Autor: Tomas Rudl

Tomas Rudl

Foto: Darja Preuss

Tomas ist in Wien aufgewachsen, hat dort für diverse Provider gearbeitet und daneben Politikwissenschaft studiert. Seine journalistische Ausbildung erhielt er im Heise-Verlag, wo er für die Mac & i, c't und Heise Online schrieb.

Kontakt: E-Mail (OpenPGP), Bluesky

  • : Bundesnetzagentur prüft, ob Vodafone Netzneutralität verletzt
    Vodafone: Mit dem Fahrrad auf die Datenautobahn? <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/faceme/16220010986/">FaceMePLS</a>
    :  Bundesnetzagentur prüft, ob Vodafone Netzneutralität verletzt

    Vodafone behält sich vor, bei Netzüberlastungen den Zugriff auf ausgewählte Webseiten zu drosseln. Damit würde der Kabelnetzbetreiber gegen die Netzneutralität verstoßen. Die Bundesnetzagentur kündigt nun an, die Praxis zu überprüfen.

    , 10. Februar 2017 19
  • : Gerichtsurteil: Routerfreiheit auch für Bestandskunden
    Die Routerfreiheit gilt auch für Bestandskunden. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/2.0/">CC BY-NC 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/sacabezas/5829340509/">Santiago Cabezas</a>
    :  Gerichtsurteil: Routerfreiheit auch für Bestandskunden

    Obwohl der leidige Routerzwang bereits im August 2016 gefallen ist, sahen das einige Netzbetreiber offenbar nicht so: Sie gaben ihren Bestandskunden die erforderlichen Zugangsdaten einfach nicht weiter. Bei manchen Anschlussvarianten sind diese aber notwendig, um den selbst gekauften Router auch tatsächlich einsetzen zu können.

    , 7. Februar 2017 4
  • : Ermittlung in der „Cloud“: Innenministerium will keine Zahlen nennen
    Niemand weiß umfänglich, wie Ermittlungen im digitalen Raum ablaufen. <br /> <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/5u6dk7mSZk8">Elena Prieto Landaluce</a>
    :  Ermittlung in der „Cloud“: Innenministerium will keine Zahlen nennen

    Um keine Ermittlungsmethoden offenzulegen, hält die Bundesregierung geheim, bei welchen US-Diensteanbietern wie oft welche Anfragen gestellt werden. Dabei hat die EU-Kommission bereits teilweise solche Zahlen veröffentlicht. Eine Nachlieferung kommt deshalb vielleicht vom Justizministerium.

    , 3. Februar 2017
  • : Abschaffung der Roaming-Gebühren unter Dach und Fach
    Ab dem nächsten EU-Sommerurlaub sollten Roaming-Gebühren kaum noch eine Rolle spielen. <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/g5M8upNsnkE/">Clem Onojeghuo</a>
    :  Abschaffung der Roaming-Gebühren unter Dach und Fach

    Nach zähen Verhandlungen steht nun fest: Im Juni fallen die Roaming-Gebühren in Europa. Dabei konnte sich das EU-Parlament durchsetzen und den Mitgliedstaaten niedrige Großhandelspreise abringen.

    , 1. Februar 2017 9
  • : Vorratsdatenspeicherung neu: Österreich erweitert Überwachungspaket
    Das Privatleben unschuldiger Österreicher kommt unter die Lupe. <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/UGQoo2nznz8/">João Silas</a>
    :  Vorratsdatenspeicherung neu: Österreich erweitert Überwachungspaket

    Die österreichische Bundesregierung zieht das Überwachungsnetz enger und legt die Vorratsdatenspeicherung neu auf. Zudem will sie anonyme Prepaid-Handys abschaffen, die Videoüberwachung ausweiten und an verschlüsselte Kommunikation gelangen.

    , 30. Januar 2017 2
  • : Mr. Netzneutralität geht, Mr. Abschaffung kommt
    Ajit Pai bei seiner Angelobung als FCC-Ausschussmitglied im Jahr 2012.
    :  Mr. Netzneutralität geht, Mr. Abschaffung kommt

    Donald Trump hat Ajit Pai zum neuen Chef der Telekom-Regulierer FCC erkoren. Seit Jahren schon kämpft der Republikaner Pai gegen die US-Regeln zur Netzneutralität, die er so rasch wie möglich widerrufen will.

    , 24. Januar 2017 13
  • : Mozilla untersucht „Gesundheit des Internets“
    Fair-Use-Regelungen fehlen weiterhin in weiten Teilen der Welt. <a href="https://internethealthreport.org/v01/de/open-innovation/">(Screenshot)</a>
    :  Mozilla untersucht „Gesundheit des Internets“

    Mozilla hat heute die erste Version eines Statusberichts zur „Gesundheit des Internets“ veröffentlicht. Dieses „Open-Source-Projekt“ klopft den aktuellen Zustand des Internets anhand „fünf zentraler Aspekte“ wie Innovation, Privatsphäre oder Dezentralisierung ab und versucht, Prognosen über die weitere Entwicklung anzustellen.

    , 19. Januar 2017 7
  • : Gericht: Vodafone darf ohne Zustimmung keine Datenpakete hinzubuchen
    Symbolbild
    :  Gericht: Vodafone darf ohne Zustimmung keine Datenpakete hinzubuchen

    Der Mobilfunkbetreiber Vodafone darf seinen Kunden nicht mehr ohne deren ausdrückliche Einwilligung automatisch Datenoptionen hinzubuchen. Das hat das Landgericht Düsseldorf am 14. Dezember verkündet (PDF). Geklagt hatte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) gegen drei sogenannte Datenautomatikklauseln des Anbieters.

    , 17. Januar 2017 3
  • : Im Sommer fallen die Roaming-Gebühren. Doch zu welchem Preis?
    Das Handy lässt sich auch und gerade im Urlaub nicht wegdenken. Doch wenn die Datenpreise hoch bleiben, ist es mit dem Spaß schnell vorbei. <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/hmw698cRnHE">Clem Onojeghuo</a>
    :  Im Sommer fallen die Roaming-Gebühren. Doch zu welchem Preis?

    Viel Zeit bleibt nicht mehr: In den kommenden Wochen muss die EU noch wichtige Details klären, um Roaming-Aufschläge endgültig abzuschaffen. Dabei geht es vor allem um Obergrenzen für Datenpreise. Große Netzbetreiber und Mitgliedstaaten wollen sie möglichst hoch halten, doch das EU-Parlament wehrt sich.

    , 16. Januar 2017 16
  • : Türkei baut Google-Alternative mit „nationalen Werten“
    Die Türkei will offenbar die Daten der eigenen Bürger im Land belassen. (Quelle: Turkey Blocks/<a href="https://twitter.com/TurkeyBlocks/status/817424122183434240></a>Twitter)
    :  Türkei baut Google-Alternative mit „nationalen Werten“

    Die Türkei soll an einer eigenen Suchmaschine und einem E‑Mail-Dienst arbeiten, die mit „nationaler Kultur und nationalen Werten“ vereinbar sind. Das meldet die Gruppe „Turkey Blocks“ und beruft sich auf ein Fernsehinterview des Kommunikationsministers Ahmet Arslan. Die Pläne sollen möglichst rasch umgesetzt werden und unter anderem dazu führen, dass die innerhalb der Türkei gespeicherten Daten besser ausgewertet werden können – wohl nicht nur für wirtschaftliche, sondern auch für Ermittlungszwecke.

    , 12. Januar 2017 14
  • : Transparenz bei Internetanschlüssen: Regulierer bitten um Rückmeldung
    Ist auch wirklich drin, was versprochen wird? <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/fdecomite/389467619/">fdecomite</a>
    :  Transparenz bei Internetanschlüssen: Regulierer bitten um Rückmeldung

    Netzbetreiber sollen Neukunden künftig verständlicher darüber informieren, wie sich der beworbene Internetanschluss im Alltag verhält. Wer bei der Gestaltung der Informationsblätter mithelfen will, kann dies noch bis Anfang Februar machen.

    , 12. Januar 2017 6
  • : Digitaler Binnenmarkt: EU-Kommission startet Konsultation zum letzten Puzzleteil
    Die EU-Kommission will den digitalen Binnenmarkt zu Ende denken. <br /> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/fergiefam007/4677130941/">FergieFam007</a>
    :  Digitaler Binnenmarkt: EU-Kommission startet Konsultation zum letzten Puzzleteil

    Entfesselte Datenflüsse sollen die europäische Digitalwirtschaft beflügeln und zu mehr Wachstum führen. Nationale Regeln, die dem digitalen Binnenmarkt im Weg stehen, sollen dabei abgeräumt werden. Eine Konsultation soll nun Klarheit über Handlungsbedarfe schaffen.

    , 10. Januar 2017 2
  • : Big Brother: Wie sich mit Chinas Scoring-System Geld verdienen lässt
    China baut den Überwachungsstaat rasant aus. Dabei angesammelte Daten finden ihren Weg nicht nur in staatliche Datenbanken, sondern können von jedermann aufgekauft werden. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">CC BY-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/jonathankosread/23448148832/">Jonathan Kos-Read</a>
    :  Big Brother: Wie sich mit Chinas Scoring-System Geld verdienen lässt

    Baut ein Staat erst einmal eine Überwachungs-Infrastruktur auf, lässt der freie Markt nicht lange auf sich warten. Aus Regierungsdatenbanken stammende, private Daten chinesischer Bürger sind für geringe Summen für alle verfügbar, die etwa ihrem lästigen Kollegen eins auswischen wollen.

    , 4. Januar 2017 17
  • : 56. Netzpolitischer Abend heute in Berlin
    Jeden ersten Dienstag im Monat: Der Netzpolitische Abend der DigiGes in Berlin
    :  56. Netzpolitischer Abend heute in Berlin

    Wie an jedem ersten Dienstag im Monat findet heute Abend, am 3. Januar, der Netzpolitische Abend des Vereins Digitale Gesellschaft in der c‑base Berlin statt.
    Auf dem Programm stehen diesmal:

    Volker Grassmuck (Mediensoziologe): „Profiling“
    Alexander Sander (DigiGes): „DigiGes – Jahresrückblick und Ausblick 2017“

    Die c‑base findet sich in der Rungestraße 20, 10179 Berlin.

    , 3. Januar 2017
  • : Transparenzbericht: Facebook sperrt deutlich mehr volksverhetzende Inhalte
    Facebook hat im ersten Halbjahr 2016 einen sprunghaften Anstieg zu löschender Inhalte verkündet. <br /> <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">CC BY-SA 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/edowoo/15257000013/">Eduardo Woo</a>
    :  Transparenzbericht: Facebook sperrt deutlich mehr volksverhetzende Inhalte

    Das Jahr 2016 zeigt sich weiterhin von seiner besten Seite: Im ersten Halbjahr hat Facebook deutlich mehr volksverhetzende, jugendgefährdende und den Holocaust leugnende Inhalte gesperrt als in den sechs Monaten davor. Das geht aus dem heute veröffentlichten Transparenzbericht des sozialen Netzwerks hervor.

    , 22. Dezember 2016 12
  • : Messenger-App Signal umgeht Sperre in Ägypten
    Fast jede Wand hat Löcher, fast jeder Zensurmaßnahme lässt sich ausweichen. <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/87XEbsqrMBM/">Morgana Bartolomei</a>
    :  Messenger-App Signal umgeht Sperre in Ägypten

    Nach nur wenigen Tagen scheint die Sperre des Krypto-Messengers Signal in Ägypten beseitigt zu sein. Ein Update der App nutzt eine Technik, mit der sich der netzwerkseitigen Blockierung ausweichen lässt. Künftige Versionen sollen Zensurmaßnahmen automatisch erkennen und umgehen können.

    , 22. Dezember 2016 4
  • : Ägypten blockiert den Krypto-Messenger Signal
    Das ägyptische Regime blockiert seit dem Wochenende den verschlüsselnden Messenger-Dienst Signal. <a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC0 1.0</a>, via Unsplash/<a href="https://unsplash.com/photos/8bqtrJNDgeY/">Baher Khairy</a>
    :  Ägypten blockiert den Krypto-Messenger Signal

    Seit dem Wochenende berichten ägyptische Nutzer der verschlüsselnden Messenger-App Signal, nicht mehr darüber kommunizieren zu können. Nun hat das Unternehmen bestätigt, dass der Dienst offenbar auf Netzwerkebene blockiert wird. Man arbeite bereits an Techniken, um die Netzsperren zu umgehen.

    , 20. Dezember 2016 19
  • : AKVorrat (Österreich) heißt jetzt epicenter.works
    :  AKVorrat (Österreich) heißt jetzt epicenter.works

    Urspünglich ins Leben gerufen, um (erfolgreich) gegen die verdachtsunabhängige Vorratsdatenspeicherung auf EU-Ebene vorzugehen, hat das Bündnis seit 2010 sein Aufgabengebiet stetig erweitert. Neben dem Einsatz für starke Regeln zur Netzneutralität gelang es den Aktivisten unter anderem, die weltweit erste Umsetzung einer Überwachungsgesamtrechnung anzustellen.

    , 19. Dezember 2016
  • : Netzneutralität in den USA: FCC-Chef Tom Wheeler gibt auf
    Der bisherige FCC-Chef Tom Wheeler tritt mit dem Amtsantritt von Donald Trump ab. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">CC BY 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/techcrunch/17371619491/">TechCrunch</a>
    :  Netzneutralität in den USA: FCC-Chef Tom Wheeler gibt auf

    Der erste Schritt zur Abschaffung der US-Regeln zur Netzneutralität ist gesetzt: Tom Wheeler, Chef der Regulierungsbehörde FCC, tritt zeitgleich mit der Amts­über­nah­me des kommenden US-Präsidenten Donald Trump zurück. Im Vergleich zu den USA kann sich Europa darüber freuen, die Netzneutralität gesetzlich verankert zu haben.

    , 15. Dezember 2016 1
  • : „Wächter der Netzneutralität“: Was uns im kommenden Jahr in Europa erwartet
    Wil­helm Eschwei­ler gibt turnusmäßig seinen BEREC-Vorsitz ab, den im kommenden Jahr der Franzose Sébastien Soriano übernimmt. <a href="https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/">CC BY-NC-ND 2.0</a>, via flickr/<a href="https://www.flickr.com/photos/12614773@N07/7161512230/">jordi.martorell</a>
    :  „Wächter der Netzneutralität“: Was uns im kommenden Jahr in Europa erwartet

    Das nächste Jahr wird spannend für die Netzneutralität in Europa, denn jetzt kommt die konkrete Umsetzung der Regeln. Die Netzbetreiber schießen scharf gegen das Gesetz. Doch die Regulierer halten dagegen – das stellen der scheidende BEREC-Vorsitzende Wil­helm Eschwei­ler und sein Nachfolger Sébastien Soriano klar.

    , 15. Dezember 2016 1