Wir wünschen uns zu Weihnachten eine freie Gesellschaft. Doch Demokratie, Freiheitsrechte, Datenschutz und eine am Menschen orientierte Netzpolitik gibt es leider nicht geschenkt. Dafür müssen an vielen Orten ganz verschiedene Menschen mit den unterschiedlichsten Mitteln kämpfen. Wir sind ein Teil davon, genau wie ihr. Dieses Engagement ist besonders dann wichtig, wenn Freiheitsrechte abgebaut und demokratische Werte von rechts ausgehöhlt werden.
Die vorweihnachtlichen Spenden machen einen großen Anteil der jährlichen Gelder an netzpolitik.org aus, die unseren Teil dieser Arbeit ermöglichen. Während es im letzten Jahr etwas düster aussah, sind wir mit Euren Spenden 2017 ganz gut über die Runden gekommen. Dazu trug auch die vorweihnachtliche Solidaritätswelle bei. Wenn das noch einmal ähnlich läuft, dann geht netzpolitik.org nicht mit einem Minus, sondern einem kleinen Polster ins nächste Jahr. Das würde uns nicht nur Planungssicherheit geben, sondern Spielräume für redaktionelle oder personelle Entwicklung eröffnen.
An dieser Stelle möchten wir uns für Spenden und Daueraufträge bedanken, welche die Redaktionsarbeit sichern und voranbringen. Wir möchten aber auch danken für zahlreiche Hinweise, Tipps und Vorschläge der Leserschaft, die uns erst auf Themen gestoßen und diese ermöglicht haben. Dieses Zusammenspiel und das Feedback von Euch ist großartig. Danke.
Eure Spenden könnt ihr aufgrund unserer Gemeinnützigkeit von der Steuer absetzen. Wer netzpolitik.org mit einer Spende unterstützt, macht zudem der Gesellschaft ein Geschenk: Ihr kauft Euch nicht nur selbst ein freiwilliges Abo, sondern ermöglicht es uns, für alle zu schreiben.

7 Gründe, warum eine Spende für netzpolitik.org richtig und wichtig ist:
1. Unabhängigkeit
Durch die fast vollständige Finanzierung durch Leserinnen und Leser ist netzpolitik.org eines der wenigen Medien, die nicht von Klicks und Werbung abhängig sind. Wir können auch die Themen beleuchten, die für andere zu unattraktiv, zu kompliziert oder nicht spannend erscheinen. Beispielsweise haben wir als eines von wenigen europäischen Medien überhaupt darüber berichtet, wie die EU derzeit den Telekommunikationssektor umbaut. Oder wir erklären Themen, die wie ePrivacy durch Lobbyinteressen verstellt sind.
2. Investigativ und unbequem
Wir können in der Tiefe und investigativ recherchieren. Ob Datenrecherchen zur AfD auf Twitter, eine Reportage zu Internetversicherungen oder geheime Satelliten des BND zur Überwachung – wir haben durch die Leserfinanzierung den Rückhalt und die Mittel für solche Veröffentlichungen.
3. Hartnäckigkeit
Wir bleiben dran und schauen Politik und Wirtschaft auf die Finger, wenn für andere Medien ein Thema durch ist. So haben wir etwa Vodafone nachgewiesen, gegen die Netzneutralität zu verstoßen und ein Abstellen seiner Drosselpraxis erwirkt. Wir können an gesellschaftlich wichtigen Publikationen und Projekten wie der Chronik der Überwachung arbeiten, die sonst niemand machen würde. Und wir lassen nicht locker, den Geheimdiensten weiterhin auf die Finger zu schauen. Versprochen!
4. Politisches Frühwarnsystem
netzpolitik.org begleitet Themen von ihrer Entstehung bis zum Ende. Als Frühwarnsystem können wichtige Debatten so schnell erkannt werden, bevor sie in ein Gesetz gegossen oder als Projekt realisiert werden. So war das zum Beispiel bei der Vorratsdatenspeicherung, beim Netzwerkdurchsetzungsgesetz oder beim Überwachungsbahnhof Südkreuz.

5. Eine Stimme für die digitale Zivilgesellschaft
Wir beleuchten Projekte, Initiativen und Protest zu digitalen Bürgerrechten und geben der Zivilgesellschaft durch Berichterstattung eine Stimme.
6. Wir liefern gemeinnützige Expertise
Wir stehen Journalisten, Aktivisten, Wissenschaftlerinnen und vielen anderen mit unserer Expertise zur Verfügung und sorgen dafür, dass für die Zivilgesellschaft wichtige Aspekte nicht durch den Rost fallen.
7. Informationen, damit Menschen selbst aktiv werden
Wir wollen Menschen informieren, damit sie selbst aktiv werden und für Verbraucher- und Freiheitsrechte aktiv eintreten können.
Wie sich die Redaktion entwickelt hat:
Wir haben momentan 7,2 Stellen, davon 6,1 in der Redaktion und 1,1 für technische Adminstration und Verwaltung. Wir haben dieses Jahr die Löhne an den Tarifvertrag TVÖD 11 angelehnt. Bei netzpolitik.org verdienen alle Festangestellten genau das gleiche Geld. Das zeigt im Team die gegenseitige Wertschätzung und ist ein schönes Gegenmodell zu Beschäftigungsverhältnissen, in denen jeder nur um seinen eigenen Vorteil kämpft. Die Löhne der Praktikantinnen und Praktikanten haben wir dieses Jahr von 300 auf 450 Euro angehoben. In den monatlichen und jährlichen Transparenzberichten könnt ihr genau sehen, was finanziell passiert ist und wie wir Eure Spenden und Daueraufträge verwendet haben.
Wie sich die Redaktion entwickeln will:
Wir möchten netzpolitik.org redaktionell weiterentwickeln. Stell Dir vor, was möglich wäre, wenn wir genug Geld hätten, um eine Entwicklerin für Datenjournalismus einzustellen. Oder einen Infografiker, der Themen einfach, schön und verständlich visualisieren kann. Solche Weiterentwicklungen sind aber nur mit mehr Spenden möglich. Denn die Themen, die für uns relevant sind, werden immer mehr.
Warum wir uns über Daueraufträge von Euch besonders freuen:
Ihr könnt die Arbeit der Redaktion auf unterschiedlichen Wegen unterstützen. Von Bitcoin über Dauerauftrag bis zur persönlichen Spendenübergabe in der Redaktion ist alles dabei. Ein Dauerauftrag bringt uns hingegen am meisten Planungssicherheit.
Wir sind unglaublich stolz darauf, dass wir ohne Abo-Modelle, Paywalls und Verpflichtungen nur mit Spenden und Daueraufträgen die Finanzierung hinbekommen – und dass ihr so treu und auch kritisch seid.
Wir freuen uns über Eure Spenden:
- als Dauerauftrag
- als Überweisung/Einzelspende
- als Barspende bei Veranstaltungen oder in der Redaktion
- als Bitcoin
- über Paypal und Flattr
Wir danken für die Unterstützung!
Kontoverbindung
Inhaber: netzpolitik.org e. V.
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Zweck: Spende netzpolitik.org

