2017
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: EU-Projekte zur Sprachbiometrie: Forschen für Polizei und Geheimdienst
Über Interpol könnte in SIIP phonetisches Spurenmaterial mit dezentral gespeicherten Sprechproben abgeglichen werden. : EU-Projekte zur Sprachbiometrie: Forschen für Polizei und Geheimdienst Mit der Analyse von Sprechproben können unbekannte Personen in abgehörten Telefonaten, Audiochats oder Videodateien identifiziert werden. Das BKA nutzt ein solches automatisiertes Verfahren seit mehreren Jahren. Würde die Technik an Internetknoten eingesetzt, wäre sie besonders für Geheimdienste interessant.
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: Wikimedia erlaubt Upload von MP3-Dateien
: Wikimedia erlaubt Upload von MP3-Dateien Da die letzten Patente ausgelaufen sind, zählt MP3 nun zur Gruppe freier Dateiformate. Die Wikimedia Foundation hat deshalb entschieden, auch den Upload von MP3-Dateien und deren Einbindung in die freie Enzyklopädie Wikipedia zu erlauben.
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: Unter Waffenhändlern und Smartphone-Knackern
Waffen gibt es jede Menge - wie hier auf der Milipol 2011. : Unter Waffenhändlern und Smartphone-Knackern Auf der Milipol Paris treffen sich Polizeiausrüster, Waffenhändler sowie Hersteller von Überwachungssoftware und präsentieren ihre Produkte. Zwischen Munition, Funktionsunterwäsche und gepanzerten Fahrzeugen plaudern manche Hersteller aus dem Nähkästchen, andere reagieren aggressiv auf Fragen. Ein Erlebnisbericht.
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: Diese Woche: Minister der EU-Mitgliedstaaten beraten über Vorratsdatenspeicherung
Mehrfach abgeschafft, mehrfach auferstanden: die Vorratsdatenspeicherung. : Diese Woche: Minister der EU-Mitgliedstaaten beraten über Vorratsdatenspeicherung Der Rat der EU will nicht von der Vorratsdatenspeicherung ablassen. Noch diese Woche werden die Innen- und Justizminister der EU beraten, wie die Vorgaben des Europäischen Gerichtshofes eingehalten werden können. Wir veröffentlichen hier den aktuellen Diskussionsstand.
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: Innenministerium dementiert Plan für Hintertüren in digitalen Geräten
Amazons Assistenzwanze Alexa. Angeblich will der Innenminister keinen Zugriff auf sie haben. : Innenministerium dementiert Plan für Hintertüren in digitalen Geräten Sollen digitale Geräte Hintertüren bekommen? Die Pläne des Bundesinnenministers für die Innenministerkonferenz in dieser Woche bleiben weiterhin im Dunkeln. Daran ändert auch das Dementi seines Ministeriums nicht viel.
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: Youtube schränkt Verbreitung von Video des Zentrums für politische Schönheit ein (Update)
Anhänger von Höcke greifen Journalisten und Künstler an. Screenshot aus dem Video des Zentrums für politische Schönheit. : Youtube schränkt Verbreitung von Video des Zentrums für politische Schönheit ein (Update) Die Sperrmaßnahmen gegen Inhalte der Berliner Aktionskünstler nehmen kein Ende. Youtube schränkte vorübergehend die Verbreitung eines Videos ein, das gewalttätige Angriffe von Anhängern des AfD-Politikers Björn Höcke auf Journalisten und Künstler zeigt. Die Gründe dafür sind unklar.
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: Offene Kulturdaten: Preisverleihung bei Coding da Vinci
: Offene Kulturdaten: Preisverleihung bei Coding da Vinci Es ist keine leichte Aufgabe, Kulturdaten digital und frei zugänglich aufzubereiten, auch weil Kulturinstitutionen und Entwickler oft wenig miteinander zu tun haben. Der Hackathon „Coding da Vinci“ verknüpft beide und bringt so seit 2014 interessante Projekte hervor. Wir präsentieren die diesjährigen Gewinner.
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: „Snooper’s Charter“: Britische Regierung legt zahnlose Korrekturen vor
Die konservative britische Regierung will weiterhin anlass- und verdachtsunabhängig Daten von unschuldigen Bürgern speichern. : „Snooper’s Charter“: Britische Regierung legt zahnlose Korrekturen vor Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom Dezember des Vorjahres, das die verdachtslose Massenspeicherung von Vorratsdaten für illegal erklärt hatte, gelobt die britische Regierung nun Nachbesserungen am Überwachungspaket „Investigatory Powers Act“ (IPA). Das Gesetzeswerk gilt als extremstes Überwachungsgesetz, das jemals in einer Demokratie verabschiedet wurde. Es sieht unter anderem die anlasslose Speicherung von Telekommunikationsdaten […]
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: Teenagerin für Erfindung des Kopftuch-Emojis gewürdigt
: Teenagerin für Erfindung des Kopftuch-Emojis gewürdigt Bislang konnten Millionen von Frauen, die einen Hijab tragen, kein passendes Emoji von sich benutzen. Denn ein Emoji einer Frau mit Hijab gab es nicht, es klaffte eine Repräsentationslücke. Das hat sich mit dem Schriftsatz Unicode 10 geändert. Das Kopftuch-Emoji ist auf dem iPhone seit dem Update auf iOS 11.1 verfügbar, unter Android ist das Emoji ab […]
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: Studie: Ethnie, Einkommen und Wahlverhalten anhand von Autos auf Google Maps einschätzen
Gegenüberstellung von Daten aus anderen Quellen (actual) und denen aus dem Deep Learning Experiment (predicted) : Studie: Ethnie, Einkommen und Wahlverhalten anhand von Autos auf Google Maps einschätzen Wissenschaftler in den USA haben in einem Deep-Learning-Experiment gezeigt, dass sie sozioökonomische Merkmale wie Einkommen, Ethnie, Bildung, aber auch das Wahlverhalten in Stadtvierteln aus Autos ableiten können, die in Bildern auf Google Street View sichtbar sind. Das Modell funktioniert, indem es Assoziationen zwischen Autos und Menschen entdeckt. Wenn zum Beispiel die Anzahl der Limousinen in […]
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: NPP147: Die UN-Waffenkonvention und die „Killer-Roboter“
„Matador“ : NPP147: Die UN-Waffenkonvention und die „Killer-Roboter“ Im Rahmen einer Erweiterung der UN-Waffenkonvention könnte rechtlich geregelt werden, dass Entscheidungen über Leben und Tod nicht vollständig an Computer delegiert werden dürfen. Dazu traf sich erstmals ein UN-Expertengremium. Ein großer Schritt in Richtung eines Verbots von tödlichen autonomen Waffensystemen? Wir haben mit Marcel Dickow über das Ergebnis gesprochen.
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: ePrivacy: Datenschutzbeauftragte kritisiert einseitige Studie des Wirtschaftsministeriums
Wer nur in eine Richtung schaut, bekommt einseitige Ergebnisse: Die Bundesdatenschutzbeauftragte kritisiert eine Studie des Wirtschaftsministeriums zu den Konsequenzen der geplanten ePrivacy-Verordnung. : ePrivacy: Datenschutzbeauftragte kritisiert einseitige Studie des Wirtschaftsministeriums Überraschung: Fragt man Vertreter der Werbe- und Trackingindustrie, ob sie eine Regulierung ihrer Branche für ein Wirtschaftshemmnis halten, antworten sie mit „ja“. Das Bundeswirtschaftsministerium will mit einer solchen Studie jetzt ernsthaft Politik machen.
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: Netzpolitischer Wochenrückblick KW 48: Geschenke gegen Überwachung
Panama ist auch schön. Aber bei uns ist dein Geld besser aufgehoben. : Netzpolitischer Wochenrückblick KW 48: Geschenke gegen Überwachung Thomas de Maiziere will Hintertüren in allen digitalen Geräten und mehr Staatstrojaner. In der EU wird wieder über Vorratsdatenspeicherung diskutiert. Apothekenkunden können auch in Zukunft ihren Hustensaft kaufen, ohne dass ihr Gesicht gescannt wird. Und außerdem: Weihnachtszeit ist Spendenzeit, auch wir freuen uns über Geschenke.
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: Sammelklage gegen Google in Großbritannien
: Sammelklage gegen Google in Großbritannien In Großbritannien hat sich ein Aktionsbündnis gebildet, das mit einer Sammelklage gegen Google vor Gericht ziehen will. Die Gruppe um Richard Lloyd, den ehemaligen Geschäftsführer der Verbraucherschutzorganisation Which?, tritt unter dem Namen Google You Owe Us auf und fordert Entschädigungszahlungen. Auslöser der Klage ist der Vorwurf, dass Google 2011 und 2012 eine Sicherheitslücke im iPhone-Browser […]
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: Neue Überwachungspläne: Innenminister will Hintertüren in digitalen Geräten
Die Pläne des Innenministers machen aus "mündigen Bürgern und entfaltungsfähigen Individuen nur noch potenziell Verdächtige" sagt Volker Tripp von der Digitalen Gesellschaft. (Symbolbild) : Neue Überwachungspläne: Innenminister will Hintertüren in digitalen Geräten Private Computer, der heimische Fernseher und alle anderen digitalen Geräte sollen offenbar nach Plänen des amtierenden Innenministers mit einer Hintertür ausgestattet werden, die Geheimdiensten und Polizeien den Zugriff erlaubt. Die Maßnahme wäre nicht nur ein großer Schritt in den Überwachungsstaat, sie gefährdet auch die digitale und physische Sicherheit aller Bürger.
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: Das geht dich nichts an – Max Schrems geht in die Datenschutzoffensive
Der Wiener Datenschutzaktivist Max Schrems. : Das geht dich nichts an – Max Schrems geht in die Datenschutzoffensive Der Datenschützer Max Schrems hat am Dienstag in Wien das Projekt „noyb – none of your business“ vorgestellt, zu Deutsch: Das geht dich nichts an. Ziel der Initiative ist es, die Lücke zwischen europäischen Datenschutzgesetzen und der unternehmerischen Praxis einiger Großkonzerne zu schließen. Als Grundlage dient die neue EU-Datenschutzgrundverordnung, die nächstes Jahr im Mai in […]
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Liebe Leserinnen und Leser: Investiert in Freiheit.
Liebe Leserinnen und Leser: Investiert in Freiheit. Mit einer Spende für netzpolitik.org stärkst Du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen für Freiheitsrechte und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum. Wir recherchieren investigativ, schauen Wirtschaft und Politik auf die Finger, sind hartnäckig und geben der Zivilgesellschaft eine Stimme.
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: Nutzerdaten von Bikesharing-Anbieter oBike öffentlich im Netz einsehbar
Ein Fahrrad des Anbieters in Rotterdam : Nutzerdaten von Bikesharing-Anbieter oBike öffentlich im Netz einsehbar Laut einer Recherche des Bayrischen Rundfunks gab es ein massives Datenleck beim Leihfahrradanbieter oBike. Das Unternehmen aus Singapur fiel schon in ersten Tests dadurch negativ auf, dass es komplette Bewegungsprofile der Nutzer aufzeichnet und diese offenbar Gemeinden anbietet – obwohl das Unternehmen beteuert, kein datengetriebenes Geschäftsmodell zu unterhalten. Wie nun Reporter von BR Data und […]
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: 67. Netzpolitischer Abend: Eine kritische Auseinandersetzung mit „Smart City“
Unsere Städte sollen "smart" werden, doch wie gehen wir damit um? : 67. Netzpolitischer Abend: Eine kritische Auseinandersetzung mit „Smart City“ netzpolitik.org und der Digitale Gesellschaft e. V. laden zum Netzpolitischen Abend ein. Dieses Mal gibt es einen Themenschwerpunkt: Aus verschiedenen Perspektiven setzen wir uns kritisch mit dem Thema „Smart City“ auseinander und wollen dabei offene und demokratische Alternativen einer digitalen Stadt vorstellen und diskutieren.
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: Interview über Period-Tracking: „Wir brauchen Zyklus-Apps mit freier und offener Software!“
Zyklus-Apps können helfen, den eigenen Körper besser kennenzulernen. Aber es gibt auch problematische Aspekte. : Interview über Period-Tracking: „Wir brauchen Zyklus-Apps mit freier und offener Software!“ Clue, Flo, LadyCycle – Millionen Menschen nutzen Apps, um ihren Menstruationszyklus aufzuzeichnen und vorherzusagen. Bei einer Prüfung der Stiftung Warentest fiel ein Großteil der populären Anwendungen durch. Marie Kochsiek sprach mit uns darüber, wie die Apps unsere Wahrnehmung beeinflussen und wohin die sensiblen Daten manchmal fließen.