Kirsten Fiedler

Kirsten ist Managing Director der europäischen NGO European Digital Rights (EDRi.org) in Brüssel und in ihrer Freizeit Mitglied des Digitale Gesellschaft e. V., des CCC und der belgischen NURPA. Auf Twitter heißt sie @Kirst3nF

  • : „Illegal Spying Below“: EFF und Greenpeace fliegen über das NSA-Rechenzentrum in Utah
    A coalition of grassroots groups from across the political spectrum joined forces to fly an airship over the NSA’s data center in Bluffdale, Utah on Friday, June 27, 2014, to protest the government’s illegal mass surveillance program. Photo by Greenpeace.
    „Illegal Spying Below“: EFF und Greenpeace fliegen über das NSA-Rechenzentrum in Utah

    Am Freitag vereinten die Electronic Frontier Foundation (EFF) und Greenpeace ihre Talente für einen netten Stunt: Sie flogen in einem ZeppelinBlimp über das riesige Rechenzentrum des US-Geheimdienstes im Bundesstaat Utah. Auf dem 41 Meter langen Schiff waren die Worte „Illegal Spying Below“ und ein großer Pfeil nach unten zu sehen.

    Die Ogranisationen protestierten mit der Aktion gegen die globalen Überwachungsprgramme des US-amerikanischen Geheimdienstes. Gleichzeitig ging die Seite StandAgainstSpying.org an den Start, auf der US-Bürger nachschauen können, wie ihre Kongreßabgeordneten zum Thema Überwachung stehen.

    29. Juni 2014 4
  • : PRISM vor dem Europäischen Gerichtshof: 10 Fragen an Max Schrems
    PRISM vor dem Europäischen Gerichtshof: 10 Fragen an Max Schrems

    Im Zuge der Veröffentlichung der ersten Snowden-Dokumente wurde bekannt, dass US-Behörden mithilfe des PRISM-Programms die zentralen Rechner (und damit die Kundendaten) von allen größeren Internet-Firmen direkt anzapfen. Am 25. Juni 2013 beschwerte sich Max Schrems, Jurastudent und Gründer der Initiative „Europe v Facebook“, daher bei der irischen Datenschutzbehörde und verlangte von ihr eine Untersuchung. Die Behorde ist zuständig, weil sich viele US-Unternehmen aus Steuergründen in Dublin niedergelassen haben. Als sich diese jedoch weigerte, den ungehemmten Datentransfer von Millionen europäischen Facebook-Nutzern an die USA zu untersuchen und Schrem’s Forderung als „frivol und schikanös“ („frivolous and vexatious“) bezeichnete, ging er gegen die Untätigkeit der Datenschutzbehörde in Irland vor Gericht.

    Am 18. Juni entschied nun der irische High Court, dass der Europäische Gerichtshof (EuGH) in dieser Sache entscheiden soll. Der Richter erkannte in seinem Urteil implizit an, dass eine kleine Datenschutzbehörde neben einer Fish-and-Chips-Bude in Dublin kein wirklicher Gegner für Giganten wie Facebook oder Google ist. Daher fragt er den EuGH in seinem Urteil (pdf), ob die Safe Harbor-Regeln mit Artikeln 7 und 8 der Grundrechte-Charta vereinbar sind (Paragraph 71, S. 33) und ob einzelne Datenschutzbehörden entscheiden können, ob Safe Harbor ein „angemessenes Datenschutzniveau“ gewährt (Paragraph 84, S. 36).

    Wir haben Max Schrems zu den Einzelheiten des Urteils befragt:

    netzpolitik.org: Was sind für dich die wichtigsten Punkte in diesem recht bizarr zu lesenden Urteil? Welche Fragen werden dem EuGH gestellt?

    Das Urteil umgeht jede logische Konsequenz, weil auf mehreren Ebenen eigentlich der Fall zurück an die Datenschutzbehörde gehen sollte. Der Richter hat aber das Ding einfach zum EuGH bringen wollen. Was politisch auch durchaus sinnvoll ist.

    Der Richter stellt eine sehr weite Frage, die auf die Gültigkeit des „Safe Harbor“ an sich abzielt. Dabei wird gefragt, ob ein Abkommen aus 2000, wegen den faktischen Veränderungen (9/11, Kampf gegen den Terror, NSA, PRISM) und wegen der Einführung der EU-Grundrechtecharta noch gültig sein kann.
    Außerdem ist in der Frage verpackt, ob die Irische Behörde trotz einer weiteren Gültigkeit des Safe Harbour, eventuell im Einzelfall anders entscheiden kann. Dafür findet sich aber die Antwort schon in Artikel 3 des Safe Harbour: Das geht.

    netzpolitik.org: Du beschwertes Dich auf Twitter, dass die Medien fehlerhaft über das Urteil berichteten. Was war da los?

    Am Mittwoch hat Reuters erst falsch berichtet, dass wir „abgewiesen“ wurden und dann haben Journalisten probiert, aus dem Urteil viel rauszulesen das dort einfach nicht steht. Ich glaube, die meisten Journalisten hatten keine Ahnung, dass „Safe Harbor“ die Rechtsgrundlage für den Großteil des EU-US Datenaustausches ist. Wenn da dran gesägt wird, dann ist das viel heftiger als das „Recht auf Vergessen“ und zumindest wirtschaftlich viel heftiger als das Urteil zur Vorratsdatenspeicherung. Da kommt also ordentlich was auf uns zu.

    netzpolitik.org: Was ist denn eigentlich die Safe-Harbor-Vereinbarung?

    Safe Harbor ist eigentlich eine Entscheidung der EU-Kommission. Generell dürfen Daten nicht aus der EU ins Ausland geschickt werden, weil man dort eben den Datenschutz nicht sicherstellen kann. In den USA gibt es die Möglichkeit, dass sich Unternehmen „selbst verpflichten“, sich an eine verkrüppelte Version des EU-Datenschutzes zu halten. Das sind die „Safe Harbour“-Prinzipien. Dann dürfen diese Unternehmen EU-Daten erhalten, auch wenn es in den USA keinen Datenschutz in unserem Sinne gibt. Die Lösung ist aber stark kritisiert, weil es in der Praxis einfach kein echter Schutz ist.

    20. Juni 2014 3
  • : USA : Chancenloser Vorschlag zur Sicherung der Netzneutralität vorgelegt
    USA : Chancenloser Vorschlag zur Sicherung der Netzneutralität vorgelegt

    Nicht nur in der Schweiz, auch in den Vereinigten Staaten gibt es derzeit Anstrengungen, die Netzneutralität gesetzlich festschreiben zu lassen. Die Washington Post berichtet, dass die demokratischen Senatoren Patrick Leahy und Doris Matsui vorschlugen, Überholspuren im Netz zu verbieten. Der Entwurf sieht vor, dass die Aufsichtsbehörde FCC zukünftig Abkommen zwischen Netzbetreibern und Inhalteanbietern für das Angebot von Premiumdiensten (Spezialdiensten) verhindern soll. Weiterhin möchten die Senatoren ein generelles Verbot für Provider einführen, eigene Dienste prioritär zu behandeln.

    Senator Leahy erklärte in seiner Pressemitteilung

    Americans are speaking loud and clear – they want an Internet that is a platform for free expression and innovation, where the best ideas and services can reach consumers based on merit rather than based on a financial relationship with a broadband provider.

    In den USA war die Netzneutralität für lange Zeit kein Thema, bei dem sich die politischen Lager klar trennten. Erst ab Mitte 2000 wurden die Demokraten zu den Fürsprechern und die Republikaner zu Gegnern der Netzneutralität. Die Demokraten müssen sich also nun mit ihrem Vorschlag, dem „Online Competition and Consumer Choice Act“, im Senat sowie im Repräsentantenhaus des US-Kongresses durchsetzen. Die Erfolgschancen sind jedoch ziemlich gering, denn der Kongress ist fest in den Händen der Republikaner.

    18. Juni 2014 3
  • : USA: Lobbying gegen Netzneutralität erreicht ein neues Level
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    USA: Lobbying gegen Netzneutralität erreicht ein neues Level

    John Oliver erklärte neulich auf großartigste Weise, um was es bei der Netzneutralität eigentlich geht und warum sie gerade in den USA in Gefahr ist. Oliver rief die Zuschauer seiner HBO-Show dazu auf, der US-Aufsichtsbehörde FCC Kommentare zur Rettung der Netzneutralität zu senden und zwang damit den FCC-Server für kurze Zeit in die Knie.

    Der Hintergrund: Am 15. Mai startete die Behörde eine öffentliche Konsultation, denn sie muss nun als Reaktion auf eine Gerichtsentscheidung im Fall Verizon vs FCC zwei der drei Regeln für Netzbetreiber über Bord werfenarbeiten. Das Gericht erklärte im Januar 2014 die Transparenzregel für Netzbetreiber weiterhin als rechtmäßig, die beiden anderen Regeln (Blockieren von legalen Inhalten und „unangemesse“ Diskriminierung von Datenpaketen) jedoch für nichtig. Jetzt will die FCC neue Regeln verabschieden – allerdings sieht es mit dem neuen FCC-Vorsitzenden Tom Wheeler (ehemaliger Lobbyist für die Kabelnetz- und Mobilfunkindustrie) eher schlecht aus für die Netzneutralität.

    Aber die öffentliche Meinung scheint nicht auf der Seite der Netzbetreiber zu sein. Angesichts der immer breiter werdenden Stimmung gegen die Abschaffung der Netzneutralität werden die Netzbetreiber jetzt sogar ein wenig nervös. Das US-Magazin VICE berichtet, dass einige Firmen zu einem neuen Mittel greifen: dem Astroturfing. Politische Bewegungen, die von unten aus dem Netz kommen (sogenannte Grassroots-Movements), haben – vor allem seit SOPA, PIPA und ACTA – großes Gewicht. Daher gibt es Unternehmen, die sich das Aussehen einer solchen Grassroots-Bewegung erkaufen. Für solche künstlich geschaffenen Bewegungen hat sich der Name eines bekannten Kunstrasens durchgesetzt: Astroturf. Diese ziemlich intransparente Art Lobbying zu betreiben setzt sich leider auch immer stärker in Europa durch, wie es zum Beispiel bei den Diskussionen um die Datenschutzreform der Fall war (pdf).

    Die Gegenangriffe der Netzbetreiber in Sachen Netzneutralität sind nun auch in den USA alles andere als transparent.

    9. Juni 2014 2
  • : Informationsfreiheit auf EU-Ebene: EU-Kommission verweigert Anfragen
    Informationsfreiheit auf EU-Ebene: EU-Kommission verweigert Anfragen

    logo-cbc388688e99e5df561e27029394170b Informationen und Dokumente aus den europäischen Institutionen zu erbitten kann so manchem graue Haare bereiten. Vor drei Jahren startete die Organisation Access Info Europe daher die Plattform AsktheEU.org, die den Zugang zu Dokumenten erleichtern und die EU ein wenig transparenter machen wollte. Mit ein paar Klicks kann die entsprechende Institution ausgewählt und die Anfrage abgeschickt werden. Dies funktionierte auch ganz gut – bis jetzt zumindest.

    In einem Blogpost kritisiert Access Info Europe nun, dass sich die Europäische Kommission weigert, Anfragen zu beantworten, in denen die Postanschrift des Antragsstellers fehlt. Da das Portal alle Anfragen und Antworten in Echtzeit veröffentlicht, würden angegebene Postanschriften ebenfalls publik.

    Ich selbst habe „Ask the EU“ nun schon des öfteren genutzt. Mein erster Antrag über diese Plattform betraf die von der EU-Kommission und den USA aufgesetzte Expertengruppe zu Prism, welcher ziemlich problemlos beantwortet wurde. Für meine letzte Anfrage im November 2013 wollte die EU-Kommission schon mehr über mich wissen. Ich musste meinen Namen, „Geschäftsbereich“ und Land angeben. Jetzt scheint die Kommission einen neuen Weg gefunden zu haben, den Zugang zu Dokumenten zu erschweren – obwohl im Gesetzestext (Verordnung 1049/2001, pdf) kein einziges Wort darüber zu finden ist, dass eine Postanschrift angegeben werden muss.

    In einem internen Memo (pdf) erklärt die Kommission jedoch, dass sie gegen Antragsteller vorgehen möchten, die sich hinter falschen Identitäten verstecken. Die Kommission erklärt weiterhin, dass sie ihre knappen Ressourcen eher den „ehrlichen und seriösen“ Antragstellern widmen will.

    Helen Darbishire von Access Info Europe hat uns einige Fragen zu dem Fall beantwortet:

    4. Juni 2014 7
  • : WePromise #12: European Union of the Deaf, Digitale Gesellschaft und CCC
    WePromise #12: European Union of the Deaf, Digitale Gesellschaft und CCC

    Es sind nur noch zwei Tage bis zur Europwahl! Für WePromise.EU haben nicht nur Kandidatinnen und Kandidaten unterstützende Statements abgegeben, sondern auch viele Akteure der Zivilgesellschaft. David Hay (der Gehörlosen-Organisation European Union of the Deaf), Markus Beckedahl (NP), Constanze Kurz (CCC) und Alexander Sander (Digitale Gesellschaft) erklären hier, warum es wichtig ist, am Sonntag für digitale Grundrechte zu stimmen.

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    23. Mai 2014
  • : WePromise #11: Die Piratenpartei
    WePromise #11: Die Piratenpartei

    Heute gibt es noch ein Europawahlpaket mit vier Piraten aus Deutschland. Im Moment liegen die Kandidaten der Piratenpartei laut Wahlrecht.de in einigen Bundesländern zwischen 2% und 3%. Mit der Aufhebung der Sperrklausel hätten sie demnach also gute Chancen auf mindestens einen Sitz in Brüssel. Die Piraten sind allerdings mit sieben Unterzeichnern der digitalen Grundrechtecharta nicht Spitzenreiter bei WePromise.EU – die Grünen führt derzeit die Liste der TOP-netzpolitischen Kandidaten an, dicht gefolgt von die Linke und der SPD. Warum sie sich für unsere Grundrechte im digitalen Zeitalter einsetzen möchten, erklären sie in vier kurzen Videos.

    Den Anfang macht die Spitzenkandidatin für das Europaparlament Julia Reda, die gerade ihr Studium der Politikwissenschaft und Publizistik beendet hat, Vorsitzende der Young Pirates of Europe ist und fleissig unter @senficon twittert.

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    19. Mai 2014 25
  • : WePromise #10: Was sagen EU-Spitzenkandidaten zu netzpolitischen Themen?
    WePromise #10: Was sagen EU-Spitzenkandidaten zu netzpolitischen Themen?

    In dieser Woche werden wir hier im Blog einen Endspurt zur Europwahl hinlegen. Wenn ihr nachschauen wollt, welche deutschen EU-KandidatInnen sich für die Netzneutralität, strengere Datenschutzregeln, Transparenz, eine Modernisierung des Urheberrechts usw. einsetzen, könnt ihr dies hier tun: https://www.wepromise.eu/de/country/11 und über die WePromise-Petition versprechen, diese Kandidaten zu wählen.

    Zum ersten Mal bei einer Europawahl durften die europäischen Parteien eine Top-Kandidatin oder einen Kandidaten für die Präsidentschaft der EU-Kommission aufstellen. Für die Sozialdemokraten wurde es Martin Schulz, die Konservativen schickten Jean-Claude Juncker ins Rennen, die Liberalen entschieden sich für den Föderalisten Guy Verhofstadt, die Grünen nominierten José Bové und Ska Keller und für die Linke kandidiert der griechische Eurokritiker Alexis Tsipras.

    Von den Spitzenkandidierenden unterstützen jedoch (bisher) erst zwei Kandidaten die digitale Grundrechtecharta des europäischen Netzwerks EDRi: Ska Keller und Guy Verhofstadt. Hier erklären sie warum:

    19. Mai 2014 1
  • : We Promise: Europaweiter Aktionstag zur Europawahl
    We Promise: Europaweiter Aktionstag zur Europawahl

    WePromise-590Heute laden 36 Bürgerrechtsorganisationen ein, darunter auch der Digitale Gesellschaft e.V., am europäischen Aktionstag an der WePromise-Kampagne teilzunehmen und vom kommenden Europaparlament zu fordern, Menschenrechte im digitalen Raum zu verteidigen.

    Das Europaparlament trifft immer mehr Entscheidungen, die direkte Auswirkungen auf unsere Freiheiten und Rechte im Netz haben. In den letzten Jahren haben die Organisationen zusammen mit vielen anderen unter anderem gegen ACTA, Überwachung und Zensur sowie für besseren Datenschutz und den gesetzlichen Schutz der Netzneutralität gekämpft.

    EDRi und Digitale Gesellschaft rufen daher heute dazu auf, mitzumachen und mit einem Tool alle Kandidatinnen und Kandidaten aufzufordern, digitale Grundrechte in Europa zu verteidigen:

    digiges-tool-590

    Weiterhin gibt es die Möglichkeit, mit einem Selfie personalisierte Nachrichten für die Europawahl auf dem WePromise-Tumblr hochzuladen.

    wepromise-selfie

    Auch eigene Video-Statements können anhand einer Anleitung von GoVeto hergestellt werden. Eine gute Vorlage hat zum Beispiel Jacob Appelbaum geliefert:

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    Siehe auch: WePromise-Petition

    15. Mai 2014
  • : Was hat eigentlich die Netzneutralität mit Boarding-Prozessen am Flughafen zu tun?
    CC BY 2.0 Angelo DeSantis from Berkeley, US
    Was hat eigentlich die Netzneutralität mit Boarding-Prozessen am Flughafen zu tun?

    Wir hatten erst vor kurzem wichtige Entscheidungen auf EU-Ebene und die dazu gehörigen Nörgeleien von den großen Telekommunikationsunternehmen wie der Telekom, die lieber ein Zwei-(oder eher gesagt Mehr-)Klassen-Internet einführen möchten. Hier in Europa läuft die Diskussion um die Netzneutralität seit ein paar Jahren, in den Vereinigten Staaten läuft sie noch viel länger. Einen großartigen Hintergrundartikel über Prof. Tim Wu, der bereits 2002 den Begriff Netzwerkneutralität prägte und vor vier Jahren auf der re:publica sprach, gab es am Wochenende in der New York Times zu lesen. Jedenfalls bestehen die großen Netzwerkbetreiber auf beiden Seiten des Atlantiks darauf, einigen Diensten, Anwendungen oder Inhalten Priorität geben und andere dafür diskriminieren zu müssen.

    Für Techdirt hat Mike Masnik vor kurzem einen wirklich lesenswerten Artikel geschrieben, den wir hier einfach mal nacherzählen müssen. Er erklärt dort die Gemeinsamkeiten zwischen der Netzneutralität und theoretisch existierenden(!) effizienten Boarding-Methoden am Flughafen. Denn wie „Vox“ berichtet, machen derzeitige Einsteige-Prozesse überhaupt keinen Sinn, obwohl das Internet voll von Strategien und Studien ist. Die schnellste Methode hat der Astrophysiker Steffen (nämlich den „Markow Chain Monte Carlo Algorithmus“) entwickelt. Andere denken, dass man Flieger einfach von aussen nach innen, also vom Fensterplatz Richtung Gang, füllen sollte.

    Und diese Studien – sowie Unmengen an Daten – stehen den Fluggesellschaften natürlich zur Verfügung. Doch warum nutzen sie sie nicht?

    13. Mai 2014 10
  • : WePromise #09 Glyn Moody zur Europawahl: Deine Stimme macht einen Unterschied
    WePromise #09 Glyn Moody zur Europawahl: Deine Stimme macht einen Unterschied

    Glyn Moody schreibt nun seit mehr als 20 Jahren ins Internet. Er befasst sich gerne mit internationalen Handelsabkommen (wie ACTA und nun TTIP/TAFTA), aber auch mit vielen anderen netzpolitischen Themen wie Open Source und Netneutralität.

    In einem Statement für die WePromise-Kampagne erklärt er nun, warum in Brüssel die richtigen Leute sitzen sollten und wie wir jetzt die Europawahl nutzen können, um einen Unterschied zu machen:

    I have always been surprised by the power of the MEPs here in Brussels and the power that YOU can have as a voter if you chose the right people.

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    Und genau das macht WePromise.eu: Wählende können jetzt herausfinden, welche Kandidierenden in ihrem Land digitale Grundrechte unterstützen und über eine Petition versprechen, an der Europawahl teilzunehmen.

    Glyn Moody twittert unter @glynmoody und schreibt regelmäßig für den Guardian, TechDirt und ComputerWorld.

    28. April 2014
  • : WePromise #08 : Josef Weidenholzer (SPÖ, AT)
    WePromise #08 : Josef Weidenholzer (SPÖ, AT)

    Joe Weidenholzer kam nach Inkrafttreten des Lissabonvertrags als Nachrücker Ende 2011 ins Europaparlament. Vor seiner politischen Karriere war er als Bürgerrechtler und Ehrenamtler (solidar, momentum, volkshilfe) aktiv.

    Im Parlament saß er in dieser Legislaturperiode im Innenausschuss (LIBE), befasste sich dort ausgiebig mit der Datenschutzverordnung, belegte Platz 3 der Top 10 Abgeordneten für besseren Datenschutz auf Lobbyplag und machte zuletzt gute Änderungsvorschläge für den Endbericht des Untersuchungsausschusses zum NSA-Überwachungsskandal. Er hofft, auch dieses Mal wieder mit Listenplatz 5 der österreichischen SPÖ ins Europaparlament zu kommen. Hier erklärt er, warum er WePromise unterstützt:

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    Er twittert unter @weidenholzer.

    24. April 2014
  • : WePromise #07: Jan Philipp Albrecht (Grüne)
    WePromise #07: Jan Philipp Albrecht (Grüne)

    Jan Albrecht ist der jüngste deutsche Abgeordnete im Europaparlament, Netzpolitiker, und er kandidiert auch in diesem Jahr wieder für die Grünen auf Listenplatz 6. Denn seine Mission in Brüssel ist noch nicht beendet. Vor mehr als zwei Jahren wurde er zum Berichterstatter für die Datenschutzreform, er befasste sich mit insgesamt 5316 Änderungsanträgen und versucht seitdem, Nutzern mehr Kontrolle über ihre Daten und ihr virtuelles Ich zu geben. Nun muss er für das Parlament mit den EU-Mitgliedstaaten im Rat verhandeln – und dies könnte sich noch ein wenig in die Länge ziehen.

    In einem kurzen Video erklärt er nun, warum er für die Europawahl das Projekt WePromise unterstützt und warum er sich für die Charta der digitalen Grundrechte einsetzen wird:

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    23. April 2014
  • : Digitale Gesellschaft startet Kampagne zur Europawahl
    Digitale Gesellschaft startet Kampagne zur Europawahl

    4_urheberrecht1Der Digitale Gesellschaft e. V. startet in dieser Woche eine Kampagne zur Europawahl (#EP2014) und beteiligt sich hiermit am paneuropäischen Projekt WePromise.eu. Das Ziel ist es, Grundrechte im digitalen Umfeld auf die Tagesordnung des kommenden Europaparlaments zu setzen.

    Wir konnten in den letzten zwei Wochen wichtige Erfolge feiern: Das Europaparlament hat für eine gesetzliche Sicherung der Netzneutralität gestimmt, der Europäische Gerichtshof hat die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung gekippt.

    Jetzt ist es umso wichtiger, dass unsere Grundrechte auch vom kommenden Europaparlament kompromisslos verteidigt werden!

    Anhand einer Petition können alle, die sich in den letzten Jahren gegen ACTA, Netzsperren und Überwachungsmaßnahmen in der EU gewehrt haben, den Abgeordneten von vorne herein eine positive Agenda mit auf den Weg geben.

    Also macht mit und versprecht Euren Kandidatinnen und Kandidaten am 25. Mai die eigene Stimme – wenn diese wiederum versprechen, sich für digitale Grundrechte einzusetzen. Zudem werden noch freiwillige Helfende gesucht, um die Kandidatinnen und Kandidaten anzuschreiben. Wer Interesse hat mitzuhelfen, kann sich bei support(at)wepromise.eu melden.

    17. April 2014 2
  • : WePromise #06: Christian Engström (Grüne/Piraten)
    WePromise #06: Christian Engström (Grüne/Piraten)

    Christian Engström zog 2009 als erster Pirat ins Europaparlament. Er sitzt im Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz (IMCO) und im Rechtsausschuss (JURI) und schlug dort zuletzt gute Änderungen vor, um die Netzneutralität EU-weit zu sichern. Dieses Mal kann es jedoch eng für die schwedischen Piraten werden – es ist nicht sicher, ob sie ihre Sitze erhalten können. Engström ist Listenkandidat 1, er twittert unter @Engstrom_PP und erzählt hier (Schwedisch mit Untertiteln), warum er sich in der kommenden Legislaturperiode für digitale Grundrechte und die Reform des Urheberrechts einsetzen wird – sollte er wiedergewählt werden:

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    16. April 2014
  • : Jacob Appelbaum zur Europawahl: Werdet aktiv!
    Jacob Appelbaum zur Europawahl: Werdet aktiv!

    Bevor wir mit unserer Serie der Kandidaten zur Europawahl weitermachen, erklärt uns Jacob Appelbaum (@ioerror) warum es jetzt wichtig ist, sich für digitale Grundrechte in der EU einzusetzen.

    Er betont, dass wir jetzt aktiv werden und die Europawahl dazu nutzen können, etwas zu verändern und jede/r daher die die Petition WePromise mitzeichnen sollte.

    In einem kurzen Statement spricht er über Punkt 5 der Charta für digitale Grundrechte: „Ich setze mich gegen flächendeckende, unkontrollierte Überwachungsmaßnahmen ein.“ Untertitel gibt es wie immer auch:

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    Hier ist eine Übersicht über alle deutschen Kandidaten zur Europawahl, die bereits versprochen haben sich für bessere Netzpolitik in Europa einzusetzen.

    Weitere Videos findet ihr hier.

    via GoVeto

    9. April 2014 1
  • : WePromise #05: Martin Ehrenhauser (NI)
    WePromise #05: Martin Ehrenhauser (NI)

    Martin Ehrenhauser sitzt derzeit als fraktionsloser Abgeordneter (NI) im Europaparlament. Dieses Jahr tritt er in Österreich für das Bündnis „Europa anders“ (Piraten, KPÖ, Wandel) an und erklärt uns nun in einem kurzem Video, warum er die Kampagne We Promise zur Europawahl unterstützt:

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    In der letzten Legislaturperiode hat @mehrenhauser sich an vielen wichtigen europäischen, netzpolitischen Diskussionen beteiligt und sich für Grundrechte im digitalen Umfeld eingesetzt. Er ist Autor einer Studie über die Lobbyorganisationen GESA und EOS „Lobbyismus der Sicherheitsindustrie in der Europäischen Union“ (in Zusammenarbeit mit NP-Blogger Alexander Sander).

    Im Februar 2011 deckte er in Zusammenarbeit mit der Financial Times Deutschland einen Skandal um das sogenannte SWIFT-Abkommen auf, das US-Terrorfahndern viel tiefere Einblicke in die Finanzen europäischer Bürger als bislang behauptet wurde.

    Und er war einer derjenigen, der sich im Parlament am vehementesten gegen die Vorratsdatenspeicherung von Fluggastdaten gewehrt hat. Weiterhin hat er viele gute Änderungsanträge für den Schutz von Whistleblowern während der Diskussion um die Beamtenreform eingebracht und sich erfolgreich für mehr Kontrolle der Geheimdienste eingesetzt.

    2. April 2014
  • : WePromise Organisationen & Unterstützer #01: Wikipedia
    WePromise Organisationen & Unterstützer #01: Wikipedia

    Wikimedia Deutschland war die erste Organisation, die das EU-Wahlprojekt WePromise tatkräftig unterstützen wollte. Nur kurze Zeit später traf die Filmcrew von EDRi und GoVeto in Straßburg auf Wikipedianer, wo dieses nette Video entstand:

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    Mittlerweile sind viele Organisationen Partner des Europawahlprojekts WePromise geworden, hierzu zählen unter anderem Reporters without Borders, der vzbv, FSFE… Netzpolitik ist natürlich auch mit dabei.

    27. März 2014
  • : WePromise #04: Marietje Schaake (ALDE)
    WePromise #04: Marietje Schaake (ALDE)

    Marietje Schaake, liberale Europaabgeordnete, kandidiert auch in der diesjährigen Europawahl wieder für die niederländische Partei D66. Das Wall Street Journal nannte sie die „netzpolitischste“ Politikerin Europas: „Europe’s most wired politician“.

    Sie setzt sich vor allem für Netzneutralität, Internetfreiheit und das Multi-Stakeholder-Prinzip in der Internet-Governance-Debatte ein. Sie twittert recht fleißig unter @MarietjeSchaake. In einem kurzen Videokommentar für die WePromise-Kampagne erklärt sie, warum sie versprochen hat, die Charta der digitalen Grundrechte zu unterstützen und warum Wählende ebenfalls unterzeichnen sollten (NL mit Untertiteln):

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    Im Europaparlament ist sie Mitglied im Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT) und Stellvertreterin im Ausschuss für internationalen Handel (INTA). Was sie bisher über verschiedene Themen im Europaparlament gesagt hat, kann man hier nachlesen.

    26. März 2014
  • : WePromise #03: Cornelia Ernst (Die Linke)
    WePromise #03: Cornelia Ernst (Die Linke)

    Cornelia Ernst hat uns neulich erklärt, warum sie digitale Grundrechte unterstützt und auf WePromise versprochen hat, diese auch in Zukunft zu verteidigen – sollte sie über ihren Listenplatz 3 wieder ins Europäische Parlament gewählt werden.

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    Sie sitzt im Ausschuss für bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres und war dort Schattenberichterstatterin für die Datenschutzreform, die Europas Bürgern mehr Privatsphäre bringen soll. Auf Lobbyplag, das Abgeordneten Noten für ihre Einstellung zum Datenschutz gibt, schaffte sie es auf den zweiten Platz der Top 10.

    Wie sie sich im EU-Parlament in der jetzigen Legislaturperiode zu diversen Themen geäußert hat, kann man hier nachlesen.

    24. März 2014 1