#1MillionForDigitalRightsMach mit uns den Unterschied!

Nur wenn wir eine Million Euro zusammenbekommen, können wir unser jetziges Team im nächsten Jahr beibehalten und die Berichterstattung ausbauen. Damit wir unser Spendenziel für 2021 erreichen, fehlen derzeit noch mehr als 400.000 Euro. Spende jetzt für digitale Freiheitsrechte!

Unser Motto ist: „Fight for your digital rights.“ Hier zu sehen auf einer Guerilla-Projektion im November 2021 am Berliner Alexanderplatz. CC-BY-NC-SA 2.0 netzpolitik.org

Für einen orangefarbenen Ballon-Hund aus Edelstahl gingen 43 Millionen Euro über den Tisch. Für den Transfer eines Fußballspielers sollen es 80 Millionen sein. Und Jeff Bezos verdient angeblich mehr als 6,8 Millionen Euro. Pro Stunde.

Wir brauchen eine Million Euro für ein ganzes Jahr netzpolitik.org. Eine Million für ein ganzes Jahr kritischen Journalismus: Denkanstöße, Meldungen, Kommentare, politischen Druck, Aufklärung, investigative Recherchen und Leaks. Dafür könnt ihr hier spenden.

1 Million für ein ganzes Jahr.

Für uns alle, die wir hier arbeiten, ist eine Million eine riesige Summe. Doch die Realität ist: Wir sind jetzt 17 Personen, die jeden Tag digitale Grund- und Freiheitsrechte verteidigen und voranbringen. Ihr seht vor allem die Artikel auf netzpolitik.org oder hört die Redakteur:innen im Radio und Fernsehen, wie sie das Internet erklären.

Im Hintergrund arbeiten auch Menschen daran, dass die Seite technisch und grafisch funktioniert, dass die Buchhaltung erledigt, dass Wissen geteilt wird, dass die Podcasts zu hören sind und dass wir ein Umfeld schaffen, in dem wir gut arbeiten können.

Uns fehlen 404.000 Euro.

Eine Million ist viel Geld. Aber es ist notwendig, damit wir das netzpolitische Medium sein können, das einen Unterschied macht. Um unser Spendenziel für 2021 zu erreichen, fehlen uns noch etwa 404.000 Euro. Das ist eine Menge, aber es klingt machbar, wenn wir uns bewusst machen, wie viele Personen uns lesen.

In einer normalen Woche besuchen im Schnitt etwa 400.000 Personen unsere Seite. Würde jede:r Leser:in pro Woche einen Euro spenden, hätten wir das Ziel schon erreicht. Na gut, oder wenn uns Jeff Bezos gut drei Minuten seines Verdienstes abgibt. Doch sein Geld wollen wir gar nicht haben, denn mit unseren vielen treuen Einzelspender:innen sind und bleiben wir unabhängig. Deswegen seid ihr gefragt.

Freiwillige Abos statt Paywall.

Für uns bedeutet eine Million, dass wir wichtige netzpolitische Debatten noch besser und umfassender abbilden und begleiten können. Sie bedeutet, dass wir in Zukunft mehr Themen bearbeiten können. Während viele Medien ihre Paywalls immer höher ziehen, werden wir unsere Inhalte weiterhin mit Euren freiwilligen Abos für alle Menschen kostenlos und frei zur Verfügung stellen. Ganz ohne Tracking.

Und wir sind ganz ehrlich. Eine Million reicht eigentlich gar nicht. Wir müssen jeden Tag abwägen, ob heute das nächste Versagen einer Kontaktverfolgungs-App wichtiger ist als die Internetzensur in Usbekistan. Ob wir uns die Kosten für eine Informationsfreiheitsanfrage leisten können, obwohl wir nicht wissen, ob wir mehr bekommen als hunderte geschwärzte Zeilen. Wir können manche Themen nicht abbilden, auch wenn wir sie wichtig finden.

Wir verteidigen digitale Freiheitsrechte.

Wir schauen Konzernen auf die Finger, deren Lobbyabteilungen jährlich wohl mehr Budget zur Verfügung haben als wir in unserer Geschichte je hatten. Uns drohen Unternehmen mit Abmahnungen, die ihre Anwälte aus der Portokasse zahlen können. Doch für uns steht das Geld von Spender:innen auf dem Spiel, das die sich manchmal mühsam abgespart haben, um uns zu unterstützen.

Der Text #1MillionForDigitalRights auf Sternenhintergrund
Eine Million für ein Jahr netzpolitik.org.

Warum wir einen Unterschied machen.

Wir sind das Medium, das seit vielen Jahren konsequent über Politik für die digitale Gesellschaft berichtet. Wir legen uns unerschrocken mit Geheimdiensten und der Überwachungsindustrie an – auch vor Gericht, wenn es sein muss. Wir halten dagegen, ob gegen neue Überwachungsbefugnisse oder die Einschränkung des Versammlungsrechts. Wir scheuen nicht den Konflikt. Das Augenrollen eines Innenministers, wenn wir auf der Pressekonferenz eine Frage stellen, spornt uns an. Weil es dann die richtige Frage war. Wir wollen, dass unsere Berichterstattung etwas in Bewegung bringt.

Wir sind das Medium, das sich die Mühe macht, in die unergründlichen Tiefen von Datenschutzverordnungen und Breitbandvergaberichtlinien einzutauchen. Wir machen uns immer für die Rechte der Nutzer:innen stark und setzen uns für einen guten Verbraucherschutz ein. Wir begleiten Gesetze über Jahre als Frühwarnsystem, bevor sie zum großen Thema werden. Wir sind das einzige deutschsprachige Medium mit einem netzpolitischen Korrespondenten in Brüssel.

Wir verstehen uns als Teil der digitalen Zivilgesellschaft und als Verstärker sozialer Bewegungen, ohne den kritischen Blick zu verlieren. Wir kämpfen dafür, dass Hackerinnen verantwortungsvoll Sicherheitslücken melden können, ohne Angst vor Anzeigen zu haben. Wir sind das Medium, das gern Links zu Quellen setzt und Dokumente konsequent veröffentlicht, damit alle sich ein eigenes Bild machen können. Wir wollen nicht gegen, sondern mit anderen arbeiten. Weil es nicht nur darum geht, wer eine Nachricht als erstes in die Welt setzt. Sondern darum, dass sie etwas zum Besseren verändert. Und Menschen zum Handeln aktiviert.

Gemeinnützig und transparent.

Es gibt viele gute Gründe, warum Menschen für netzpolitik.org spenden. Neben den Inhalten ist für uns besonders wichtig: Wir wollen als Organisation die Werte praktisch umsetzen, die wir als Medium publizistisch vertreten. Das heißt, dass wir anders sind als andere Medien. Wir sind gemeinnützig und nicht gewinnorientiert. Bei uns gibt es keine Werbung und kein Tracking. Wir sehen unsere Leser:innen als mündig an, um die Grundlage unserer Berichterstattung zu überprüfen und selbst weiterzurecherchieren. Wir treffen viele Entscheidungen gemeinsam. Bei uns bekommen alle das gleiche Gehalt.

Dabei sind wir transparent. Jeden Monat veröffentlichen wir einen Transparenzbericht, in dem wir detailliert berichten, wie viel Geld wir eingenommen und wofür wir es ausgegeben haben. In unserem Werkstattpodcast Off The Record berichten wir euch monatlich aus dem Maschinenraum von netzpolitik.org. Was sind die Hintergründe unserer neuesten Recherche? Wer sind die neuen Menschen im Team? Wir wollen, dass ihr als Leser:innen möglichst gut versteht, wie wir ticken und arbeiten. Wir sind stolz, dass wir in diesem Jahr den Fritz-Bauer-Preis gewonnen haben.

Eine Community für digitale Grundrechte.

Unsere Community ist unser größter Schatz. Also ihr. Ohne eure Anregungen, ohne eure Hinweise und eure Kritik, ohne eure Shares und Likes in den Sozialen Medien, wären wir heute nicht da, wo wir sind. Es geht darum, dass ihr euch darauf verlassen könnt, was wir schreiben. Das schaffen wir seit Jahren durch eure Spenden. Jeder Klick, jedes Teilen, jedes Gespräch über unsere Artikel hilft dabei, Grund- und Freiheitsrechte in der digitalen Gesellschaft voranzubringen.

Und manchmal kommt Unterstützung, mit der wir nie gerechnet haben. In diesem Jahr freuen wir uns besonders darüber, dass der Illustrator Timo Würz drei Bilder für uns gemalt hat, die wir versteigern werden. Für unsere Spendenkampagne hoffen wir auf noch mehr Unterstützung wie diese.

Mitmachen. Spenden.

Ihr mögt netzpolitik.org? Dann erzählt anderen davon! Nehmt ein Video auf, wenn ihr nicht zeichnen könnt. Oder singt ein Lied. Womit auch immer ihr euch wohlfühlt. Wir würden uns freuen, wenn ihr uns dabei helft, diese Million zu erreichen. Damit helft ihr nicht nur uns, sondern allen, die bei uns jeden Artikel frei von Paywalls und Tracking lesen können.

Ob du uns zwei Euro im Monat überweist, eine einmalige Spende von 100 Euro oder uns das Erbe Deiner Oma vermachst, jeder Betrag zählt. Wir werden ihn für den Ausbau von Grund- und Freiheitsrechten einsetzen.

Bitte spendet jetzt. Und helft uns, die Botschaft in die Welt zu tragen. #1MillionForDigitalRights

5 Ergänzungen

    1. Hey, die DigiGes und netzpolitik.org sind unterschiedliche Organisationen, die aber aus dem gleichen Netzwerk heraus gegründet wurden und sich früher mal ein Büro geteilt haben. Die Digitale Gesellschaft versteht sich in erster Linie als klassische Lobbyorganisation für die Interessen von Digitalbürger:innen: Sie schreiben Stellungnahmen und Gesetzentwürfe, iniitieren Diskussionen, vernetzen Akteur:innen, reden mit Abgeordneten usw., also sehr viel Arbeit im Hintergrund. netzpolitik.org versteht sich in erster Linie als Medium: Hier geht es um Recherchen, Analysen, Einordnungen, Kommentare usw., also sehr viel Arbeit an der Öffentlichkeit. Einige Menschen, die bei netzpolitik.org schreiben, sind auch ehrentamtliche Mitglieder bei der DigiGes (ich zum Beispiel), aber um ehrlich zu sein eher als Karteileichen. Man könnte sagen: Wir haben ähnliche Ziele und eine gemeinsame Geschichte, aber wir haben unterschiedliche Methoden und gehen heute getrennte Wege. Wo es passt, gibt es natürlich Zusammenarbeit: So kommt die DigiGes regelmäßig in Artikeln von netzpolitik.org als Expertin vor, anders herum sind Autor:innen von netzpolitik.org häufig Referent:innen beim netzpolitischen Abend.

  1. Warum nicht mal groß denken? XD Mein Geld bekommt ihr immer am Anfang des Jahres, aber ich mache jetzt nochmal Werbung für euch im Freundeskreis!

  2. Plant ihr zeitnah auch Spenden in Monero (XMR) entgegenzunehmen? Ich finde, dass dieser Privacy Coin gut zu den netzpolitischen Idealvorstellungen von Anonymität und informatinelle Selbstbestimmung passt.

  3. Vielen Dank für eure wertvolle Arbeit. Der Gender-Quatsch geht mir zwar ein bisschen auf die Nerven, das kann man aber mit dem Addon „Binnen-I be gone“ zum Glück abstellen.

    Meine Spende ist jedenfalls raus und ich drücke die Daumen, dass ihr euer Ziel erreicht.

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