten, wurde über die Zusammensetzung der Gruppe nichts bekannt.
Das wollten wir genauer wissen und haben bei der EU-Kommission direkt nachgefragt. Über das Portal AskTheEU.org stellten wir einen Antrag auf Zugang zu Dokumenten, um weitere Informationen über die gemeinsame Expertengruppe und deren Mitglieder zu erhalten. Die EU-Kommission scheint sich jedoch mit unserem Antrag schwer zu tun und stellt uns zunächst nur einen Teil der angefragten Dokumente zur Verfügung, die wir an dieser Stelle veröffentlichen.
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: EU-Datenschutzverordnung darf nicht Merkels NSA-Feigenblatt werden
: EU-Datenschutzverordnung darf nicht Merkels NSA-Feigenblatt werden Die Bundesregierung vertuscht den größten Überwachungsskandal der Menschheitsgeschichte. Als aktionistisches Feigenblatt muss immer öfter die derzeit verhandelte Datenschutzgrundverordnung herhalten. Jüngstes Beispiel ist die Antwort der Bundesregierung auf die 115 Fragen der SPD-Bundestagsfraktion. Bevor ich allerdings darauf zu sprechen komme, eine kurze Einführung in die Problematik.
Artikel 42: Gut, aber nicht genug
Die Bundesregierung hat auf dem letzten informellen Rat für Justiz und Inneres am 19. Juli 2013 u.a. die Wiedereinführung des Artikels 42 in die Datenschutzverordnung vorgeschlagen.
Der Regelungsvorschlag sieht vor, dass Datenübermittlungen an Drittstaaten künftig entweder den strengen Verfahren der Rechts- und Amtshilfe unterliegen oder den Datenschutzaufsichtsbehörden gemeldet und von diesen vorab genehmigt werden müssen.
Auch wir hatten mehrfach über den – unter omniösen Umständen – aus dem Kommissionsvorschlag herauslobbyierten Artikel berichtet und darauf hingewiesen, dass dieser allein eben keinen ausreichenden Schutz vor geheimdienstlicher Überwachung bietet. Er muss von anderen Maßnahmen in der Verordnung sowie von solchen auf nationaler und internationaler Ebene flankiert werden. Nichtsdestotrotz ist der Vorschlag zur Wiedereinführung des Artikels 42 unterstützenswert.
Die Feigenblatt-Antwort auf die kleine Anfrage vom 26.7
Die Bundesregierung scheint zu denken, dass die EU-Datenschutzverordnung regulieren könnte, inwiefern Unternehmen Daten „(aktiv und bewusst)“ an Nachrichtendienste in einen Drittstaat übermitteln (PDF, S. 48). Das formuliert sie jedenfalls so selbstbewusst in ihrer sonst dürftigen Antwort auf die kleine Anfrage der SPD-Bundestagsfraktion vom 26.7. Nachdenklich stimmt das in zweierlei Hinsicht.
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: Google: Nutzer von Gmail können keine Privatsphäre erwarten
: Google: Nutzer von Gmail können keine Privatsphäre erwarten In einer Stellungnahme zu einem laufenden Gerichtsverfahren haben Anwälte von Google erklärt, dass Nutzer die Emails an Googles Mailservice Gmail schicken, keine Privatsphäre zu erwarten hätten. Das berichtet Consumerwatchdog, denen die Stellungnahme von Google vorliegt.
Oft wurde an dieser Stelle in den letzten Wochen über verschiedene Emailanbieter und Möglichkeit zur sicheren Kommunikation berichtet. Dabei wurde immer davor gewarnt einen Dienst der großen amerikanischen Konzerne wie Google, Yahoo oder Microsoft zu nutzen, wenn man seine Privatsphäre schützen möchte. Doch nun liefert sogar Google selbst die Aussage, dass Nutzer von Gmail keine Privatsphäre zu erwarten hätten:
Just as a sender of a letter to a business colleague cannot be surprised that the recipient’s assistant opens the letter, people who use web-based email today cannot be surprised if their emails are processed by the recipient’s [email provider] in the course of delivery. Indeed, ‘a person has no legitimate expectation of privacy in information he voluntarily turns over to third parties.
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: st_ry Folge 1: Das tägliche Ausspähen. (Oder: Warum Männer keinen Kredit kriegen.)
: st_ry Folge 1: Das tägliche Ausspähen. (Oder: Warum Männer keinen Kredit kriegen.) In „st_ry Folge 1″ gehen Daniel Bröckerhoff und Team der Frage nach, was Scoring ist und wie es funktioniert: Das tägliche Ausspähen. (Oder: Warum Männer keinen Kredit kriegen.)
Für st_ry, Folge 1, um hinter die Kulissen des „Scoring“ zu blicken. Also das kommerzielle und massenhafte Sammeln, Speichern und Auswerten persönlicher Daten. Das jeden Tag zigtausendfach stattfindet, ganz legal, und ganz schön intransparent.
Bonusfact: Jetzt wissen wir endlich, wie es bei Alvar Freude in der neuen Wohnung aussieht.
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: Amazon: Nachlässigkeiten bei der Kennwortabfrage
: Amazon: Nachlässigkeiten bei der Kennwortabfrage Wie heise online heute berichtet gibt es wohl einige Unstimmigkeiten bei Amazons Kennwortabfrage. So können sich manche Benutzer erfolgreich einloggen, indem sie ihr Passwort zweimal zusammenhängend eintippen. Das Phänomen tritt wohl vor allem bei älteren Passwörtern oder Passwörtern auf, die exakt 8 Zeichen lang sind. So konnten sich manche heise online Redakteure auch einloggen, obwohl sie an ihr Passwort zusätzlich „123“ angehängt hatten. Bisher wurden folgende Szenarien identifiziert:
- Kennwort mit 8 Zeichen: Testen, ob man sich auch durch anhängen beliebiger zusätzlicher Zeichen (z.B. „123“) einloggen kann.
- Älteres Passwort mit mehr als 8 Zeichen: Evtl. kann man sich auch durch die Eingabe der ersten 8 Zeichen einloggen.
Betroffene Benutzer sollten umgehend ihr Kennwort ändern. Von Amazon gibt es diesbezüglich bisher noch keine Stellungnahme. Schon in der Vergangenheit gab es Unregelmäßigkeiten bei der Authentifizierung. So hatte heise online schon 2011 aufgedeckt, dass die Kennwortabfrage nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschied.
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: Hamburg: Mahlzeit in Grundschule nur mit Fingerabdruck
Ist der persönliche Schreibstil so individuell wie ein Fingerabdruck? : Hamburg: Mahlzeit in Grundschule nur mit Fingerabdruck
In Hamburg speichern wohl einige Grundschulen die Fingerabdrücke der Kinder, zur Authentifizierung in der Mensa. Hamburg 1 berichtete nun, dass wohl zumindest an der Adolph-Schönfelder-Schule Kinder gezwungen wurden, ihre Fingerabdrücke für das Bezahlsystem abzugeben – obwohl sich die Eltern zuvor gegen die Abgabe ausgesprochen hatten. Laut Hamburg 1 benutzen wohl noch 10 andere Schulen in Hamburg ein ähnliches Bezahlsystem, bei dem biometrische Daten erhoben werden. Im Falle der Adolph-Schönfelder-Schule wird mit der People & Projects IT GmbH kooperiert. Deren „Schulmensaverwaltung“ wurde durch das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein zertifiziert. Im Kurzgutachten liest man allerdings direkt, dass weder Fingerabdrucksystem, noch RFID-System Gegenstand der Prüfungen waren:Nicht Teil der Begutachtung ist das Fingerprintverfahren sowie das RFID-Verfahren, mit welchen die Identifizierung am I.S.S. Terminal (innerhalb des I.S.S. POS) stattfindet.
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: Auftaktrede zur Demonstration #StopWatchingUs
: Auftaktrede zur Demonstration #StopWatchingUs Hier meine Auftaktrede zur „Stop Watching Us“-Demo am Samstag in Hamburg. Die Demo war mit etwa 4000 Personen eine der größten, die stattgefunden hat und wurde dort vom Hamburger Bündnis gegen Überwachung durchgeführt. Ausserdem möchte ich die Gelegenheit nutzen, um den geneigten Leser noch einmal auf den BND-Spaziergang heute um 19 Uhr in Berlin hinzuweisen. Bitte erscheint zahlreich und zeigt diesem Geheimdienst auf kreative Art und Weise, was ihr von seiner Schnüffelei haltet!
Moin Hamburg!
Ich freue mich sehr, dass so viele von Euch hier zusammengekommen sind, um mit uns gegen ein bis drei Prisms und mindestens ein Tempora zu demonstrieren.
Zugegeben, das klingt ein bisschen vage für einen echten Aufstand. Aber an dieser ungenauen Angabe sieht man, wie wenig wir in Wahrheit über die einzelnen Programme mit den komischen Namen wissen. Das liegt nicht an uns! Wir hätten gern viel mehr Ahnung, aber die NSA, die GCHQ, der BND und die Bundesregierung versorgen uns nur spärlich mit Informationen – wenn überhaupt.
Aber durch Edward Snowden wissen wir längst genug. Genug, um wütend zu sein. Genug, um entsetzt zu sein. Genug, um Angst zu haben. Und mehr als genug, um dagegen heute auf die Straße zu gehen.
Wir wissen von monströsen Spähprogrammen. Wir wissen von der engen Zusammenarbeit zwischen Firmen und Regierungen. Wir wissen, dass unsere gesamte Kommunikation über Internet und Telefon gespeichert wird – und im Zweifelsfall blitzschnell ausgewertet werden kann.
Damit wissen wir also: Unsere Freiheit ist bedroht.
Freiheit heißt nämlich, dass wir jederzeit und überall sagen können, was wir denken – also auch Unfertiges, Unfug, Zorniges oder Spaßiges. Überwachungsalgorithmen aber sind spassbefreit. Sie erkennen keine Ironie. Sie können nicht wissen, wie wir etwas gemeint haben – und es geht sie übrigens auch überhaupt nichts an.
Menschen, die Angst haben, dass sie belauscht werden, sagen nicht mehr, was sie denken oder empfinden. Sie verkneifen sich auch manchen Scherz. Schon der Verdacht, abgehört zu werden, reicht aus, um sein Verhalten ändern.
Das glaubt Ihr nicht? Wer von Euch würde denn den Scherz twittern, er sei ein guter Freund von Edward Snowden und habe heute noch mit ihm gechattet? Wer von Euch würde sich trauen, kurz vor einem Besuch in die USA eine E‑Mail zu verschicken, in der steht, er habe dort etwas Heikles vor? Wer von Euch hat in den vergangenen Wochen nicht schon einmal darüber nachgedacht, womit man sich verdächtig macht und womit nicht?
Das müsst Ihr nicht. Oder vielmehr: Das solltet Ihr nicht müssen. Das steht nämlich nicht im Vertrag. Denn demokratisches Gemeinleben in diesem Land unterliegt einem strengen Vertrag, unserem Grundgesetz.
Darin sind unsere wichtigsten Rechte aufgeführt, und in Artikel 19, Absatz 2 heißt es: „In keinem Fall darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden“. In diesem Vertrag steht auch, wer wen in seiner Macht kontrolliert. Und wer hier eigentlich das letzte Wort hat – nämlich wir! Das Grundgesetz ist unser Fundament, der Boden, auf dem unsere Demokratie steht.
Was wir grade erleben ist eine der tiefsten Krisen, die eine Demokratie erleben kann. Denn unsere Grundrechte sind offenbar nicht mehr die wichtigste Grundlage für jede Entscheidung. Vielmehr wirft Innenminister Friedrich sogar plötzlich ein neues Supergrundrecht namens Sicherheit in den Raum, das über den echten Grundrechten stehen soll. Das ist gefährlicher Blödsinn.
Überwachung führt nicht zu mehr Sicherheit, sondern in einen Präventionsstaat, der mit einem Rechtsstaat nichts mehr zu tun hat. Ermittlungen werden immer weiter ins Vorfeld von Straftaten verlagert – also bevor überhaupt eine Straftat stattgefunden hat. Damit wird normatives Verhalten erzwungen – wobei unklar bleibt, was die Norm ist. Und wer sie überhaupt festlegt. Etwa Geheimdienste?
Tatsächlich steuern wir immer mehr auf einen Staat im Staat zu – sofern wir ihn nicht längst haben. Der Journalist Heribert Prantl hat in einem Kommentar über die Überheblichkeit der Geheimdienste geschrieben. Genau das ist es: Überheblich! Dass sie glauben besser zu wissen, was gut und richtig für die Demokratie ist. Wir sehen aber, dass Geheimdienste sich irren, und das gar nicht so selten. Im NSU-Skandal jedenfalls haben sie auf ganzer Linie versagt. Und sie versagen wieder: Eine ihrer Aufgaben wäre doch, eine solch ausufernde Form der Überwachung aus dem Ausland abzuwehren. Wenn sie nicht mal das hinbekommen, dann brauchen wir sie nicht. Dann werden sie sogar gefährlich.
Darüber müssen wir offen diskutieren. Stattdessen hören wir Beschwichtigungen: Man wolle doch nur unser Bestes. Man wisse schon, was man mache – danke der Nachfrage. Man bespreche das Thema mal mit den Geheimdiensten – in einer Geheimsitzung. Wie soll das enden? Haben wir bald auch Geheimgerichte oder Geheimverfahren, Geheimurteile und Geheimgefängnisse?
Der CSU-Politiker Hans-Peter Uhl hat einmal gesagt: „Es wäre schlimm, wenn unser Land am Schluss regiert werden würde von Piraten und Chaoten aus dem Computerclub. Es wird regiert von Sicherheitsbeamten, die dem Recht und dem Gesetz verpflichtet sind.“ Wie immer wurde er auch für diesen Spruch ausgelacht, aber mittlerweile bleibt mir das Lachen im Halse stecken. Nein, wir wollen nicht von Sicherheitsbeamten regiert werden. Und schon gar nicht von Geheimdiensten!
Das wäre eine Katastrophe. Die gilt es zu verhindern. Und zwar genau jetzt. Der Zeitpunkt ist gekommen, an dem wir handeln müssen – und zwar alle: Übt mit uns Druck auf Politiker und Parteien aus! Fragt nach! Geht auf die Straße! Erklärt es all Euren Mitbürgern! Wehrt Euch! Schützt Euch im Netz! Verteidigt Eure Grundrechte!
Macht jetzt eine klare Ansage: Stop Watching Us!
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: Die bequeme Staatsgläubigkeit
: Die bequeme Staatsgläubigkeit 
Auf süddeutsche.de empört sich Dirk von Gehlen über den Text von Evgeny Morozov „Der Preis der Heuchelei“ in der FAZ.
Von Gehlens Vorwurf an Morozov: Er würde ähnlich wie der deutsche Politiker Hans-Peter Uhl (CSU) zu Datensparsamkeit aufrufen und damit die Gültigkeit des Postgeheimnisses (GG Art. 10) unterlaufen. Eine „digitale Bankrotterklärung“, ein „Redeverbot“. Richtig perfide sei aber, dass Morozov den Vergleich zum Klimawandel zöge:
„Morozov vergleicht den Datenverbrauch mit dem Energiekonsum und hält die Datensparsamkeit für ein Gebot der Stunde, um eine der Klimakatastrophe vergleichbare Datenkatastrophe zu verhindern.“
Vielleicht liegt es daran, dass Gehlen die deutsche Übersetzung aus dem Englischen von Morozov bei der FAZ las. Morozov verhängt an keiner Stelle ein „Redeverbot“. Einer seiner zentralen Begriff ist „information consumerism“, der von der FAZ als „Datenkonsum“ übersetzt und damit seinem kritischen Gehalt entledigt wird. „Consumerism“ wird im Deutschen eigentlich als „Konsumismus“ oder „Konsumerismus“ übersetzt, dient als Begriff der Konsumkritik, bezeichnet ein übermäßiges Konsumverhalten. Später schreibt die FAZ in einer Zwischenüberschrift: „Gegen die Ideologie des Datenkonsums“ (im Original:„Political and moral consequences to information consumerism“) – die Gleichsetzung von Information mit Daten ist schlichtweg falsch.
So oder so, Gehlens Kritik geht fehl. Er wirft Morozov vor, dass der Umweltverbrauch ein ganzes Ökosystem beträfe, im Falle des Digitalen aber Datenverbrauch folgenlos bleibe, da dort Kopien keine Abnutzung hervorriefen. Doch Morozov geht es überhaupt nicht um quantitative Mengen von Daten, sondern den Implikationen ihrer Verbreitung – in dieser Hinsicht zieht er den Vergleich zum vom Menschen gemachten Klimawandel: Genauso wie der durch den Einzelnen verursachte C02-Ausstoß alle beeinträchtigt, kann das Veräußern eigener persönlicher Informationen Konsequenzen für andere haben: