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Steuern sparen in Europa mit Microsoft

Das Microsoft seine europäischen Lizenzen in Irland versteuert, war ja schon länger bekannt. Die Computerwoche hat jetzt genauere Angaben, wie das Steuersparmodell funktioniert: Der Trick: Über eine Holding namens Flat Island Co. vergibt Round Island die Lizenzen für Microsoft-Anwendungen im gesamten Emea-Raum. Anschließend leitet die Gates-Company die Lizenzerlöse zurück nach Irland zu Round Island, das…

  • Markus Beckedahl

Das Microsoft seine europäischen Lizenzen in Irland versteuert, war ja schon länger bekannt. Die Computerwoche hat jetzt genauere Angaben, wie das Steuersparmodell funktioniert:

Der Trick: Über eine Holding namens Flat Island Co. vergibt Round Island die Lizenzen für Microsoft-Anwendungen im gesamten Emea-Raum. Anschließend leitet die Gates-Company die Lizenzerlöse zurück nach Irland zu Round Island, das nicht einmal 17 Millionen Dollar Steuern an die 20 Länder abführt. Ein Großteil des Gewinns, immerhin 4,1 Milliarden Dollar in 2004, werden zu einem Unternehmenssteuersatz von gerade einmal 12,5 Prozent in Irland versteuert.

Insgesamt spart Microsoft damit mehr als 500 Millionen Dollar im Jahr. Lesenswert.

Über die Autor:innen

  • Markus Beckedahl
    Darja Preuss

    Markus Beckedahl hat schon 2003 in der Ur-Form von netzpolitik.org gebloggt und hat zwischen 2004 bis 2022 die Plattform als Chefredakteur entwickelt. Seit 2024 ist er nicht mehr Teil der Redaktion und schreibt einen Newsletter auf digitalpolitik.de. Kontakt: Mail: markus (ett) netzpolitik.org, Presseanfragen: +49-177-7503541 Er ist auch auf Mastodon, Facebook, Twitter und Instagram zu finden.


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