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Die Geschichte des ersten viralen Videos

Ein Mann in einem Großraumbüro schlägt wutentbrannt erst auf seine Tastatur und dann mit dieser auf einen Monitor ein. Das Video „Bad Day“ war 1997 einer der ersten kurzen Filme, die sich im Internet millionenfach verbreiteten. Und das gänzlich ohne Videoportale, denn die entstanden erst Jahre später. Wired hat der Geschichte des Videos jetzt nachgespürt.…

  • Markus Reuter

Ein Mann in einem Großraumbüro schlägt wutentbrannt erst auf seine Tastatur und dann mit dieser auf einen Monitor ein. Das Video „Bad Day“ war 1997 einer der ersten kurzen Filme, die sich im Internet millionenfach verbreiteten. Und das gänzlich ohne Videoportale, denn die entstanden erst Jahre später.

Wired hat der Geschichte des Videos jetzt nachgespürt. Der Film wurde damals für Werbezwecke von der Firma Loronix aufgenommen und in einer „hohen Auflösung“ von 352x240 über Promo-CDs verteilt. Von dort aus fand er den Weg ins Internet und in die E‑Mailfächer derer, die dann länger als 20 Minuten auf den Download warten mussten.

Als dann 1998 der Webentwickler Benoit Rigaut die Server seines ehemaligen Arbeitsgebers CERN nutzte, um das Video hochzuladen, stand der weltweiten Verbreitung nichts mehr im Wege…

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Über die Autor:innen

  • Markus Reuter

    Markus Reuter recherchiert und schreibt zu Digitalpolitik, Desinformation, Zensur und Moderation sowie Überwachungstechnologien. Darüber hinaus beschäftigt er sich mit der Polizei, Grund- und Bürgerrechten sowie Protesten und sozialen Bewegungen. Für eine Recherchereihe zur Polizei auf Twitter erhielt er 2018 den Preis des Bayerischen Journalistenverbandes, für eine TikTok-Recherche 2020 den Journalismuspreis Informatik. Bei netzpolitik.org seit März 2016 als Redakteur dabei. Er ist erreichbar unter markus.reuter | ett | netzpolitik.org, sowie auf Mastodon und Bluesky.

    Kontakt: E-Mail (OpenPGP)


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2 Kommentare zu „Die Geschichte des ersten viralen Videos“


  1. Die Diskussionen über Netzdg gehen IMO alle ein wenig am Thema vorbei. Die eigentliche Frage ist doch ob man die sozialen Netzwerke als öffentlichen Raum begreift oder nicht.

    Zumindest nach den Klassischen Gesetzen sind sie das nämlich nicht.


  2. … das waren noch Zeiten ;-).
    Ich habe es selbst erlebt und
    fühle mich jetzt unglaublich alt …

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