Über die (Un-)Möglichkeit Plattformen und ihre Algorithmen zu regulieren

das-netz-jahresrueckblick-201415-coverFür den Band „Das Netz 2014/2015“ von iRights.Media habe ich einen Beitrag zum Thema Plattformregulierung beigesteuert (Volltext im Buch bzw. bei irights.info). Aus dem Fazit:

Erst wenn die steigende Bedeutung von Skalen-, Netzwerk- und Koordinationseffekten in digitalen Märkten erkannt wird, können innovative Regulierungsinstrumente wirksam werden. Je nach Plattform sind dafür unterschiedliche Ansatzpunkte maßgeblich, gemeinsamer Nenner einer wirksamen Regulierung von Plattformen ist aber die Verpflichtung zu größerer Offenheit für die Mitnutzung der Plattformstrukturen und -daten durch Mitbewerber.

Anders als der mit drei Ausrufezeichen zuviel ausgestattete Titel „Verbieten! Öffnen! Zerschlagen!“ vermuten lässt, geht es mir vor allem um die Frage nach wirksamen Regulierungsoptionen von digital-monopolistischen Plattformen und weniger darum, ob eine solche Regulierung im Fall einer konkreten Plattform überhaupt geboten ist. In diesem Sinne sollen die im Beitrag zitierten Forderungen bzw. Kritikpunkte von politischer Seite auch vor allem den herrschenden Regulierungsdiskurs illustrieren.

Du möchtest mehr kritische Berichterstattung?

Unsere Arbeit bei netzpolitik.org wird fast ausschließlich durch freiwillige Spenden unserer Leserinnen und Leser finanziert. Das ermöglicht uns mit einer Redaktion von derzeit 15 Menschen viele wichtige Themen und Debatten einer digitalen Gesellschaft journalistisch zu bearbeiten. Mit Deiner Unterstützung können wir noch mehr aufklären, viel öfter investigativ recherchieren, mehr Hintergründe liefern - und noch stärker digitale Grundrechte verteidigen!

 

Unterstütze auch Du unsere Arbeit jetzt mit deiner Spende.

0 Ergänzungen

Wir freuen uns auf Deine Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltlichen Ergänzungen zum Artikel. Unsere Regeln zur Veröffentlichung von Ergänzungen findest Du unter netzpolitik.org/kommentare. Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.