Jahr: 2020
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Fuck the Algorithm: Jugendproteste in Großbritannien gegen maschinelle Notenvergabe erfolgreich
Weil es leider kein freies Bild der Proteste gibt, haben wir hier ein Symbolbild. Fuck the Algorithm: Jugendproteste in Großbritannien gegen maschinelle Notenvergabe erfolgreich In Großbritannien fürchten die Schulabsolvent:innen des ganzen Jahrgangs 2020 um ihre universitäre und berufliche Zukunft. Erst gab es keine Schule und Prüfungen – und jetzt hat auch noch ein eingesetzter Algorithmus die Noten vieler herabgestuft. Nach wachsenden Protesten wurde die Benotung jetzt zurückgenommen.
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Was vom Tage übrig blieb: Eingekauft, eingetragen und vereinigt
Heute mal kein Himmel Was vom Tage übrig blieb: Eingekauft, eingetragen und vereinigt Eine deutsche Uni untersucht unfaire Preisbildung beim Online-Shopping, die österreichische Corona-App kann nun auch Kontaktdaten in Lokalen hinterlegen und Facebook erlaubt Nachrichtenaustausch mit Instagram. Die besten Reste des Tages.
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Corona-Warn-App: Corona-Infektionen in Bus und Bahn bleiben womöglich unbemerkt
Wenn die digitale Kontaktverfolgung nicht funktioniert, sind Masken und Abstand umso wichtiger. Corona-Warn-App: Corona-Infektionen in Bus und Bahn bleiben womöglich unbemerkt Wer im öffentlichen Nahverkehr neben einer an dem Coronavirus erkrankten Person saß, wird davon in den meisten Fällen nie erfahren. Die Tracing-App sollte Abhilfe schaffen, doch ausgerechnet in Umgebungen mit viel Metall funktioniert sie wohl nur sehr unzuverlässig.
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Personalisierte Tickets: Fußballverband will Fan-Daten auch nach Corona erheben
Steht hier bald keiner mehr unerkannt in der Kurve? Personalisierte Tickets: Fußballverband will Fan-Daten auch nach Corona erheben Der Präsident des sächsischen Fußballverbandes möchte Eintrittskarten zu Fußballspielen auch nach der Pandemie personalisieren. Während man beim sächsischen Landesdatenschutzbeauftragten und im Innenministerium die Aufregung nicht versteht, sehen Fußballfans ihre persönlichen Daten und die Fankultur in Gefahr. Von den Daten profitieren könnte unterdessen mal wieder die Polizei.
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Künstliche Intelligenz: Gemeinwohl und Nachhaltigkeit statt nur Profit
Künstliche Intelligenz: Gemeinwohl und Nachhaltigkeit statt nur Profit Mit Blick auf die Diskussionen um die Agrar‑, Energie- oder Verkehrswende sind die Hoffnungen auf die Künstliche Intelligenz groß. Doch sie wird nur marginale Wissens- und Effizienzzuwächse ermöglichen, nicht aber der entscheidende Faktor der Transformation sein. Maschinelles Lernen kann nur begrenzt zu Nachhaltigkeit beitragen – und das auch nur, wenn es politisch gewünscht wird.
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Diskriminierung: Airbnbs schwieriger Umgang mit Sexarbeiter:innen
Airbnb macht es Sexarbeiter:innen schwer, eine Urlaubsunterkunft auf seiner Plattform zu buchen. Diskriminierung: Airbnbs schwieriger Umgang mit Sexarbeiter:innen Airbnb besitzt ein Patent, mit dem sich vermeintlich die Vertrauenswürdigkeit von Nutzer:innen berechnen lässt. Immer wieder sperrt das Unternehmen Accounts von Sexarbeiter:innen, selbst wenn diese nur privat verreisen wollen. Wie die Entscheidungen zustande kommen, bleibt intransparent.
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NPP 207: Warum Menschen auf Verschwörungstheorien reinfallen
Verschwörungsmythen treiben bunte Blüten. Gläubige können in ihnen regelrecht versinken. NPP 207: Warum Menschen auf Verschwörungstheorien reinfallen „Fake Facts“ von Katharina Nocun und Pia Lamberty ist ein wichtiges Sachbuch über Verschwörungserzählungen, wie sie auch zur Corona-Pandemie kursieren. Im Podcast erzählen die Autorinnen, warum Menschen die wildesten Mythen glauben und warum diese auch dann nicht lustig sind, wenn sie vor mächtigen Echsen warnen.
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Wochenrückblick KW33: Ein ganz besonderes Jubiläum
Dieses Straußenbaby hat nichts mit Netzpolitik zu tun, aber es ist sehr niedlich und wird allein durch seine Attitüde nach dem Aussterben der Menschen die nächste Zivilisation begründen. Wochenrückblick KW33: Ein ganz besonderes Jubiläum Milchkannen kommunizieren mit Satelliten, im Netz verschwimmen die Grenzen zwischen Krieg und Frieden und unsere Gesichter sind ganz besonders in die Schlagzeilen geraten. Die Themen der Woche im Überblick.
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Was vom Tage übrig bleibt: Falsche Fans, unsichere Gästelisten und ein ministerialer Schreibfehler
Der Fernsehturm ist eine Lüge. Was vom Tage übrig bleibt: Falsche Fans, unsichere Gästelisten und ein ministerialer Schreibfehler Auch bei TikTok lassen sich Likes und Follower:innen kaufen, die polizeiliche Nutzung von Corona-Gästelisten ist womöglich rechtswidrig und das Bundeswirtschaftsministerium verweist auf eine Domain, die leicht Betrüger:innen in die Hände fallen könnte. Die besten Reste des Tages.
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Diversität von Hackathons: Wer ist das „Wir“ in WirVsVirus?
Die Voraussetzungen für eine Teilnahme an einem Hackathon sind in der Gesellschaft ungleich verteilt. Diversität von Hackathons: Wer ist das „Wir“ in WirVsVirus? Als Victoria Kure-Wu und ihr Team sich mit einem Projekt gegen Diskriminierung beim Hackathon „WirVsVirus“ bewarben, hofften sie auf eine Förderung durch die Bundesregierung. Stattdessen wurden sie zum Ziel rassistischer Anfeindungen im Netz. Gemeinsam mit Ilona Stuetz kommentiert sie, wie es in Zukunft besser laufen kann und Hackathons inklusiver werden können.
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N26: Eine Bank gegen fast alle Werte, an die wir glauben
Betont locker: N26-Gründer Valentin Stalf in Lederhose bei einem Event in München. N26: Eine Bank gegen fast alle Werte, an die wir glauben Mit fiesen Tricks geht nicht nur Amazon gegen Betriebsratsgründungen vor. Auch die Bank N26 wollte eine Mitbestimmung im Unternehmen verhindern – und fiel damit auf die Schnauze. Ein Kommentar.
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Sinkende Einnahmen durch Corona-Pandemie: Mozilla entlässt 250 Mitarbeiter:innen
Rund 250 Mitarbeiter:innen von Mozilla müssen bald erstmal Bewerbungen statt Codes schreiben. Sinkende Einnahmen durch Corona-Pandemie: Mozilla entlässt 250 Mitarbeiter:innen Die globale Pandemie trifft die Mozilla Corporation hart: Ein Viertel der Belegschaft muss gehen. Auch das Berliner Büro ist wohl betroffen. In der Twitter-Community tauschen sich Betroffene und Unternehmen über einen Erste-Hilfe-Hashtag über neue Jobs aus. Viele sind verunsichert, wie zukunftsfähig Mozilla noch ist.
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Was vom Tage übrig blieb: Tönnies-Listen, TikTok-Schnüffeleien und Tolle-Filme
Die Temperaturen bleiben nach wie vor hoch und der Fernsehturm in leicht gefährlicher Schieflage. Was vom Tage übrig blieb: Tönnies-Listen, TikTok-Schnüffeleien und Tolle-Filme Die Weitergabe von Listen mit Corona-Erkrankten war in einem bestimmten Fall offenbar ok, TikTok hat die MAC-Adressen seiner Nutzer:innen gehortet und uralte Filmaufnahmen erstrahlen in neuem Glanz. Die besten Reste des Tages.
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Unberechtigte Datenabfragen: Datenschützerin wirft Berliner Polizei vor, Aufklärung zu verweigern
Ein Berliner Polizist hat womöglich die Daten politischer Gegner:innen aus Polizeicomputern abgerufen und für eine Morddrohung verwendet (Archivbild) Unberechtigte Datenabfragen: Datenschützerin wirft Berliner Polizei vor, Aufklärung zu verweigern Erneut besteht der Verdacht, dass von Berliner Polizeicomputern unberechtigt persönliche Daten abgerufen wurden. Ausgangspunkt für die Nachforschungen der Berliner Datenschutzbeauftragten war eine Morddrohung. Doch statt mit an der Aufklärung zu arbeiten, mauert die Polizei offenbar.
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Biometrie: US-Sammelklage wirft Instagram illegale Gesichtserkennung vor
Instagram soll Fotos von Gesichtern biometrisch ausgewertet und damit gegen Gesetze verstoßen haben. (Symbolbild) Biometrie: US-Sammelklage wirft Instagram illegale Gesichtserkennung vor Eine Nutzerin aus dem US-Bundesstaat Illinois wirft der Fotoplattform Instagram sowie der Mutter Facebook vor, rechtswidrig biometrische Daten verwertet zu haben. Das könnte den Konzern teuer zu stehen kommen. In einem ähnlichen Verfahren erklärte sich Facebook jüngst bereit, über eine halbe Milliarde US-Dollar zu bezahlen.
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Rassismus: Bundestags-Petition fordert Studie zu Racial Profiling bei der Polizei
Polizist:innen stehen Demonstrierenden im Mai 2016 entgegen. Rassismus: Bundestags-Petition fordert Studie zu Racial Profiling bei der Polizei Horst Seehofer hatte im Juli eine Studie zu Rassismus bei der Polizei abgesagt und für breites Unverständnis gesorgt. Eine Petition beim Bundestag versucht das Thema wieder in die Öffentlichkeit zu heben. Sie ist noch bis zum 20. August zu zeichnen.
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Polizei und soziale Medien: Das dürfen Berliner Polizisten privat im Netz
Was dürfen Berliner Polizist:innen auf sozialen Medien posten? (Das Symbolbild zeigt irgendeine Person, vermutlich keinen Berliner Polizisten.) Polizei und soziale Medien: Das dürfen Berliner Polizisten privat im Netz Die neuen Social-Media-Richtlinien der Berliner Polizei sollen regeln, was Beamt:innen privat im Netz posten und liken. Sie gelten sogar für Chats und appellieren an die Verantwortung von Polizist:innen – auch wenn diese nicht in Uniform sind.
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Was vom Tage übrig blieb: Rückrufe, Regeln und Reformen
"Lieber Freund, was für ein Sommer! Ich denke Sie mir im Zimmer sitzen, mehr Omelette als Mensch." Friedrich Nietzsche. Was vom Tage übrig blieb: Rückrufe, Regeln und Reformen Eine Sicherheitslücke machte LTE-Telefonate unsicher, Facebook will mehr gegen Rassismus auf seiner Plattform unternehmen und eine Analyse will jetzt schon die Grundlage dazu legen, dass die nächste Urheberrechtsreform besser ausfällt als die letzte. Die besten Reste des Tages.
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Desinformationen: Twitter kennzeichnet russische und chinesische Staatsmedien
Twitter macht staatsnahe Medien aus bestimmten Ländern ab sofort mit einem Hinweis kenntlich Desinformationen: Twitter kennzeichnet russische und chinesische Staatsmedien Mit der neuen Regelung wird die Reichweite der betroffenen Accounts erheblich eingeschränkt. Bisher sind nur Nachrichtenseiten aus Russland und China betroffen.
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Digitale Spionage: Google erlaubt weiterhin Werbung für Stalkerware
Mit Stalkerware lässt sich fast alles überwachen, von Anrufen und Nachrichten bis zum Standort. Digitale Spionage: Google erlaubt weiterhin Werbung für Stalkerware Vergangenen Monat kündigte Google an, Anzeigen für privat genutzte Überwachungsprogramme aus der Suchmaschine zu werfen. Seit gestern ist das Verbot in Kraft – und viele Firmen werben nach wie vor für ihre Produkte. Sie nutzen eine Hintertür, die Google offenließ.